El Chupacabra

Forum für Chupacabra und andere "unglaubliche" Kryptide

Beitragvon Lahtzarus » 02.09.2005 19:43

Sorry bin kein Zoologe. Sind das Fische?
Lahtzarus
 

Beitragvon Tobias » 02.09.2005 19:44

ja
"Je ungewöhnlicher eine Tatsache ist, die zu beweisen ist,
um so eindeutiger muss der Beweis sein, um akzeptiert zu werden."

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Beitragvon Side23 » 02.09.2005 20:39

@Lahtzarus:
Für mich gehört der Chupa hier nciht hin, genausowenig wie Vampire Werwölfe, geflügelte Pferde und auch Drachen, das sie biologisch schon gar nciht exostieren könnten.

Gut an Drachen, Vampire, s.o.,... glabu ich auch nicht wie du schon gesagt hast, können sie ja auch gar nicht existieren.
Und welche Wesen haben deiner meinung hier was zu suchen?

@Tobias:
ich glaube, du missverstehst die Intention der Kryptozoologie völlig.
finde ich ist etwas übertrieben. Ja, ich weiß das es hier nicht um Fabelwesen und so geht, ich habe nur auf Fragen geantwortet, wie "Wie erklärst du dir gentechnisch veränderte Chupas?" so kam es zum HI-Virus, etc.
Nur zum beweisen meines im vergleich zu euren minimalen wissen der kryptozoologie: Um 1900 gehörte u.a. der Bergorilla und das Okapi auch zur Kryptozoologie. (stimmt doch oder?)
Aber du musst mir zugestehen das größere Tiere, "interressanter" sind als insekten. (außer für einen Insektenfan)
Und kannst du vielleicht Bilder deiner Welse, hier reinstellen?

schöne Grüße
Side23
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Beitragvon Tobias » 02.09.2005 20:58

Hallo Side,

zunächst zu den Welsen: Sie sind in Bearbeitung und ich möchte mit keiner vorab-Veröffentlichung meine Arbeit diskreditieren. Sorry, das geht leider nicht. Es sollte aber nicht schwer sein, per Google nach L-Wels oder L-Nummer zu suchen, da bekommst du einen Riesenhaufen Tiere, die bekannt, aber noch nicht wissenschaftlich beschrieben sind.

Was die Tiere angeht: ein Okapi oder ein Berggorilla ist durchaus im Bereich des Glaubhaften, biologisch möglichen, genauso wie z.B. unbekannte Paarhufer im SO-Asiatischen Dschungel oder dem Marozi als Berglöwen Afrikas.
Der Chupacabra ist eine heisse Kiste, hier kommt Zoologie, Mythologie und Ufo-Spinnerei zusammen und hat dazu geführt, daß da die merkwürdigsten Blüten getrieben sind.
Ich gehe davon aus, daß der Chupa eine ganz unspektakuläre, biologische Lösung hat, z.B. Pariahunde.

Generell ist Kryptozoologie sehr nett, wenns um Spekulationen geht. Die Themen laden dazu ein, weil hier auch mit Halbwissen mitdiskutiert werden kann "Es könnte ja möglich sein". Damit Kryptozoologie seriös behandelt werden kann, sollte man sich aber nach Möglichkeit spekulative Theorien verkneifen und nachdenken, bevor man etwas nachplappert.

schöne Grüße

Tobias
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Beitragvon Side23 » 02.09.2005 21:17

Ok,
aber was meinst du mit
ein Okapi oder ein Berggorilla ist durchaus im Bereich des Glaubhaften, biologisch möglichen
, das versteh ich nicht ganz, die Tiere gibt es doch und sind schon wissenschaftlich beschrieben, oder was meinst du?

Freundlich Grüße
Side23
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Beitragvon Tobias » 02.09.2005 21:20

Hallo Side,

jetzt weiß man, daß es sie gibt. Cuvier wusste 1880 nicht, daß es sie gibt, hätte sie aber sicherlich für wesentlich wahrscheinlicher gehalten als z.B. ein Schnabeltier oder eine Form von geflügeltem Reptil.

schöne Grüße

Tobias
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Beitragvon Samurai » 02.09.2005 23:05

Hm.. haben die hier so hitzig diskutierenden Herren schon mal über eine extrem einfache Lösung nachgedacht ? Vampir Fledermäuse ?

Theorie
Jegliche Arten von Vampirfledermäusen kommen auf dem Amerikanischen Kontinent vor, vor allem aber zentralisiert auf Südamerika, was in das Verbreitungsgebiet des Chupa passen würde.
Sie saugen blut und hinterlassen dadurch kleine Wunden an den Opfern, die zu denen der toten Haustiere passen würde, nicht zu vergessen die Tatsache das sie sich von Blut ernähren.
Fledermäuse sind gut darin sich fast lautlos durch die Nacht zu bewegen und sind so schnell das man kaum eine Chance hat einen genauen Blick auf sie zu werfen, ich kenn das von vor meiner Haustür. Im Sommer haben wir Insekten in der Nähe der Lampe im Hinterhof und das einzige was man von den Fledermäusen wahrnimmt sind die extrem kleinen schnellen Schatten die die Insekten wegfangen die um die Lampe schwirren.
Dadurch wäre das immer wieder schnelle auftauchen und verschwinden, bzw auch die ab und an Schemenhafte Darstellung des Chupa zu erklären, teilweise sogar das man ihn irgendwie wie nen verunstalteten Kojoten oder sowas darstellt, da Vampirfledermäuse im Gegensatz zu anderen Fledermaus Unterarten recht geschickt zu Fuß sind und sogar "hüpfen" können. Interessanterweise habe ich vor kurzem auch etwas über eine Artverwandte Vampirfledermaus gelesen, Desmodus Draculae, die um einiges größer und schwerer gewesen sein soll als die gemeine Vampir Fledermaus, Desmodus Rotundus. Draculae stammt aus dem Pleistozän, aber ich habe keinen ersichtlichen Grund(allerdings auch keinen dafür ^^**) das sie nicht bis heute überlebt haben soll, die Regenwälder sind groß und lange nicht so gut erforscht wie man meint, zumal die oben genannten Punkte für die "Stealth" Eigenschaften von Fledermäusen sprechen, was ja ein Punkt dafür wäre das sie sich bisher versteckt halten konnten.
Größere Fledermaus = Größere Wunde(die Opfer vielleicht tötet, wie die "Chupa"-Opfer ?) = mehr gefährliche Bakterien die ebenfalls zum Tod des Opfers führen (selbst die normalen Desmodus Rotundus richten jährlich mehrere Millionen Dollar Schäden an der Südamerikanischen Wirtschaft an, da sie viele Rinder mit den von ihnen übertragenen Bakterien beim Biss infizieren)
Ich bin mit dieser Theorie bewusst nicht auf einige Aspekte der Legende eingegangen, aber größtenteils weil ich sie für Schwachsinn oder falsche Aussagen der Zeugen halte(nichts gegen die Leute, aber da kommt meine Theorie vom Augenzeugen zu tragen der mehr sieht als es zu sehen gibt),
zumal es ja auch immer wieder Leute gibt die Geschichten bewusst aufbauschen oder die uns allseits bekannte Presse die Bild-Niveauartig Aspekte aufbauscht die eigentlich vollkommen hirnrissig sind.

Also ich weiß das in spätestens 12 Stunden irgendjemand von den hier in Zoologie, Argumentation und Logik bewanderten Anwesenden meine Theorie auseinandernehmen werden, aber hey ich habs versucht und ich finde ich hab mich immerhin wissenschaftlich versucht zu betätigen und immerhin anständig argumentiert o.o**

also, das Wild is zum Schuss freigegeben >.<
Samurai
 

Beitragvon jersy » 03.09.2005 01:10

zitat side23:
"Ja, ich weiß das es hier nicht um Fabelwesen und so geht, ich habe nur auf Fragen geantwortet, wie "Wie erklärst du dir gentechnisch veränderte Chupas?" so kam es zum HI-Virus, etc. "

diese frage habe ich nicht gestellt- und in diesem thread auch kein anderer.
ich habe lediglich die legitieme frage gestellt:
wie kommst du zu dem schluß?

lahtzarus und tobias haben doch schon sehr gut angeführt, worauf es in der geschichte des chupas ankommt. tobias meinte genau richtig, daß ein okapi oder ein berggorilla damals schon im bereich des möglichen war. selbst für die damalige, recht festgefahrene wissenschaftliche elite, war es denkbar, daß es diese tiere gab, weil es hinweise und fakten gab, die die existenz solcher tiere nahelegten.
das sieht aber beim chupa völlig anders aus. es gibt kein einziges höher entwickeltes tier auf diesem planeten, das wie beim chupa oft beschrieben , mit einem saugstachel (oder vampierzähne) seine beute komplett aussaugt. ich rede hier nicht von den realexistierenden vampierfledermäusen. des weiterem sind enorme blutmengen nötig, um ein lebewesen von ...sagen wir mal sehr klein gerechnet , 2-6kilo( das währe dann nur feldhasengröße) nur mit blut am leben zu erhalten- die paarung zu gewährleisten und die jungenaufzucht zu sichern...wenn wir von einem säuger ausgehen.
die energiemengen um seinen kreislauf aufrecht zu erhalten, sind einfach zu groß und können durch die im blut der opfer erhaltenen energien nicht gedeckt werden. link:
http://www.swr.de/wiesoweshalbwarum/arc ... trag2.html

1200 kilokalorien pro liter menschenblut also,
daraus folgt aber im endeffeckt:
wiviel hünher soll denn eine population von chupas eigentlich aussaugen um überleben zu können???
es kann ja schließlich nicht nur einen geben :lol:
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Beitragvon Lahtzarus » 03.09.2005 09:11

Sehr schöner Link. Danach bräuchte ein Vampir, wenn er als Schwerstarbeiter gilt 3,3 Liter Blut jeden Tag, Als Schwerarbeiter nur 2,5 und als Leichtarbeiter nur 2 Liter. Ds kommt soagr hin. Sehr lustig.
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Beitragvon Cronos » 03.09.2005 13:21

Ja, auch eine derartige Nahrungsspezialisierung wäre extrem ungünstig, wenn jedesmal ein größeres Tier dran glauben müßte, bloß um ein kleines Tier am Leben zu erhalten. Vampirfledermäuse sind sehr kleine Lebewesen, die obendrein noch ziemlich viel Blut im Verhältniss zu ihrer Körpergröße benötigen, und zudem noch nach Möglichkeit jeder Nacht. Aber da Vampirfledermäuse eben doch so klein sind, fügen sie einem gesunden Wirt (die heimischen Tiere dürften größtenteils gegen diverse Krankheiten gefeit gewesen sein) nur unbeträchtlich Schaden zu, sie können ihn dadurch mehrfach anzapfen. Ein größeres Tier, das nicht nur viel mehr Blut besitzt, sondern seine Beutetiere auch gleich umbringt, dürfte in kürzester Zeit durch Nahrungsmangel aussterben. Obendrein dürfte auch eine recht große Fledermaus massive Probleme dabei haben eine Ziege zu töten. Und nicht zu vergessen die Tatsache dass auch Vampire kein Blut saugen, sondern nur Blut lecken, dass auch nicht aus Einstichstellen stammt, sondern aus kleinen Wunden die dadurch entstehen dass sie einen kleinen Hautfetzen abbeißen. Es entstehen also keine klischeehaften doppelten Vampirbisse. Man darf auch nicht vergessen dass kein höheres Tier einen toten Körper aussagen kann, und die obligatorische Blutleere lediglich ein normaler physiologischer Prozess ist, der bei jedem toten Körper passiert. Schon nach ein paar Stunden wird man selbst bei einem toten Rind kaum einen Tropfen Blut mehr finden, da sich dieses nach dem Tode sehr schnell zersetzt.
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Beitragvon jersy » 03.09.2005 13:35

das ist der punkt. darum geht es insgesamt in der kryptozoologie. andauernd wird mit " ich glaube" - "ich schätze" - "und wenn, warum auch nicht" argumentiert.

das wird langsam langweilig. es ist nunmal so, daß es biologische grundlagen gibt, an denen es nichts zu rütteln gibt.

zb

nahrungsressourcen ( pflanzliche wie auch tierische quellen), kreislaufsysteme ( reptilien- säuger bzw vögel) , notwendige lebensräume
usw...

@Samurai:
kein größeres tier dieser welt kann sein energiebedarf aus blut decken. aber die idee von dir war garnichtmal sooo schlecht. eine vampierfledermaus, die von ast zu ast hüpft und sich dann auf ihre opfer stürzt ist eine idee, aber keine erklärung. zumal wir ja jetzt mittlerweile auch wissen, wieviel energie überhaupt nötig ist, um nur eine kleine "vampierfledermaus" am leben zu erhalten.

schön ´
gruß jersy
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Beitragvon Kouprey » 03.09.2005 22:45

Desmodus Draculae sollte man sich indes nicht allzu groß vorstellen; dieser war nur ca. 1/4 größer als der rezente Desmodus rotundus -und letzterer ist mit 8-9cm KL die größte heutige Vampirfledermaus.
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Beitragvon Stan » 21.09.2005 18:18

weiß nich, ob der link schon kam, aber den find ich ganz nett zu dem thema
iep.alien.de/chupa_tot.htm

mfg, Stan
Stan
 

Beitragvon Tobias » 21.09.2005 20:42

Hallo Stan,

ich weiss nicht, wieso man wegen eines toten Hundes soviel Aufstand machen soll. Die einzige Erklärung, die bleibt, ist die, die ich seit einiger Zeit sowieso vertrete: Beim Cupa handelt es sich um Pariahunde.

schöne Grüße

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Beitragvon Kouprey » 22.09.2005 21:05

...oder räudegeplagte amerikanische Wildkaniden(z.B. Koyoten, Grau-/Rotfuchs...)
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Beitragvon Cronos » 23.09.2005 18:12

@Kouprey: Hier kommt es auf die Definition an. Abgesehen davon dass die räudigen Hunde/Kojoten/etc die in letzter Zeit vermehrt in den USA gesehen werden (und ja auch teilweise gefangen oder getötet), ab und zu mal ein Huhn gerissen haben, gibt es keine direkte Verbindung zum südamerikanischen Chupacabra. Sie wurden vielmehr primär von der Sensationspresse aufgrund ihres zombiehaften Aussehens Chupacabras genannt (wie dies ja teilweise auch mit mummifizierten Katzen, vertrockneten Hundeskeletten oder sogar zurecht geschnittenen Rochenmumien gemacht wird), ohne dass hier ein direkter Bezug zum "echten" Chupa bestanden hätte. Dass die südamerikanischen Chupas zum großen Teil auf wildernde Hunde zurück gehen (oder irgend ein anderer Beutegreifer, ob Katze oder was auch immer) und ihre Taten dem mythenhaften Chupa in die Schuhe geschoben werden.
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Beitragvon Kouprey » 23.09.2005 19:01

Da es weder "echte" noch falsche El Chupas gibt, geht dieses Konglomerat aus Internet-Hoax und Eingeborenenaberglaube auch z.T. auf die o.g. Wildkaniden zurück, sei es als hier ständig als Beweis abgebildete räudegeplagte Kadaver oder Hühnerstallplünderer.
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Beitragvon Cronos » 23.09.2005 23:45

Das ganze Chupacabra-Phänomen war bis vor einigen Jahren noch auf Südamerika beschränkt, aber vor allem durch das Internet und die Klatschmedien wird zum Teil jedes seltsame Tier oder "Ding" als Chupacabra bezeichnet, was wiederum zur Folge hat dass die Leute die dann etwa in den USA einen total entstellten Kojoten sehen (und sowas noch nie davor gesehen haben), erstmal an eine der zahlreichen Chupacabra-Darstellungen denken müssen. Ein paar Jahre davor hätte sie diese Viecher wohl noch anders dargestellt, vielleicht als Resident-Evil-Hunde oder was weiß ich. Es geht ja nicht darum dass in den Gebieten in denen die "Elmendorf-Beasts" auftauchten schon mal irgendwelche Chupacabra-Aktivitäten gegeben hätte, hier werden einfach verschiedene "Kryptide" miteinander in einen Topf geworfen, oder einer mit der Idendität eines anderen erklärt. Ich habe schon von Leuten gelesen die Mottenmänner in Deutschland und Bunyips in England gesehen haben, auch in diesen Fällen hat dass was sie denn gesehen haben (was auch immer das war), nichts mit einem lokal-spezifischen Kryptiden zu tun.
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Beitragvon jersy » 09.10.2005 11:59

passt zum thema, jedenfalls besser als in die rubrik zoologie

ich habe heute nacht besuch vom "chupa" gehabt.
ein marder oder iltis ist in meinen hühnerstall eingedrungen und hat zwei hennen die kehlen durchgebissen. sche***. die chancen steht gut für ihn, die restlichen auch noch zu killen. ich werd mich heute nacht auf die lauer legen, aber ich schätze, das wird ein hartes stück arbeit den rabauken zu vertreiben. hat jemand einen tip, wie ich das am besten bewerkstellige?
schön gruß
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Beitragvon Ruby » 09.10.2005 12:08

Ein altes Auto hinstellen und warten hoffen das er sich mit den kabeln zufrieden gibt... :lach:

Oder eine Maderfalle, die kostet aber auch dementsprechend. Der vater von einem guten Freund von mir ist Jäger und besitzt auch Vieh wie zum beispile Hühner, Fasane und Pfauen. Die haben sich schon längst eine zugelegt und auch schon desöfteren einen damit gefangen.

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Beitragvon jersy » 09.10.2005 12:29

die sache mit dem auto klappt nur bei mardern und das auch nur beim steinmarder-nicht beim iltis :nein:
ich gehe nicht von einem baummarder aus, die sind sehr scheu und trauen sich gewöhnlich nichteinmal in die nähe menschlicher siedlungen
es wird warscheinlich ein iltis sein-jedoch bin ich mir nicht zu 100%sicher.

da hat das schlaue vieh doch tatsächlich eine meiner zwerghennen um die ecke gebracht-die eier der zwerghennen schmecken am besten-
das nehm ich persönlich :ja:

das zweite opfer war eine normal große henne.

soweit ich weiß haben marderartige bei uns in schleswig-holstein keinen besonderen schutzstatus, das bedeutet:
wenn ich den burschen zu packen kriege, mach ich für den winter ein paar flauschige ohrenwärmer aus ihm :twisted:
schön´gruß
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Beitragvon Shielagh » 09.10.2005 12:29

Ein nettes Hausmittel zum Vertreiben von Mardern sollen Hundehaare oder Mottenkugeln sein. Ich weiß nicht, was dran ist.
Bild
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Beitragvon jersy » 09.10.2005 12:55

ich habe ja sogar einen hund und eine katze noch dazu. aber dummerweise halten die beiden nicht viel davon, ihren job zu machen :nixweiss: *g*
aber ich werde mal den hund ausbürsten und die haare dann in den stall bringen.

hier mal ein bild der zwerghenne.
Bild
das genick liegt frei. vielleicht kann das bild bei der tätersuche helfen. ein katzenangriff schließe ich aus, da alles von den tieren noch da war-bis aufs blut, und auch keine löcher in den tieren waren, die evtl. auf krallen schließen lassen könnten. ich fand jedenfalls keine. die tiere waren auch nicht katzentypisch gerupft.
schön´gruß
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Beitragvon Ruby » 09.10.2005 12:57

Ich hab auch noch von einem Urinstein gehört... aber der soll, wie der Name schon verrät, nicht so gut riechen :nein:

Eine andere Variante ist ein Glas mit Pipi (alternativ zu der Urinsteinmethode). Man soll in ein Glas rein pinklen und dieses dann in der Nähe des vermutlichen Aufenhaltplatzes (In diesem Fall der Hühnerstall) hinstellen. Soll gut helfen... hab aber dabei gelacht als ich das zum ersten mal hörte. :lach:

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Beitragvon Side23 » 09.10.2005 13:08

Da wäre ich eindeutig für die Hundehaarmethode, aber wenn Rubys vorschlag stimmt, kannst es ja auch mal ausprobieren.
Side23
 

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