Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

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Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon Marozi » 16.07.2003 18:38

Unter Führung des sechzigjährigen Japaners Yoshiteru Takahashi wird am 10. August 2003 ein Team von insgesamt sieben Männern in Kathmandu, Nepal, aufbrechen um nach dem geheimnisvollen Schneemenschen des Himalaya zu suchen. Für Takahashi, der schon immer von der Existenz des Yeti überzeugt war, ist die Suche nach dem Schneemenschen die letzte romantische Mission die es im Himalaya-Gebirge gibt. Das Team, dessen Mitglieder zwischen einundreißig und sechzig Jahre alt sind, wird mit ihrer Suche im Dhaulagiri-Massiv, dessen höchster Punkt auf 8167 Metern Höhe liegt, beginnen. Takahashi selbst hat diese Berge in seinem Leben dreimal, im Jahr 1970 und im Jahr 1982, erklommen. Das letzte Mal 1994, bereits auf der Suche nach dem Yeti. Von dieser Expedition konnte er allerdings nur von einem strengen Tiergeruch und kleinen, menschenähnlichen Fußspuren (zwischen 10 und 20 Zentimetern) berichten. Die neue Suche wird logistisch von der japanischen Tageszeitung Asahi unterstützt.

Seine Frau, die das Interview für den schon abgereisten Japaner gab, wusste worauf sie sich einließ als sie ihn vor 27 Jahren heiratete. Er sei absolut von seiner Mission überzeugt, und sie wolle dass die Leute dies verstehen würden.
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Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon Dromeus » 16.07.2003 19:56

Na dann mal viel Erfolg. Mal schauen vielleicht finden sie da oben was. Ich bin davon überzeugt das da oben mindestens eine Affenart gibt die unbekannt ist. Ich glaub die Sherpas kennen sogar 5 verschiedene Yetis oder?
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Beitragvon Marozi » 17.07.2003 17:38

Die "Lehrbücher" nennen eine Zahl von zwei bis drei verschiedenen Hominoiden, die alle aus Unkenntnis der meisten Menschen unter dem Begriff Yeti zusammengefaßt werden.

"Meh-teh"

Der Körper ist gedrungen, affenähnlich im Aussehen mit einem deutlich menschenähnlichen Ausdruck. Das Fell ist kurz, rötlich-braun bis schwarz und manchmal sogar mit einem weißen Fleck auf der Brust. Das Haupthaar reicht bis zu den Schultern. Die Zähne sind groß, jedoch keine wirklichen Fangzähne. Die Kopfform ist konisch wie bei Gorillas. Die Arme reichen bis zu den Knien, die Schultern sind stark und breit.

"Dzu-teh"

Der Dzu-teh ist sehr groß (1,80 Meter bis 2,70 Meter) und massig gebaut. Sein Fell ist zottelig und rötlich, schwarz oder dunkelgrau. Es läuft im Regelfall auf allen Vieren, kann sich jedoch auch auf zwei Beinen fortbewegen. Das Tier hinterlässt menschenähnliche Fußabdrücke mit Klauen an den Zehen, so dass angenommen wird es handelt sich um einen Bär. Es lebt in Zentralasien und ernährt sich den Berichten nach auch von Yaks und Rindern. Seine bevorzugter Lebensraum ist nach Angaben der Sherpas zwischen 4000 und 4500 Metern. Reinhold Messner hat sich intensiv mit diesem Tier auseinandergesetzt (wenn er auch wie die meisten alle Yeti-Berichte hier einordnet).

"Teh-Ima"

Der zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter große, mit dichten rötlich-grauem Fell und gebeugten Schultern recht zierliche Teh-Ima (oder auch Teh-Lma) ist der dritte im Bunde. Er lebt unterhalb der Schneegrenze in den Wäldern von Ostnepal, Bhutan, Südost-Tibet und Indien. Die Schneemensch-Expedition von 1958 unter Führung von Tom Slick brachte Hinweise auf diese Tierart.

Diese drei sind ausgesucht worden, weil die Beschreibungen in wesentlichen Punkten kontinuierlich waren. Durch die Tatsache, dass die Regionen Zentralasiens sehr groß und kulturell auch sehr reichhaltig sind, ist es aber nahezu unmöglich exakt auszumachen wie viele „Yetis“ es tatsächlich geben mag und somit mag man auch auf fünf kommen. Insbesondere die unterschiedliche Namensgebung bereitet hier große Probleme. Dass es noch weitere Aufteilungen gibt, ist deswegen nicht weiter verwunderlich (jedoch keine über eine dreiteilige Anzahl unterschiedlicher Wesen hinaus) . Allein in meinem kryptozoologischen Buchbestand gibt es zwei unterschiedliche Aufteilungen und über zehn verschiedene Namen...
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Beitragvon Dromeus » 17.07.2003 19:08

Ja genau die kenn ich. Nichtsdesto trotz sollte man den Yeh-Teh nicht vergessen. :ja: Wurde einer dieser "Yetis" (es muss jetzt keiner der genannten sein) nicht sogar schon identifiziert?
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Beitragvon Marozi » 18.07.2003 19:02

Wie gesagt, durch die verschiedenen Dialekte, Ausdrücke und sprachlichen Verwirrungen ist das ganze sehr kompliziert. „Yeh-Teh“ ist grob gesagt eine Zusammensetzung von zwei Wörtern, die aus dem Tibetanischen stammen. „Yeh“ bedeutet soviel wie „felsiges Gelände“, während „Teh“ offenbar nicht genau geklärt ist. In den Büchern bedeutet es einmal „Tier“ und einmal verwandt mit dem „dred“ interessanterweise „Bär“.
Nach Heuvelmans Kapitel über den „Abominable Snowman“ (ABSM), das sich hier auf Ivan T. Sandersons gleichnamiges Buch bezieht, ist „Yeh-Teh“ im Cockney-Englisch besser zu übersetzen und bedeutet soviel wie „Dort dort Ding“, was im übertragenen Sinn mythologischen Bezug hat und wohl soviel wie „weit entferntes Ding“ bedeuten mag.
Daraus und aus den anderen Ausführungen über diesen Yeti ziehe ich persönlich den Schluss, das „Yeh-Teh“ nicht unbedingt ein eigenständiges Tier ist, sondern wie auch das verballhornte Yeti lediglich eine Zusammenfassung verschiedenster Hominoider.

Der „Dzu-teh“ ist nach Ansicht der meisten Kryptozoologen höchstwahrscheinlich ein Bär, was auch Messners „Theorie“ entgegenkommt. Bären wurden in der Tat schon als vermeintliche Yetis getötet (so bereits in Nepal geschehen). Ob der „Dzu-teh“ tatsächlich ein Bär ist, sei dahingestellt.
Wirklich identifiziert wurde nach meinem Kenntnisstand des weiteren eigentlich keine „Yeti-Art“. Viele als Yeti-Relikte verehrte Gegenstände wie z. B. der Khamjung-Skalp, sind lediglich Fälschungen mit Fellen o. ä. von anderen Tieren zusammengestellt.
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Beitragvon Dromeus » 18.07.2003 20:21

Marozi hat geschrieben:Wie gesagt, durch die verschiedenen Dialekte, Ausdrücke und sprachlichen Verwirrungen ist das ganze sehr kompliziert. „Yeh-Teh“ ist grob gesagt eine Zusammensetzung von zwei Wörtern, die aus dem Tibetanischen stammen. „Yeh“ bedeutet soviel wie „felsiges Gelände“, während „Teh“ offenbar nicht genau geklärt ist. In den Büchern bedeutet es einmal „Tier“ und einmal verwandt mit dem „dred“ interessanterweise „Bär“.
Nach Heuvelmans Kapitel über den „Abominable Snowman“ (ABSM), das sich hier auf Ivan T. Sandersons gleichnamiges Buch bezieht, ist „Yeh-Teh“ im Cockney-Englisch besser zu übersetzen und bedeutet soviel wie „Dort dort Ding“, was im übertragenen Sinn mythologischen Bezug hat und wohl soviel wie „weit entferntes Ding“ bedeuten mag.
Daraus und aus den anderen Ausführungen über diesen Yeti ziehe ich persönlich den Schluss, das „Yeh-Teh“ nicht unbedingt ein eigenständiges Tier ist, sondern wie auch das verballhornte Yeti lediglich eine Zusammenfassung verschiedenster Hominoider.

Der „Dzu-teh“ ist nach Ansicht der meisten Kryptozoologen höchstwahrscheinlich ein Bär, was auch Messners „Theorie“ entgegenkommt. Bären wurden in der Tat schon als vermeintliche Yetis getötet (so bereits in Nepal geschehen). Ob der „Dzu-teh“ tatsächlich ein Bär ist, sei dahingestellt.
Wirklich identifiziert wurde nach meinem Kenntnisstand des weiteren eigentlich keine „Yeti-Art“. Viele als Yeti-Relikte verehrte Gegenstände wie z. B. der Khamjung-Skalp, sind lediglich Fälschungen mit Fellen o. ä. von anderen Tieren zusammengestellt.


Da bist du ein wenig voreillig. Das Ding könnte irgendwann mal auch gemacht worden sein um Yetis darzustellen. Ich würd das nicht unbedingt als Fälschung angesehen.
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Beitragvon Marozi » 19.07.2003 16:40

Naja, den Begriff Fälschung halte ich schon für angebracht. Sowohl der zuerst entdeckte Pangboche Skalp, als auch der aus Khumjung oder der aus Namche Bazar stammen nicht von einem echten Yeti, sondern sind aus dem Fell einer Waldziegenantilopenart gemacht. Das hat Heuvelmans, nachdem Edmund Hillary den Skalp aus Khumjung unter Bewachung mit nach Europa bringen durfte, herausgefunden. Im „Belgian Royal Institut of Natural Science“ in Brüssel fand er eine präparierte Serau (Capricornis sumatrensis thar).
Den Mönchen von Khumjung und Namche Bazar kann man vorsätzliches Verhalten vorwerfen, den sie behaupteten echte Yeti-Skalps zu besitzen um genauso angesehen zu sein wie die Mönche aus Pangboche. Letzteren wiederum kann man das nicht vorhalten. Möglicherweise ging ihnen das Wissen um das falsche Skalp im Laufe der Jahrhunderte verloren.

Gemacht worden sind diese Skalps aber wie du ja schon gesagt hast, aufgrund eines traditionellen Tanzfestes. Die Buddha-Priester repräsentieren sowohl Gott, als auch Dämonen und reale oder mythologische Tiere. Dabei benutzen sie nicht nur Masken und Kostüme, sondern auch Teile des dargestellten Tieres (Hörner, Fellumhänge etc.). Auffallend am Yeti ist die Kopfform und so wurde von Buddha-Priestern, die den Mi-teh darstellten eine so geformte „Haube“ bezogen mit Fell verwendet. Das kann am Pangboche-Skalp sehr gut nachvollzogen werden, denn er besitzt noch entsprechende Löcher als Halterungshilfen.
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Beitragvon Dromeus » 19.07.2003 16:44

Naja ich glaub das ist ehe eine Ansichtsache. Ich bin immer noch nicht ganz deiner Meinung. :)
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Beitragvon Marozi » 19.07.2003 16:52

Mußt du ja auch nicht. :lach: Sonst wäre dies hier ja auch kein Diskussionsforum. Fakt ist jedenfalls, dass alle drei Skalps nicht von einem echten Yeti stammen.
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Beitragvon Dromeus » 19.07.2003 19:29

Marozi hat geschrieben:Mußt du ja auch nicht. :lach: Sonst wäre dies hier ja auch kein Diskussionsforum. Fakt ist jedenfalls, dass alle drei Skalps nicht von einem echten Yeti stammen.


Ja und schon sind wir wieder einer Meinung :happy:
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Beitragvon Marozi » 14.09.2003 10:43

Ein japanischer Bergsteiger behauptete am vergangen Samstag aufgrund der neuen Expedition, dass der Yeti nur ein Braunbär ist. Makoto Nebuka, Mitglied des Japanischen Alpinen Clubs, wird bald das Ergebnis seiner über zwölfjährigen Forschung präsentieren.

Kommt einem bekannt vor, nicht?! :P
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Beitragvon Marozi » 19.09.2003 19:22

Makoto Nebuka's Forschungen basieren, wie jetzt bekanntgegeben wurde, auf zahlreichen Gesprächen mit Stämmen des Himalaya in Nepal, Bhutan und einigen anderen Orten. Während "Yeti" so viel wie "Schneemann" in der Sherpa-Sprache bedeuten würde, würde die mythologische Kreatur auch als "meti" bezeichnet. Sehr viele der Stämme außerhalb der Sherpas würden "meti" als Braunbären identifizieren und das Wort gleichbedeutend mit "Yeti" ansehen. Zahllose Expeditionen von Ausländern hätten das Bild vom großen, affenähnlichen Zweibeiner in die Welt der Sherpas getragen, das so vorher nicht dort war. Die Legende wäre, so Nebuka, in der Einbildung der Menschen gewachsen als Spiegelbild ihrer Ängste und auch um Touristen auf das Dach der Welt zu locken.
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Beitragvon Shielagh » 07.10.2003 15:00

Marozi hatte schon erwähnt, dass "Yeh-Teh" manchmal als "Dort dort Ding" übersetzt wird.
Ich habe mal gelesen, dass es schlicht und einfach "Das da" heißt.
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Beitragvon Marozi » 08.10.2003 18:52

Makoto Nebuka's Behauptungen haben jetzt offenbar zu Kritik seitens eines gewissen Mitglieds tirolischer Abstammung im europäischen Parlament geführt. Er besäße schlichtweg die älteren Rechte an der vorgebrachten Bären-Theorie... :roll:
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Beitragvon Marozi » 15.08.2008 13:18

Erneut macht sich der japanische Bergsteiger Yoshiteru Takahashi auf die Suche nach dem Yeti. Am Samstag, dem 16. August 2008, wird er zusammen mit sieben Expeditionsteilnehmern in Japan starten. Das Ziel des Teams sind die Dhaulagiri-Berge im zentralen Nepal, wo sie ihr Basis-Camp aufschlagen werden auf einer Höhe von 4.300 Metern und einige automatische Kamerafallen entlang der Bergkette verteilen wollen.

Diese Expedition ist Takahashis insgesamt dritte Tour auf der Suche nach der legendären Kreatur. Der 65jährige Bergsteiger begann bereits 1971 sich auf einer Klettertour im jetzigen Zielgebiet für den Yeti zu interessieren. Einige Bergsteiger sahen damals eine mysteriöse humanoide Kreatur, gehüllt in graues Fell die etwa 1,50 Meter groß war und aufrecht ging.

1994 berichtete Takahashi über den Fund kleiner humanoider Fußspuren in einer Berghöhle, die streng nach Tier rochen. 2003 fand er gleichfalls Fußspuren und beobachtete aus der Entfernung die Silhouetten humanoider Kreaturen.

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Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon hunter » 20.10.2008 18:17

Die Japaner haben einen Fußabdruck auf ihrer Expedition entdeckt!

http://de.news.yahoo.com/2/20081020/ten ... fd8ef.html

:naja:
hunter
 

Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon Marozi » 21.10.2008 19:26

Ich bin kein Experte fürs Spurenlesen, aber sofern es sich nicht um eine Fälschung oder einen zufälligen Abdruck im Schnee handelt, sieht das ganze für mich so aus wie ein Pfotenabdruck wo noch der Teil eines Hinterbein mit abgedrückt hat. Sicherlich jedoch kein Schneemensch...
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Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon BlackSun » 21.10.2008 21:11

im ersten moment auch an ein häschen gedacht .... :D
Gruß Sebastian

„Wenn man an solche Geschichten glaubt, gibt es eine Bestie, die dem Willen Davy Jones’ gehorcht, ein fürchterliches Ungeheuer mit riesigen Tentakeln, das einem das Gesicht wegsaugt und ein ganzes Schiff in die zermalmende Tiefe zieht: DER KRAKEN!“ - Joshamee Gibbs
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Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon Quagga » 22.10.2008 07:41

Zumal ja Hasenfährten auch in dieser Größenordnung liegen, und die Biester auch extrem listenreich sind, wenn sie sich verfolgt wähnen...

Die können zwar nicht so tun, als ob sie 150 cm groß und grau wären, aber zb in ihrer Fährte zurücklaufen, um dann irgendwo anders seitlich wegzuspringen, und tschüß.
Und das erkennt man nicht mal, daß sie die eigene Spur rückwärts gingen. So stand ich einmal nach sicher 100 m auf offenem Feld hoffnungsfroh am Ende einer verfolgten Hasenfährte, und es waren weder Hase noch weitere Spuren in Sicht *grübel, kopfkratz*... Bis ich mich der Tricks des listenreichen Schleichers erinnerte...
Leider muß der Yeti- Mann sich den Vorwurf nun gefallen lassen, einem Hasen auf den Leim gegangen zu sein, da er anscheinend nur einen einzelnen Abdruck fotografiert hat. Hilfreicher wäre ein Stück Fährte gewesen...

Grüße, Andreas
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Weise Erkenntnis eines Hobby- Kryptozoologen :gut:
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Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon RedEagle » 22.10.2008 19:52

Hier ist der Abdruck nochmal von oben:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2008/10/japanische-expedition-findet-yeti.html

Da ich kein Experte bin, halte ich lieber die Klappe. ^^ Denke, dass das Team aber sicherlich Tierabdrücke voneinander unterscheiden kann. Wenn es denn keine Fälschung stehen ...
RedEagle
 

Re: Japanisches Bergsteigerteam sucht nach Yeti

Beitragvon BlackSun » 22.10.2008 20:04

Wenn ich mir den abdruck so angucke wirkt der schon ganz schön angetaut. Was tauprozesse für verfälschungen anstellen kann man anderswo nachlesen. da wird aus ner banalen normaltierspur schnell mal was ganz komisches. 20 cm sind nicht sehr groß und der mensch hat ganz schöne plattfüsse.
Gruß Sebastian

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