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Igopogo Drucken E-Mail
Samstag, den 24. September 2005 um 23:28 Uhr
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Im Lake Simcoe nördlich von Toronto in der kanadischen Provinz Ontario soll ein Seeungeheuer mit dem klangvollen Namen „Igopogo“ hausen. Der See liegt zwischen der Georgian Bay des Lake Huron und dem Lake Ontario und hat eine Fläche von 733 Quadratkilometern. In der Kempenfelt Bay im nordöstlichen Teil des Sees kennt man das Ungeheuer unter dem lokalen Namen „Kempenfelt Kelly“.

Igopogo weist einen langen Hals und einen hundeartigen Kopf auf, das größte jemals gesichtete Exemplar hatte eine Länge von etwa dreieinhalb Metern.
Einmal erschien das rätselhafte Tier im Wasser und überraschte Bootsfahrer, einmal kroch es sogar ans Ufer. Die Schilderungen der Beobachter über sein Aussehen stimmen jedoch weitgehend überein.
1970 startete John Kirk, der Präsident des „British Columbia Scientific Cryptozoology Club“, im Lake Simcoe eine Suche nach dem Monster. Er stieß jedoch leider auf nichts Ungewöhnliches.
1990 wurden Kirk und einige andere Kryptozoologen zu einer Fernsehtalkshow eingeladen, bei der man unter anderem auch über Igopogo diskutierte. Einige Monate nach der Ausstrahlung dieser Sendung setzte sich ein Zuschauer mit dem Kryptozoologen Hepworth in Verbindung und behauptete, er verfüge über Videoaufnahmen von Igopogo. Er wollte wissen, ob Hepworth und Kirk eventuell Interesse daran zeigten.
Das Video zeigt den Mann hinter der Kamera und einen Freund bei der Fahrt mit einem Rennboot auf dem Lake Simcoe. Am Südende des Gewässers erlitt das Boot plötzlich einen Schaden und musste für die Weiterfahrt repariert werden. Nachdem das Heck mit dem Motor geöffnet worden war, wurde plötzlich ein schwarzer Schatten unmittelbar vor dem Boot erkennbar, den vom Ufer aus auch andere Leute wahrnahmen. Plötzlich schoss ein großes Tier aus dem Wasser, das den Männern auf dem Boot schreckliche Angst einflößte und die Beobachter an Land staunen ließ.
Das riesige Tier war den Schilderungen zufolge viel größer als einer der Biber, die zuweilen im Lake Simcoe erscheinen. Die Kreatur musterte kurze Zeit die Leute auf dem Boot und tauchte dann wieder unter.
Nach dem Betrachten der Aufnahmen hielt Kirk das gefilmte Wesen für einen Pinnipedia, wie etwa einen Seelöwen, eine Robbe oder einen See-Elefanten. Igopogo stellt für manche Forscher einen weiteren Beweis dafür dar, dass mitunter auch Robben aus dem Meer in Binnenseen einwandern.

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