Jacobs Kreatur - junger Bigfoot?

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Jacobs Kreatur - junger Bigfoot?

Beitragvon RedEagle » 23.10.2007 12:26

Hallo Leute,

diese News habe ich heute gelesen:

"Pennsylvania/ USA – Eine an einer Futterstelle angebrachte Überwachungskamera fotografierte am 16. September 2007 neben zwei jungen Bären auch ein bislang unbekanntes Tier. Kryptozoologen, Forscher also, die sich mit noch unbekannten Tieren und vermeintlichen Fabelwesen beschäftigen, rätseln nun, ob die Kamera tatsächlich einen jungen Bigfoot oder aber lediglich einen weiteren Bären fotografiert hat.

Wie die amerikanische „Bigfoot Field Research Organisation (BFRO)“ auf ihrer Homepage berichtet, entstanden die Aufnahmen in der Nacht des 16. September 2007 mittels einer von R. Jacobs aufgestellten „Bushnel Trail“ Automatik-Kamera, die durch einen Infrarotlichtblitz und durch Bewegungssensoren ausgelöst, die Tiere unbemerkt fotografieren kann.

Die Originalaufnahmen in voller Größe, sowie den BFRO-Bericht finden Sie HIER

Angelockt wurden die Tiere zum einen durch einen nach Hirschen duftendes Lockmittel und ein Mineral-Leckstein. Eigentlich wollte Mr. Jacobs die Tiere der Gegend für die bevorstehende Herbstjagd dokumentieren. Was sich dann aber auf zwei der Fotos zeigt, lässt die Experten bislang rätseln.

Auf dem ersten Bild (um 20:04:23)“, so die BFRO, sieht man zwei junge Bären und den Leckstein, der auf einer großen schwarzen Plastikunterlage sitzt, im Vordergrund. Auf den beiden folgenden Fotos ist dieser Stein nun umgestürzt und ein affenartig wirkendes Tier ist vor dem Baum zu sehen (20:32.05). Das zweite Bild (20:32.05) zeigt dieses Tier von der Seite, wobei die Schulter seinen Kopf verdeckt. Auf dem dritten Bild scheint das affenartige Tier vor dem Baum zu schnüffeln – genau dort also, wo das Lockmittel ausgebracht wurde (20:32:41).

Die Forscher der BFRO glauben, besonders auf dem dritten Foto bestimmte anatomische Details ausmachen zu können. So werde eine kahle, felllose Stelle unter dem Vorderarm bzw. in der Achsel sichtbar, wie man sie von einigen Primaten kennt. Die Bilder werden derzeit von Anthropologen an der Idaho State University in Pocatello untersucht, um die Möglichkeit einer Verwechselung mit einem Bären zu überprüfen.

Genau hier setzt der von der BFRO unabhängige Kryptozoologe Loren Coleman auf seiner Homepage „Cryptomundo.com“ an und präsentiert das Foto eines Bären der an Krätze leidet und dadurch große Teile seines Fells verloren hat.

Die BFRO hofft hingegen, dass die Fotos einen „jungen Bigfoot“ zeigen könnten: „Die Bilder sind für die Bigfoot-Forschung sehr wichtig, da sie eventuell einen jungen Bigfoot so zeigen, wie diese bereist seit Jahren von Augenzeugen beschrieben werden. Im Gegensatz zu den erwachsenen Exemplaren, wurden Bigfoot-Junge immer wieder als sich hauptsächlich auf vier Beinen fortbewegend beschrieben. (...) Die meisten Fotobeweise von erwachsenen Bigfoots wurden bislang von den Skeptikern immer als 'Menschen in Affenkostümen' bezeichnet. Wenn wir nun jedoch ein junges Exemplar fotografiert hätten, dass sich eindeutig auf allen Vieren fortbewegt, würde dies die Möglichkeit eines Menschen im Affenkostüm nahezu ausschließen und die wissenschaftliche Diskussion erneut anheizen."

Die BFRO hat das Wesen auf den Bildern vorläufig auf den Namen „Jacobs Creature“ getauft. Der genaue Ort der Kamera ist aus Forschungsgründen bislang noch geheim. Er befindet sich jedoch irgendwo in einem abgelegenen Waldgebiet im US-Bundesstaat Pennsylvania."

Quelle: Grenzwissenschaft

Fotos gibt es auch hier nochmal:

Fotos

Tja, da kann man nun wieder rätseln!

Grüße

RedEagle
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Beitragvon Sven » 23.10.2007 12:36

Vom Körper her schaut es sehr wie ein orang aus. Aber sollte es kein fake sein auf jeden fall interessant :)
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Beitragvon Annie » 23.10.2007 12:41

:shock: Erstaunlich,.......
Ein Orang, finde ich passt gut,... vielleicht entlaufen.... auf jeden Fall sind die Beine zu lang und schmal für einen Bären.... finde ich .... auch die Körperhaltung...... cool.... bin gespannt, ob die Bilder sich als echt herausstellen...

:wink: mein Sohn sagt gerade, daß da ein Mensch nicht drunter sein, kann, sonst wären die Bären doch sofort weg gerannt,... naja, da hat er nicht ganz unrecht...

....................edit,... ich seh,grad, die Bären sind auf den Bildern ja schon gar nicht mehr da,... :oops: aber was ist das dunkle da im Vordergrund,... irgend ein Kasten, der war auf dem ersten Bild ( mit den Bären) noch nicht gesehen.....oh :oops: alls klar der umgestürzte Leckstein ...
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Beitragvon RedEagle » 23.10.2007 12:49

Ja, ein orang ist schon ein guter Einfall, Sven.

Für mich hat dieses Wesen sehr hominoide Züge und ich gehe mal von keinem Fake aus, dieses Vertrauen setze ich nun in diese Fotos. *G*

Ein Bär kann es eigentlich auch nicht sein, zumindest passen meiner Laienmeinung nach die Proportionen nicht wirklich zueinander. Und wieder das Argument "Krätze", das ja so häufig angewandt wird, ich weiss nicht...

Schade, dass man den Kopf nicht sieht! Bzw Charakterpunkte erkennen kann, worauf man auf ein bestimmtes Tier schließen könnte - hier bauen sich zwar schon Fake-Ahnungen ein, wenn grade dieser wichtige Part fehlt. Aber dennoch glaube ich bis jetzt an die Echtheit.
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Beitragvon jersy » 23.10.2007 13:11

ich denke nicht an einen bären, die extremitäten sind zu dünn und auch etwas zu lang. sieht m.m. eher nach schimpanse aus. vielleicht ein entflohenes oder einfach ausgesetztes tier. einen hoax oder fake will ich aber auch nicht ausschließen.
schön gruß
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Beitragvon Sven » 23.10.2007 13:30

Im Tierpark hier gibt es einen orang, der wie ich in einem anderen Thread zeigte, viel aufrecht läuft. Wenn der aus dem Wassergraben trinkt, steht er in genau einer solchen Haltung dort.
Für einen Schimpansen sieht das tier zu "mickerig" aus, finde ich.

@Annie: Also ich denke nicht, dass ein Bär einen großen Unterschied zwischen Mensch und Menschenaffe machen würde. ;)
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Beitragvon jersy » 23.10.2007 13:40

@sven
wer sagt denn, daß das abgebildete tier groß ist?
vorher war an gleicher stelle ein jungtier von einem schwarzbären zu sehen. die größten schwarzbären haben um die 90cm schulterhöhe-adult und auf allen vieren versteht sich.
ein jungtier ist dann ca so groß wie ein kleiner bis maximal schäferhund großer hund. und ein schimp ist im vergleich zu meinem hund in der gleichen relation zu sehen wie das tier auf dem photo.
schön gruß
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äh, sorry, ich sollte noch anmerken, daß mein hund schäferhund/irgendwas mix ist und schäferhund größe hat.
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Beitragvon Annie » 23.10.2007 13:52

@Annie: Also ich denke nicht, dass ein Bär einen großen Unterschied zwischen Mensch und Menschenaffe machen würde.


@Sven, du meinst echt Bären würden vor Menschenaffen genauso Reissaus nehmen, wie vor Menschen,... ich hätte eher gedacht sie würden sie als Tiere erkennen und weniger Angst haben,.... aber das zu diskutieren wäre wohl etwas off topic... :wink: denn die Bären waren ja weg !!! :)

Hat das Tier da zufällig ein paar Haare verloren,...... die man genetisch untersuchen könnte, vielleicht gibt es auch Speichelspuren an der Duftmarke,.... ok, ich denke das wäre schon ein ziemlicher Glücksfall..... aber wer weiss....
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Beitragvon jersy » 23.10.2007 13:56

ich muss mich kurz korigieren:
im durchschnitt haben schwarzbären 91cm schulterhöhe!
quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanis ... rzb%C3%A4r
das ändert aber nichts an meiner auffassung der bilder.
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Beitragvon Sven » 23.10.2007 14:02

Auf dem zweiten Bild, wo das Tier quasi überkopf schaut, erkennt man, dass sich das Gesicht relativ hell dastellt. Dies konnte ich schon oft bei mit Blitz aufgenommenen Orangbildern sehen (wo durch die grobe Hautstruktur wohl, das Licht anders zurückgeworfen wird) , nie bei Schimpansen. Auch die generelle Beimhaltung (total durchgestreckt) konnte ich bei Orangs sehr oft beobachten, bei Schimpansen seltener.
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Beitragvon jersy » 23.10.2007 14:25

Sven hat geschrieben:Auch die generelle Beimhaltung (total durchgestreckt) konnte ich bei Orangs sehr oft beobachten, bei Schimpansen seltener.

gutes argument, darauf habe ich auch keine erklärung.
ein gesicht kann ich nicht ausmachen. wenn das am boden tatsächlich das gesicht sein sollte, dann kann das tier jedenfalls einen sehr langen hals machen. einen bären halte ich für sehr unwahrscheinlich.
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Beitragvon Vihma » 23.10.2007 15:04

Ich hab mir die Bilder jetzt mal angeschaut. Abschließendes Urteil will ich mir nicht erlauben. Nur eine Einschätzung meinerseits. Bei den jungen Bären war ich zunächst verwundert, weil sie noch recht jung wirken. Da müsste ja irgendwo eine Mutter in der Nähe sein. Aber es kann sehr gut sein, dass sie sich zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme ausserhalb des Kamerabereiches war.

Dann habe ich mir die Zeiten angeguckt, in denen die Fotos aufgenommen wurden. Ich nahm an, dass eine Bärenmutter auch einen Bigfoot nicht in der Nähe ihrer Jungen dulden würde, und ihn möglicherweise attackieren würde oder zu vertreiben versuchte. Gut, es lag über zwanzig Minuten zwischen den Aufnahmen mit den Bärenjungen und dem möglichen Bigfoot.

Jetzt habe ich mir das Tier angeguckt. Auch wenn es sehr schmal aussieht, würde ich von der Anatomie, der Position des Ellenbogengelenkes und dem Aussehen der Kruppe auf einen Schwarzbären tippen. Auf der zweiten Aufnahme sieht man sehr gut, dass die Kruppe eher abfallend ist.

Die sichtbaren Pfoten sehen mehr nach Bärenhinterpfoten aus, als nach den Füssen von Menschenaffen. Wobei ich hier einschränkend sagen möchte, dass die Hinterfüsse von einigen Makakenarten, wie zum Beispiel Mandrill denen des Tieres auf dem Foto durchaus ähnlich sehen.

Das Tier scheint -so zumindest sieht es aus- auf den Sohlen seiner Vorderpfoten zu stehen. Menschenaffen wie Gorillas, Schimpansen und auch Orang Utans bewegen sich auf ihren gekrümmten Fingerkuppen fort. Ausnahme allerdings wieder einige Makakenarten, die auf ihren Handflächen stehen. Allerdings sähe die Hinterfront des Tieres ziemlich untypisch für eine der genannten Menschenaffen-aber auch Makakenarten ist. Die meisten mir bekannten Makakenarten haben ziemlich markante Sitzschwielen.

Ausserdem hat das Tier anscheinend einen Buckel über den Schultern auf dem ersten Foto.

Nun stimmt es. Das Tier ist ziemlich dünn und entspricht nicht dem Bild eines Bären. Aber vorallem auf dem zweiten Foto sieht man, dass das Tier sehr dünn zu sein scheint. Die Beckenknochen zeichnen sich ziemlich kantig unter dem Fell ab. Aber auch unter Bären gibt es ziemliche Schlakse. Vorallem wenn es noch nicht ganz ausgewachsene Bären sind, was hier durchaus der Fall sein könnte.

Ich habe hier mal das Foto von einem etwas schlaksig aussehenden Schwarzbären:

http://www.carolinanature.com/mammals/b ... r1958b.jpg

Nun, das Fell von dem Tier auf dem Foto wirkt entweder sehr kurz oder sehr dünn. Das kann natürlich verschiedene Gründe haben:

a)Nasses Fell

b)Hauterkrankung

Deshalb komme ich nach der Betrachtung der Fotos eher zu dem Schluss, dass mehr für einen Schwarzbären spricht, der:

a)noch recht jung ist.

b)anscheinend in einem nicht so guten Ernährungszustand ist.

c)möglicherweise sogar krank ist.
Vihma
 

Beitragvon Kouprey » 23.10.2007 16:14

Kann Vihma nur zustimmen; wer einmal einen gehäuteten bzw. schwach behaarten Großbären gesehen hat, versteht, warum z.B. einige Indianerstämme die Menschenähnlichkeit von Bären betonten und mythologisch überhöhten-denn ohne Pelz und abgesehen von Kopf & Tatzen sieht Meister Petz auf den ersten Blick dann doch recht menschenähnlich aus. Sorry, auch in diesem Fall entpuppt sich "Bigfoot" als Bär...
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Beitragvon Cronos » 23.10.2007 16:35

Es ist dahingehend auch kaum verwunderlich, dass der Bär in verschiedenen Kulturen als der Urahn des Menschen angesehen wurde, und auch große kultische Bedeutung hatte, und das Töten eines Bären oft nur nach bestimmten Zeremonien gestattet war. Ich habe auch mal irgendwo gehört wie von Indianern der enthäutete Körper eines Bäre insofern beschrieben wurde, als dass er aussähe wie ein Mensch mit einem Wolfskopf. Auch bei Brehm wird schon erwähnt dass eine gegrillte oder gekochte Bärentatze ungeachtet des guten Geschmacks eine widerliche Ähnlichkeit mit einem menschlichen Fuß hat.
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Beitragvon KnutKutter » 23.10.2007 16:38

Hi zusammen.

Hab mir die Bilder gestern schon lange Zeit angeguckt, kann mich aber nicht entscheiden. Aaaaaber....

Hier:
http://www.cryptomundo.com/cryptozoo-ne ... s-cryptid/

Ist das Bild von Cryptomundo des besagten Bären ohne Fell, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich da nicht leugnen, oder?
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Beitragvon Annie » 23.10.2007 16:52

@Vihma und @kouprey: Kleine Hilfe bitte:

Wie könntet ihr es dann erklären, dass beim ersten "Primatenbild" die Schultern höher sind als das Hinterteil, obwohl das Gelände sogar leichte Hanglage hat, so sieht es zumindest aus,...

wenn es nur das zweite "Primatenbild" geben würde, und man sich bei dem Tier eine andere Pose vorstellt, außer, daß der Kopf fast auf dem Boden hängt, nämlich, daß man das rechte und linke dann abgespreizte Hinterbein sieht, man das Tier somit von hinten und nicht von der Seite sieht,... und dann auch irreführende Schatten miteinbezieht (vorallem rechter Fuß) dann wäre dort ein Bär vorstellbar, .... (versteht Ihr was ich meine??)

aber das erste ... sieht mir beim besten Willen nicht nach Bär aus.... :?

@KnutKutter: Ja Ähnlichkeit hat dieser kranke Bär schon,... aber das erste Bild.... seltsam...
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Beitragvon jersy » 23.10.2007 16:52

danke für den link @knutkutter.
ich revidiere meine meinung aufgrund des bildes in deinem link. so habe ich noch keinen bären gesehen. so stimmen die proportionen auch gut mit dem tier auf bild 1 und 2 im eingangspost überein. und die durchgedrückten beine sind so auch zu erklären.
nochmals danke für den link.
schön gruß
jersy
hat sich überschnitten
@annie:
das kommt schon hin. das ganz links stehende bein ist der linke vorderlauf, das bein daneben der linke hinterlauf. der linke hinterlauf verdeckt den den rechten vorderlauf und dann kommt daneben der rechte hinterlauf. auf dem bild in knutkutter´s link ist auch gut zu sehen, wie da die schulterpartie auch höher ligt als das becken des bären.
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Beitragvon Annie » 23.10.2007 17:10

@jersy... Das stimmt schon, das Becken liegt tiefer, aber ich finde nicht tief genug.... bin aber ausreichend verwirrt :naja:

21:06---------------- edit------------------------------
wisst Ihr welcher Gedanke mir eben gekommen ist,... es muss doch eigentlich noch mehr Fotos geben, wenn die Kamera auf Wärme oder Bewegungen reagiert, muß sie auf jeden Fall auch dokumentiert haben, wer den Leckstein umgestoßen hat,.... wahrscheinlich kann man da genau sehen, wer es war, ist aber wohl nicht so interessant....?!??? :evil:

Bin im Netz noch auf der Suche.... man findet immer nur die 3 Bilder ... ich will jetzt niemandem auf dieser Welt was unterstellen, aber vielleicht ist es ein Scherz anlässlich des 40 jährigen Jubiläums des Patterson/Gimlin-Films...... ist ja auch ein komischer Zufall......

.....ach und wenn,... ich glaube es würde sich nicht lohnen sich darüber aufzuregen... :wink:
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Beitragvon Vihma » 23.10.2007 20:35

@Annie: Richtig, das Tier steht an einer Hanglage. Aber die fällt mehr oder minder nicht ins Gewicht, da das Tier doch eher quer als längs zum Gefälle steht.

Das der Rücken so gerundet ist, ist für mich auch nicht verwunderlich. Denn das Tier hat das linke Hinterbein weit unter den Körper gestellt. Durch die perspektivische Verzerrung sieht es aus, als wäre das Bein seitlich gestellt. Ich habe mal das Bild gespeichert und in Photoshop bearbeitet. Zuerst habe ich das Gefälle des Hügels gradegerückt:

Gradegerücktes Tier

Denn nach meinen Erfahrungen wirken Gefälle oder wenn Jemand am Gefälle steht, verzerrend.

Dann habe ich dem Tier noch ein Strick-skelett verpasst. Hier muss ich einräumen, dass ich bei den Hinterbeinen nach meinen eigenen Erfahrungen ergänzen musste, weil ein Teil des rechten Hinterbeines von Farn verdeckt ist.

Strichtier

Ich habe zur Verdeutlichung noch Fluchtlinien gezogen. Wenn die beiden hinteren Beine auf einer Höhe stehen würden und die das eine Bein seitlich ausgestellt wäre, wäre die waagerechte Linie trotzdem paralell zum unteren Bildrand.

Erschwerend kommt für mich noch hinzu, dass nach allen Überlieferungen von Bigfoot und allem was mir von Primaten bekannt ist, das Tier einen entschieden zu langen Hals für einen Primaten hätte, wenn man die perspektivische Verkürzung berücksichtigt. Ein Bär kann seinen Kopf in der Haltung bequem herunterbeugen. Bei einem Primaten würde es sich in der Körperhaltung genau andersrum verhalten, als hier dargestellt:

"Kopf runter und Popo in die Höh"
Vihma
 

Beitragvon Annie » 23.10.2007 21:09

@Vihma!
WOW, Du hast Dir echt Mühe gemacht... Vielen Dank!

Ich muss aber zugeben, das muss ich noch etwas mehr studieren...., ob ich das heute noch schaffe, es ist schon spät :wink:

Also, Vielen Dank!
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Beitragvon Annie » 24.10.2007 07:57

Hallo Vihma

Also, wie ich gestern schon sagte, Du hast Dir echt große Mühe gemacht, und ich habe es mir nun auch schon einige Male angeguckt und gelesen ... es kommt bei mir aber leider nicht das ich sage,... „Ah ja... klar....“
Ich bin schon der Meinung, dass eine Erklärung mit einem dort heimischen Tier grundsätzlich wahrscheinlicher ist als ein entlaufender Orang-utan oder gar ein junger Bigfoot, aber wenn ich ehrlich bin habe ich weiter Probleme in dem Bild einen Bären zu erkennen....

Wo sind die Ohren?, Eins müsste man ja mindestens sehen können, bei einem Tier mit wenig Fell weil krank fallen die Ohren ja so richtig auf, ( siehe Link von KnutKutter) das Fell scheint mir nicht gleichmäßig zu sein,... ok, wäre mit krankheitsbedingtem Fellverlusst zu erklären, passt physiologisch aber auch sehr gut zum Orang.

Die Kopfhaltung, denke ich passt doch auch zum Orang, und bestimmt auch zu anderen Primaten, ich habe hier zwei Bilder, die das etwas veranschaulichen, was ich meine...

http://www.thetaylorfamily.org.uk/zoopics/orang1.jpg

http://www.dkimages.com/discover/Home/A ... an-06.html

Da man aber den eigenen Augen, und besonders anhand eines Bildes, nicht einfach unkritisch trauen sollte, und ich ja glaube, das dieses Tier durchaus den Leckstein umgestoßen haben könnte, man der Öffentlichkeit die Bilder aber (noch nicht) nicht zeigen will ... glaube ich auch mehr an eine unspektakulären Erklärung.... als an die Sensation des Jahres... :wink:

... bin mal gespannt was da raus kommt,....
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Beitragvon RedEagle » 24.10.2007 10:55

Es ist wirklich ein Jammer, dass man den Kopf nicht erkennen kann! Grade da hätte man sofort sagen können, ob es ein Bär oder nicht ist, denn die haben ja wirklich charakteristische Züge in ihren langen Schnauzen.

Also wenn es ein Bär ist, dan hat er eine wirklich sehr komische Körperhaltung muss ich zugeben! So etwas habe ich noch in keiner Tierdoku gesehen. In Image 2 ist er ja regelrecht "gestaucht" irgendwie in dieser Haltung.

Die Beine wirken sehr lang und irgendwie dürr, aber hier hätten wir ja den Fall mit der Krankheit vielleicht. Und Ohren sind leider auch nicht auszumachen.

Was mich noch etwas stutzig macht:

Die Leute, die die Bilder gesehen haben (sie enstanden ja schon am 16. September) und vor allem dieser Mr. Jacobs müssen doch die heimischen Tiere kennen und wenn er für eine Herbstjagd eine Foto-Doku erstellen wollte, dann müsste er eigentlich Bären identifizieren können. Anscheinend rätseln sie aber schon lange da rum.
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Beitragvon Cronos » 24.10.2007 12:17

Also wenn ein Bär stark abgemagert ist, dann erscheint er schon ziemlich langbeinig. I habe in einem Buch zwei Bilder welche den Vergleich zwischen einem mageren und einem extrem fetten Bären zeigen. Der Dünne wirkt dabei schon ziemlich seltsam. Wenn jetzt bei einer Krankheit sowohl Haarverlust als auch Gewichtsverlust zusammen kämen, würde das schon diesem Bild ziemlich nahe kommen.
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Beitragvon Theresa » 24.10.2007 16:21

Servus,

Also es tut mir leid, aber ich seh auf keinem der Bilder auch nur irgendwas, was annähernd wie ein Affe aussieht.

Die Kreatur um die es hier geht hat aufgrund der Körperhaltung höchstwahrscheinlich sowieso ein gesundheitliches Problem (sieht ein bissl verkrampft aus...), weswegen der kranke Bär doch eh die einzige logische Erklärung ist.

Und schießen solche Kameras eigentlich Fotos oder Filme? So oder so muss es noch mehr Fotos geben. Und die, wo man den Bären eindeutig als solchen erkennt haben sie uns halt vorenthalten. Unromantisch, sorry. :roll:

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Beitragvon Kouprey » 24.10.2007 17:43

Zufällig kam ich heute an den Brillenbären vorbei-und siehe da: der eher schlankere Bärenmann nahm beim Blätterhaschen eine äußerst ähnliche Körperhaltung an wie der bärige "Bigfoot" auf den Fotos. Zu schade, dass ich keine Kamera dabei hatte...
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