Lizard-Man

Forum für Chupacabra und andere "unglaubliche" Kryptide

Lizard-Man

Beitragvon RedEagle » 10.03.2008 16:39

Hallöchen,

von diesem freundlichen Vertreter dürfte der eine oder andere schon etwas gehört haben: Der Lizard-Man von South Carolina

Nun tauchten neue Berichte auf:

"Bishopville/ USA - Alles begann mit einer Grusel-Geschichte im Jahre 1970 um ein aufrecht gehendes Reptilwesen aus dem Ore Sumpf. Inspiriert wurde die Geschichte jedoch von angeblichen Sichtungen eines solchen Wesens, die dann im Jahre 1988 erneut ihren Höhepunkt nahmen. Jetzt, so glauben einige Anwohner von Bishopville in South Carolina, ist der "Lizard Man" zurück.

Wie der amerikanische Kryptozoologe Loren Coleman auf seiner Seite "Cryptomundo.com" berichtet, begann die Geschichte des "Lizard Man of Lee County" mit einer Sichtung des mysteriösen Wesens am 29. Juni 1988. In der Zeit darauf wollen dann auch weitere Zeugen den "Echsen-Mann" aus dem Sumpf in der Gegend gesehen haben und beschrieben ihn meist als auffallend groß, auf zwei Beinen gehend, mit Schuppenhaut, glühenden roten Augen und dreigliedrigen, klauenartigen Händen und Füßen.

20 Jahre später, so glauben einige Anwohner von Lee County, scheint das Echsenwesen zurück. Am 28. Februar entdeckte Dixie Rwason aus Bishopville, dass die Kühlerhaube seines Autos von teilweise blutigen Biss- und Kratzspuren übersäht war. Zudem waren die vorderen Kotflügel ebenfalls zerbissen und die Bleche "wie Papier verbogen"

Wie der lokale Nachrichtensender "WIS News 10" berichtet, sind sich einige Anwohner sicher, dass diese Spuren nur von Echsen-Mann stammen können - obwohl es im aktuellen Fall bisher zu keinen direkten Sichtungen gekommen ist. Dass auch sämtliche der über 20 Katzen der Familie Rawson spurlos verschwunden sind und ihre Schlafdecken zerrissen vorgefunden wurden, scheint - zumindest in den Augen der Anwohner - diese skurrile These zu bestätigen.

Lee County Sherrif E. J. Melvin glaubt hingegen, dass es sich um das Werk von Koyoten handelt - doch hundertprozentig will auch er sich nicht festlegen.

Kurze Zeit später wurden jetzt erste tote Tiere - eine Kuh und ein Koyoten - ganz in der Nähe des Hauses der Rawsons entdeckt und auch Melvin bringt diese Ereignisse mit den zuvor entdeckten Spuren am Auto der Familie - Lizard Man hin oder her.

Jetzt soll das Blut der Bissspuren analysiert werden, um es genau zuordnen zu können. Einige der Katzen sind mittlerweile wieder aufgetaucht - 12 bleiben weiterhin vermisst."

Quelle mit Videomaterial: Grenzwissenschaft Aktuell

Also ich ordne ihn ungefähr in die Kategorie Mothman oder so einen Eulenmann soll es ja auch mal in England gegeben haben, wenn ich nicht irre? Das ist schon etwas seeeehr bizarr.
RedEagle
 

Beitragvon Kouprey » 10.03.2008 19:06

Nicht bizarr, sondern einfach nur unwahrscheinlich und höchst "Hoax"-verdächtig.
Zudem sei an folgenden Burschen erinnert:
http://usersites.horrorfind.com/home/ho ... ncolor.jpg
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Beitragvon jersy » 10.03.2008 21:08

@Kouprey:
Jack Arnold war ein Held meiner Jugend, die Filme von ihm haben immer noch einen gewissen "Charme" für mich. Dabei gefiel mir "Das Monster aus der schwarzen Lagune" aber nicht so gut wie
"Die unglaubliche Geschichte des Mr C"
Btw: bei "Tarantula" hatte Clint Eastwood seinen ersten Filmauftritt-im Kampfflugzeug hinter einer Sauerstoffmaske. Er war´s also, der
Tarantula zu fall brachte :)

Aber um mal beim Thema zu bleiben: Was sollte sich mit Zähnen oder Klauen an der Motorhaube eines Dodge auslassen? Und wozu?
Schön Gruß
jersy
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Beitragvon farao » 10.03.2008 21:20

jersy hat geschrieben:Aber um mal beim Thema zu bleiben: Was sollte sich mit Zähnen oder Klauen an der Motorhaube eines Dodge auslassen? Und wozu?

Die Katzen? Sind ja scheinbar genügend vorhanden. Haben halt ein warmes Plätzchen gesucht -> warme Motorhaube
farao
 

Beitragvon jersy » 10.03.2008 21:27

Ich schlage vor, Du siehst Dir das genannte Video an und sagst mir dann nochmal, daß die dort gezeigten Löcher im Dodge von (Haus) Katzen stammen. Die Katzen kommen evtl als Übeltäter in Frage-aber nur wenn sie mit einem Schraubenzieher oder Lattenhammer umgehen können-denn danach sehen die Löcher aus :wink:
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Beitragvon farao » 10.03.2008 22:25

... ach Video *räusper*
Ich habe beim Überfliegen nur "Grenzwissenschaft" gelesen und es folglich gleich bleiben lassen, weitere Mühen auf mich zu nehmen ;) Ich habe mich allerdings schon etwas gewundert, woher du wusstest, dass es sich um einen Dodge handelt.

Ich gebe zu, dass es schon sehr spezielle Katzen sein müssten. Also vergiss, was ich gesagt habe....
farao
 

Beitragvon jersy » 10.03.2008 22:30

*g* hab ich´s doch geahnt :wink:

Schön Gruß
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Beitragvon RedEagle » 12.03.2008 18:23

@farao:

Ich habe beim Überfliegen nur "Grenzwissenschaft" gelesen und es folglich gleich bleiben lassen, weitere Mühen auf mich zu nehmen Wink


*lol* Was ist das denn für eine Aussage? Was ist denn die Kryptozoologie deiner Meinung nach? ^^
RedEagle
 

Beitragvon Viper » 12.03.2008 18:26

Man beachte den zweiten Wortteil in Kryptozoologie
Viper
 

Beitragvon RedEagle » 12.03.2008 18:31

Very nice. Wo kann ich das bitte studieren? Naja, mal im ernst. Man sollte als, wenn man Fan der Kryptozoologie oder selbst ernannter Kryptozoologe ist, keine Begriffe wie Grenzwissenschaft verteufeln.

Jahrelang wurde die Kryptozoologie als Schmuddeldisziplin hingestellt und belächelt. Durch die Entdeckung des Riesenkalmars verstummen nun auch die letzten Zweifler, obgleich diese Wissenschaft immer noch durch viele Hoax und Fakes gestört wird.

Grade deswegen bin ich eher gegen Vorurteile.
RedEagle
 

Beitragvon mafiusu » 12.03.2008 18:34

Ich frage mich nur immer, mit was beschäftigen sich denn Kryptozoologen genau? Eigentlich doch nur mit Vermutungen, Sagen und Geschichten.

Denn sobald eine neue Art entdeckt wird, ist es ja wieder Sache der einfachen Zoologie. Oder sehe ich das verkehrt
mafiusu
 

Beitragvon RedEagle » 12.03.2008 18:38

Als "Laie" sehe ich es auch so. Sobald etwas wirklich "fest verankert" wird in der Wissenschaft, gleitet es sofort zu den Zoologen oder generell Biologen über.
RedEagle
 

Beitragvon mafiusu » 12.03.2008 18:40

Also könnte man ja theroetisch(ohne hier jemanden zunahe treten zu wollen) auch sagen, Kryptozoologen beschäftigen sich mit Nichts?
mafiusu
 

Beitragvon RedEagle » 12.03.2008 18:49

Also ich würde mich als Interessent bezeichnen einfach. Ich interessiere mich für unentdeckte Tierarten oder solche, die vielleicht wiederentdeckt werden könnten (wie den Beutelwolf, obgleich ich die Hoffnung schon fast aufgegeben habe ;) ) und else dazu alle Quellen, die ich kenne. Manches ist realisistisch, anderes ein schlechter Scherz und manches einfach nur interessant.

"Richtige" Kryptozoologen, die diese "Wissenschaft" ausüben, veranstalten ja sogar Expeditionen, gehen auf Kongresse, untersuchen Video und "Beweismaterial"...also "nichts" tun ist das sicherlich nicht. ;)
RedEagle
 

Beitragvon mafiusu » 12.03.2008 18:53

Nagut, auf jedenfall ein interessantes Gebiet, die Kryptozoologie. Wobei es nun nicht gerade mein größtes Hobby ist.

Aber glaub mir, auch solche UFO Experten beschäftigen sich beruflich mit Aliens und Ufo uns haben ganz schön was zu tun.
mafiusu
 

Beitragvon Kouprey » 12.03.2008 19:57

Das Problem ist, dass durch den Riesenkalmar eben die Zweifler NICHT verstummt sind. Spricht man von "Kryptozoologie" haben die meisten Menschen sofort Nessie, Yeti und Bigfoot im Kopf-und mit Hoaxes wie Chupacabra & Co. und fortwährender Auflistung von mehr oder meist minder kryptozoologischer Themen in derlei "Grenzwissenschaften"-Ecken in Gesellschaft von Ufologie, Geheimer Ägyptologie, "Monsterologie", Spinnologie... wird der Anspruch der K. auf Seriösität nur weiter untergraben.

Vipers Hinweis ist zutreffend-und wer das nicht verstanden hat, sollte sich doch bitte noch mal, u.a. ausgehend von der Newbie-Sektion, die ausführliche Definition dazu durchlesen.

Nicht alle Quellen sind verlässlich-man muss hier sorgfältig abwägen und selektieren. Faraos Einwand ist dementsprechend gerechtfertigt-und ich unterstütze ihn darin voll und ganz.
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