| Geschrieben von: Tobias Möser | | Samstag, den 13. Oktober 2007 um 02:00 Uhr | Was hat Kryptozoologie mit der Aquarienhaltung von Fischen zu tun? Bekannte Kryptide wie der Orang pendek oder der
Zwergelefant haben wenig mit der Haltung von Fischen im Aquarium zu tun. Selbst
Nessi oder der riesige Hai Carcharocles megalodon, der erst vor wenigen
10.000 Jahren ausgestorben ist, sind keine Tiere, die für die Aquarienhaltung
geeignet wären. Dennoch ist gibt es in der Geschichte der Aquaristik zahlreiche
Beispiele von Tieren, die zunächst gerüchteweise bekannt wurden, bevor man sie
fangen und für die Aquaristik einführen konnte. Blaue Skalare? {mosimage}Seit seiner Ersteinfuhr für die Aquaristik, die etwa um
1912 erfolgte, galt der Skalar (Pterophyllum scalare) als der
Aquarienfisch schlechthin, erfolgreiche Skalarhalter konnten auf staunende
Besucher ebenso hoffen wie auf höchstes Prestige unter den Kollegen. Kein
Wunder, diese Tiere wurden selten eingeführt und waren entsprechend teuer. Dazu
kam, daß sie unter den damals vorherrschenden aquaristischen Bedingungen schwer
zu halten waren, die Zucht ist erst viel später gelungen.
In den 20er Jahren wurden die Importe zahlreicher,
vermutlich wurden auch andere Lokalformen von P. scalare importiert, so daß der
einst sehr begehrte Blattflosser, Blattfisch oder Segelflosser einfacher zu
bekommen und zu halten war. Zuchterfolge stellten sich ein, aus dem einstigen
König der Aquarienfische wurde ein ungewöhnlicher, aber für Jedermann
erhältlicher Fisch. Etwa zu dieser Zeit kam das Gerücht auf, in den Tiefen des
Amazonasbeckens gebe es "Blaue Skalare". Drei Expeditionen machten sich auf, in den Tiefen des
amazonischen Dschungels nach blauen Skalaren zu suchen, bis schließlich 1921
Willi Eimecke aus Hamburg einen Fisch einführte, der eine gewisse Ähnlichkeit
mit Skalaren hatte und einzelne türkisblaue Wurmlinien an Rücken und
Afterflosse zeigte. Als sich dann auch noch herausstellte, dass diese
wunderschönen Tiere nicht nur mit dem Skalar eng verwandt waren, sondern sich
auch allen Zuchtbestrebungen widersetzten, war der Wunsch nach "blauen
Skalaren" mehr als erfüllt. Besonders wichtig war immer die schlechte Züchtbarkeit der
Tiere, da Fische, die sich einfach und schnell vermehren ließen, schnell an
Prestige verloren.
| | Weiterlesen... [Kryptozoologie im Aquarium] | | Geschrieben von: Francois de Sarre | | Mittwoch, den 24. Mai 2006 um 01:00 Uhr | Als ich zum ersten Mal von Dr. Bernard Heuvelmans und von seinem Forschungsbereich der fabelhaften, von der Naturwissenschaft "abgelehnten" Tiere, hörte, war ich nicht mal 10 Jahre alt... Ich weiß noch, wie ich die beiden nebeneinander stehenden Bücher: "Sur la Piste des Betes Ignorees" (Auf der Spur der unbekannten Tiere) auf dem Regal einer Bibliothek sah. Der l. Band befaßte sich mit Süd-Ost-Asien und Ozeanien, der 2. Band war die Fortsetzung davon und behandelte die unbekannte Tierwelt von Afrika, Amerika, und nicht zuletzt von Sibirien. Gab es dort zum Beispiel noch überlebende Mammute, irgendwo in den dichten und weiten Taiga-Wäldern? Der berühmte "Schneemensch", von dem man z.Z. im Fernsehen viel sprach (Daily Mail-Expedition), wurde ebenfalls ausführlich behandelt. Mein Interesse wuchs zunehmend! Die zwei Bände standen da griffbereit, zum Ausleihen. Ich glaube, es war damals in Saarbrücken, in der Bibliothek des französischen Konsulats. Ich konnte sie gleich mitnehmen, wenn ich wollte! Eigentlich, war ich gekommen, um Bücher von Jules Verne oder von Karl May zu entleihen. Ich träumte von derartigen Abenteuern in fernen Ländern! Aber irgendwie erschienen mir Heuvelmans' Bücher noch viel aufregender. So wirkten die Bücher von Bernard Heuvelmans auf mich als jungen Burschen doppelt so aufregend wie die üblichen Abenteuergeschichten, die man sonst überall auch zum Lesen bekommt! Ich zögerte also nicht lange und nahm die beiden Bände: "Sur 1a Piste des Betes Ignorees" mit... Ich kann heute ohne Zweifel behaupten, daß das Lesen von Heuvelmans' Büchern meinen Entschluß, Zoologe zu werden, damals in den Weg leitete. So wurde meine erste "Begegnung" mit dem Meister der Kryptozoologie zu einem entscheidenden Punkt in meinem noch jungen Leben! Sicherlich war ich bereits ein naturliebender Bursche gewesen und nahm alles Getier mit nach Hause, das ich fand, oft zum großen Entsetzen meiner Mutter (Spinnen und Schlangen versuchte ich zu Halten und zu Züchten, ebenfalls Molche, Stichlinge oder aus dem Nest gefallene Vögel, die ich aufzuziehen versuchte). Mein Zimmer und ein Teil der Keller waren zur großen Schauausstellung, bzw. zu Aufzuchträumen geworden. Ich hatte sogar Blindschleichen in meinem Schlafzimmer, die auch mal aus dem Terrarium entflohen und sich zum großem Entsetzten mancher Besucher kreuz und quer durch die Zimmer schlängelten. | | Weiterlesen... [Bernard Heuvelmans - Jäger der unbekannten Tiere] | | Geschrieben von: Francois de Sarre | | Dienstag, den 23. Mai 2006 um 01:00 Uhr | (Ein schallender Erfolg für die kryptozoologische Forschung) Als im Jahre 1965 der weltbekannte französische Zoologe Bernard Heuvelmans sein dickes Buch über die Seeschlangen-Problematik [1] publizierte, stießen seine Überlegungen in wissenschaftlichen Kreisen auf höfliche Skepsis. Darin erkannte er, nach Bearbeitung von Hunderten von Augenzeugenaussagen, daß unter der Bezeichnung „Seeschlange" mehrere Tierarten aus verschiedenen Klassen zu unterscheiden seien, darunter: Fische, Reptilien und Säuger („Urwale", Robben) [2] . Bernard Heuvelmans beschrieb somit u.a. eine besondere Form von marinen Säugern und gab ihr den lateinischen Namen: Halshippus olai-magni, d.h. „Das Meerespferd von Olaüs Magnus", in Ehre eines norwegischen Prälats des XVI. Jahrhunderts, der wohl der Erste war, der über diese bestimmte Seeschlangen-Art berichtet hat. | | Weiterlesen... [CABDOROSAURUS willsi -"Und die Seeschlange gibt es doch !“] | |
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