Pleistozänes Artensterben - Mensch doch Hauptverursacher?

Dinosaurier und andere ausgestorbene Tierarten

Re: Pleistozänes Artensterben - Mensch doch Hauptverursacher

Beitragvon Cronos » 03.08.2014 19:53

Ob die ursprünglich in Nordafrika lebenden Elefanten eine eigene Art oder Unterart waren, beziehungsweise dass die westafrikanischen Krokodile eine eigene Art sind, ist bezüglich meiner ursprünglichen Feststellung vollkommen belanglos. Es ging lediglich darum zu zeigen, dass in Nordafrika der Rückgang der Megafauna in keinster Weise irgendwie an die Nutzung von Pferden zur Jagd gekoppelt war.
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Re: Pleistozänes Artensterben - Mensch doch Hauptverursacher

Beitragvon Kouprey » 04.08.2014 07:07

Cronos hat geschrieben:Ob die ursprünglich in Nordafrika lebenden Elefanten eine eigene Art oder Unterart waren, beziehungsweise dass die westafrikanischen Krokodile eine eigene Art sind, ist bezüglich meiner ursprünglichen Feststellung vollkommen belanglos.

Sorry, das sehe ich anders. Und von der ursprünglichen "Feststellung" hat sich das Ganze ohnehin bereits länger losgelöst...
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Re: Pleistozänes Artensterben - Mensch doch Hauptverursacher

Beitragvon Cronos » 06.08.2014 20:06

@Kouprey: Es ging um eine ganz einfache Sache: In Nordafrika gab es eine ganze Reihe von Großtieren, welche es dort heute nicht mehr gibt. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Arten welche man heute primär eher mit den südlich der Sahara gelegenen Gebieten Afrikas assoziiert (etwa Löwen, Leoparden, Elefanten, Flusspferde oder die beiden Krokodilarten), als auch solche die man eher mit Europa assoziiert (Braunbären, Wölfe, Auerochsen), oder teilweise auch Asien (diese Liste ist weit davon entfernt vollständig zu sein). Allerdings gab es hier bei den einzelen Arten völlig unterschiedliche Gründe warum sie ausgestorben sind, und auch die Zeiträume in denen dies geschehen ist, sind völlig verschieden.
Wirklich ausgestorben ist, mit Ausnahme des nordafrikanischen Auerochsen, keine der großen Arten, da sie in anderen Gebieten überleben konnten. Hier einzelne Arten und Unterarten in aller Ausführlichkeit aufzulisten, war nicht Sinn der Sache. Es ging um das Aussterben bestimmter Tiergruppen und den dafür verantwortlichen Gründen und dem zeitlichen Verlauf, und daher ist es tatsächlich vollkommen belanglos, ob es sich um eigene Arten, Unterarten oder einfach nur Populationen handelt.
Elefanten sind bekanntermaßen wegen ihrer langsamen Vermehrung besonders anfällig für Bejagung, zumal sie bereits in der Antike in Nordafrika stark wegen ihrem Elfenbein bejagt wurden. Daher ist es auch überhaupt nicht verwunderlich dass sie bereits vor sehr langer Zeit verschwunden sind. Krokodile und Flusspferde sind aufgrund ihrer starken Bindung zu Gewässern ja ohnehin in den letzten Jahrtausenden nur in einem relativ kleinen Gebiet Nordafrikas vorgekommen, und eben auch schon sehr früh aus vielen dieser Gebiete auch verschwunden.
Das Aussterben vieler anderer Arten ereignete sich aber erst sehr viel später, vor allem im 19. Jahrhundert, als Feuerwaffen immer verbreiteter wurden. Das ist insofern sehr interessant, als dass in Nordafrika trotz dem Vorhandensein Jahrtausende alter, und stellenweise sehr dichter Besiedlung und hochentwickelter Kulturen, dennoch eine ganze Reihe von Großtieren sehr lange überleben konnten.
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Re: Pleistozänes Artensterben - Mensch doch Hauptverursacher

Beitragvon Kouprey » 07.08.2014 13:26

Cronos hat geschrieben:Wirklich ausgestorben ist, mit Ausnahme des nordafrikanischen Auerochsen, keine der großen Arten, da sie in anderen Gebieten überleben konnten. Hier einzelne Arten und Unterarten in aller Ausführlichkeit aufzulisten, war nicht Sinn der Sache. Es ging um das Aussterben bestimmter Tiergruppen und den dafür verantwortlichen Gründen und dem zeitlichen Verlauf, und daher ist es tatsächlich vollkommen belanglos, ob es sich um eigene Arten, Unterarten oder einfach nur Populationen handelt.

Erneut: Sorry, das sehe ich anders.
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