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Manipogo Drucken E-Mail
Samstag, den 24. September 2005 um 23:31 Uhr
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Der Lake Manitoba in der gleichnamigen kanadischen Provinz Manitoba soll die Heimat eines schlangenartigen Seeungeheuers mit dem wohlklingenden Namen „Manipogo“ sein, von dem in den meisten Fällen nur der bucklige Rücken auftaucht. Den Schilderungen nach handelt es sich bei dem Wesen um ein dreieinhalb bis 15 Meter langes, schwarzes oder dunkelbraunes Monster mit einem Schlangenkopf. Hinter den kleineren Exemplaren vermuten Kryptozoologen eventuelle Jungtiere.

Im August 1962 stießen die Hobbyfischer Richard Vincent und John Konefell angeblich auf das Ungeheuer des Lake Manitoba. Sie konnten ihre Begegnung sogar dokumentieren, indem sie insgesamt drei Fotos des Objektes schossen. Die zwei Männer, beide von Beruf Fernsehmoderator, erblickten beim Fischen im See eine etwa drei Meter lange Kreatur in einer Entfernung von schätzungsweise 75 Metern, die sie rund fünf Minuten beobachten konnten, ehe sie wieder verschwand.
Die Geschichte der Hobbyfischer wird stark bezweifelt, denn ihre „Beweisfotos“sind alles andere als gelungene Bilder. Bei dem angeblichen Seeungeheuer könnte es sich auch um einen im Wasser treibenden Ast handeln. Hinzu kommt, dass Vincent und Konefell behaupteten, ihr zehn PS starkes Boot sei zu langsam gewesen, um dem mysteriösen Geschöpf zu folgen. Experten meinen, dass ein Tier, das sich auf die Art und Weise fortbewegt wie Manipogo, niemals schneller als ein solches Motorboot schwimmen könnte.
Kryptozoologen vermuten jedoch aufgrund der großen Zahl anderer Sichtungen weiterhin an die Existenz dieses Seeungeheuers. Einer Theorie zufolge steckt auch hinter Manipogo der Urwal Basilosaurus. Allerdings friert der Lake Manitoba im Winter zu, womit Wale, die regelmäßig auftauchen müssen, um Luft zu holen, kaum eine Überlebenschance hätten. Sie müssten in den Nelson River schwimmen, wo sich in den Wintermonaten kein Eis bildet, wobei aber derart große Tiere (einige Basilosaurier erreichten Längen von gut 25 Metern) den Fluss gar nicht durchqueren könnten.
Aus diesem Grunde sind Kryptozoologen der Meinung, dass Manipogo mit gewaltigen Seeschlangen verwandt ist. Solche Tiere wären fähig, den Nelson River mühelos zu durchschwimmen, und sie könnten sich wahrscheinlich über eine längere Zeitspanne im Wasser aufhalten.

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Nachdem mehr als eineinhalb Jahre über die Schaffung einer kryptozoologischen Gesellschaft nachgedacht, diskutiert und erste Kontakte zu potentiellen Mitgliedern geknüpft wurden, gründete sich auf die Initiative von Dr. Roy P. Mackal und J. Richard Greenwell auf einer zweitägigen Konferenz am 8./9. Januar 1982 in den Räumen des National Museum of Natural History, Smithsonian Institution, Washington D.C., die International Society of Cryptozoology (ISC).

ISC