TierTrivia

Fragen und Neuigkeiten, die nicht in ein anderes Forum passen

Moderator: Quagga

Beitragvon Dromeus » 13.01.2005 14:13

Weiss ich, weiss ich *freu*

Das ist die Konvergenz :-)

Darf ich jetzt?

Ich möchte gerne wissen was das kleinste Huftier der Welt ist. :-)
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 14:31

Geiwchtstechnisch dürfte das das Kleinkantschil (Tragulus javanicus) sein, schulterhöhenmäßig wohl eher der Klippschliefer (Procavia capensis).

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Beitragvon Dromeus » 13.01.2005 14:47

Ich hatte an letzteren gedacht. Also richtig! :-)
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Beitragvon Nivek » 13.01.2005 14:50

Hi,

gehört der Klippschliefer nicht zu den Afrotherien?
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 15:54

Gut, nächste Frage.

"Holländer Frisé", "Raza Espanol" und "Belgischer Wasserschläger" sind Zuchtformen welcher Tierart?

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Beitragvon Shielagh » 13.01.2005 16:12

Vom Kanarienvogel! Übrigens, ich hatte bezüglich der Zebrastreifen an die Tsetsefliege gedacht.
Was ist eine Rattenschwanzlarve?
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 16:18

Die Rattenschwanzlarve ist die wasserlebende Larvenform einer Schwebfliege, die sich dadurch auszeichnet, dass sie in extrem verschmutzten, auserstoffarmen Gewässern (z.B. Jauchegruben) lebt, indem sie sich über ein Atemrohr mit Luft versorgt.
Richtig?

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Beitragvon Shielagh » 13.01.2005 16:27

Richtig! Ich hab letzten Sommer in Südtirol einige Fotos gemacht von diesen Tierchen. Die treten zu Hunderten in Jauchegruben auf, kriechen überall hoch, wo's feucht ist, zwängen sich durch kleinste Ritzen (unter Türen, an Milchkannen...) und sehen wirklich nicht schön aus. Sie verpuppen sich dann irgendwo und werden zu großen Schwebfliegen. Die dortige Art hieß Mistbiene.
Ihren Namen haben sie aufgrund ihrer Atemröhre hinten, die Smilodon schon richtig erwähnt hat.
Interessant ist auch, dass diese Larven extrem zäh sind. Man kann natürlich einfach drauftreten, aber das macht Dreck und ist in Anbetracht der Massen auf Dauer auch recht wirkungslos. Ich habs selbst ausprobiert: Salz hilft nichts, Spiritus drüber und anzünden auch nicht. Die Viecher werden von Katzen gefressen und kommen lebend wieder raus...
Na genug jetzt.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 16:38

Nettes Tierchen *graus*.

Ok, nächste Frage (langsam gehen mir selbige aus, so viel weiss ich dann auch nicht *lol*):

Wie bezeichnet man das Eipaket der Gottesanbeterin wissenschaftlich korrekt?

a) Ovithar
b) Oothek
c) Ovitum
d) Ooplastina
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Beitragvon Shielagh » 13.01.2005 16:53

Als Insektenfreund (abgesehen von Rattenschwanzlarven) weiß ichs! Oothek.
Eins fällt mir noch ein: Aufgrund welchen kleinen Fisches sollte man niemals den Amazonas ohne Badehose betreten? Es ist nicht der Piranha.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 17:02

Betreten und Schwimmen wäre vermutlich nicht so gefährlich, EINES sollte man allerdings niemals tun: ins Wasser urinieren - davon wird nämlich ein nettes kleines Miststück, mit wissenschaftlichem Namen Tridensimilis brevis, zu Deutsch "Harnröhrenwels" angezogen, welcher sich geschickt und wie der Name schon sagt in die Harnröhre einschleust und sich dort mittels eines netten Stachels verankert - ein sicherlich mehr als nur peinliches Erlebnis ;).

Nächste Frage:

Welche ist die größte Schlangenart, die im deutschsprachigen Raum in der Wildnis vorkommt?

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Beitragvon ichthys » 13.01.2005 17:06

Hi
das sind die Harnröhrenwelse, die auch in selbige hineinkriechen [können] (darum auch der Name *g*) oder in andere Körperöffnungen. Sind aus der Familie der Schmerlenwelse.
stimmts?
MFG Sebastian
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Beitragvon Shielagh » 13.01.2005 17:20

Stimmt, aber Smilo war 4 Minuten schneller... ;) Die Welse werden normalerweise vom Harnstoff von Fischen angelockt, um denen dann in die Kiemenöffnungen zu schwimmen und sich dort festzuhaken. Menschenurin gefällt ihnen aber offenbar auch.
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Beitragvon Quagga » 14.01.2005 00:43

Hy !

Das dürfte, ach menno, Würfel- oder Äskulapnatter sein...
Auf jeden Fall die Elaphe- Variante, was dann die Äskulapnatter sein sollte, und die im weiblichen Geschlecht so nen Meter fünfzig bis achtzig schafft !

Grüßchen, Andreas
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Beitragvon Smilodon fatalis » 14.01.2005 14:32

Right!

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Beitragvon Quagga » 14.01.2005 16:54

Taugt mein verstaubtes Brain ja doch noch was =) !

Warum heißt die Vogelspinne Vogelspinne ?

Gruß, Andreas
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Beitragvon Smilodon fatalis » 14.01.2005 17:06

Ich weiss es leider nicht genau, aber ich habe mal gelesen, dass der englische Trivialname "Bird-eating spider" auf den Irrtum einer Forscherin zurückgehen soll, die eine Vogelspinne in Surinam dabei beobachtet hat, wie sie auf einem toten Vogel saß und diesen aussaugte.

Man hört aber auch Geschichten, dass die baumbewohnden Arten durchaus auch Vögel fressen, wenn sie diese zufällig erhaschen - vielleicht stammt der deutsche Name auch daher.

Und meine dritte These ist die, dass manche baumbewohnenden Vogelspinnen (so z.B. manche Avicularia-Arten) in der Lage sind mit werit gespreizten Beinen von Bäumen zu springen, was einem Flug recht ähnlich sieht.

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Beitragvon Quagga » 14.01.2005 19:06

Du hast auf voller Linie recht =) !
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Beitragvon Smilodon fatalis » 14.01.2005 19:30

Hey, hätt ich nicht gedacht ... nunja, auch ein blindes Huhn und so weiter ;).

Wieviele Chromosomen hat das Przewlaski-Pferd?

a) 62
b) 64
c) 66
d) 68

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Beitragvon Realist » 14.01.2005 20:21

66.
Ich bin bereit, das Offensichtliche anzuerkennen.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 14.01.2005 20:24

Right, du bist dran *g*.
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Beitragvon Realist » 14.01.2005 21:19

Noch mal ´ne ganz einfache.
Was ist so außergewöhnlich am Amazonen-Kärpfling?

Edit:
Es ist nicht nur eine Sache außergewöhnlich. Ich möchte schon mehrere sehen.
Ich bin bereit, das Offensichtliche anzuerkennen.
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Beitragvon Cronos » 15.01.2005 14:20

Kleiner Nachtrag zu einer der vorigen Fragen. Der Stoßzahn des Narwales ist kein Eckzahn sondern ein Schneidezahn, überlicherweise der 2.1er, was soviel heißt wie der mittlere linke Schneidezahn. Der rechte mittlere Schneidezahn ist auch als kleines Sprialhorn angelegt, durchbricht aber in der Regel den Knochen nicht, obwohl es auch mönnliche Narwale mit zwei Stoßzähnen gibt, sowie Weibchen die einen Stoßzahn besitzen.
@Realist: Gehe ich richtig in der Annahme dass sich der Amazonen-Kärpfling durch Parthenogenese, sprich Jungfernzeugung vermehrt, und es daher nur Weibchen gibt?
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Beitragvon Quagga » 15.01.2005 14:22

Sie sind Lebengebärer, es gibt keine Männchen von ihnen, ergo pflanzen sie sich mit Männchen anderer Arten ( Segelkärpfling zB) fort, bekommen dann aber keine Mischlingsjungen, sondern wieder 100prozentige Amazonenmollys/-kärpflinge !

Genügend Einzelheiten =) ?

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Beitragvon Realist » 15.01.2005 19:13

Nein, reicht noch nicht.
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