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Reptilien (Reptilia)

Die von amphibischen Landwirbeltieren abstammenden, lungenatmenden Kriechtiere oder Reptilien (lat. réptilis kriechend, von répere kriechen) sind in der Klasse Reptilia der Wirbeltiere zusammengefasst und erschienen erstmals vor etwa 300 Millionen Jahren. Während sie heute mit den Schildkröten (Testudinata), Krokodilen (Crocodylia), Schnabelköpfen (Rhynchocephalia) und Schuppenkriechtieren (Squamata) in nur noch vier Ordnungen mit zirka 6000 Arten kategorisiert sind, waren es in ihrer Blütezeit etwa 20 Ordnungen, darunter die Dino- und Pterosaurier. Als phylogenetisches Taxon beinhalten sie zudem die Vögel. Die rezenten Reptilien sind ektotherme (wechselwarme) Tiere, dass heißt sie halten ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch äußere Einflüsse aufrecht. Alle Reptilien besitzen Schuppen aus Keratin, zumeist vier Extremitäten (bei Schlangen zurückgebildet) die im Gegensatz zu Säugetieren oder Vögeln seitlich am Körper sitzen. Sie legen Eier oder gebären lebende Jungen.

Die in dieser Kategorie aufgelisteten Kryptide lassen nach den ethnologischen Quellen auf oben angeführte reptilische Merkmale schließen, weswegen dahingehende Theorien entsprechend populär (nicht jedoch unbedingt richtig) sind.

 

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