Neue Viehverstümmelungen in Argentinien

Forum für Chupacabra und andere "unglaubliche" Kryptide

Beitragvon jersy » 09.08.2008 14:43

Wenn ich in meinem Hühnerstall die Eier einsammel, dann gehe ich davon aus, es mit Hühnereiern zu tun zu haben ...
und nicht mit Enteneiern.

Möglich wäre es, daß sich eine Ente des nächtens in den Hühnerstall schleicht, in eine Nestbox hüpft und ein Ei legt aber wie wahrscheinlich wäre es?
8) :wink:

Mann sollte immer vom naheliegendsten ausgehen und in dem hier besprochenen Fall deuten alle Fakten auf Tierfraß hin.

Schön Gruß
jersy
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 14:54

Ich ging auch vom wahrscheinlichsten aus, denn ich bezog die Tatsache mit ein, dass (angebliche) Experten Tiere ausgeschlossen haben, das ist Ausgangspunkt A.
Ausgangspunkt B: gäbe es in dieser Gegend Tiere, die so etwas öfters tun (und das müssen sie dann ja, um sich Nahrung zu beschaffen), wären die beiden Fälle nichts neues für die jeweiligen Farmer, nicht wahr?

Kristallisiert sich heraus, wieso ich vom Menschen ausging?
Viper
 

Beitragvon Cronos » 09.08.2008 15:03

@Viper: Lies noch mal genauer nach, es wurden RAUBTIERE ausgeschlossen, was ich ja auch schon geschrieben habe. Es ist ein himmerweiter Unterschied, ob ein Rind von einem Puma oder einem anderen großen Raubtier angefallen und angefressen wird, oder ob ein Rind aus welcher Ursache auch immer verendet, und von irgendwelchem Kleinvieh angefressen wird.
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Beitragvon jersy » 09.08.2008 15:08

Viper hat geschrieben:Ich ging auch vom wahrscheinlichsten aus, denn ich bezog die Tatsache mit ein, dass (angebliche) Experten Tiere ausgeschlossen haben, das ist Ausgangspunkt A.

Diese Experten können nie namentlich ermittelt werden, schon aufgefallen?


Viper hat geschrieben:Ausgangspunkt B: gäbe es in dieser Gegend Tiere, die so etwas öfters tun (und das müssen sie dann ja, um sich Nahrung zu beschaffen), wären die beiden Fälle nichts neues für die jeweiligen Farmer, nicht wahr?

Kristallisiert sich heraus, wieso ich vom Menschen ausging?


les doch einfach mal den vorvorletzten Post von Cronos nochmal aufmerksam mit dem Augenmerk auf dem Wörtern "orportunistische"
und "Aasfresser".

Selbst einige Ameisen sowie andere Insekten fressen auch mal Aas, aber sie jagen keine Kühe. Doch wenn mal eine Kuh tot in der Gegend liegt, dann wird sie nicht verschmäht und so leben eben auch viele Kleinsäuger.
Aber nicht jede tote Kuh wird sofort von den Aasfressern entdeckt und so kommt es, daß einige Kadaver Fraßspuren aufweisen und andere eben nicht.
Ich weiß beim besten willen nicht, warum um sowas gänzlich normales, ja sogar triviales ein solcher Rambazamba gemacht wird.

Schön Gruß
jersy

Edit:
da war Cronos schneller beim Tippen^^
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 15:43

Schön, gut. Ich verstehe euren Standpunkt. ABER...was hat die Tiere getötet? Aasfresser sind Opportunisten, das ist richtig, aber sie sind keine Jäger im üblichen Sinne. Sie machen keine Jagd auf Rinder.
Ein von Menschen gehaltenes Rind (und das waren die beiden, soweit ichs verstehe) stirbt nicht "einfach so"
Viper
 

Beitragvon jersy » 09.08.2008 15:52

Viper hat geschrieben:Ein von Menschen gehaltenes Rind (und das waren die beiden, soweit ichs verstehe) stirbt nicht "einfach so"


Also jetzt vertehe ich Dich in der Tat nicht:
WIE soll eine Kuh denn sonst sterben als "einfach so"?
Herzinfarkte und ander Krankheiten die schnell zum Tode führen sind doch nicht nur den Menschen vorbehalten :roll:

Natürlich kippt auch mal eine Kuh tot auf der Weide um. Das kommt doch ständig vor. Zu meiner Zeit als Holzfäller habe ich auch eine (schon sehr aufgedunsene) tote Kuh melden müssen.
Am auffindeort waren auch keine Lichter am Himmel oder Brandspuren im Gras zu erkennen. Die Kuh ist im Hochsommer einfach umgefallen und war tot. Da kann man nix machen
:nixweiss: shit happens - auch bei Kühen 8)
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 16:16

WIE soll eine Kuh denn sonst sterben als "einfach so"?


Durch die Hand eines Schlachters

Herzinfarkte und ander Krankheiten die schnell zum Tode führen sind doch nicht nur den Menschen vorbehalten


Ich weiss nicht, ob du es weisst, aber es gibt da so etwas wie Anzeichen und Tierärzte.
Natürlich gibt es da Ausnahmen, die einfach mal umkippen. Aber gleich 2 nacheinander?

Am auffindeort waren auch keine Lichter am Himmel oder Brandspuren im Gras zu erkennen.


Wieso kommt immer wieder sowas... :cry:
Viper
 

Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 16:22

Jetzt wird es aber wirklich interessant.

Damals im Zoo, bei uns, sind die Tiere auch und das einfach so mal umgekippt und waren wirklich tot.

Später stellte sich dann raus, alt gewesen oder Krankheit.

Es ist so ziemlich egal, mir jedenfalls, ob die beiden Geschöpfe eines natürlichen Todes starben oder ob jemand mal Nachts Langeweile hatte und eines oder sogar beide getötet hat.

Ich sehe an dieser "Geschichte" weder etwas unnatürliches noch etwas, was für mich persönlich interessant wäre.

Letztendlich sind 2 Rinder beim Sterben ums Leben gekommen. Pech für die Rinder und deren Besitzer.
nessie2003
 

Beitragvon Viper » 09.08.2008 16:27

Damals im Zoo, bei uns, sind die Tiere auch und das einfach so mal umgekippt und waren wirklich tot.

Ist aber schon ein Unterschied. Im Zoo werden die Tiere alt, Schlachtvieh lebt nur so lange bis die Lieferung ansteht.
Und wenn dich die Story kalt lässt - wieso postest du was dazu?
Viper
 

Beitragvon Cronos » 09.08.2008 16:32

@Viper: Du mußt dir die Sache mal begreiflich machen. Argentinien ist einer (oder sogar der) größten Produzenten von Rindfleisch. Dort leben zigtausende von Kühen, Ochsen und Stieren in der Pampa. Glaubst du ernsthaft, dass da jede einzelne täglich auf ihr Wohlbefinden untersucht wird, oder dass wegen jedem einzelnen Rind gleich ein Tierarzt meilenweit hergefahren wird?
Das ist nicht wie bei uns, wo die Rinder entweder der Reihe nach im Stall, oder zumindest noch gut einsehbar auf einer Weide stehen. Diese Rinder leben beinahe wild. Dass unter diesen zigtausend Tieren auch ab und zu welche durch auch nicht immer ganz eindeutige Krankheiten den Löffel abgeben, sollte eigentlich niemanden verwundern.
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Beitragvon swf MPc » 09.08.2008 16:33

Gewitter -> Blitzschlag vielleicht,
ist aber schon beachtenswert, dass es gleich zwei waren.

ps: der Thread ist recht interessant und aufschlussreich, auch wenn die Thematik im ersten Moment abschreckt.
Macht ruhig mal weiter so, bin gespannt
swf MPc
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Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 16:36

Weil ich beim besten Willen nicht erkennen kann, was an diesem Vorfall merkwürdig sein sollte. Deswegen poste ich hier, oder willst du mir das verbieten?

Auch in der Natur sterben Tiere an Krankheiten, die man nicht sofort lokalisieren kann. Dies sollte ebenfalls in Überlegungen mit einfließen. Das danach kleinere Tiere diesen Kadaver gefunden haben und sich daran gütlich taten wäre dann doch naheliegend oder?
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 16:38

Das ist nicht wie bei uns, wo die Rinder entweder der Reihe nach im Stall, oder zumindest noch gut einsehbar auf einer Weide stehen. Diese Rinder leben beinahe wild. Dass unter diesen zigtausend Tieren auch ab und zu welche durch auch nicht immer ganz eindeutige Krankheiten den Löffel abgeben, sollte eigentlich niemanden verwundern.


Gut, jetzt nehme ich deine These mal an - das macht man ja in einer Diskussion. Dann gehen wir mal davon aus, dass da...sagen wir mal...2 Kühe pro Monat umkippen. Meinst du nicht auch, dass die Aasfresser-"attacken" dann öfter zu beobachten wären und keine Meldung verursacht hätten?
Viper
 

Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 16:42

Vorausgesetzt es wurde jedes tote Tier sehr spät von den Menschen entdeckt, sodass andere Tiere schon daran fressen konnten.

Das dürfte aber nicht alles belegbar sein oder?

Wann Tier gestorben? Wann hat der Besitzer oder Andere es gefunden? Wann haben andere Tiere den Kadaver gefunden? War es an dem Tag warm? Hat es geregnet? usw. Alles Faktoren die dies beeinflussen könnten.
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 16:50

@nessie
Auch in der argentinischen Pampa wird es Regelmässigkeiten/Zeitpläne geben, in denen man die Tiere abzählt. Das heisst, große zeitliche Unterschiede beim Auffinden dürften nicht entstehen.
Wetterverhältnisse...nunja, da hast du nicht Unrecht, aber es gibt sicherlich Zeitperioden in denen das Wetter stabil ist.
Viper
 

Beitragvon Cronos » 09.08.2008 16:53

@Viper: An sich müßte schon eine einzige Nacht reichen, um diese "Verstümmelungen" hervorzurufen, abhängig davon welche und wie viele Tiere sich an einem Kadaver zu schaffen machen.
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 16:54

Korrekt. Wäre dann sowas nicht viel öfter zu beobachten?
Viper
 

Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 17:03

Wie gesagt. Es kommt denke ich auf viele Faktoren an. Und das Wetter wird in diesem Fall ebenfalls eine Gewichtung haben.

Aber angenommen man folgt der Hypothese: Diese Verstümmelungen wurden durch Menschen hervorgerufen, dann wäre das doch auch nicht eine "Einmalaktion" sondern auch öfters zu beobachten. Jedenfalls in einem gewissen Umkreis.
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 17:08

Es sei denn, man geht von einer gewissen "Verzweiflungstat" aus. Angenommen, dieser Mensch kauft die Viehteile, die er sonst für irgendwelche Zwecke entfremdet, beim Metzger. Doch diesmal konnte er nicht liefern. Also macht sich das Individuum auf und schneidet es selber aus einem Tier heraus.
Viper
 

Beitragvon freigeist » 09.08.2008 17:09

Cronos hat geschrieben:@Viper: Du mußt dir die Sache mal begreiflich machen. Argentinien ist einer (oder sogar der) größten Produzenten von Rindfleisch. Dort leben zigtausende von Kühen, Ochsen und Stieren in der Pampa. Glaubst du ernsthaft, dass da jede einzelne täglich auf ihr Wohlbefinden untersucht wird, oder dass wegen jedem einzelnen Rind gleich ein Tierarzt meilenweit hergefahren wird?
Das ist nicht wie bei uns, wo die Rinder entweder der Reihe nach im Stall, oder zumindest noch gut einsehbar auf einer Weide stehen. Diese Rinder leben beinahe wild. Dass unter diesen zigtausend Tieren auch ab und zu welche durch auch nicht immer ganz eindeutige Krankheiten den Löffel abgeben, sollte eigentlich niemanden verwundern.


und noch etwas, diese cattle mutilations ereignen sich ja mit nichten nur in mcdonalds "boulettenlager" derartige fälle werden seit 1967 auf dem gesamten doppelkontinent verzeichnet --> das heiß: in argentienien mag man die extensive landwirtschaft vielleicht exzessiv ausüben können/wollen/müssen und infolge dessen den gesundheitsstand der rinder nicht einzeln abzurufen vermögen. im ruralem texas oder michigan etc. jedoch herrschen schon beschaulichere umstände und da schmerzt der eventuelle verlust eines hochleistungszuchtbullen/ einer hochleistungsmilkuh schon sehr. hinsichtlich des wohlbefindens seiner Kapitalanlage/altersvorsorge ist man also daran mehr als nur interressiert status quo minus unmttelbar wahrnehmen zu können. von daher ist es in der tat umso befremdlicher seinen gestern noch quicklebendigen paarhufer am nächsten morgen in der horizontalen, und um ein paar extremitäten und weichteile erleichtert, irgendwo in der pampa rumliegen sehen zu müssen. also offenbahrt sich hier eine weitere schwachstelle der kleintier- theorie.


skepsis


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Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 17:14

@freigeist

Setze doch auch mal ein Komma in langen Sätzen. Wobei egal. Ist eh alles klein geschrieben. :D Satzanfänge daher auf den ersten Blick nicht erkennbar.

@Viper

Hmm. Mit solch einem Argument aus der Hinterhand habe ich nun wahrlich nicht gerechnet. Aber warum sollte dein Verzweifelter immer zum Metzger gehen, teuer bezahlen oder auf Lieferung warten, wenn die Ware gratis auf der Weide rumläuft?
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Beitragvon Viper » 09.08.2008 17:15

Achja, bevor das wieder aufkommt (kam ja bereits, nicht jersy?) - ich distanziere mich von jeglichen Theorien, die eine extraterrestrische Einmischung beinhalten. Die halte ich für ausgemachten Unfug

@nessie

Wieso werden Menschen zu Verbrechern und sind es nicht von Geburt an? "Verzweiflung vs Angst vor dem Risiko" spielt da eine Rolle
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Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 17:17

Das wäre doch mehr als weit hergeholt, dass solche Einmischung stattfinden sollte. Es wird sicher eine völlig natürliche Erklärung dafür geben.
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Beitragvon freigeist » 09.08.2008 17:27

Viper hat geschrieben:Achja, bevor das wieder aufkommt (kam ja bereits, nicht jersy?) - ich distanziere mich von jeglichen Theorien, die eine extraterrestrische Einmischung beinhalten. Die halte ich für ausgemachten Unfug



könnte man das vielleicht auch irgendwie begründen, oder ist das wieder so ne glaubensfrage?
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Beitragvon nessie2003 » 09.08.2008 17:30

Ganz ehrlich.

Was sollten solche Lebensformen mit einigen Körperteilen von Tieren?
Zu Versuchszwecken? Zur Studie? Wohl kaum.

Wenn man etwas testen möchte oder studieren möchte, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, nimmt man sich doch dann eigentlich lieber einen kompletten Körper mit. Warum sollte man solche Kadaver mit merkwürdigen Verletzungen und fehlenden Körperteilen zurücklassen? Das dürfte doch mit Sicherheit Aufmerksamkeit erregen.
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