Theorie: Jersey Devil und Motten Mann, Teufelsspuren in GB

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Theorie: Jersey Devil und Motten Mann, Teufelsspuren in GB

Beitragvon Mokylock » 13.08.2004 21:32

Hallo Leute, Wir haben uns vor kurzem ein wenig mit der Kryptozoologie beschäftigt und sind dort zufällig auf einige Interressante Zusammenhänge gestoßen. Den meisten hier werden die Begriffe "Mottenmann, Jersey Devil und die Teufelsspuren in England" wahrscheinlich bekannt sein. Wir denken das es zwischen diesen gesichteten Kreaturen einen Zusammenhang gibt. Um genau zu sein gehen wir davon aus das es sich in allen fällen um eine Spezies handelt deren aussehen man relativ eindeutig bestimmen kann.
Sogar in Afrika gab es sichtungen eines solchen Tieres, es wurde jedoch anders beschrieben als beispielsweise in Nord Amerika, unterschiedliche aussagen über die Kreatur sind auf die Panik zurückzuführen der die Personen die "Kontakt" mit der Kreatur hatten, ausgesetzt waren. So wurden einige Körpermerkmale anders gesehen und man ging z.b. in Afrika von irgendwelchen Flugechsen oder Sauriern aus, es gibt dort sogar ein kleines Volk welches ein "Eulenwesen" anbetet. In Süd-Amerika wurde einmal sogar auf eines dieser Tiere geschossen, es konnte jedoch fliehen. Die kreatur, welche anscheinend gern Hunde verspeißt Kleintieren gab es in allen genannten fällen) hinterlies den menschen dort jedoch eine Blutspur welche sie umgehend an eine Wissenschaftliche Einrichtung schickten. Dort konnte man das Blut keiner bekannten Spezies zuordnen und der fall wurde als unerklärlich abgetan und schlieslich vertuscht. Die Blutrobe blieb jedoch verschwunden.
Wir denken das es sich bei der Kreatur um eine Art Flughund handelt, die wenn sie den Kopf anlegt evtl. wie eine Eule aussieht (was auf die Sichtungen des Mottenmanns hindeutet), wenn sie den Kopf jedoch streckt sieht man den Pferde ähnlichen Schädel. Die Flügel sind wie bei einem Flughund, er kann damit "normal" fliegen und sich durch seine wahrscheinlich stark ausgeprägten Füße stark vom Boden ábstoßen. Seine Arme scheinen viel muskulöser da man z.b. eines dieser Tiere dabei beobachtete wie es in Amerika ein Auto demolierte (Wenn diese Art zu der Zeit wo dies geschah Nachwuchs bekommen hat könnte es ein Mutter Tier gewesen sein welches versuchte seine Jungen zu beschützen). Die Füße sind beim aufrechten gang Hufähnlich, er besitzt jedoch keine Hufen, es sind Füße ähnlich wie denen eines Flughundes weswegen der Schnee nicht zusammengedrückt wird, sollte ein solchers Tier darüber laufen, sondern er schmilzt da die Füße voll durchblutet (warm) sind. So lässt sich die Verbindung von den seltsamen Teufelsspuren in England herstellen, dort gab es sichtungen von hunderten Hufspuren die teilweise über Mauern oder Häuser verliefen, die Erklärung wäre das sich die Kreatur durch ihre Flügel und (wahrscheinlich) starken Beine weit abdrücken kann und so problemlos größere Mauern übersteigen kann.
Es wurden in einem engländer Fluss sogar 2 Leichen gefunden von Tieren die nicht identifieziert werden konnten, auch hier gehen wir von einer verbindung aus, sie waren unterschiedlich Groß anatomisch jedoch ähnlich. Sie wurden nicht weiter untersucht, bzw. es konnten keine Ergebnisse aufgeschrieben. (vermutlich da keine ausreichende untersuchung stattfand).
Die Fußspuren aus England wurden sogar am Südpol gesichtet, auf einer Insel am genannten Pol, auf welcher es normalerweise keine Huftiere gibt/gab. Sie verliefen ähnlich denen in England, darüber gibt es jedoch nur wenig Informationen.
Ich hoffe ihr könnt unsere Theorie nachvollziehen und sagt eure Meinung dazu, wir denken das es kein Zufall sein kann das meist nur wenige Fakten eines gesichteten Tieres von einander abweichen, sie deuten letztlich alle auf das oben erwähnte Flughund ähnliche Tier hin.

Anschliesend nocheinmal alle Fakten zusammengefaßt:
-größe 1,20-2,30m
-Hufähnliche Füße (wahrscheinlich durchblutet-wärme)
-Flügel (ähnlich denen eines Flughundes und eine enorme Spannweite)
-Rot reflektierende Augen (ähnlich wie bei Katzen)
-Pferd-ähnlicher Kopf in einigen Fällen, Mottenähnliche Halslosigkeit in anderen
-bevorzugt kleine Tiere, greift bei vermeidlicher Bedrohung auch Menschen oder Autos an
-Weltweites Auftreten, wahrscheinlich mehrere Unterspezien (Unterarten) durch geographische Anpassungen
-Abweichungen der Daten können aucgh durch unterschieldiche alstersstadien der Tiere entstanden sein

Unsere Informationen sind aus vielen unterschieldichen Quellen im Internet und wir gehen nur von diesen Zusammenhängen aus, uns fehlen foto- oder Film material über die Kreatur die die echtheit bestätigen könnten, es ist nur eine Theorie und eure Meinung interessiert uns sehr!
Mokylock
 

Beitragvon Cronos » 14.08.2004 12:20

@Mokylock: Abgesehen davon dass du in deinem Beitrag einigen Fehlinformationen aufgesessen bist, würde mich interessieren wer "wir" ist, sind das mehrere Leute oder geht das eher in die Richtung von "ich und mein Schatz" oder "Gollum und Sméagol"?
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Beitragvon Shielagh » 14.08.2004 13:10

Obwohl ich nicht wirklich an Mottenmann und Jersey Devil glaube, wäre es vielleicht nicht verkehrt, beide "Legenden" auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen. Ansonsten denke ich nicht, dass eine fast weltweit auftretende Gattung von Riesenflughunden, wie du sie beschreibst, existiert. Ich bin mir sicher, so große und in vielen Teilen der Welt auftretende Tiere hätte man entdecken müssen. In der Antarktis kann es schon gar keine Flughunde geben, da soweit ich weiß alle bekannten Vertreter dieser Familie in tropischen Zonen leben. Und die "Teufelsspuren" von England? Kein Fledertier kann sich ohne Zuhilfenahme der Flügel an Land fortbewegen, also schon gar nicht aufrecht. Weshalb sollte ein Fledertier auch mit unglaublicher Emsigkeit durch eine ganze Grafschaft wandern, mit dem Vorhaben, kein Grundstück auszulassen? Nein, das ist kaum vorstellbar. Was hinter den mysteriösen Spuren nun wirklich steckt, kann ich mir absolut nicht vorstellen. In der Kryptozoologie kann man da glaub ich nicht suchen, das Verhalten des Spurenlegers war einfach zu fremdartig für ein Tier. Man kann auch kaum irgendein parapsychologisches Phänomen dafür verantwortlich machen. Aber das wäre wohl ein anderes Kapitel.

weswegen der Schnee nicht zusammengedrückt wird, sollte ein solchers Tier darüber laufen, sondern er schmilzt da die Füße voll durchblutet (warm) sind


Und bitte, ein 1,20 bis 2,30 Meter großes Tier kann doch wohl kaum über frischen Neuschnee gehen, wie es in England der Fall war, ohne ihn einzudrücken!
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Beitragvon Cronos » 14.08.2004 15:23

Im Weltatlas der Phänomene wird auch näher auf das Thema eingegangen, und Karl Shuker bringt dabei die absolut einleuchtende Theoerir ein, dass es sich bei den Verursachern der Spuren um Mäuse handelte, die sich hüpfend im Schnee fortbewegten, was auch erklärt warum die Spuren schnurgerade verliefen, weshalb sie über Dächer und Mauern liefen und Hindernisse kein Problem zum Überwinden darstellten. Die Spuren kamen gerade in diesem einen Winter so häufig vor, weil er besonders kalt war und die Mäuse aus den Wäldern in die Städte zogen.
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Beitragvon Marozi » 14.08.2004 15:44

Shielagh hat geschrieben:Obwohl ich nicht wirklich an Mottenmann und Jersey Devil glaube, wäre es vielleicht nicht verkehrt, beide "Legenden" auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen.


Das denke ich auch :naja:. Diese Wurzel sehe ich aber weniger in der Zoologie sondern vielmehr in der Psychologie.

Ich habe mich selbst so gut wie gar nicht intensiver mit den genannten Kryptiden beschäftigt, aber die Ansichten von Cronos und Shielagh teile ich durchaus. Im Hinblick dessen, was man im Internet so alles findet, seid Ihr sicherlich einigen Fehlinformationen aufgelegen.

Gehe ich nach meinem Kryptozoologie-Lexikon und betrachte mir auch die dazugehörigen Zeichnungen zu den Kryptiden sind es nach den Berichten in körperlicher Hinsicht eindeutig absolut unterschiedliche Kreaturen. Der Jersey Devil hat einen pferde-, schafs- bzw. hundeähnlichen Kopf, Hörner, große Augen, Fledermausflügel und kleine Vorderfüße mit Pfoten sowie Hufe und einen langen Schwanz. Der Mottenmann ist generell humanoider, hat keinen erkennbaren Kopf, Augen die in der Schulterregion sitzen, keine Arme und menschenähnliche Füße. Gemeinsamkeiten bestehen lediglich in der Vermutung es könnte sich um Fehlinterpretationen von Eulen oder Kranichen handeln (Fledertiere werden gar nicht erst in Betracht gezogen). Hinzu kommt, dass eine weltweite Verbreitung eines derart großen Tieres wie ihr es vorschlagt nicht realistisch ist. Es fehlen die Hinweise auf prähistorische Vorfahren bzw. Verbreitungswege. Von den körperlichen Unmöglichkeiten derartiger "Dämonenkreaturen" ganz zu schweigen.

Ich bewerte nicht die Kryptiden an sich und ihre letztendliche Natur, aber ich bin der Überzeugung das eine Tierart wie vorgeschlagen nicht existiert, nicht existieren kann!
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Beitragvon Mokylock » 14.08.2004 22:18

wir antworten zu gegebener zeit auf alle fragen und alle kritiken...
gruß 1/3
Mokylock
 

Beitragvon Sven » 15.08.2004 14:09

Hi

ich glaube auch nicht das es sich bei den Kreaturen um ein und dieselbe Art handelt. Aber das der Mottenmann existiert glaube ich schon.

mfg Sven "Animal" :roll:

PS: 1/3??? Bist du ein Bork? So á la Seven of Nine?
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Beitragvon Mokylock » 15.08.2004 19:56

habe jetzt leider keine fuktion zum editieren gesehen.
wir werden, wenn wir wieder beisammen sitzen, antworten.
wir haben darüber sehr lange nachgedacht und haben ein paar antworten parat.

eines vorweg, wir sind zu drit um die erste antwort zu geben
Mokylock
 

Beitragvon Sven » 15.08.2004 21:10

Versuchs mal mit "edit" rechts oben von deinem Post!

Aha... Ihr seid drei Freunde und werdet antworten wen ihr euch wieder trefft, weil ihr euch so gut ergänzt! :ja:

mfG Sven "Animal" :roll:
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Beitragvon Kongamato » 16.08.2004 12:31

Ich halte diese theorie auch für föllig unmöglich und schließe mich der Meinung von Shielagh, Cronos und Marozi an. Z.B.: Gibt es bei den Sichtungen des Mottenmann so viele unterschiedliche Berichte: Manche Leute sagen ,dass der Mottenmann Augen auf einem Kopf, ohne Hals hatten andere das die augen auf der Brust waren und die nächsten, dass die Augen auf Schultehöhe waren. Das ist wie bei Nessie: Die Leute wollen den Mottenamnn oder den Jersey Devil sehen und deshalb sehen sie ihn.
Also ich denke eure Theorie von kann nicht stimmen.
Kongamato
 

Beitragvon Jones » 16.08.2004 15:30

Hallo zusammen!

Mich würde mal interessieren, was es mit dieser Geschichte von diesen beiden Leichen in einem englischen Fluß auf sich hat. Das klingt ja sehr nach Fake - oder?!
Jedenfalls ist mir nichts ähnliches bekannt..

Zum anderen wäre eine generelle Quellenangabe sehr förderlich gewesen!
Im Ganzen muß das aber ein recht großer Flughund sein, wenn man seinen Kopf mit dem eines Pferdes verwechseln kann- oder?
Jones
 

Beitragvon Cronos » 16.08.2004 16:38

@Jones: Dabei handelte es sich um eine der schlecht recherchierten Beispiele, den Mokylock aufgesessen ist. Angeblich wurden mal zwei absolut nicht einzuordnende Wesen in einem Abstand von einem Jahr an einem englischen Küstenstreifen gefunden, die mit den Hufspuren in Zusammenhang gebracht wurden, was aufgrund der absolut abwegigen Anatomie der Geschöpfe keinen Sinn macht.
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Beitragvon Jones » 16.08.2004 23:48

@Cronos
Danke für die Info! Gibt es vielleicht dazu irgendeine web-paige oder gar Zeitungsberichte mit weiterführendem Inhalt?

Ich frage mich warum bei dieser Flughundtheorie die "Eule" von Cornwall nicht auftaucht wenn schon die "Teufelsspuren", der Mottenmann und der Jersey Devil in einen Topf geworfen werden!?
Ich denke es gibt da latente Ähnlichkeiten zwischen Mottenmann und Eule, was aber nicht heißen soll, dass ich der Theorie einer weltumspannend vorkommenden Flughundrasse zustimme, deren Köpfe einmal mit denen von Pferden verwechselt werden und dann wieder gar nicht erkennbar sind. Auch die Ernährung dieser Flughunde muss ein Kapitel für sich sein, denn, wenn mich nicht alles täuscht sind ihre "kleineren Verwandten" doch Früchte - und Insektenfresser, nur was frisst so eine Spezies am Pol? Hat einer aus Amerika sich dorthin verirrt und ist auf Nahrungssuche erstmal meilenweit und kerzengerade durch den Schnee gehoppst? Und wie übersteht ein Flughund Schnee und Kälte ohne eine schützende Fettschicht am Körper und mit nichts als einer dehnbaren Haut auf den Fingerknochen?

Im Großen und Ganzen denke ich ist das keine vernünftige Lösung für das an sich spannende Thema!

Wobei ich es immer wieder schlimm finde wenn Sätze über irgendwelche obskuren Urwaldvölker, die irgendetwas anbeten oder über sonstige angebliche Vorkommnisse auftauchen ohne eine vernünftige Quellenangabe. Das schmälert beträchtlich den Wert der ansonsten hervorragenden Forumsdiskussionen!
Jones
 

Beitragvon Mokylock » 17.08.2004 01:08

Wir haben mit Absicht keine Quellen angegeben.
Wir wollten zu erst die Reaktionen einholen bevor wir uns weiter dazu äußern.
Zwei Quellen gebe ich preis: zwei Bücher von Bremen (Bremens Tier Welten) die Titel suche ich später raus wen ich wieder in die Bibliothek meines Kollegen´s komme.
Voraussichtlich Morgen Treffen wir uns wieder und werden mehr dazu sagen können.

Zu unserer Gruppe: Wir bestehen aus mehreren Personen, welche sich aus verschiedenen Bereichen zusammen setzen. Der Hauptteil der Gruppe bildet sich aus drei Personen, weiter sind wir etwa 20 Leute. Mehr geben wir nicht preis.
Mokylock
 

Beitragvon Realist » 17.08.2004 02:57

Du meinst nicht rein zufällig "Brehms Tierwelt" ?
Eigentlich wollten "wir" (ich, meine Wenigkeit und ich selbst) warten, bis "Ihr" euch geoutet habt. Aber ich glaube nicht mehr so recht daran, dass die noch passieren wird.
Mal abgesehen davon, dass du mit dem hoch spekulativen zusammenfügen von schwammigen Informationen aus fraglichen Quellen ziemlich über´s Ziel hinausgeschossen bist. Hast du dir jemals überlegt, welche Spannweite ein 1,5-2,3 Meter großer Flughund haben müsste, um sich überhaupt in die Lüfte erheben zu können und welche Problem mit dieser enormen Größe verbunden wären ? Oder hast du dich jemals gefragt, wie groß das Radarecho eines solchen Tieres wäre oder wie weit der Umriss eines solchen Riesen am Himmel zu sehen wäre ? Wusstest du, dass Flughunde eher tagaktiv sind und sich hauptsächlich vegetarisch ernähren ?
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Beitragvon Shielagh » 17.08.2004 10:02

@Jones:
Über die beiden unidentifizierbaren Kadaver, die man an der Küste der englischen Canvey-Insel gefunden hat, steht beispielsweise hier ein bisschen mehr:
http://www.spartechsoftware.com/dimensi ... Island.htm
Oder du schaust im Dracontologie-Forum einfach mal den vorletzten Thread an ("Canvey Island Creature").

@Realist:

Wusstest du, dass Flughunde eher tagaktiv sind und sich hauptsächlich vegetarisch ernähren?


Man kann Flughunde nicht wirklich als tagaktiv bezeichnen. Die Tagesstunden verbringen sie in ihren Kolonien an den Ästen großer Bäume hängend. Das heißt nicht, dass sie dabei die ganze Zeit schlafen, sie flattern durchaus herum und betreiben Fell- und Brutpflege. Richtig aktiv werden sie aber erst in der Dämmerung und in der Nacht, wenn sie auf Nahrungssuche gehen.
Soweit ich weiß ernähren sich alle Flughunde von Früchten, Pollen und Nektar, und gar nicht von Insekten. Deshalb benötigen sie keine Echo-Orientierung. Aber manche Arten setzen sie dennoch ein: Der Ägyptische Flughund zum Beispiel, obwohl auch er sich ausschließlich vegetarisch ernährt. Wazu er dann noch sein Radar braucht, weiß man nicht.
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Beitragvon Jones » 17.08.2004 11:21

Also beim besten Willen, wenn ich jetzt das mit dieser Gruppe von 20 Leuten lese, die sich nicht zu erkennen geben wollen, weil was weiß ich dann ist, fühle ich mich wieder wie 9! Da haben wir auch "Geheimgruppen" gebildet! Man, das waren noch Zeiten, nur haben wir nicht versucht Riesenflughundtheorien zu verbreiten sondern eher Baumhäuser zu bauen! :lol:

Ich kann das echt nicht ernst nehmen - sorry! :nein: Und vor allem sollen wir hier also eine Theorie diskutieren, die aus zich (teils gefälschten und teils vagen) Quellen zusammengestückelt wurde, und die sich im Kern um einen 2m großen weltweit vorkommenden Riesenflughund dreht der mit seiner Spannweite von mindestens 4m seit Jahrhunderten unbekannt geblieben ist, weil seine Kolonie sich wahrscheinlich in das innere der Pole zurückgezogen hat??? Na dann Prost Mahlzeit!

Und wer von uns kennt nich Bremens Tier welten?! Besonderes Augenmerk lege ich bei diesem Standartwerk der Zoologie auf das Kapitel über den grünen Becksflughund! :lol:
Jones
 

Beitragvon hunter » 17.08.2004 11:34

Der Mottenmann und Jersey Devil haben aus meiner sicht nichts gemeinsam!Wenn es beide Geschöpfe überhaupt existieren!
Bei der Serie Akte X da gab es mal eine Folge mit dem Thema Jersey Devil
und da war der jersey devil ein wilder mensch!Das ist zwar weit her geholt aber es muss ja nicht immer irgend ein unbekantes wesen sein!!!!
Es gibt ja immer noch völker in Urwäldern die noch so leben wie vor ein paar hundert jahren !!!


hier hab ich einen link zum thema mothman gefunden:

http://www.loq12.at/conspiracy/20_mothm ... tory.ihtml

:happy:
hunter
 

Beitragvon Cronos » 17.08.2004 12:18

@Hunter: Bei Akte X haben die Themen im allerbesten Fall einen sehr vagen Bezug zu "tatsächlichen" Phänomenen, das was beim Jersey-Devil passierte, war eigentlich ziemlicher Unsinn, da die seltsamen kannibalischen Waldmenschen wirklich absolut nichts mit dem "echten" Jersey-Devil zu tun haben.
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Beitragvon Shielagh » 17.08.2004 12:43

Habt ihr schonmal von der Banshee, der Todesfee, gehört? Es heißt, ihr Schrei kündigt einen Todesfall an. Der Ursprung dieser Legende liegt wohl in Großbritannien, aber die Fee soll auch in vielen anderen Teilen der Welt "gehört" worden sein, und manche meinen, ihr sogar begegnet zu sein. Auch das Erscheinen des Mottenmannes soll Tod und Unglück vorangehen. Ich halte ihn also für ein ähnliches, nur moderneres Märchen.
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Beitragvon Realist » 17.08.2004 17:40

Shielagh hat geschrieben: Wazu er dann noch sein Radar braucht, weiß man nicht.

Ich bezog mich auf das Radarecho, das solche großen fliegenden Tiere auf einer technischen Radaranlage abbilden würden.
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Beitragvon Marozi » 17.08.2004 20:04

:gruebel: Also vorweg sollte ich schicken, dass ich Diskussionen über Mottenmann u. ä. persönlich nicht wirklich mag. Ich sehe einfach wichtigere andere Gebiete der Kryptozoologie, die weitaus mehr zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen könnten als die Suche nach menschengroßen, geflügelten Alptraumwesen. Denn das Thema passt ja auch hervorragend in die weniger erdverbundenen, sogenannten Grenzwissenschaften...

Dennoch haben diese Berichte aber ihre Berechtigung innerhalb der Kryptozoologie, denn hinter ihnen könnte sich nicht zuletzt auch ein Tier verbergen. Es gibt also aber einige zoologische Erklärungsversuche für diese Berichte und ich denke da sollte man als erstes ansetzen. Die meisten hier sind sich einig, dass der weltweit verbreitete "Gigantenflughund" zoologisch nicht tragbar ist. Insofern bringt uns eine weitere diesbezügliche Diskussion nicht wirklich weiter. Sofern du, Mokylock (oder wer auch immer :roll:), ernsthafte und glaubwürdige Thesen aufstellen kannst, höre ich genauso wie die anderen gerne zu und gebe eine Meinung darüber ab.
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Beitragvon Mokylock » 21.08.2004 18:44

So hier sind wir wieder. Entschuldigung für die Verzögerung, wir haben keine Zeit gefunden euch zu antworten. Jetzt sind wir jedoch wieder "online".. zuerstmal möchte ich doch darum bitten sich unseren Beitrag genau durchlzulesen... Natürlich würde ein Tier den Schnee eindrücken aber da er oder es warme (durchblutete) Füße hat schmilzt der schnee... Ausserdem stellten wir nur einen Vergleich auf, es könnte sich um ein Flughund >Ähnliches< Tier handeln, d.h. wir denken vom Anatomischen Betrachtungswinkel ähnlich, wir sind aber nicht der Meinung das wir es mit einem insekten fressenden Flughund zu zun haben. Wenn eine Tierart wirklich nicht gesehen werden will, so wird sie auch nicht gesehen, es ist durchaus denkbar das selbst in unserer Zeit noch nicht entdeckte (große) Tierarten auf der Oberfläche verkehren. Die Kunst der Tarnung ist in vielen Tiergattungen weit ausgeprägt.
Zu der Quellenangabe: Die Afrikanischen Flugtiere oder Flugechsen sind aus dem Buch Aug in Aug mit tausend Tieren (von Brehmen)...
Wir haben natürlich nicht das Recht eine Wage hypotese als 100% richtig darzustellen, fehler können sich selbstverständlich in unsere "Arbeit" eingeschlichen haben, dennoch sollte man die zusammenhängenden aspekte nicht ausser Acht lassen, selbst wenn einige als Fragwürdig erscheinen könnten sie eine Verbindung untereinander sein. Die Art über die wir hier reden kann sich natürlich den ihr gegebenen Geographischen umständen angepasst haben, also das es mehrere Unterarten gibt (Nordpol, Afrika etc.) Auch kann es sein das das ganze in keinster weise mit dem Nordpol zusammenhängt, aber die anderen Verbindungen existieren trotzdem...
Ich hoffe euren gestellten Fragen damit antwort gegeben zu haben, wir sind natürlich weiterhin an eurer Meinung dazu interressiert!
Mokylock
 

Beitragvon Jones » 22.08.2004 12:59

:( :(
Es ist ja lobenswert, dass "ihr" euch mit solch einem problematischen Themenkomplex auseinandersetzt, doch bitte ich euch - und da werd ich nicht der Einzige sein - nicht so leichtsinnig mit gefährlichem Halbwissen und leicht nachweisbar falschen Quellen um euch zu werfen.

Deine sogenannte Quelle ist komplett falsch denn das Buch "Aug' in Aug' mit wilden Tieren - Erlebnisse eines Tierfängers und Abenteurers" ist nicht von einem Herr Brehmen, wer auch das sein mag (wahrscheinlich Herr BREHM, der das berühmte Tierleben schrieb), sondern von einem gewissen Herrn John Hagenbeck (Stiefbruder des Zirkusgründers Carl Hagenbeck) und erschien im Jahre 1986 im Arena - Verlag in Würzburg!

Nachlesen kann man das wie immer bei amazon.de!

Noch ein Kommentar zum Thema: "Schneeschmelzen durch warme Füße". Ein Tier, das so viel Wärme in einer kalten Region einfach so verschwendet, indem es sie durch die Fußsohlen abgibt kann es nicht geben, da es jedem Prinzip von Anpassung wiedersprechen würde! Nicht umsonst sind Tiere in kalten Regionen stark kompakt gebaut und besitzen nur kleine Extremitäten um so die Körperoberfläche so gering wie möglich zu halten und so so wenig Wärme wie möglich zu verlieren.
Jones
 

Beitragvon Mokylock » 22.08.2004 19:20

sorry, gab da ein problem innerhalb der gruppe, eine information wurde nicht weiter geleitet.

Quelle: Aug´in Aug´mit 1000 Tieren! (John Hagenbeck) vor 1960 erschienen (Kleins Druck- und Verlagsanstallt Lengerich (Westfalen) Hirundo Bücher)
Mokylock
 

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