TierTrivia

Fragen und Neuigkeiten, die nicht in ein anderes Forum passen

Moderator: Quagga

Beitragvon Aelfwine » 11.02.2005 22:47

Danke Kouprey

Hier nun meine Frage:

Welches Säugetier legt die längsten Strecken bei Migrationen zurück?
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Beitragvon Kouprey » 11.02.2005 23:21

Zu Wasser der Grauwal; zu Land das Ren-obwohl manch ein menschl. Globetrotter weitaus mehr Kilometer zurücklegen kann:)
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Beitragvon Aelfwine » 11.02.2005 23:50

Richtig :)

Das mit dem Mensch könnte wieder Grundlage für weitere Diskussionen sein :lol:
Aber da die Rubrik ja Zoologie heisst, können wir das geschickt umgehen.

Und damit geb ich wieder zurück ins Studio zu Dir Kouprey. :)
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Beitragvon Kouprey » 12.02.2005 12:12

Danke Aelfwine-und nun zum Sport... :lach:

Was ist das gefährlichste Tier Nordamerikas(gemessen an menschl. Todesfällen)?
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Beitragvon jersy » 12.02.2005 12:41

Der Moskito,
er kann das West-Nil-Virus übertragen. 2003 sind 9858 Infektionen und 262 Todesfälle gezählt worden.Aktuellere Zahlen konnte ich auf die schnelle nicht finden.
Richtig?

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Beitragvon Aelfwine » 12.02.2005 12:53

Hmmm, ist eine schwierige Frage, da je nach Auffassung der Fragestellung andere Antworten richtig sein können, denke ich. Jersys Antwort könnte als richtig gelten, allerdings stellt sich die Frage ob man wirklich sagen kann, dass der Moskito die Todesfälle verursacht oder nicht doch der Virus.
Ich probiers mal anders: Pro Jahr sterben durchschnittlich 130 Nordamerikaner durch Autokollisionen mit Hirschen. Da aber da das Tier eigentlich auch nur indirekt tötet würde ich noch Grizzlys anbieten, aber das sind dann verschwindend wenig Todesfälle. "Nur" 128 bekannte Todesfälle während des 20. Jahrhunderts.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.02.2005 14:39

Ist doch ganz einfach: Das gefährlichste Tier Nordamerikas ist der Mensch (sowohl gemessen an innerartlichen Todesfällen als auch an artübergreifenden Todesfällen).

Lg,
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Beitragvon jersy » 12.02.2005 14:49

Dazu fällt mir das hier ein:

"Auf jeden tödlichen Schuss kommen ungefähr drei nicht tödliche. Und, Leute,
dies ist in Amerika unakzeptabel. Es ist einfach unakzeptabel. Und wir werden uns darum kümmern"

Das hat der gute George W..tatsächlich gesagt,und mir dünkt,er meint das auch so. :shock:

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Beitragvon Quagga » 12.02.2005 15:48

Hy !

Ich sag mal, Kopfschuß, der Kamerad...

@Smi: Der Mensch ist ja das gefährlichste Vieh der Erde !

Ja, also ich würde so direkt tippen auf

a, Eisbär
b, Floh der Hirschmaus, der die Pest überträgt
c, die Kalifornische Klapperschlange

Grüße, Andreas
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Beitragvon Kouprey » 12.02.2005 17:40

Aelfwine hat richtig getippt-der Weißwedelhirsch ist gemessen an verursachten tödl. Autounfällen das gefährlichste Tier Nordamerikas; jährl. kommen 300.000 Menschen durch Hirschunfälle
ums Leben, Tendenz dank wachsender Hirschpopulation steigend. Habe selbst mal einen solchen Unfall miterlebt-2003 überholte uns ein Auto in New Mexiko auf einem Highway; hinter der nächsten Kurve stand das Auto am Straßenrand, mit einem Hirsch als neue Kühlerfigur. :nein:

Natürlich kann man den Menschen als weltweit gefährlichstes Lebewesen für sich und andere Arten ansehen-hier war aber explizit nach einem "Tier" gefragt-auch nicht nach einem Virus, der p.d. ja kein Tier ist.

Stell nun Deine Frage, Aelfwine. :ja:
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.02.2005 17:58

Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen zu wollen, aber mit Verlaub - der Mensch gehört zu den Primaten und ist damit ein SäugeTIER.

Also wenn wir schon von "Tieren" sprechen, dann wollen wir doch bitte unsereins mit einbeziehen :P.

LG,
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Beitragvon Aelfwine » 12.02.2005 18:24

Welches Wirbeltier weist die grösste Kälteresistenz auf :?: Gemeint ist nicht welches Tier die tiefste Umwelttemperatur überleben kann, sondern die tiefste Körpertemperatur.
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Beitragvon Cronos » 12.02.2005 19:49

Die Eisfische leben ja teilweise in Wasser das kälter als 0Grad Celsisus hat, und sind gleichzeitig noch aktiv, DAS nenne ich mal extreme Kälteresistenz.
Während der Winterstarre können bestimmte Frösche und Schildkröten aber noch tiefere Temperaturen vertragen, so um die minus 4Grad.
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Beitragvon Kouprey » 12.02.2005 19:59

Es besteht immer noch eine (wenn auch sehr subjektive) Grenze zw. Mensch und Tier-siehe Gesetzbuch. Also fang jetzt bitte nicht damit an, Smi...es war von einem Tier die Rede. hätte ich Menschen einbezogen, hätte ich den Begriff "Lebewesen" verwendet.

Ich stimme Cronos' zu- es sind wahrscheinlich derartige in einer Kältestarre überwinternde Tiere gemeint(z.B. kanadische Schildkröten).
Zuletzt geändert von Kouprey am 14.02.2005 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Aelfwine » 12.02.2005 20:46

Etwas genauer bitte, meine Herren. :schlaumeier:
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Beitragvon Quagga » 13.02.2005 04:02

Ach du meine Güte...

Ich weiß, es gibt da einen Frosch, der komplett durchfrieren kann und im Frühjahr wieder auftaut, sich paart, als ob nix gewesen wäre...
Vom Grasfrosch weiß ich, das die sogar laichen, wenn noch Eis im Teich ist und Schnee liegt, aber schlag mich tot, wenn ich weiß, wie dieser Frost- Lurch hieß
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Beitragvon Kouprey » 13.02.2005 12:05

Genauer? Ok...das sog. "freeze tolerance" System, das von jungen Chrysemys picta und Fröschen wie Hyla versicolor und Rana sylvatica angewandt wird, basiert auf hohen Konz. von Zuckern/ Alkohol-Zucker(Glykol) sowohl im EZR wie IZR, wodurch die Bildung von Eiskristallen verhindert wird.

Mehr hierzu:

http://www.naturenorth.com/winter/frozen/frozen3.html

Genau genug? :P
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Beitragvon Aelfwine » 13.02.2005 12:32

Ja, gut, lass ich gelten. :)

Ich wollte auf Rana sylvatica raus. Es gibt auch Schildkröten die ähnlich Kälteresistent sind aber der Nordamerikanische Waldfrosch schafft es 65% des Körpers einfrieren zu lassen, mehr als bei den anderen Kandidaten.

http://www.units.muohio.edu/cryolab/publications/documents/BakerCostanzoLee04_000.pdf
http://www.guinnessworldrecords.com/content_pages/record.asp?recordid=53906

Und damit liegt des Pudels Ball wieder in Deiner Spielfeldhälfte begraben Kouprey. Oder wie ging der Spruch noch mal? :gruebel:
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Beitragvon Kouprey » 13.02.2005 18:06

Das wird allmählich zu einer Art Ping-Pong Spiel :lach:

Welches wilde Säugetier hat ein (physiologisch) asymmetrisch gefärbtes Gesicht?( excl. Mensch-gell, Smi ;)
Zuletzt geändert von Kouprey am 14.02.2005 08:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.02.2005 19:01

Hehe, die Frage zeigt nun wahrlich viele Möglichkeiten auf.

Nahezu jede Art von domestiziertem Säugetier kann, wenn es entsprechende Zuchtformen davon gibt, eine asymmetrische Färbung im Gesicht oder sonstwo aufweisen (vom Pferd mit seitlich verlagerter Schnippe bis zum Fleckvieh).

Darüber hinaus sind asymmetrische Färbungen in Einzelfällen von sehr vielen gestreiften/gestromten/gefleckten Arten bekannt (z.B. Tiger, Zebra, Giraffe).

Auch Flusspferde weisen oft asymmetrische rosa Hautstellen u.a. im Gesicht auf.

Am häufigsten kommen asymmetrische Gesichtsfärbungen aber sicher unter den diversen mehrfarbigen Walarten vor, besonders auffällig zeigt sich das beim Finnwal Balaenoptera physalus - bei diesen Tiere hat eine Seite des Unterkiefers eine Cremefärbung, während die andere Seite grau oder schwarz gefärbt ist - die Zunge weist übrigens das selbe Farbschema auf, nur ist es dort an der Längsachse der Maules gespiegelt.

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Beitragvon Kouprey » 14.02.2005 08:22

Finnwal ist korrekt.

Deine Frage.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 14.02.2005 09:20

Was verstehen amerikanische Jäger unter einem "Mulie"?

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Beitragvon Cronos » 14.02.2005 11:52

@Smilodon: Den Maultierhirsch (Odocoileus hemionus).
Meine Frage: Welches ist das größte jemals existierende (bisher bekannte) Mitglied der Carnivoren?
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Beitragvon Kouprey » 14.02.2005 13:13

Megistotherium.
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Beitragvon Cronos » 14.02.2005 14:43

@Kouprey: Wenn ich mich nicht irre, war Megistotherium ein Creodont, und kein Mitglied der Carnivoren. Im Übrigen ist das Tier das ich meine noch größer.
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