@ Althaea ( kommt der Name eigentlich aus DSA-Romanen mit gleichnamiger Protagonistin?)
Von den von Dir genannten Katzen ist nur der Schneeleopard eine Großkatze. Puma und Luchs sind Kleinkatzen.
Ist ein bisschen blöd gelöst, aber Großkatzen sind eine klar definierte Unterfamilie der Katzen, die nicht alle großen Katzen umfasst.
@Beren
ABCs haben für mich genau wie das "Hominoiden-Phänomen" einen sehr merkwürdigen Beigeschmack: Beide Gruppen von Fabeltieren wurden und werden in Regionen berichtet, in denen sie biogeographisch nichts zu suchen haben (man denke nur an Australien, Yowie und die ganzen Panthers - argh!, Anthropoiden in den Amerikas, sämtliche Raubkatzensichtungen in Europa ...), bzw. realistischerweise kein Auskommen finden dürften. Dann sollen sie selbst in Lebensräumen, die teilweise in höchstem Maße menschlichem Einfluss unterworfen sind wie die englische Countryside von einigen wenigen Sichtungen und dubiosen Spuren abgesehen völlig arkan überleben.
Dann kommt ja noch hinzu, dass wenn man die Quellen umfassend studiert, das ABC-Phänomen deutlich älter als die Privathaltung von Raubkatzen im großen Stil ist, bzw. in Australien sogar beginnt bevor es Raubkatzen in den ersten Zoos gibt. Eine Einschleppung durch den Mensch, wenn real, müsste also schon mindestens im 19. Jahrhundert stattgefunden haben. Aber England schießt mit seinen "Krypto-Sichtungen" sowieso den Vogel ab: Plesiosaurier in schottischen Seen, Raubkatzen in der Countryside und wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr: Eine Joan Gilbert will 1974 in Bournemouth -England- ja auch ein Thylacine gesehen haben
Für mich haben diese beiden Phänomene eine andere, nicht stoffliche Wurzel. Beide Arten von Tieren, Raubkatzen und Affenmenschen haben die menschliche Evolution ganz erheblich geprägt: sei es durch Fressfeindschaft oder Konkurrenz. Von beiden ging potentiell die größte Lebensgefahr neben innerartlichen Auseinandersetzungen für die längste Zeit unserer Existenz aus. Auf beide Tiergruppen reagieren Menschen mit besonders starken Emotionen von Verehrung, Furcht, Sympathie, Interesse, etc. Wenn man sich die unmögliche geographische Verteilung dieser beiden Phänomene vor Augen führt, ist die einzige Konstante in allen Fällen der Mensch selbst. Ich habe das in einem Artikel für den DKR über einen speziellen Aspekt des Yowie-Sichtungskreises mal folgendermaßen formuliert:
DKR hat geschrieben:Schließlich lastet auch nach den Funden vom Kow Swamp und deren vermeintlicher Deutung als Homo erectus die biogeographische Abwegigkeit auf dem Yowie und drängt zum Nachdenken über das gesamte „Hominoiden-Phänomen“. Vielleicht handelt es sich bei diesem Phänomen gar nicht um ein physisches, sondern tatsächlich vielmehr um ein psychisches. Möglicherweise ist es ein Erbe der Vergangenheit, als sich Homo sapiens von Afrika aufmachte, sich die Erde Untertan zu machen, und auf seinem Weg auf die vielen konkurrierenden Populationen von Affenmenschen stieß, was tiefe Spuren im
menschlichen Unterbewusstsein hinterlassen hat. So wird aus einer unheimlichen Begegnung im Halbdunkel das Aufeinandertreffen mit einem brutalen und wilden Affenmenschen und ebenso wird die ungebrochene Faszination, die Berichte von derartigen Begegnungen rund um die Welt auslösen, begreiflich. Vielleicht erklärt es auch die psychologischen Muster, die im Kolonialismus zu Rassismus und Verachtung vermeintlich minderentwickelter Menschengruppen führte. Und vielleicht ist es Homo sapiens selbst, der die Affenmenschen mit sich um die ganze Welt bringt, tief in seinem Unterbewusstsein, sogar bis auf den Kontinent der Beuteltiere.