British Big Cats Sammelthread

Forum für alle ABC-Themen und andere Tiere weit außerhalb ihres eigentlichen Verbreitungsraums.

Beitragvon Cronos » 07.09.2005 22:03

Also ich dachte schon mehrfach gelesen zu haben dass es in England Bestände von eingeführten Muntjaks gibt (Bei uns gibt´s da auch mehrere eingeführte Hirscharten), und wie ich gerade hier( http://www.waffen-schrum.de/schrum-jagd ... ntjak.html ) gesehen habe gibt´s die da tatsächlich, sogar Wasserrehe!
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Beitragvon Shielagh » 08.09.2005 19:14

Gleich drei neue BBC-Meldungen.

Terry Moore vom Cat Survival Trust in Welwyn, England, behauptet der Presse gegenüber, er habe bereits mehrere Begegnungen mit BBCs gehabt. Bei verschiedenen Gelegenheiten soll ihm schon ein schwarzer Panther über den Weg gelaufen sein, stets in der Nähe seines Katzengeheges – wohlgemerkt außerhalb der Zäune. Zudem entdeckte er in der nahen Umgebung einen Baum, der Kratzspuren aufwies, die einer Großkatze zugeschrieben werden.
Das letzte Mal sah Moore den Panther im Februar. Er und der Leiter des Cat Survival Trust, Rob Martin, haben das Tier aus 20 bis 25 Metern Entfernung beobachten können. „Ich zweifle kein bisschen daran, was ich gesehen habe – ich bin mir zu 110 Prozent sicher, dass es ein schwarzer Leopard gewesen ist“, so Moore. Schon einige Male will er auch die nächtlichen Schreie des Tieres gehört haben.
Etwa ein Jahr früher sichtete Moore in der Nähe des Dorfes Sacombe aus dem Auto heraus eine andere, hellere Großkatze, die er für einen Puma hielt. Die Begegnung fand bei Nacht statt.
„Das Tier überquerte die Straße, als ich mit leuchtenden Scheinwerfern um die Ecke bog. Das war ein Puma, daran gibt es keinen Zweifel.“
Terry Moore und Rob Martin kennen sich von Berufs wegen mit Katzen aus. Sie sind sich ganz sicher, dass es weder Hunde noch große Hauskatzen waren, die sie sahen.

Welwyn & Hatfield Times (mit Bild der Kratzspuren)


Das “Beast of Brookmans Park” ist zurück. Die schwarze, pantherartige Katze, die Augenzeugen zufolge eine Standhöhe von fast einem Meter haben soll, wurde das letzte Mal im Sommer 2003 gesichtet, bis ein jüngstes Ereignis die Gerüchte wieder anheizte.
Joanne Cetti aus Welham Green führte an einem frühen Morgen vor etwa zwei Wochen ihren Hund am Bradmore Lane aus, als sie gegen 6 Uhr dem „Biest“ begegnete.
“Ich sah dieses Wesen über die Straße laufen, vielleicht in 60 Metern Entfernung. Es sah mich an, dann wurde es schneller. Aber ich hatte keine Angst. Ich lebte drei Jahre in Afrika und habe dort sehr viele dieser Tiere gesehen.“
Cetti konnte die Katze recht genau beobachten, denn sie bewegte sich in offenem Gelände. „Ich habe schon viele Tiere gesehen, aber in dieser Gegend noch nie etwas Vergleichbares. Es war größer, geschmeidiger und bewegte sich völlig anders als jedes sonstige Wesen hier. Außerdem war es sehr dunkel, wie ein Panther.“
Joanne Cetti hatte bereits von BBC-Sichtungen gehört und war immer recht skeptisch gewesen, doch nun denkt sie anders. Sie ist sich absolut sicher, eine wilde Großkatze gesehen zu haben.
Die letzte Sichtung der Brookmans-Park-BBC fand, wie bereits erwähnt, im Jahr 2003 statt. Damals erblickte der 26-jährige Jonathan Peters in der Abenddämmerung aus seinem Wagen heraus eine große, schwarze Katze, die in nur sechs Metern Entfernung auf die Straße lief. Ihre Höhe betrug im Stand etwa 90 cm.

Welwyn & Hatfield Times


Ein mysteriöses Raubtier treibt in Denby sein Unwesen. Mehrere Schafe wurden bereits tot aufgefunden, offenbar gerissen von einem Wesen, das nichts außer ein paar Skelettresten übrig lässt. In der Nähe eines der Kadaver fand die Polizei den Abdruck einer sehr großen Pfote im Teer.
Der Farmer John Grace hat innerhalb weniger Wochen bereits fünf Lämmer verloren, allesamt auf dieselbe Weise zerlegt. Außerdem wurde ein voll ausgewachsenes Mutterschaf getötet und anscheinend sofort aufgefressen. Übrig blieben bei fast allen Opfern lediglich ein Stück der Wirbelsäule und der Schädel, fast völlig fleischlos. Die Beine und die Haut waren jedes Mal verschwunden, um die Beute herum verstreut lag überall Wolle. John Grace schließt aus, dass hier Perverse am Werk waren, kann aber nicht sagen, welches Tier für die Tötungen verantwortlich sein könnte.
Derzeit laufen Untersuchungen der Vorfälle durch Experten. Als wichtigster Hinweis auf eine Großkatze gilt der Pfotenabdruck am Tatort.

Belper Today
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Beitragvon Sven » 08.09.2005 22:39

Außerdem wurde ein voll ausgewachsenes Mutterschaf getötet und anscheinend sofort aufgefressen.


Mir stellt sich da die frage welcher Puma/Leopard eine so große Beute sofort aufrisst. Ich meine ganz! Bei einem Löwen könnte ich mir das denken, aber so... Wenn so viel weggefressen wird, würde ich eher an ein Hunderudel denken.

MfG Sven
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Beitragvon Shielagh » 27.09.2005 17:50

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Montags wurde auf einer Straße mitten im schottischen Dundee eine Großkatze gesichtet.
Coleen McLaren war gerade aus dem Urlaub zurückgekommen und befand sich auf dem Heimweg vom Prestwick Airport, als sie und ihre drei Reisegefährten gegen 2.30 Uhr das ungewöhnliche Tier erblickten. Ihrer Aussage nach war es größer als ein Labrador und schwarz gefärbt. Es rannte vor ihr Auto, überquerte die Fahrbahn und bewegte sich auf die Häuser auf der anderen Straßenseite zu.
"Es lief so schnell von der einen Seite zur anderen... Das war definitiv keine normale Katze, und es bewegte sich auch nicht wie ein Hund. Es wirkte sehr geschmeidig, als es über die Straße rannte."
Bis auf Coleens Ehemann Stuart waren sich alle Insassen des Wagens darüber einig, eine Großkatze gesichtet zu haben.
"Mein Mann hat nichts gesehen, aber alle anderen [Coleen und ihre Freunde Lucy Paterson und Stephen Grant] reagierten gleich", sagte Coleen. "Wir riefen alle: 'Was war das?' – Und es war mit Sicherheit eine Großkatze."

Dies war nicht die erste BBC-Sichtung in Dundee. Am Standrand des Bezirks Monifieth kam es bereits mehrere Male zu ähnlichen Zwischenfällen.

Evening Telegraph
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Beitragvon Side23 » 27.09.2005 18:35

Hi!!!
Wo hast du die ganzen Infos her, Shielagh? BBC-Internetseite?
Vielleicht wars ja ein Schwarzer Panther, oder ne ähnliche Großkatze, im dunkeln ist ja so gut wie alles schwarz.
Steht bestimmt schon irgendwo in dem Forum, bin aber ehrlich gesagt zu faul um alles durchzulesen :muede:
Früher, hab ich von BBC deswegen ist es bestimmt schon bekannt, hatten viele Briten Großkatzen als Haustiere, da es damals keine Gesetze dagegen gab, als die "Kätzchen" zu groß wurden, wurden sie kurzerhand einfach freigelassen. (oder in Zoos gebracht, oder, oder, oder...) Da kann schon eine Population entstanden sein, die bis heute überlebt hat.
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Beitragvon Shielagh » 27.09.2005 18:57

Wo hast du die ganzen Infos her, Shielagh? BBC-Internetseite?


Die BBC-Meldungen stehen meistens auf den Webseiten von lokalen Nachrichtenmagazinen. Praktischerweise gibt es dann auch spezielle Seiten, auf denen Links zu kryptozoologischen (und parawissenschaftlichen) News gesammelt werden, sodass man nicht selbst danach suchen muss.
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Beitragvon Kouprey » 08.10.2005 22:40

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Beitragvon Shielagh » 23.10.2005 17:31

In der Nähe des St. Albans-Golfplatzes von Batchwood (Großbritannien) wurde im letzten Mai eine mutmaßliche Großkatze gefilmt.
Der Fotograf Peter Tillyer befand sich in den Wäldern auf der Suche nach bestimmten Blütenpflanzen, als er in 25 bis 30 Metern Entfernung ein Tier durchs Unterholz schleichen sah und sofort erkannte, dass es sich um eine ungewöhnlich große Katze handelte. "Es bewegte sich nicht wie eine Hauskatze oder ein Hund", so der Augenzeuge. "Es schlich verstohlen und langsam voran, hielt für einige Sekunden bewegungslos Inne und schlich dann weiter." Tillyer nahm seine Kamera zur Hand, stellte auf vollen Zoom und versuchte, beim Filmen so still wie möglich zu halten. "Ich hatte den Eindruck, dass es zu groß für eine Hauskatze war, aber ungefähr die Größe eines Collies hatte – allerdings war es länger und vollkommen schwarz."

Der Fotograf ging mit dem Video erst jetzt an die Öffentlichkeit, nachdem er über eine vergleichbare Sichtung in der vergangenen Woche gelesen hatte.
Sarah Adams war mit ihrem Hund unterwegs gewesen, als sie auf einem Feld in Harpenden eine dunkle Großkatze erblickte. Das Tier hatte spitze Ohren, ein rundes Gesicht und war "viel größer als ein großer Rottweiler. Ich konnte nicht sehen, ob es einen Schwanz hatte, aber es war schwarz, hatte einen sehr langen Körper und schlich am Boden entlang." Die Polizei verriet ihr, dass in derselben Gegend nur wenige Tage zuvor schon eine ganz ähnliche Beobachtung gemeldet worden war.

Kurz vor sechs Uhr morgens am letzten Mittwoch wurde auch in Haddington ein schwarzes, pantherartiges Tier gesichtet. Richard Brown, der Vorsitzende des "Gourlaybank Residents’ Committee", erblickte die Kreatur, nachdem sein Collie Jude sie gewittert hatte. Der Hund verfolgte das langschwänzige Tier bis zum "Henderson Agricultural Centre", wo es über einen drei Meter hohen Maschendrahtzaun sprang und zwischen Ausrüstungsgegenständen des Centers verschwand.

The Herts Advertiser (mit Bildern aus dem Video)
East Lothian Today
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Beitragvon Side23 » 23.10.2005 17:42

Ich glaube zwar das es irgendwo in Großbritannien große Raubkatzen gibt, aber auf den Bilder kann ich überhaupt nichts erkennen, da könnte die vermeintliche Katze auch einfach ein schwarzer Stein sein.
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Beitragvon Shielagh » 23.10.2005 18:02

Wesentlich vorteilhafter zur Beurteilung der Bilder wäre natürlich ein Ausschnitt des Videos. Ich denke aber, dass wir von einem belebten Objekt ausgehen können; Position und Haltung des Tieres haben sich von Standbild zu Standbild eindeutig geändert, und zumindest auf dem ersten Foto kann ich recht gut erkennen, dass es sich um eine Katze handelt. Es bleibt die alte Frage, ob es eine Haus- oder eine Großkatze ist. Im Prinzip sind genügend Vergleichspunkte vorhanden, um eine Größenbestimmung vor Ort durchführen zu können - leider fraglich, ob man sich die Mühe machen wird...
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Beitragvon Shielagh » 28.10.2005 20:52

Bei Oakenbank Lane in Bollington, England, wurde am vergangenen Dienstag ein handgroßer Pfotenabdruck gefunden, der die Existenz freilebender Großkatzen in Britannien untermauern könnte. Die Spur wurde von den Wanderern Ann Lovett (47), ihrem Mann Philip aus Kent und seinem ortsansässigen Onkel Brian Peacock (70) entdeckt. Der Abdruck misst etwa 20 cm in der Länge, ist rund 15 cm breit und zeichnet sich auf einem Kuhfladen ab. Ann Lovett war schockiert, als sie die Größe erkannte. Sie war durchaus mit den Spuren verschiedener einheimischer Tierarten vertraut, doch etwas Derartiges hatte sie noch nie gesehen. Die Gruppe fotografierte den Pfotenabdruck.

Brian Peacock betreibt ein Ferienhaus bei der Higher Ingersley Farm in Bollington. Er berichtete der Presse, dass einige seiner Kunden in der darauffolgenden Nacht gegen drei Uhr von einem merkwürdigen Lärm auf den umliegenden Feldern geweckt wurden, darunter knurrende Geräusche und andere Tierstimmen.
Peacock und seine Frau Chris (60) gestatten ansässigen Farmern, Schafe auf ihrem Land weiden zu lassen. Als sie nach den besorgniserregenden Berichten nach dem Rechten sahen, fanden sie ein übel zugerichtetes Schaf, das buchstäblich in Stücke gerissen worden war. Eine beträchtliche Menge des Fleisches schien von einem Raubtier gefressen worden zu sein.

Der Canidenexperte Vic Barlow untersuchte ein Foto des Pfotenabdrucks und zieht die Möglichkeit in Betracht, dass er von einem sehr großen Hund stammen könnte. "Ich zweifle daran, dass es eine Katzenspur ist, denn dafür treffen Form und Größe nicht zu. Meiner Meinung nach war es entweder ein Deutscher Schäferhund, eine Dänische Dogge oder ein Französischer Mastiff, oder wir haben es mit einer Fälschung zu tun."

Macclesfield-Express (mit Foto)
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Beitragvon Side23 » 28.10.2005 21:55

Ich kenn mich mit Pfotenabdrücken nicht aus, aber ist ein Fußabdruck von 20x15 cm nicht wahnsinning groß für eine Katze bzw. Hund?
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Beitragvon Shielagh » 07.11.2005 16:35

Im Grunde wohl keine wirkliche BBC-Sichtung, aber eine etwas zu mickrige und fragwürdige Meldung, um gleich einen eigenen Thread dafür aufzumachen:

Eine anonyme Frau aus Penarth (Wales) wagte sich eine Woche lang nicht in ihren Garten, weil sie dort ein zutiefst merkwürdiges Wesen gesehen haben will.
Sie ging mit ihrer Geschichte erst an die Öffentlichkeit, nachdem ihr Berichte über BBCs zu Ohren gekommen waren, doch dass es sich bei jenem Tier um eine Katze gehandelt hat, glaubt sie nicht.
"Was auch immer es gewesen ist, es saß ausgebreitet an einer Mauer, so wie ein Vogel. Ich saß in meinem Garten, als ich es sah. Ich ging herüber, um es näher zu betrachten, aber es muss mich bemerkt haben. Das nächste, was ich hörte, war ein Rascheln, und es schien, als würde es versuchen, [über die Mauer] zu meinem Nachbarn zu klettern." Die Länge der Kreatur verglich die Frau mit dem Bürofenster der Penarth Times, das immerhin mehrere Meter misst. "Ich wohne hier schon mein ganzes Leben lang, und noch niemals bin ich so erschrocken."

Penarth Times
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Beitragvon Aelfwine » 08.11.2005 21:39

Ohne jeden Zweifel hat diese Frau einen Jabberwocky gesehen. :happy:
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Beitragvon Kouprey » 09.11.2005 16:39

Die Dame hat wohl'n bißchen zu oft am Sherry genascht... :stupid: :irre:
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Beitragvon Shielagh » 20.01.2006 20:11

Am Abend des 7. Januar 2006 fuhr die 27jährige Lindsay Burnand-Smith mit ihrem 18 Monate alten Sohn Finley eine Landstraße in Wakefield (West Yorkshire, England) entlang, als sie ein Tier erblickte, das ihrer Überzeugung nach eine pantherähnliche Großkatze war.
"Ganz plötzlich rannte eine große schwarze Katze vor mir über die Straße. Keine Hauskatze, kein Hund, kein Pferd oder sonst etwas – eine große schwarze Katze. Ich würde sagen, dass es ein schwarzer Panther oder Puma war. Ich bin absolut überzeugt davon, was ich gesehen habe." Das Tier soll etwa 1,20 Meter lang gewesen sein und überquerte die Straße mit springenden Bewegungen.
Lindsay war zutiefst überrascht und beobachtete noch, wie die mutmaßliche Raubkatze noch einmal innehielt, um einen Blick auf das Auto zu werfen, und dann in der Dunkelheit der umliegenden Sumpflandschaft verschwand. Die Zeugin vermutet, dass das Tier von den Gerüchen eines nahe gelegenen Schlachthofs angelockt worden war. "So etwas ist mir noch nie passiert. Vor diesem Tag war ich einfach nicht an solchen Dingen interessiert."

Paul Westwood aus South Kirkby hat in den vergangenen sechs Jahren für seine Webseite zahlreiche Sichtungen von angeblichen Großkatzen in der Region von Wakefield untersucht. Er glaubt, dass viele Beobachtungen auf Täuschungen zurückgehen, räumt jedoch ein, dass es mit einiger Wahrscheinlichkeit frei lebende Großkatzen in England gibt. Seiner Meinung nach könnte ein einziges Tier für sämtliche Sichtungen in West Yorkshire verantwortlich sein - "Großkatzen haben oft ein Revier von bis zu 60 Meilen Durchmesser."

Wakefield Today
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Beitragvon Side23 » 20.01.2006 22:24

Keine Hauskatze, kein Hund, kein Pferd oder sonst etwas – eine große schwarze Katze.

Wie kommt man denn da auf ein Pferd?! :shock:
Diese Tiere sehen doch klar von Katzen zu unterscheiden. :roll:
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Beitragvon Shielagh » 06.02.2006 12:15

Bei Balbirnie in der Gegend von Fife (Schottland) wurde ein Pfotenabdruck entdeckt, der von Experten einer halbwüchsigen Großkatze zugeordnet wurde. Der zuständige Polizeibeamte Mark Maylin vermutet, dass der Fund mit den Sichtungen eines schwarzen Leoparden zusammenhängt, zu denen es in den vergangenen Wochen mehrfach in der Region gekommen sein soll. Als die Polizei diesen Berichten nachging, stieß sie auf die Spur und fertigte einen Gipsabdruck davon an. "Zur selben Zeit war dort ein Ortsansässiger mit seinem Bernhardinerhund unterwegs", sagte Maylin, "doch ich war davon überzeugt, dass der Abdruck von einer Großkatze stammte. [...] Zwei Experten stimmten mir sofort zu: Er war von einer exotischen Katze."
Die genaue Art konnte nicht ermittelt werden, da keine spezifischen Details im Abdruck zu erkennen sind. Geht man jedoch anhand der übereinstimmenden Sichtungsberichte davon aus, dass es sich um einen melanistischen Leoparden handelt, so ließe sich aus der Größe des Abdrucks das Alter des Tieres herauslesen - 18 Monate. Zudem vermutet man, dass das Exemplar der Nachwuchs einer Großkatze sein könnte, die in den 90er Jahren illegal freigelassen worden ist.
"Ich habe mich mit der Tatsache abgefunden, dass wir in dieser Gegend mit der großen Katze leben werden müssen", meinte Maylin.
Rob Martin, der Manager des "Cat Survival Trust", hat den Gipsabdruck untersucht und hält den Fund für eine "aufregende Nachricht". "Er stammt definitiv von einer großen Katze, denn es sind keine Krallenabdrücke zu sehen, und die Auflageform stimmt mit einer Katze überein." Martin vermutet am ehesten, dass es sich um eine Leopardenspur handelt.
George Redpath, ein Großkatzenforscher aus Fife, sagte er wäre "erfreut" darüber, dass die Existenz frei lebender Großkatzen in dieser Region nun bestätigt sei. "Ich habe immer geglaubt, dass es Großkatzen in Fife gibt, seitdem ich hier bei vier verschiedenen Gelegenheiten schwarze Leoparden gesehen habe. Es ist großartig, dass wir jetzt endlich einen Beweis haben, und dass Experten bestätigen konnten, dass es sich um den Pfotenabdruck einer Großkatze handelt. Niemand sollte übermäßig beunruhigt sein, denn diese Katzen leben hier schon seit Jahren. Sie werden uns nicht stören, wenn wir sie nicht stören."

BBC News (mit Foto)
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Beitragvon Shielagh » 11.02.2006 23:27

Zwei Männer aus Dunbar hatten am vergangenen Sonntag gegen 20.30 Uhr eine Begegnung mit einer schwarzen Großkatze, als sie im schottischen East Lothian einen abendlichen Spaziergang machten. Die Zeugen durchquerten gerade ein großes Feld nahe der Torness Power Station, als sie das Tier in maximal zehn Metern Entfernung erblickten und erkannten, dass seine Standhöhe gut 60 Zentimeter betrug. Einer der Männer meinte, dies sei der Schrecken seines Lebens gewesen. "Ich war absolut versteinert und wusste nicht, was ich tun sollte - ich dachte, ich würde zu seinem Abendessen werden." Er beschrieb, wie er und sein Freund einen Bogen im Feld beschrieben, um der Katze zu entgehen. "Wir konnten das orangene Glühen in ihren Augen sehen und sie knurren hören. Ich glaubte wirklich, mein Leben sei in Gefahr."
Dieser Zwischenfall ist das aktuellste Glied einer ganzen Sichtungskette von BBCs in der Region.

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Beitragvon Shielagh » 16.02.2006 21:10

Debbie Marshall aus Sidcup (Bexley, UK), Mutter von drei Kindern, lebt in einer Region, aus der in den letzten Jahren bereits mehrere Großkatzensichtungen gemeldet wurden. Am vergangenen Wochenende gelang ihr ein Foto, das ihrer Überzeugung nach das "Beast of Bexley" zeigt. Debbie machte gerade die Betten, als sie aus dem Fenster sah und in etwa 30 Metern Entfernung auf einem Feld hinter ihrem Haus ein dunkles Tier erblickte. Schnell erkannte sie, dass es kein gewöhnliches war. Die 40-jährige griff zu ihrer Digitalkamera und wartete, umgeben von ihren Kindern, auf eine günstige Gelegenheit, ein Foto zu schießen.
"Es rannte oder galoppierte nicht wie eine normale Katze, seine Bewegungen waren eher tigerartig." Die Zeugin sagte, dass zur selben Zeit auch die Hauskatze der Nachbarn im Feld zu sehen war, jedoch "sechs- bis siebenmal kleiner" als das Tier war.
"Ich hatte schon zuvor vom 'Beast of Bexley' gelesen und hielt es für glaubwürdig, doch nun habe ich es selbst gesehen und bin von seiner Existenz überzeugt."
Debbies Kinder (15, 11, 9) wollten hinaus, um das Wesen besser zu sehen, wurden jedoch von ihrer Mutter zurückgehalten.
"Das war anders als jede gewöhnliche Katze."

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Beitragvon Side23 » 16.02.2006 23:15

galoppierte nicht wie eine normale Katze
eine galoppierende Katze? :roll:

Das Bild hat mal wieder die gewohnte unscharfe Art, ich kanns auch nicht vergrößern, also konnte ich kaum was erkennen.
Aber für mich sieht das aus wie ein Hund, der Kopf und die Ohren ähneln mir da dem Hund.
Wenns einer vergrößern kann, kanns er ja vll reinstellen.
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Beitragvon Side23 » 14.06.2006 17:31

Im Erzgebirge soll sich ein Puma rumtreiben, schon was davon gehört?
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S ... 79775.html
Wäre gar nicht mal so unmöglich, hab nämlich in der Zeitung gelesen das in Tschechien Zuhälter Pumas als Statussymbole halten.
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Beitragvon jersy » 14.06.2006 18:21

ich würde mir gerne das video mal ansehen, das in dem artikel erwähnt wird. hast du vieleicht einen link @side?
auf mdr.de bin ich nicht fündig geworden.
schön gruß
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Beitragvon Side23 » 14.06.2006 23:34

Hab jetzt auch noch ein bisschen gesucht hab aber leider auch noch nichts finden können :-(
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Beitragvon Marozi » 15.06.2006 20:05

Ihr wart dort schon richtig. Hier der MDR-Bericht: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/3021856.html
"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Leopardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower
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