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Chinesische Seeungeheuer Drucken E-Mail
Samstag, den 24. September 2005 um 23:26 Uhr
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Auch in China kursieren Gerüchte und Geschichten über Ungeheuer in Binnenseen. Im Juni 1980 wurde angeblich so ein Tier im großen Menbu-See in der tibetanischen Hochebene gesehen. Bauern und Parteifunktionäre behaupten, dieses Untier habe einen Körper so groß wie eine Hütte, einen riesigen Hals und einen gewaltigen Kopf. Es gibt einen Bericht über einen Bauern, der auf dem See ruderte, als er plötzlich von dem Ungeheuer in die Tiefe gerissen wurde. Er blieb für immer verschwunden. Eine weitere Geschichte erzählt von einer Kuh, die in der Nähe des Sees an einem Baum festgebunden war und dann von einem unbekannten Wesen mit Gewalt ins Wasser gezogen wurde.
Drei Monate später wurden im Tian-Chi-See („Der Himmelssee“) in der Juilin-Provinz ebenfalls Monster gesichtet. Der See befindet sich in einem Krater des Baitoushan-Vulkans, der zum letzten Male im Jahre 1702 ausbrach. Das beweist, dass es sich zumindest bei diesem Seeungeheuer nicht um einen überlebenden Dinosaurier handeln kann, und es eingewandert sein muss. Das Tier hatte den flachen Schnabel einer Ente, die Kopfform glich der einer Kuh, der Schädel war größer als der eines Stieres. Piao Longzhi, ein Meteorologe, schoss im August 1980 fünf Mal auf das Wesen. Angeblich wurde es dabei am Kopf getroffen. Einmal wurde sogar eine ganze Gruppe von fünf Seeungeheuern beobachtet.
Doch wie um alles in der Welt gelangte ein riesiges, wasserlebendes Lebewesen unbemerkt in einen hochgelegenen Kratersee?

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