Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

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Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Dooley » 05.01.2012 21:54

Hallo,
Ich wollte mal wissen wie ihr zur Kryptozoologie gekommen seid.
Ich lese mich hier meistens still durch eure Themen und nun kam eben diese Frage auf.

Bei mir war es so das ich mich schon seit meiner Kindheit für Dinosaurier und andere prähistorische Tiere interessiert habe, bis ich dann in meiner Jugend auf einen Artikel über lebende Fossilien gestoßen bin in dem es um den Quastenflosser ging.
Danach hab ich dann angefangen mir sämtliche Bücher auf Flohmärkten zu besorgen und so gab es auch immer wieder Artikel dazwischen in denen es um Kryptide ging....und dann irgendwann bekamen wir zu Hause im tiefsten Ostfriesland einen Internetanschluß... :-)
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Marozi » 05.01.2012 22:04

Ich hatte schon immer Interesse an Tieren, aber auch an Geheimnissen, Mysteriösem usw. Wie viele habe ich auch als Kind Disneys "Baby" gesehen und den Film (damals zumindest) innig geliebt, die Hintergründe waren mir damals natürlich völlig egal.

Irgendwann später als Erwachsener fand ich dann "Riesenkraken und Tigerwölfe" im Buchhandel und griff zu. Seitdem beschäftige ich mich damit, sind jetzt so ca. 14 Jahre.
"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Leopardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Annie » 05.01.2012 23:05

Hallo Dooley!

Ich zitiere einfach mal aus meiner Vorstellung im Mitgliederbereich...

........
So war es also auch nicht verwunderlich, dass mich die Kryptozoologie erwischte und packte als wir in der 5ten Klasse (1981 !!) ein Englischbuch bekamen in dem wir mit Archie, Linda und Nessie englisch lernen sollten:

Hello
My name is Nessie
I live in Loch Ness
I am scottish ..................
......................... gemalt als grünes freundliches Seemonster.....leider gibt es das Buch wohl nicht mehr

als mein Vater dann erzählte, dass es Leute gäbe, die sagen sie hätten Nessie schon gesehen, war's um mich geschehen.

Leider gab es damals nicht so viele Informationsquellen, von daher habe ich lange nicht mal gewusst dass es Kryptozoologie war, für die mich interessierte.........


Später habe ich dann gute Quellen, ua dieses Forum gefunden, und ich muss sagen die Kryptozoologie hat mich fest im Griff...

P.S.: 1981... 5 Klasse..... das ist leider kein Druckfehler.... ja so alt bin ich wirklich... :cry:
Liebe Grüße von
Annie
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Dooley » 05.01.2012 23:23

Marozi hat geschrieben:
Irgendwann später als Erwachsener fand ich dann "Riesenkraken und Tigerwölfe" im Buchhandel und griff zu.


Habe ich eben in meinen Amazon Einkaufswagen gelegt. :D
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Quagga » 06.01.2012 08:47

Hallo =)!

@Mein Engel: Du alt? Wer sagt das :shock: ? Du bist nicht alt, sondern bist wie ein guter Wein, Du reifst und wirst dabei immer nur besser :bussi: !

@ Dooley: Ja, kann ich nur empfehlen, das Buch ist wirklich prima =)!

@Thema:
Bei mir war das so, glaube ich...
In den 80ern (ja, in meiner Kindheit, auch ich bin so alt :keks: :lach: ) gab es ja zuhauf und zu jedem Thema Stickeralbums (die letzthin zu meiner Freude wieder ein bisschen in Mode kommen ^^). Und ich als Tier- und Naturfreund hatte natürlich jedes zB WWF- Stickeralbum, und da waren oft auch Kategorien mit ausgestorbenen Tieren drin. Diese Bilder waren im Gegensatz zu den anderen Bildern, die reale Fotos zeigten, Zeichnungen der Tiere...
Und das hat irgendwie was in mir ausgelöst.
Für mich waren diese Bilder, bzw. diese Tiere, ganz besonders, und das Wissen, dass es diese Tiere wegen uns nicht mehr gibt, hat sich mir schon damals irreversibel eingeprägt und hat einen meiner Fokusse (Foki? Foken?) ganz energisch in diese Richtung gedrängt.
Ich bin vielleicht im Grunde meiner Seele naiv. Es ist mir bewusst, dass es viele Tiere wegen uns nicht mehr gibt, wie den Dodo oder das Quagga ( :cry: ), aber ebenso will ich nicht glauben, dass andere Spezies, die es zu meinen Lebzeiten, die gerade mal 36 Jahre währen, noch gab, nun auch komplett und unwiderruflich weg sind...
Richtig schockiert war ich seinerzeit, als ich erfuhr, wie 2000 die letzte Geiß des Pyrenäen-Steinbocks (Nominatform) von einem Baum erschlagen wurde...
Gerade kurze Zeit vorher hatte ich noch eine Doku über die Pyrenäen gesehen, und mich da an den prächtigen Pyrenäensteinböcken (Nominatform) erfreut, und konnte absolut nicht fassen, dass es diese wunderschönen Tiere nun nicht mehr gibt. Weil wir durch Jagd und Lebensraumzerstörung die Art an den Rand drängten, und ein banaler umfallender Baum dem ganzen ein mitleidiges Ende bereitete... Wann hat ein umfallender Baum schon mal eine Art ausgelöscht? Und genau dieses ständig über den bewussten Arten schwebende Damoklesschwert, dass jederzeit den Knoten endgültig durchtrennen kann, ist so mein Antrieb. Und lässt mich ganz schön auf glühenden Kohlen sitzen, da ich so viele gute Ideen zur Rettung hätte, und auch nicht zögern würde, die umzusetzen, wenn ich nur könnte, und nicht überall die ewige Bürokratie heutiger Zeiten davor stünde...

Nimm den Asiatischen Löwen. Da drängen sich inzwischen in und um Gir über 400 Stück, die sich sogar schon außerhalb des Parkes neu ansiedeln (und da oft vergiftet werden)... Ich würde da nun ca. die Hälfte, also sagen wir 200 Stück, abschöpfen und von Indien über Pakistan, Iran, Irak bis hin in die Negev- Wüste Israels neue Populationen gründen, mit sagen wir jeweils 25 Tieren.
Allein Iran hätte über 8000 km ² Schutzgebiet, in denen Löwen leben könnten. Vergleicht man das mit den knapp 1150 km ², die das gesamte Schutzgebiet mit und um Gir aufweist, könnte man sich leicht ausrechnen, dass mit etwas gutem Willen und Management der Asiatische Löwe somit aus dem Schneider wäre...
Auch in der Negev stünden bis zu 2000- 2500 km² löwen- geeignetes Habitat zur Verfügung, die weiteren bis zu 700 Löwen als Lebensraum dienen könnten, die man aufgrund der Nähe zu Afrika eventuell ein bisschen mit den nordöstlichsten noch lebenden Afrikanischen Löwen mixen könnte, um die genetische Vielfalt der auf nur 20 Resttieren basierenden Asiaten wieder etwas aufzumöbeln. Ich wäre nicht so verwegen, die auch im restlichen nahen Osten wie Jordanien oder Syrien wieder anzusiedeln, oder gar in der Türkei/ Griechenland, aber ich würde kräftig dafür sorgen, dass sie wieder breite Basis finden.
Denn man bedenke: Bräche in Gir die Staupe aus wie seinerzeit in der Serengeti, die dort unter anderem alle Afrikanischen Wildhunde nebst ca. 1000 Löwen dahinraffte, wäre der Zauber mit den genetisch wesentlich unvariableren und damit mutmaßlich viel anfälligeren Asiatischen Löwen in Freiheit ratzfatz vorbei. Hätte man die über ganz Südwestasien verteilt, stünden die Chancen erheblich besser für sie...
Aber ich glaube, ich schweife ab *hüstel* ^^...

Bin also eventuell mehr der An- angeblich- verstorbene- Tiere- Glauber und der Den- gerade- noch- Existierenden- Helfenwoller, und den etwa gleichen Stellenwert hat dadurch für mich auch das An- noch- nicht- entdeckte- Tiere- Glauben und -Suchen, wobei das eine das andere ja nicht ausschliesst, sondern durchaus Hand in Hand daherkommen kann ^^!

Grüße, Andreas
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon KnutFan100 » 06.01.2012 14:09

Ich hab mal Galileo Big Pictures gesehen und da kam ein Bild vom Patterson-Bigfoot-Video und das fand ich irgendwie cool, hab dann n bissl gegooglet, hab herausgefunden das Bigfoot ein Kryptid is hab dann die Kryptozoologie "entdeckt".
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Beren » 07.01.2012 06:24

Wtf. Mein Einstand war zu Kindergartenzeiten als die "Nessiteras rhombopteryx"-Geschichte anlief und Leute mir das verklickerten. Glaub '97 ne Geo-Ausgabe mit dem Thema, u.a. viel übern Orang Pendek, bekommen, gelesen, den Orang Pendek nahezu so gruselig wie Alien 2 gefunden, obwohl er keine Männer tödlich kranial vergewaltigt oder sich aus ihren Brustkörben rausfrisst. Drüber weggekommen. Irgendwann ernst geworden. Und wenn nicht? Die inhärente Awesomeness neuer Entdeckungen ist zu gut :)

@Knutfan: Das P/G-Video is einfach dermaßen gut. Wertneutral gesagt.
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Althäea » 12.01.2012 14:42

Ich interessiere mich schon solange ich denken kann für Tiere aller Art, dazu mag ich alles mehr oder weniger mystische. Macht das Leben einfach spannender. Eigentlich kann man sagen ich habe mich schon immer intuitiv damit beschäftigt.

Vor allem mein Interesse für Canide hat mich dann in dieses Forum gebracht. Denn einer meiner Liebsten Gedanken ist dass der Thylacinus cynocephalus doch nicht ausgestorben ist. Ich würde so gerne rausfinden wie er gelebt und sich verhalten hat. Also Google such an und da bin ich ;-)
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Dooley » 12.01.2012 16:45

Althäea hat geschrieben:Vor allem mein Interesse für Canide hat mich dann in dieses Forum gebracht. Denn einer meiner Liebsten Gedanken ist dass der Thylacinus cynocephalus doch nicht ausgestorben ist. Ich würde so gerne rausfinden wie er gelebt und sich verhalten hat. Also Google such an und da bin ich ;-)


Bei mir ist es genauso, der Thylacinus hat einfach alles ins Rollen gebracht. Ich war total fasziniert als ich das erste Mal das Video von Benjamin im Zoo gesehen habe.
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon Althäea » 13.01.2012 16:28

Ich bin Hunde Trainerin und allgemein an den Verhaltensweisen von allen Tieren immer sehr interessiert.
Dass das Aussehen einem Caniden so ähnelt, macht es für mich nur um so interessanter und die Spekulationen um seine Lebensweise erst.
Diese Kerlchen hätten bestimmt Einiges interessantes zu bieten.
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Re: Wie seid ihr zur Kryptozoologie gekommen?

Beitragvon LochNessMonster1 » 30.06.2012 21:28

Ich für meinen Teil war schon als Kind absolut fasziniert von Dinosauriern. Etwas später in der Kindheit habe ich dann im Fernsehen gehört, dass das Ungeheuer von Loch Ness ein überlebendere Plesiosaurier sein soll (Auch wenn ich mittlerweile in dieser Form nicht mehr an Nessie glaube, auch wenn ich das gerne würde ;-)) und war seitdem absolut begeistert von diesem Wesen. Von der Kryptozoologie als Wissenschaft habe ich erst dieses Jahr erfahren als ich mal wieder nach Nessie googelte und dann auf diese Seite stieß. Nun lese ich schon seit einigen Wochen begeistert im Forum die Themen rauf und runter und habe auch schon von vielen Krypticden erfahren von denen ich vorher gar nichts wusste und die mich absolut begeistern (Beutelwölfe, Chupacabra, Champ und und und^^) Deshalb habe ich beschlossen mich hier anzumelden ;-)
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