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Flathead Lake-Monster Drucken E-Mail
Samstag, den 24. September 2005 um 23:27 Uhr
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Im Flathead Lake (Montana, USA) soll ein bis zu 18 Meter langes Seeungeheuer sein Unwesen treiben. Das sogenannte „Flathead Lake-Monster“ (sein Name rührt tatsächlich nicht von seiner Kopfform, sondern vom Namen des Gewässers her) war den am See wohnenden Indianern bereits seit langem bekannt, bevor es erstmals von weißen Siedlern entdeckt wurde.
1885 sichtete die Besatzung des Schiffes „US Grant“ das Monster. 25 Jahre später erblickten an Bord eines anderen Schiffes rund 50 weitere Menschen das Ungeheuer. In den 1920er klagten Fischer über ein unbekanntes Wesen, das ihre Netze zerstört haben soll. Besonders oft wurde das Flathead Lake-Monster 1933 gesehen – was womöglich vom ersten großen Nessie-Sichtungsboom herrührte. Auch in den 1960er Jahren sah man das Tier unzählige Male.

1998 machte ein Fischer, der im Flathead Lake sein Netz einholte, eine merkwürdige Beobachtung. Während sich das gefüllte Fischernetz der Wasseroberfläche näherte, erblickte er eine große, schwarze Masse, die dem Netz für eine kurze Zeit folgte. Den Fischer erinnerten die Flossen des geheimnisvollen Wesens an einen Stör.
Von 78 dokumentierten Augenzeugen, die das Flathead Lake-Monster gesehen haben wollen, beschrieben es 25 als großen Fisch. Diese Beschreibungen passen in der Tat am besten zu einem Weißen Stör. Störe sind eigentlich Salzwasserfische, die aber zum Laichen in die Flüsse wandern. Sie leben an den Atlantikküsten von Nordamerika und Europa, allerdings auch in Flüssen und Nebenmeeren. Ihr Bestand ist heute stark gefährdet. Der Gemeine Stör (Acipenser sturio) kann mehr als drei Meter lang und bis zu 250 Kilogramm schwer werden. Huso huso, der Europäische Hausen, wird sogar über fünf Meter lang und wiegt gut 1200 Kilogramm, in Russland fing man sogar einmal ein Exemplar von unglaublichen acht Metern Länge. Solche Riesen sollen bis zu 200 Jahre alt werden können.
30 Augenzeugen des Flathead Lake-Monsters erzählten von einer beinahe 20 Meter langen schlangenartigen Kreatur mit glatter Haut und Höckern auf dem Rücken.
Man glaubt also, bei dem Ungeheuer des Flathead Lake eine realistische Lösung gefunden zu haben: den Stör. Doch wie steht es mit anderen Seemonstern?

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Die Beschreibung einer blasloch-ähnlichen Öffnung im Schädel erinnerte den Autor jedoch sogleich an das epiphysale Foramen, ein rundliches Loch in der Oberseite des Riesenhaischädels (Cetorhinus maximus) die zur Zirbeldrüse führt.

'Masbate Monster'-Kadaver