DKR-Artikelarchiv
Im Artikelarchiv finden Sie einige ältere Artikel aus unserem Magazin. Wir würden uns freuen, wenn Sie den ein oder anderen Beitrag lesen. Vielleicht gefällt er Ihnen ja und sie bekommen Lust den "Kryptozoologie-Report" zu abonnieren?

Bericht vom Kryptozoologie-Seminar 2003 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marozi   
Freitag, den 17. Oktober 2008 um 13:15 Uhr

Archenhold-Sternwarte in BerlinAm 06. September 2003 veranstaltete die Interessengemeinschaft Kryptozoologische Forschungen / Berlin (IGKF Berlin) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Anomalistik e.V. ein eintägiges Seminar über die Arbeit der Kryptozoologie in der Archenholdt-Sternwarte in Berlin-Treptow. Ziel des Seminars war es die im Bereich der Kryptozoologie diskutierten Hypothesen und die bisherigen Forschungsergebnisse kritisch zu evaluieren und bekannt zu machen.

Marozi war damals für Kryptozoologie-Online vor Ort und schrieb die nachfolgende Zusammenfassung, die auch im damaligen Seminarband des Pterodactylus erschien:

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Kryptozoologie im Aquarium Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Möser   
Samstag, den 13. Oktober 2007 um 02:00 Uhr

Was hat Kryptozoologie mit der Aquarienhaltung von Fischen zu tun?

Bekannte Kryptide wie der Orang pendek oder der Zwergelefant haben wenig mit der Haltung von Fischen im Aquarium zu tun. Selbst Nessi oder der riesige Hai Carcharocles megalodon, der erst vor wenigen 10.000 Jahren ausgestorben ist, sind keine Tiere, die für die Aquarienhaltung geeignet wären. Dennoch ist gibt es in der Geschichte der Aquaristik zahlreiche Beispiele von Tieren, die zunächst gerüchteweise bekannt wurden, bevor man sie fangen und für die Aquaristik einführen konnte.

Blaue Skalare?
{mosimage}Seit seiner Ersteinfuhr für die Aquaristik, die etwa um 1912 erfolgte, galt der Skalar (Pterophyllum scalare) als der Aquarienfisch schlechthin, erfolgreiche Skalarhalter konnten auf staunende Besucher ebenso hoffen wie auf höchstes Prestige unter den Kollegen. Kein Wunder, diese Tiere wurden selten eingeführt und waren entsprechend teuer. Dazu kam, daß sie unter den damals vorherrschenden aquaristischen Bedingungen schwer zu halten waren, die Zucht ist erst viel später gelungen. 

In den 20er Jahren wurden die Importe zahlreicher, vermutlich wurden auch andere Lokalformen von P. scalare importiert, so daß der einst sehr begehrte Blattflosser, Blattfisch oder Segelflosser einfacher zu bekommen und zu halten war. Zuchterfolge stellten sich ein, aus dem einstigen König der Aquarienfische wurde ein ungewöhnlicher, aber für Jedermann erhältlicher Fisch.
Etwa zu dieser Zeit kam das Gerücht auf, in den Tiefen des Amazonasbeckens gebe es "Blaue Skalare".

Drei Expeditionen machten sich auf, in den Tiefen des amazonischen Dschungels nach blauen Skalaren zu suchen, bis schließlich 1921 Willi Eimecke aus Hamburg einen Fisch einführte, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Skalaren hatte und einzelne türkisblaue Wurmlinien an Rücken und Afterflosse zeigte.
Als sich dann auch noch herausstellte, dass diese wunderschönen Tiere nicht nur mit dem Skalar eng verwandt waren, sondern sich auch allen Zuchtbestrebungen widersetzten, war der Wunsch nach "blauen Skalaren" mehr als erfüllt.
Besonders wichtig war immer die schlechte Züchtbarkeit der Tiere, da Fische, die sich einfach und schnell vermehren ließen, schnell an Prestige verloren.

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Bernard Heuvelmans - Jäger der unbekannten Tiere Drucken E-Mail
Geschrieben von: Francois de Sarre   
Mittwoch, den 24. Mai 2006 um 01:00 Uhr

Als ich zum ersten Mal von Dr. Bernard Heuvelmans und von seinem Forschungsbereich der fabelhaften, von der Naturwissenschaft "abgelehnten" Tiere, hörte, war ich nicht mal 10 Jahre alt...

Ich weiß noch, wie ich die beiden nebeneinander stehenden Bücher: "Sur la Piste des Betes Ignorees" (Auf der Spur der unbekannten Tiere) auf dem Regal einer Bibliothek sah. Der l. Band befaßte sich mit Süd-Ost-Asien und Ozeanien, der 2. Band war die Fortsetzung davon und behandelte die unbekannte Tierwelt von Afrika, Amerika, und nicht zuletzt von Sibirien. Gab es dort zum Beispiel noch überlebende Mammute, irgendwo in den dichten und weiten Taiga-Wäldern? Der berühmte "Schneemensch", von dem man z.Z. im Fernsehen viel sprach (Daily Mail-Expedition), wurde ebenfalls ausführlich behandelt. Mein Interesse wuchs zunehmend!

Die zwei Bände standen da griffbereit, zum Ausleihen. Ich glaube, es war damals in Saarbrücken, in der Bibliothek des französischen Konsulats. Ich konnte sie gleich mitnehmen, wenn ich wollte! Eigentlich, war ich gekommen, um Bücher von Jules Verne oder von Karl May zu entleihen. Ich träumte von derartigen Abenteuern in fernen Ländern! Aber irgendwie erschienen mir Heuvelmans' Bücher noch viel aufregender. So wirkten die Bücher von Bernard Heuvelmans auf mich als jungen Burschen doppelt so aufregend wie die üblichen Abenteuergeschichten, die man sonst überall auch zum Lesen bekommt! Ich zögerte also nicht lange und nahm die beiden Bände: "Sur 1a Piste des Betes Ignorees" mit...

Ich kann heute ohne Zweifel behaupten, daß das Lesen von Heuvelmans' Büchern meinen Entschluß, Zoologe zu werden, damals in den Weg leitete. So wurde meine erste "Begegnung" mit dem Meister der Kryptozoologie zu einem entscheidenden Punkt in meinem noch jungen Leben! Sicherlich war ich bereits ein naturliebender Bursche gewesen und nahm alles Getier mit nach Hause, das ich fand, oft zum großen Entsetzen meiner Mutter (Spinnen und Schlangen versuchte ich zu Halten und zu Züchten, ebenfalls Molche, Stichlinge oder aus dem Nest gefallene Vögel, die ich aufzuziehen versuchte). Mein Zimmer und ein Teil der Keller waren zur großen Schauausstellung, bzw. zu Aufzuchträumen geworden. Ich hatte sogar Blindschleichen in meinem Schlafzimmer, die auch mal aus dem Terrarium entflohen und sich zum großem Entsetzten mancher Besucher kreuz und quer durch die Zimmer schlängelten.

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CABDOROSAURUS willsi -"Und die Seeschlange gibt es doch !“ Drucken E-Mail
Geschrieben von: Francois de Sarre   
Dienstag, den 23. Mai 2006 um 01:00 Uhr

(Ein schallender Erfolg für die kryptozoologische Forschung)

Als im Jahre 1965 der weltbekannte französische Zoologe Bernard Heuvelmans sein dickes Buch über die Seeschlangen-Problematik [1] publizierte, stießen seine Überlegungen in wissenschaftlichen Kreisen auf höfliche Skepsis. Darin erkannte er, nach Bearbeitung von Hunderten von Augenzeugenaussagen, daß unter der Bezeichnung „Seeschlange" mehrere Tierarten aus verschiedenen Klassen zu unterscheiden seien, darunter: Fische, Reptilien und Säuger („Urwale", Robben) [2] .
Bernard Heuvelmans beschrieb somit u.a. eine besondere Form von marinen Säugern und gab ihr den lateinischen Namen: Halshippus olai-magni, d.h. „Das Meerespferd von Olaüs Magnus", in Ehre eines norwegischen Prälats des XVI. Jahrhunderts, der wohl der Erste war, der über diese bestimmte Seeschlangen-Art berichtet hat.

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