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Poni Drucken E-Mail
Samstag, den 24. September 2005 um 23:49 Uhr
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In einigen der seltenen Fälle, in denen seriöse Wissenschaftler hellhörig werden, wenn es um ein angebliches Ungeheuer geht, stößt man auch auf Erfolge.
Seit 1874 etwa kursieren Gerüchte über eine seltsame Tierart, die im Lake Pohenegamook in der kanadischen Provinz Quebec leben soll. Eine Reihe ganz ähnlicher Berichte folgte Anfang der 20er Jahre. 1957 ordnete Dr. Vadim Vladikov, der Leiter der Wild- und Fischereiabteilung von Quebec, nähere Untersuchungen in diesen Begebenheiten an. Das Ungeheuer erhielt den Namen „Poni“ oder die „Seekuh aus dem Pohenegamook“. Den Beschreibungen nach sieht Poni folgendermaßen aus: Etwa dreieinhalb Meter lang, braun oder schwarz gefärbt, runder Rücken von etwa 60 bis 90 Zentimetern Durchmesser und von einer gezackten Flosse in der Mitte gekrönt. Sobald sich jemand dem Ungeheuer näherte, tauchte es sofort unter.
Hieb- und stichfeste Beweise fand Dr. Vladikov für die Existenz des Tieres trotz seiner Bemühungen allerdings nicht. Mitte der 70er Jahre führte die „Gesellschaft zur Untersuchung unerklärlicher Phänomene“ neue Tests durch. Über einen Zeitraum von zehn Tagen suchten drei Taucher mit Sonden nach Poni, und es gelang ihnen tatsächlich, ein etwa siebeneinhalb Meter langes Etwas auf Film festzuhalten.

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Gegenüber der Zeitung Asahi Shinbun erklärte der Leiter der Tierforschungsabteilung in Tokio, Professor Yoshinori Imaizumi, dieses Tier sei weder ein Fisch noch ein Wal oder ein anderes Säugetier, sondern sähe einem Plesiosaurier auffallend ähnlich.

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