Einheimische sind die besten Klima- und Waldschützer

Alle Naturphänomene, die nichts mit Tieren zu tun haben

Einheimische sind die besten Klima- und Waldschützer

Beitragvon Tobias » 26.07.2014 10:43

Hallo,

Wälder sind weltweit mit die häufigsten und oft produktivsten Landökosysteme, sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und sind unverzichtbar für den Klimaschutz.
Der Waldschutz sollte also eine der wichtigsten Aufgaben der Politik sein. Doch häufig versagt sie dabei oder setzt falsche Schwerpunkte, zum Schaden des Waldes.

Die Nichtregierungsorganisation Rights and Resources Initiative (RRI) und das Welt-Ressourcen-Institut (WRI) hatten den Wald und die Verwaltungsstrukturen in 14 Ländern untersucht, darunter Brasilien, Indonesien und Kolumbien. Die Studie zeigte:

- Dort wo Ureinwohner oder kleine Gemeinden keine oder wenig Rechte am Wald haben, wird dieser oft gerodet.

- Erhalten die Einheimischen Rechte am Wald und können sie diese durchsetzen, gehen die Rodungen zurück.

- Sind die Einheimischen direkt mit der Verwaltung und dem Schutz des Waldes betraut, erhalten sie ihn zuverlässig.

Dieses Verhalten wirkt sich direkt auf die Emissionen von Treibhausgasen und auf die Artenvielfalt der Wälder aus.

"Niemand hat ein größeres Interesse an einem guten Zustand der Wälder als die Menschen, die für ihr Wohlergehen und ihre Kultur auf sie angewiesen sind", sagt Andy White von der RRI.

Da spreche noch einer von "primitiven Ureinwohnern".

Quelle: WRI.org

Schöne Grüße

Tobias
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