TierTrivia

Fragen und Neuigkeiten, die nicht in ein anderes Forum passen

Moderator: Quagga

Beitragvon Shielagh » 11.01.2005 16:32

Der Degu hat eine Sollbruchstelle am Schwanz und kann ihn abwerfen, wenn man ihn daran festhält.

Bei den meisten Wirbeltieren spricht man beim Bereich um den After ja vom "Analfeld"... Auch viele Insekten haben ein Analfeld, aber das liegt nicht an der Ausscheidungsöffnung. Was bezeichnet es bei ihnen?
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Beitragvon Quagga » 11.01.2005 16:57

Das ist das letzte Körpersegment, bzw. die Unterseite desselben, und schützt zur Hauptsache die Geschlechtsöffnung, wenn ich mich nicht irre ( Mantiden, Schaben...) !

Gruß, Andreas
"Und während wir mit gemischten Gefühlen ganz unten auf dem Erdboden stehen, ziehen ganz oben in der Luft unsere geliebten Gänse mit klingendem Wanderlied vorüber." -Konrad Lorenz-
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Beitragvon Shielagh » 11.01.2005 17:36

Nee du. Ein bestimmter Teil des Insektenflügels heißt Analfeld.
http://gastein-im-bild.info/animals/wahexfl1.jpg
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Beitragvon Quagga » 11.01.2005 18:29

Ei verbibbsch...
Na, dann darfst du gleich die nächste stellen =) !

Gruß, Andreas
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Beitragvon Cronos » 11.01.2005 19:00

@Shielagh: Ich hatte zwar eigentlich die Stachelschwanzmaus gemeint, aber es ist interssant zu erfahren dass es das auch bei anderen Säugern gibt.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 11.01.2005 19:09

Das ist wirklich interessant, meine Antwort wäre nämlich der Gerbil gewesen, der ebenfalls eine Sollbruchstelle im Schwanz aufweist.

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Beitragvon Shielagh » 11.01.2005 19:52

Gerbil und Degu sind sich ja schon im allgemeinen Äußeren ziemlich ähnlich. Wie die Stachelschwanzmaus aussieht, weiß ich leider nicht - finde auch bei Google nichts, wie heißt das Tierchen denn zoologisch?

Und da sind wir auch schon bei meiner Frage. Die knüpft gewissermaßen an Quaggas Wellensittichfrage an und dürfte nicht gar so schwer sein:
Wie lautet der lateinische Artenname der Hauskatze?
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Beitragvon Smilodon fatalis » 11.01.2005 20:42

Darüber scheiden sich leider die Geister:

Folgende Versionen sind mir bekannt:

Felis lybica
Felis silvestris lybica
Felis domestica
Felis lybica f. domestica
Felis catus
Felis lybica f. catus
Felis silvestris lybica f. domestica

Such dir einen aus ;)

LG,
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Beitragvon Quagga » 11.01.2005 20:43

Jetzt will ich mal klugscheißern =) !
Gerbil und Degu sehen zwar ähnlich aus, sind aber kein Stück verwandt !
Probiers vielleicht mal nur mit Stachelmaus, darunter könnt ich mir am ehesten was vorstellen, und deren Schwanz hat ebenfalls eine Sollbruchstelle !

Felis sylvestris lybica f. domestica ist bestimmt falsch, oder ?

Gruß, Andreas
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Beitragvon Shielagh » 11.01.2005 21:10

@Smilo: Ich war auf Felis lybica f. catus aus und sehe deine Antwort als richtig an... ;)
@Quagga: Danke, unter Stachelmaus hab ich was gefunden.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 11.01.2005 21:38

Guti, dann darf ich wohl jetzt .... hmmmm *überleg*.

Wieviele Unterarten des Tigers (Panthera tigris) findet man auf der Roten Liste der gefährdeten Arten in der Kategorie VU, also Vulnerable?

a) keine
b) eine
c) drei
d) fünf

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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 18:11

Weiß keiner?

Ok, die richtige Antworte wäre a) keine gewesen.

Alle 8 bekannten Unterarten des Tiger stehen auf der roten Liste, drei davon (P.t. virgata, P.t. balica und P.t. sondaica) unter EX (Extinct - Ausgestorben), vier (P.t. amoyensis, P.t. sumatrae, P.T. altaica und P.t. corbetti) unter CR (Critically Endangered = stark gefährdet) sowie eine (P.t. tigris) unter EN (Endangered = Gefährdet).

Neue Frage, neues Glück:

Auf die verlängerten, sprialförmig gedrehten Stoßzähne welchen männlichen Säugetieres geht aller Wahrscheinlichkeit nach die Legende des Einhorns zurück?

LG,
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Beitragvon Sven » 12.01.2005 18:39

Narwal! Bei den Männcen ist immer ein eckzahn stark verlängert!
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 18:49

Richtig
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Beitragvon Sven » 12.01.2005 20:05

So, nun meine Frage:

Wieso ist bei Tüpfelhyänen die Geschlechter-Unterscheidung so schwierig?
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Beitragvon Shielagh » 12.01.2005 20:09

Die Weibchen der Hyäne haben einen Scheinpenis, was die Geschlechtsbestimmung erschwert. Frage überlege ich mir gerade, kommt noch...
Zuletzt geändert von Shielagh am 12.01.2005 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 20:09

Weil die Weibchen einen sog. "Pseudo-Penis" ausbilden und durch ihr dominantes Gehabe (Tüpfelhyänen leben im Matriachat), welches durch einen hohen Pegel an Testosteron verursacht wird leicht für Männchen gehalten werden können.

Meine Frage:

Warum liegt die Mortalität derer, die von einer schwarzen Mamba gebissen werden bei nahezu 100 %, obwohl es wirksame Antisera gibt?

LG,
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EDIT: Oooops, Shielag war schneller ;)
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 20:12

Ok, wie du willst ;).


Frage: s.o.

Lg,
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Beitragvon Shielagh » 12.01.2005 20:36

Bei Mambas haben intramuskulär verabreichte Antiseren kaum eine Wirkung, da helfen nur intravenöse Gegengifte. Ich schätze, dass die meisten Bissopfer nicht die Möglichkeit haben, sich an Ort und Stelle ein Serum in die Venen zu spritzen - noch erschwert durch die nach wenigen Minuten einsetzenden Krämpfe und Lähmungen. Ja, und nach 10 bis 15 Stunden ist es dann vorbei...
Zuletzt geändert von Shielagh am 12.01.2005 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 20:41

Kann man so lassen - ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass die schwarze Mamba gezielt auf Kopf und Hals ihres Kontrahenten losgeht, von wo aus sich das Gift eytrem schnell verteilt, aber deine Erklärung gefällt mir besser ;)

LG,
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Beitragvon Shielagh » 12.01.2005 20:44

Ok, danke schön... ;)
Weshalb haben Zebras Streifen?
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Beitragvon Smilodon fatalis » 12.01.2005 20:57

Auch dabei scheiden sich die Geister, wie schon beim wissenschaftlich korrekten Namen der Hauskatze.

Die eine Theorie ist die, dass die Streifen die Konturen des Einzeltieres in der Herde verschwimmen lassen, und es damit schwieriger für Jäger wird, ein Individuum aus der Herde zu reissen.

Eine andere Theorie besagt, dass die Streifen dazu dienen, die Tsetse-Fliege, die wir als gefährlichen Malaria-Überträger kennen so zu verwirren, dass sie die Tiere nicht sticht - das Streifenmuster wird auf das Komplexauge des Insekt nämlich konturauflösend (somatolytisch).

Eine wieder andere Theorie geht davon aus, dass das Streifenmuster der Zebras dem Erkennen der Tiere untereinander dient, da das Muster bekanntlich wie der Fingerbadruck des Menschen bei keinen zwei Tieren gleich ist.

Auch gibt es die Theorie, dass die Streifen dabei helfen, die enorme Hitzeinstrahlung der afrikanischen Sonne zu überstehen (frag mich nicht wie das genau gehen soll).

Und zu guter Letzt gibts noch die Theorie, dass das Muster ganz einfach als Tarnung dient, wenn die Tiere im Schatten von Bäumen oder Büschen stehen - das lässt sich übrigens recht leicht nachvollziehen in den meisten Tiergärten, weshalb ich diese Theorie am Ansprechendsten finde ;).

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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 08:51

Morgen!

Ich seh das einfach einmal als richtig und stell die nächste Frage ;).

Was ist der gravierendste Unterschied zwischen den sehr ähnlich heissenden Kobraarten Naja haje (Uraeus-Kobra) und Naja naja (Brillenkobra)?

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Beitragvon Dromeus » 13.01.2005 13:36

Ähm.. das Muster auf dem Rücken bzw. Hinterkopf der Brillenkobra?
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Beitragvon Smilodon fatalis » 13.01.2005 13:50

Hi!

Leider nein - der wohl gravierendste Unterschied zwischen den beiden Giftnattern ist, dass Naja haje nur in Afrika, Naja naja hingegen nur in Asien vorkommt ;).

Ok, next one:

Wie nennt man die evolutionäre Ausprägung ähnlicher Eigenschaften unter ähnlichem Evolutionsdruck bei unterschiedlichen Arten (z.B. Kolibi und Taubenschwänzchen, Delphin und Hai, Fledermaus und Vogel)?

a) Konkurrenz
b) Kongruenz
c) Konvergenz
d) Koprominenz

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