23 | 09 | 2014
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Querqueville- oder Cherbourg-Kadaver

Querqueville in der NormandieCherbourg-Octeville1, eine am Ärmelkanal im französischen Départment Manche der Region Basse-Normandie gelegene Stadt, besitzt bereits aus historischer Sicht eine überregionale Bekanntheit. Der Seehafen wurde durch die Wikinger gegründet und beginnend mit der napoleonischen Ära zu einer Festungsanlage ausgebaut. Viele Jahrhunderte später war die Stadt der erste geplante Anlaufpunkt des britischen Passagierschiffes RMS Titanic nach dessen Start in Southampton. Am frühen Abend des 10. April 1912 ankerte das damals größte Schiff der Welt vor Cherbourg und nahm 274 weitere Passagiere auf seiner Reise in die unerwartete Katastrophe an Bord. Im Juni 1944 war die Stadt schließlich - nach ersten Manövern der alliierten Streitkräfte im Rahmen der Operation „Neptune“ - eines der erklärten Eroberungsziele während der nachfolgenden Operation „Overlord", die von 06. Juni 1944 bis zum 25. August 1944 lief. Am 27. Juni 1944 wurde das von den Nationalsozialisten zu einer Festung ausgebaute Cherbourg von den alliierten Streitkräften eingenommen und nach dem Wiederaufbau des zerstörten Hafens wenige Monate später wie geplant zu einer der wichtigsten Stationen der Truppen- und Materialverschiebungen in Frankreich.

Historisch gesehen keine derartig erwähnenswerten Ereignisse außerhalb des Schattens der benachbarten Stadt aufweisen kann hingegen das Dörfchen Querqueville, nur wenige Kilometer westlich von Cherbourg. Am 28. Februar 1934 wurde ihm für einige kurze Momente aber doch die ungeteilte Aufmerksamkeit der internationalen Medien zuteil. Am Nachmittag dieses Tages fanden Fischer am Strand des Dorfes den angeschwemmte Kadaver eines seltsam aussehenden, in diesem Zustand für sie nicht zu bestimmenden Tieres. Der Kopf ähnelte nach ihrer Ansicht einem Kamel und befand sich an einem länglichen Hals. Es hatte zwei große Flossen am vorderen Ende eines länglichen Körpers, eine Finne auf dem Rücken und einen langen, spitz zulaufenden Schwanz. Der Kadaver war um die sechs Meter lang, davon nahm allein rund einen Meter der lange, dünne Hals ein, und an der dicksten Stelle besaß der Körper etwa 1,5 Meter Durchmesser. Die Haut schien mit kurzen, harten und steifen weißlichen Haaren bedeckt.. Unweit entfernt lag zudem ein Haufen von Eingeweiden, die dem unbekannten Tier zuzuordnen waren.

Die Presse überschlug sich nach dem Bekanntwerden dieses Fundes sogleich mit Spekulationen und Stellungnahmen und befragte Biologen aus dem Aus- und Inland für was sie den Kadaver hielten. Der Museumsbeschäftigte Professor Corbiere, so das Time-Magazin in einem Artikel vom 02. März 1934, identifizierte den Kadaver vorsichtig als Wal: „Es ist ein Cetacean einer seltenen Spezies sicherlich und unglücklicherweise in solch einem Stadium des Verfalls das die Untersuchung schwierig ist. So wie es zerfallen ist, so ist es auch deformiert. Der Durchmesser wäre erheblich größer wenn die internen Organe noch enthalten wären, den diese sind enorm. Außerdem wurde der Kopf, der nun aussieht wie der eines Kamels, schlimm zerschlagen und was wir nun sehen können erlaubt keine Bestimmung des exakten Aussehens. […] Wenn ich eine Hypothese wagen müsste, würde ich sagen, dass wir hier eine Art von Hyperoodon2 aus dem Nordatlantik haben. Aber ich möchte kein positives Statement abgeben.“ Dr. William King Gregory vom American Museum of Natural History Manhattan widersprach denn auch aufgrund des Vergleichs der anatomischen Merkmale von Kadaver und Entenwalen sogleich. Der Kopf eines Entenwals wäre größer und der Hals wesentlich kürzer. Er sah anhand der Fotos im vorliegenden Fall den Hals eines Seelöwen, den Kopf einer Seekuh und den Körper eines länglichen Dugong. Das Tier eindeutig zu identifizieren wagte er gleichfalls nicht, denn das was er so an einzelnen Körperteilen bestimmte, entsprach zusammengenommen keinem bekannten und lebenden Tier. Weitere Wissenschaftler meldeten sich beziehungsweise wurden nach ihrer Meinung befragt, so zum Beispiel Dr. Burgess Barnett, Reptilien-Kurator des Londoner Zoos, der gleichfalls wie Prof. Corbiere einen kleinen Wal vermutete. Dr. W. T. Calman, Kurator der Zoologischen Abteilung des London Natural History Museums, hingegen spekulierte, es könnte sich um einen Riesenhai handeln, sein Kollege Martin A. C. Hinton ging hingegen von einer großen Robbe aus. Waren sich schon die Experten untereinander nicht einig in ihren Spekulationen - was sicherlich auch daran lag, dass sie nur Bilder eines schlecht erhaltenen Kadavers zur Verfügung hatten - schnellten die Mutmaßungen anderer Leute umso mehr in die Höhe. Sehr schnell kam auch die Mutmaßung auf, es handle sich um ein Tier ähnlich zum Ungeheuer des schottischen Loch Ness, was bereits Professor Corbiere entschieden ablehnte und versuchte in vernünftige Bahnen zu lenken. „Ich will, wie dem auch sei sagen, dass dieses Tier nichts mit dem mysteriösen Monster von Loch Ness gemeinsam hat. Ich will auch hinzufügen, dass unser Tier gleichfalls nicht die Existenz der Seeschlange beweist.“ Es half leider nicht viel. Am kuriosesten - vermutlich aufgrund des vage Plesiosaurier-artigen Aussehens - war dabei sicherlich der Vorschlag einer unbekannten Person, es handle sich um den Kadaver des Loch Ness Monsters, das im Dezember im Hafen von Inverness mit Kurs auf offene See gesichtet wurde …

Querqueville- oder Cherbourg-Kadaver

Noch komplizierter wurde die Angelegenheit durch den in der Zeitung publizierten Bericht des Kapitäns des Schleppers 117. Am 25. oder 26. Januar wollte dieser eine große Seekreatur in einiger Entfernung vor Querqueville gesichtet haben, die sich schnell vorwärtsbewegte. „Die Kreatur tauchte auf der Hafenseite auf. Ich dachte zuerst es wäre eine gigantische Schildkröte, aber anstatt eines Carapax hatte das Biest haarige Haut. Für einen Moment sah es für uns aus als sei das Monster abgetaucht. Dann sahen wir den langen Hals aus dem Wasser auftauchen. ‚Ein Kamel’ schrie einer der Männer [der Mannschaft des Schleppers] Es war absolut genau das – ein Kamel.

Am 01. März wurde dann das Pariser Museum offiziell um Untersuchung dieses Falles gebeten, woraufhin am 03. März schließlich Dr. Georges Petit in Querqueville eintraf und eine erste Einschätzung abgab: „Die Messungen und verschiedenen Fragmente die ich zum Museum zur Untersuchung mitnehme, insbesondere zur Studie der knöchernen Struktur des Schädels, wird uns erlauben dieses Monster zu identifizieren oder es wenigstens einer Familile zuzuordnen. Für den Moment kann ich mich selbst nur auf einen Punkt festlegen – es ist ein Selachian-Fisch, [d. h. ein Mitglied der Haie und Rochen] ein meisterlicher Schwimmer wie ich durch die Muskeln seiner Flossen sehen kann.
Zweimal wählte Dr. Petit in seinen Aussagen das Wort „Monster“ in Bezug auf den Kadaver, was eine renommierte Zeitung sogleich als Triumph für die zahlreichen Journalisten wertete, die sich der Ignoranz und dem Unglauben der Wissenschaftler ausgesetzt sahen die hier nur einen Wal beziehungsweise ein bekanntes Tier sahen.
Die ausführlichere Analyse des Pariser Biologen indes war so sicherlich ernüchternd für einige: „Angeschwemmt von den Gezeiten erscheint es nun als formlose Masse, gräulich in der Farbe, welche man anfänglich für einen Fels halten könnte, wenn es sich nicht vorne in die Wirbelsäule, etwas abgelösten Fleischs und den blanken weißlichen Schädel, ausgedehnt hätte. Ich realisierte sofort, dass es kein marines Säugetier war, wie vermutet wurde, aber ein plagiostomischer Fisch der Ordnung Selachier.
Mit der Hilfe derer die das Tier kurz nachdem es angespült wurde sahen, stückelte ich seine generelle Erscheinung zusammen. Die erste dorsale
[Flosse] hat überlebt, verstümmelt; ich kann sehen wo die zweite dorsale, die ventralen und die viel kleineren analen waren, obwohl sie komplett fehlen, und arbeite die Form der kaudalen heraus und separiere die pektoralen. Etwa 46 Meter entfernt vom Kadaver konnte ich Stücke des Darmes untersuchen die noch die spirale Valvula-Charakteristik der Selachi hatten und eine rötliche lobulate Drüse die verschiedentlich als Ovar und Pancreas bezeichnet wurde, aber die tatsächlich die Milz war.3 Und ich entfernte, um sie zum Museum zu bringen, einige „Beweise“ wie den Schädel und den vorhergehenden Teil der Wirbelsäule.
Nach meinen Beobachtungen des Kadavers glaube ich, dass das Querqueville-„Monster“ ein Riesenhai sein muss (Cetorhinus maximus Gunn.). Die exakte Identifikation eines Hais ist natürlich unmöglich ohne die Zähne oder die Sklerite
4 auf der Haut. Mit diesem Tier hatten wir keine Daten auf die man exakte Messungen basieren noch irgendein Exemplar um den Schädel zu vergleichen.
Nichtsdestotrotz hat die Literatur zum Thema und eine Anzahl von Gegenproben bestätigt, was wir am Anfang gedacht haben.

Dr. Petit befragte auch den Kapitän des Schleppers 117 und zog es aufgrund des relativ frischen Kadavers der mehr verstümmelt als zersetzt war in Betracht, dass der Mann tatsächlich dem treibenden Riesenhaikadaver auf See begegnet war und den Hals bzw. den Kopf für kamel- bzw. pferdeähnlich hielt.

Riesenhai (Cetorhinus maximus)Die Analyse von Dr. Petit bestätigte also die von seinem Kollegen Dr. Calman zuvor geäußerte Vermutung, dass es sich um den Kadaver eines Hais und letztlich um den eines Riesenhaies handelte5. Der Kadaver von Querqueville, mitunter auch als Cherbourg-Kadaver betitelt, steht damit im direkten Kontext zu ähnlichen Fällen für die sich der Begriff „Pseudoplesiosaurier“ eingeprägt hat.

Einige Kadaver wie zum Beispiel derjenige von Man Hill Beach beziehungsweise Scituate (Massachusetts, USA), Garvin (Schottland), Parkers Cove (Nova Scotia, Kanada) und andere erinnern von ihrer äußeren Form (kleiner Kopf, langer dünner Hals, großer Körper mit Flossen) auf den ersten Blick an einen Vertreter der ausgestorbenen marinen Reptiliengruppe der Plesiosaurier. Diese Ähnlichkeit ist jedoch bedingt durch einen speziellen Verwesungsprozess des Riesenhais, der oftmals wie im folgenden kurz beschrieben stattfindet: Sobald das Gewebe weich wird, fällt der riesige Kiemenapparat des Plankton filtrierenden Fisches inklusive des Unterkiefers ab. Vom vorderen Körper beginnend ab den Brustflossen bleibt daher nur die Wirbelsäule und der Schädel übrig. Da die Wirbelsäule an der Schwanzflosse nach oben gebogen ist, verschwindet der untere Schwanzlappen ohne weitere Hinweise auf seine Existenz. Nun sieht es so aus, als verfüge das Tier lediglich über einen langen, dünnen Schwanz und eben keine Schwanzflosse. Hinzu kommt, dass die Haut verrottet oder von Fischen aufgefressen wird und die Fasern der Muskeln aufbrechen was den Eindruck von Haaren beziehungsweise dem Vorhandensein einer Mähne erweckt.

Die „Pseudoplesiosaurier-Theorie“ bietet damit eine rationale Erklärung für derartige Tierleichen, sie ist jedoch keineswegs allgemeingültig und eine umsichtige Analyse ist in jedem Fall geboten. Letztlich bietet der Kadaver von Querqueville aber auch zwei Lehren, die in der Kryptozoologie von Vorteil sind: es ist immer besser einen Experten vor Ort mit Zugriff auf das zu untersuchende Objekt zu haben als nur wild zu spekulieren. Und es ist letztlich nicht immer alles was es auf den ersten Blick zu sein scheint.


  1. Zum Zeitpunkt der im Artikel beschriebenen Ereignisse lautete der Name der Stadt Cherbourg. Erst seit Februar 2000, als die Fusion der Stadt mit der kleineren Nachbargemeinde Octeville erfolgte, entstand der heute offizielle Doppelname Cherbourg-Octeville.
  2. Die Gattung Hyperoodon wird im deutschen Sprachgebrauch als Entenwale bezeichnet. Sie umfasst zwei Arten, den Nördlichen Entenwal (H. ampullatus) und den Südlichen Entenwal (H. planifrons).
  3. Da die zitierte Analyse mehrere Fachbegriffe nutzt, an dieser Stelle eine verständlichere Zusammenfassung: identifiziert wurde die vorhandene, aber verstümmelte erste Rückenflosse. Den Sitz der nicht mehr vorhandenen zweiten Rückenflosse, der Bauch- und der Afterflossen konnte man erkennen, gleichfalls konnte die Form der Schwanzflosse aus der Masse herausgearbeitet werden und die Brustflossen separiert werden. Teile des für Haie charakteristischen Spiraldarms und die Milz des Tieres wurden unweit des Kadavers gefunden.
  4. Mit Skleriten (lat. Spicula, sing. Spiculum) sind die Placoidschuppen der Haihaut gemeint, die bei vielen Haiarten wie die Zähne verschiedene Formen aufweisen und so eine Identifizierung ermöglichen.
  5. Es gibt einen weiteren Bericht der Times vom 07.03.1934 mit dem bezeichnenden Titel "Family of Monsters". Leider lassen sich die darin gemachten Angaben nicht näher verifizieren und sind in Anbetracht der Gesamtumstände - zumindest in Teilen - in einigen Details fraglich. Dr. Petit stellte demnach auch fest, dass es sich um ein Weibchen handelt und dieses kürzlich noch eine „Familie“ hatte. Mehrere Leute berichteten (vermutlich daraufhin), dass sie kleine Kreaturen mit langen Hälsen gefangen oder entlang der Küste gesehen haben wollen. Natürlich wurde dies im Zuge des Medienrummels sogleich als möglicher Nachwuchs des Monsters interpretiert. Hinzu kamen weitere „Familienmitglieder“, denn nahe Gréville und Urville wurden weitere Kadaver mariner Tiere gefunden. Derjenige aus Gréville war so zerstört, dass man bereits anfing ihn zu begraben; der zweite ähnelt dem Querqueville-Kadaver in seiner Größe und der enormen Leber, aber der Kopf und der Schwanz waren nicht mehr vorhanden. Zumindest der Gréville-Kadaver konnte von Dr. Petit als Mitglied einer Familie identifiziert werden: der Dornhai-Familie (Squalidae) nämlich.

Quellennachweis:

  • Anonymous (1934) Monster Unique in European Seas.
    In: The New York Times, 02. März 1934
  • Anonymous (1934) Sea Monster held such by an expert.
    In: The New York Times, 04. März 1934
  • Bright, Michael (1989). There are Giants in the Sea. London: Robson Books
  • Fairfax, Denis (1998). The Basking Shark in Scotland: Natural History, Fishery and Conservation. East Linton: Tuckwell Press
  • Heuvelmans, Bernard (1968). In the wake of the Sea-Serpents. New York: Hill and Wang
  • Seite „Cherbourg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Februar 2007, 10:01 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Cherbourg& oldid=28404847 (Abgerufen: 07. Juli 2009, 10:01 UTC)
  • Seite „Querqueville“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Mai 2009, 19:32 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Querqueville& oldid=60025790 (Abgerufen: 07. Juli 2009, 10:01 UTC)
  • Seite „Schlacht um Cherbourg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Mai 2009, 06:01 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schlacht_um_Cherbourg& oldid=60436182 (Abgerufen: 07. Juli 2009, 10:01 UTC)
  • Seite „Titanic“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 05. Juli 2009, 15:53 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Titanic& oldid=61890556
  • Time-Magazin, „Querqueville Thing“
    URL: http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,930164,00.html

Bildnachweis:

Es gibt einen weiteren Bericht der Zeitung The Times vom 07.03.1934. Leider lassen sich die darin gemachten Angaben nicht näher verifizieren, sind jedoch in Anbetracht der Gesamtumstände - zumindest in Teilen - eher fraglich.

 

Dr. Petit stellte demnach auch fest, dass es sich um ein Weibchen handelt und dieses kürzlich noch eine „Familie“ hatte. Mehrere Leute berichteten (vermutlich daraufhin), dass sie kleine Kreaturen mit langen Hälsen gefangen oder entlang der Küste gesehen haben wollen. Natürlich wurde dies sogleich als möglicher Nachwuchs des Monsters interpretiert. Hinzu kamen weitere „Familienmitglieder“, denn nahe Gréville und Urville wurden weitere Kadaver von marinen Tieren gefunden. Derjenige aus Gréville war so zerstört, dass man bereits anfing ihn zu begraben; der zweite ähnelt dem Querqueville-Kadaver in seiner Größe und der enormen Leber, aber der Kopf und der Schwanz waren nicht mehr vorhanden. Zumindest der Gréville-Kadaver konnte von Dr. Petit als Mitglied einer Familie identifiziert werden: der Dornhai-Familie (Squalidae) nämlich.