Kryptozoologie Kryptozoologie-Online hat die Intention allen interessierten Menschen die Thematik der Kryptozoologie näherzubringen. Dabei werden nicht nur bekannte Kryptide wie Bigfoot, Yeti oder Nessie in ausführlichen Artikeln behandelt, sondern auch weniger berühmte wie Ngoi Rung, Queensland Tiger oder Marozi. http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/feed/atom.html 2012-02-04T23:43:23Z Joomla! 1.5 - Open Source Content Management Thylacinus cynocephalus auf dem australischen Festland 2010-11-13T20:03:19Z 2010-11-13T20:03:19Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Saugetiere-Mammalia/thylacinus-cynocephalus-auf-dem-australischen-festland.html Vogel Greif Admin@kryptozoologie-online.de <h1>Betrachtet aus naturgeschichtlicher und kryptozoologischer Perspektive</h1> <h3><strong>Einleitung</strong></h3> <p><img class="caption" title="Das als 'Benjamin' bezeichnete Weibchen, letzter bekannter Beutelwolf, im Zoo von Hobart." src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/beutelwolf_benjamin.jpg" alt="Das als 'Benjamin' bezeichnete Weibchen, letzter bekannter Beutelwolf, im Zoo von Hobart." width="349" height="222" align="right" />Kryptozoologie hat sich nach der <a href="http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/international-society-of-cryptozoology.html"><em>International Society of Cryptozoology</em></a> als die Beschäftigung mit allen Tieren zu verstehen, die in einem fundamentalen Sinne unerwartet oder verborgen vor dem Auge der reinen Wissenschaft seien. Eine solch weite Sichtweise umfasst nicht nur die Suche nach bisher gänzlich unbekannten Tieren, sondern auch die Untersuchung von Sichtungen und Hinweisen auf Tiere abseits ihrer angestammten Lebensräume und sogar das Fahnden nach als ausgestorben geltenden Arten. Der wahrscheinlich berühmteste Grenzgänger zwischen Ausrottung und Überleben ist der Tasmanische Tiger oder Beutelwolf. Dieser größte bekannte Raubbeutler unserer Tage wurde nach allgemein herrschender Auffassung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinem Rückzugsgebiet, der Insel Tasmanien etwa 240km südlich von Australien, als vermeintlicher Schädling bewusst ausgerottet. Die besondere Abscheulichkeit dieser Ausrottung, die sie von allen sonstigen abhebt, liegt darin begründet, dass sie staatlich gewollt, befördert und finanziert wurde. Am 7. September 1936 verstarb schließlich das letzte der Wissenschaft bekannte Exemplar der Art verwahrlost im Zoo der tasmanischen Hauptstadt Hobart. Es ist vielleicht auch das schlechte Gewissen, das viele Menschen in der Folgezeit immer wieder Sichtungen, Fährten und andere Belege für das Weiterbestehen der Art in den wenig erschlossenen Landstrichen Tasmaniens vermelden ließ. Der Strom an Sichtungen, der sich bis heute ereignet, war allerdings so umfassend und glaubwürdig, dass selbst viele skeptische Wissenschaftler, allen voran Dr. Eric R. Guiler, den Tasmanischen Tiger nicht vorschnell abschreiben wollten und sich auf der diesmal wohlgemeinten Jagd nach dem Beutelwolf beteiligten. Bis heute blieb uns Tasmanien einen weiteren Tiger schuldig und die Suche geht auch in diesem Jahr weiter. <br /> Erstaunlicherweise findet darüber hinaus eine unüberschaubare Vielzahl von angeblichen Sichtungen des Tasmanischen Tigers (wissenschaftlich <em>Thylacinus cynocephalus</em>) weit ab der namensgebenden Insel südlich des australischen Festlands statt. Problemlos lassen sich derartige Berichte aus allen australischen Festlandsstaaten zusammentragen, die in ihrer Zahl mindestens in die Hunderte gehen. Bisher wurde diesen Sichtungen durch die herrschende wissenschaftliche Meinung von der historischen Verbreitung des Tasmanischen Tigers jedoch jegliche Plausibiltät abgesprochen: Es galt als gängiger Konsens, dass die Familie der <em>Thylacinidae</em> zwar wenigstens in ihrer jüngeren Vergangenheit auf dem australischen Festland beheimatet war und <em>Thylacinus cynocephalus</em> dort auch zuerst aufgetreten sei; im Folgenden die Gesamtpopulation aber durch die Flutung von Bass- und Torres-Strait in drei Subpopulationen getrennt worden sei, wobei die Populationen auf Neuguinea und dem australischen Festland bis um etwa 1.000 v.Chr. durch klimatischen Wandel oder Konkurrenz mit dem Dingo ausgestorben seien. Die britischen Kolonisten auf Tasmanien seien lediglich Zeugen (und Henker) einer Reliktpopulation der bereits im Aussterben begriffenen Art geworden. Diese Auffassung, die unter anderem Eric Guiler in seinem wissenschaftlichen Standardwerk <em>Thylacine: The Tragedy of the Tasmanian Tiger</em> vehement vertrittt, entwickelte sich zu einem regelrechten Dogma, das jede Plausibilität der Festlandssichtungen von vornherein ausschloss. Um diesem Widerspruch zwischen einer Vielzahl auch sehr glaubwürdiger Sichtungsberichte und dem zoologischen Forschungsstand zu begegnen, wurden einige Überlegungen angestellt und Funde neu überprüft. Gewisse Hinweise darauf, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts Beutelwölfe gezielt zur Arterhaltung durch staatliche Stellen oder Privatpersonen auf das Festland übergesiedelt wurden, konnten inzwischen sicher widerlegt werden. Vielversprechende Knochenfunde erhellen aber mittlerweile nach einer gründlichen Altersbestimmung unsere Kenntnisse von den Festlandstigern, die unzweifelhaft existiert haben. Auch konnten wertvolle Hinweise auf Beutelwölfe auf dem Festland auch noch in jüngster Vergangenheit aus den Quellen der frühen Kolonisten und der Aborigines gewonnen werden. Viele Sichtungen und Berichte aus der unmittelbaren Gegenwart lassen Hoffnung zu, dass die Art auf dem Festland hat überdauern können. Im Folgenden soll daher die Geschichte des Beutelwolfes auf dem australischen Festland unter Einbeziehung und besonderer Würdigung dieser Erkenntnisse umfassend erzählt werden.</p> <h1>Betrachtet aus naturgeschichtlicher und kryptozoologischer Perspektive</h1> <h3><strong>Einleitung</strong></h3> <p><img class="caption" title="Das als 'Benjamin' bezeichnete Weibchen, letzter bekannter Beutelwolf, im Zoo von Hobart." src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/beutelwolf_benjamin.jpg" alt="Das als 'Benjamin' bezeichnete Weibchen, letzter bekannter Beutelwolf, im Zoo von Hobart." width="349" height="222" align="right" />Kryptozoologie hat sich nach der <a href="http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/international-society-of-cryptozoology.html"><em>International Society of Cryptozoology</em></a> als die Beschäftigung mit allen Tieren zu verstehen, die in einem fundamentalen Sinne unerwartet oder verborgen vor dem Auge der reinen Wissenschaft seien. Eine solch weite Sichtweise umfasst nicht nur die Suche nach bisher gänzlich unbekannten Tieren, sondern auch die Untersuchung von Sichtungen und Hinweisen auf Tiere abseits ihrer angestammten Lebensräume und sogar das Fahnden nach als ausgestorben geltenden Arten. Der wahrscheinlich berühmteste Grenzgänger zwischen Ausrottung und Überleben ist der Tasmanische Tiger oder Beutelwolf. Dieser größte bekannte Raubbeutler unserer Tage wurde nach allgemein herrschender Auffassung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in seinem Rückzugsgebiet, der Insel Tasmanien etwa 240km südlich von Australien, als vermeintlicher Schädling bewusst ausgerottet. Die besondere Abscheulichkeit dieser Ausrottung, die sie von allen sonstigen abhebt, liegt darin begründet, dass sie staatlich gewollt, befördert und finanziert wurde. Am 7. September 1936 verstarb schließlich das letzte der Wissenschaft bekannte Exemplar der Art verwahrlost im Zoo der tasmanischen Hauptstadt Hobart. Es ist vielleicht auch das schlechte Gewissen, das viele Menschen in der Folgezeit immer wieder Sichtungen, Fährten und andere Belege für das Weiterbestehen der Art in den wenig erschlossenen Landstrichen Tasmaniens vermelden ließ. Der Strom an Sichtungen, der sich bis heute ereignet, war allerdings so umfassend und glaubwürdig, dass selbst viele skeptische Wissenschaftler, allen voran Dr. Eric R. Guiler, den Tasmanischen Tiger nicht vorschnell abschreiben wollten und sich auf der diesmal wohlgemeinten Jagd nach dem Beutelwolf beteiligten. Bis heute blieb uns Tasmanien einen weiteren Tiger schuldig und die Suche geht auch in diesem Jahr weiter. <br /> Erstaunlicherweise findet darüber hinaus eine unüberschaubare Vielzahl von angeblichen Sichtungen des Tasmanischen Tigers (wissenschaftlich <em>Thylacinus cynocephalus</em>) weit ab der namensgebenden Insel südlich des australischen Festlands statt. Problemlos lassen sich derartige Berichte aus allen australischen Festlandsstaaten zusammentragen, die in ihrer Zahl mindestens in die Hunderte gehen. Bisher wurde diesen Sichtungen durch die herrschende wissenschaftliche Meinung von der historischen Verbreitung des Tasmanischen Tigers jedoch jegliche Plausibiltät abgesprochen: Es galt als gängiger Konsens, dass die Familie der <em>Thylacinidae</em> zwar wenigstens in ihrer jüngeren Vergangenheit auf dem australischen Festland beheimatet war und <em>Thylacinus cynocephalus</em> dort auch zuerst aufgetreten sei; im Folgenden die Gesamtpopulation aber durch die Flutung von Bass- und Torres-Strait in drei Subpopulationen getrennt worden sei, wobei die Populationen auf Neuguinea und dem australischen Festland bis um etwa 1.000 v.Chr. durch klimatischen Wandel oder Konkurrenz mit dem Dingo ausgestorben seien. Die britischen Kolonisten auf Tasmanien seien lediglich Zeugen (und Henker) einer Reliktpopulation der bereits im Aussterben begriffenen Art geworden. Diese Auffassung, die unter anderem Eric Guiler in seinem wissenschaftlichen Standardwerk <em>Thylacine: The Tragedy of the Tasmanian Tiger</em> vehement vertrittt, entwickelte sich zu einem regelrechten Dogma, das jede Plausibilität der Festlandssichtungen von vornherein ausschloss. Um diesem Widerspruch zwischen einer Vielzahl auch sehr glaubwürdiger Sichtungsberichte und dem zoologischen Forschungsstand zu begegnen, wurden einige Überlegungen angestellt und Funde neu überprüft. Gewisse Hinweise darauf, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts Beutelwölfe gezielt zur Arterhaltung durch staatliche Stellen oder Privatpersonen auf das Festland übergesiedelt wurden, konnten inzwischen sicher widerlegt werden. Vielversprechende Knochenfunde erhellen aber mittlerweile nach einer gründlichen Altersbestimmung unsere Kenntnisse von den Festlandstigern, die unzweifelhaft existiert haben. Auch konnten wertvolle Hinweise auf Beutelwölfe auf dem Festland auch noch in jüngster Vergangenheit aus den Quellen der frühen Kolonisten und der Aborigines gewonnen werden. Viele Sichtungen und Berichte aus der unmittelbaren Gegenwart lassen Hoffnung zu, dass die Art auf dem Festland hat überdauern können. Im Folgenden soll daher die Geschichte des Beutelwolfes auf dem australischen Festland unter Einbeziehung und besonderer Würdigung dieser Erkenntnisse umfassend erzählt werden.</p> Von Seeaffen und Seeraben: Stellers Kryptide 2009-06-27T16:21:24Z 2009-06-27T16:21:24Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/stellers-kryptide.html Kouprey Admin@kryptozoologie-online.de <p><img class="caption" title="Stellersche Seekuh (Hydrodamalis gigas)" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/dracontologie/Stellersche_Seekuh.jpg" alt="Stellersche Seekuh (Hydrodamalis gigas)" width="283" height="144" align="right" />Georg William Steller ist wohl einer der bekanntesten Naturforscher des 18. Jahrhunderts. Geboren 1709 in Windsheim bei Nürnberg, erforschte er im Auftrag Peters des Grossen um 1741 Alaska und die zwischen Russland und Nordamerika liegenden nördlichen Inseln. Dabei entdeckte und beschrieb er verschiedene, der Fachwelt bislang unbekannte Tier - und Pflanzenarten. Die wohl bekannteste dürfte die inzwischen ausgerottete Stellersche Seekuh sein. Insbesondere die englischen, aber auch einige deutsche Trivialbezeichnungen diverser weiterer Tierarten weisen auf Steller als Erstentdecker hin, etwa Stellerscher Seelöwe, Riesenseeadler (Steller’s Sea Eagle), Scheckente (Steller’s Eider Duck) oder Diademhäher (Steller’s Jay).</p> <p>Doch in Stellers Reiseberichten finden sich einige Tiere, die sich nicht so ohne weiteres identifizieren lassen. Oder doch?</p> <p><strong>Der Seeaffe</strong></p> <p>Am Abend des 10. August 1741, ungefähr 180 Seemeilen von den Tchirikov-Inseln entfernt (die wiederum vor der Alaska-Halbinsel liegen) sah die Besatzung der St. Peter ein Tier, das Steller später folgendermaßen beschrieb:</p> <p>“<em>Am 10. August sahen wir ein sehr ungewöhnliches und unbekanntes Meerestier, über das ich kurz berichten will, da ich es volle zwei Stunden lang beobachten konnte. Es war etwa zwei russische Ellen [ca. 1,8m] lang, der Kopf war wie der eines Hundes, mit spitzen, aufgerichteten Ohren. Von den oberen und unteren Lippen hingen an beiden Seiten Schnurhaare herab, so dass es fast wie ein Chinese aussah. Die Augen waren groß, der Leib länglich-rund und dick, zum Kopf hin verdickend, und sich allmählich zum Schwanz hin verjüngend. Der gesamte Körper war mit dichten Haaren bedeckt, die auf dem Rücken grau, im Bauchbereich aber rötlichweiß gefärbt waren. Im Wasser erschien das Tier aber in seiner Gesamtheit rötlich und kuhfarben. Der Schwanz war in zwei Teile aufgeteilt, von denen einer länger als der andere war</em> [laut manchen Autoren sogar doppelt so lang].“</p> <p><img class="caption" title="Stellersche Seekuh (Hydrodamalis gigas)" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/dracontologie/Stellersche_Seekuh.jpg" alt="Stellersche Seekuh (Hydrodamalis gigas)" width="283" height="144" align="right" />Georg William Steller ist wohl einer der bekanntesten Naturforscher des 18. Jahrhunderts. Geboren 1709 in Windsheim bei Nürnberg, erforschte er im Auftrag Peters des Grossen um 1741 Alaska und die zwischen Russland und Nordamerika liegenden nördlichen Inseln. Dabei entdeckte und beschrieb er verschiedene, der Fachwelt bislang unbekannte Tier - und Pflanzenarten. Die wohl bekannteste dürfte die inzwischen ausgerottete Stellersche Seekuh sein. Insbesondere die englischen, aber auch einige deutsche Trivialbezeichnungen diverser weiterer Tierarten weisen auf Steller als Erstentdecker hin, etwa Stellerscher Seelöwe, Riesenseeadler (Steller’s Sea Eagle), Scheckente (Steller’s Eider Duck) oder Diademhäher (Steller’s Jay).</p> <p>Doch in Stellers Reiseberichten finden sich einige Tiere, die sich nicht so ohne weiteres identifizieren lassen. Oder doch?</p> <p><strong>Der Seeaffe</strong></p> <p>Am Abend des 10. August 1741, ungefähr 180 Seemeilen von den Tchirikov-Inseln entfernt (die wiederum vor der Alaska-Halbinsel liegen) sah die Besatzung der St. Peter ein Tier, das Steller später folgendermaßen beschrieb:</p> <p>“<em>Am 10. August sahen wir ein sehr ungewöhnliches und unbekanntes Meerestier, über das ich kurz berichten will, da ich es volle zwei Stunden lang beobachten konnte. Es war etwa zwei russische Ellen [ca. 1,8m] lang, der Kopf war wie der eines Hundes, mit spitzen, aufgerichteten Ohren. Von den oberen und unteren Lippen hingen an beiden Seiten Schnurhaare herab, so dass es fast wie ein Chinese aussah. Die Augen waren groß, der Leib länglich-rund und dick, zum Kopf hin verdickend, und sich allmählich zum Schwanz hin verjüngend. Der gesamte Körper war mit dichten Haaren bedeckt, die auf dem Rücken grau, im Bauchbereich aber rötlichweiß gefärbt waren. Im Wasser erschien das Tier aber in seiner Gesamtheit rötlich und kuhfarben. Der Schwanz war in zwei Teile aufgeteilt, von denen einer länger als der andere war</em> [laut manchen Autoren sogar doppelt so lang].“</p> So you want to be a cryptozoologist - Beruf Kryptozoologe? 2008-09-30T00:00:00Z 2008-09-30T00:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/beruf-kryptozoologe.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de <p><img class="caption" title="Angehende Studentinnen?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/angehende_studentinnen.jpg" alt="Angehende Studentinnen?" width="350" height="233" align="right" />Eine der immer wieder auftauchenden Fragen von jungen, an der Kryptozoologie interessierten Menschen, ist die Frage, wie man Kryptozoologe wird beziehungsweise ob, wie und wo man Kryptozoologie studieren kann. Der folgende Artikel wird diese Fragen klären und einige Tipps zur Berufswahl rund um die Kryptozoologie geben.</p> <p><strong>Wie werde ich Kryptozoologe?</strong></p> <p>Entgegen dessen, dass der Begriff „Kryptozoologie“ im allgemeinen Verständnis eine dahinter stehende wissenschaftlich-akademische Ausbildung impliziert oder zumindest eine fachspezifische Berufsausbildung, ist dies nicht der Fall. Kryptozoologie ist keine anerkannte Wissenschaft, beziehungsweise kein anerkannter Wissenschaftsbereich, daher ist kein Studium vorgeschrieben. Da sie ebenfalls kein anerkannter Beruf ist, erfordert sie des weiteren auch keine berufsspezifische Ausbildung. Aus diesen Gründen kann sich grundsätzlich jeder, der dies möchte und sich mit der entsprechenden Thematik beschäftigt, legal „Kryptozoologe“ nennen, womit es somit in der subjektiven Ansicht jedes einzelnen liegt, wer tatsächlich zu Recht diese Bezeichnung führt und wer nicht.</p> <p><strong>Ein Studium mit Bezug zur Kryptozoologie</strong></p> <p>Da die Kryptozoologie per Definition eine Methodik der Zoologie ist und prinzipiell wissenschaftliches Arbeiten erfordert, sind dies (nach Ansicht der meisten, die sich ernsthaft mit der Kryptozoologie beschäftigen) zuförderst natürlich studierte Personen. Kryptozoologie selbst kann jedoch nicht studiert werden. An keiner akademischen Lehranstalt oder anderer vergleichbarer Einrichtung gibt es dementsprechend ein Studienfach oder ein Programm für Kryptozoologie. Zwar verwenden gelegentlich einzelne Personen oder einige wenige Universitäten die Kryptozoologie für entsprechende Kurse, darüber hinaus wird jedoch nichts angeboten.</p> <p>Nichtsdestotrotz bieten sich für diejenigen, die ein Studium beginnen möchten und dabei einen Bezug zur Kryptozoologie suchen, mehrere Möglichkeiten. Da Kryptozoologie eine zoologische Methodik ist, liegt es als erstes natürlich nahe, Biologie, Tiermedizin, Forstwissenschaft, Geographie u. ä., zu studieren um später als Zoologe zu arbeiten. Aufgrund des interdisziplinären Charakters dieser Methodik stehen aber auch andere Studien- bzw. Wissenschaftsrichtungen wie die Paläontologie, Ökologie, Linguistik, Ethnologie, Journalismus usw. offen, die bei der Anwendung der kryptozoologischen Methodik nützlich sind.</p> <p><strong>Eine Ausbildung mit Bezug zur Kryptozoologie</strong></p> <p><img class="caption" title="Welchen Beruf ergreifen?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/muede_studentin_am_schreibtisch.jpg" alt="Welchen Beruf ergreifen?" width="349" height="233" align="left" />Auch wer nicht studieren möchte, kann sich später mit seinen beruflichen Kenntnissen oder Möglichkeiten möglicherweise sinnvoll mit Kryptozoologie beschäftigen. Zwar wird letztlich zur wissenschaftlichen Auswertung, beziehungsweise Beschreibung, die Fachkenntnis eines Biologen notwendig sein, doch die Methodik selbst ist nicht auf diese beschränkt – ganz ähnlich wie zoologische Arbeit auch nicht immer Zoologen erfordert. Alle Berufe, die einen in fremde Länder führen, mit Schrifttum, Sprache o. ä. zu tun haben, können durchaus geeignet sein, um verborgenen Tieren auf die Spur zu kommen. So könnte zum Beispiel ein Arzthelfer, der sich humanitär in Afrika beschäftigt, nebenher Recherchen und Interviews betreiben, der Bibliotheks-Assistent alte Bücher auswerten usw.</p> <p><strong>Kryptozoologie sollte nur Nebensache sein</strong></p> <p>Unabhängig davon, ob man nun eine Berufs- oder akademische Ausbildung anstrebt, die Wahl des späteren Berufes sollte unbedingt nach der eigenen persönlichen Neigung und dem eigenen Interesse erfolgen, denn wer nicht auch für diese "Ersatzwahl" Interesse mitbringt, der wird es in späteren Jahren nur bereuen! <br /> Wer all das beherzigt und sich in das recht starre Gefüge der herkömmlichen Wissenschaften einfügt, der hat das Potential zum professionellen Kryptozoologen...<br /> <br /> „<em>You could become tomorrow’s Ruth Harkness, the discoverer of the Giant panda (Ailuropoda melanoleuca) or Hans Schomburgk, the discoverer of the Pygmy hippopotamus (Hexoprotodon liberiensis).</em>“<br /> ( Loren Coleman)</p> <hr /> <p><strong>Quellennachweis:</strong></p> <ul> <li> Arment, Chad: “<em>Cryptozoology – Science or Speculation?</em>” Landisville: Coachwhip Publications 2004</li> <li> Coleman, Loren: "<em>Cryptozoology FAQ</em>"<br /> URL: <a href="http://www.lorencoleman.com/cryptozoology_faq.html" target="_blank">http://www.lorencoleman.com/cryptozoology_faq.html</a> [Stand: 31.12.2002]</li> <li> Greenwell, J. Richard: "<em>So you want to be a Cryptozoologist...</em>"<br /> In: ISC-Newsletter Vol. 12, No. 1 1993</li> <li> Henninger, Wolfgang: “<em>Biologinnen und Biologen</em>”<br /> In: BfA-Broschüre: Arbeitsmarkt-Information für qualifizierte Fach- u. Führungskrafte</li> <li> Täubner, Mischa: “<em>Biologie</em>”<br /> In: Die Zeit, Studienführer 2007/2008</li> </ul> <p><strong>Bildnachweis:</strong></p> <p>Study: MC Quinn (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">Creative Commons 2.0-Lizenz</a>)<br /> URL: <a href="http://flickr.com/photos/mcquinn/2302027163/">http://flickr.com/photos/mcquinn/2302027163/</a><br /> Meghan Portrait 2: bourgeoisbee (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank">Creative Commons 2.0-Lizenz</a>)<br /> URL: <a href="http://flickr.com/photos/ernstl/83949557/">http://flickr.com/photos/bourgeoisbee/2459380197/</a></p> <p><img class="caption" title="Angehende Studentinnen?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/angehende_studentinnen.jpg" alt="Angehende Studentinnen?" width="350" height="233" align="right" />Eine der immer wieder auftauchenden Fragen von jungen, an der Kryptozoologie interessierten Menschen, ist die Frage, wie man Kryptozoologe wird beziehungsweise ob, wie und wo man Kryptozoologie studieren kann. Der folgende Artikel wird diese Fragen klären und einige Tipps zur Berufswahl rund um die Kryptozoologie geben.</p> <p><strong>Wie werde ich Kryptozoologe?</strong></p> <p>Entgegen dessen, dass der Begriff „Kryptozoologie“ im allgemeinen Verständnis eine dahinter stehende wissenschaftlich-akademische Ausbildung impliziert oder zumindest eine fachspezifische Berufsausbildung, ist dies nicht der Fall. Kryptozoologie ist keine anerkannte Wissenschaft, beziehungsweise kein anerkannter Wissenschaftsbereich, daher ist kein Studium vorgeschrieben. Da sie ebenfalls kein anerkannter Beruf ist, erfordert sie des weiteren auch keine berufsspezifische Ausbildung. Aus diesen Gründen kann sich grundsätzlich jeder, der dies möchte und sich mit der entsprechenden Thematik beschäftigt, legal „Kryptozoologe“ nennen, womit es somit in der subjektiven Ansicht jedes einzelnen liegt, wer tatsächlich zu Recht diese Bezeichnung führt und wer nicht.</p> <p><strong>Ein Studium mit Bezug zur Kryptozoologie</strong></p> <p>Da die Kryptozoologie per Definition eine Methodik der Zoologie ist und prinzipiell wissenschaftliches Arbeiten erfordert, sind dies (nach Ansicht der meisten, die sich ernsthaft mit der Kryptozoologie beschäftigen) zuförderst natürlich studierte Personen. Kryptozoologie selbst kann jedoch nicht studiert werden. An keiner akademischen Lehranstalt oder anderer vergleichbarer Einrichtung gibt es dementsprechend ein Studienfach oder ein Programm für Kryptozoologie. Zwar verwenden gelegentlich einzelne Personen oder einige wenige Universitäten die Kryptozoologie für entsprechende Kurse, darüber hinaus wird jedoch nichts angeboten.</p> <p>Nichtsdestotrotz bieten sich für diejenigen, die ein Studium beginnen möchten und dabei einen Bezug zur Kryptozoologie suchen, mehrere Möglichkeiten. Da Kryptozoologie eine zoologische Methodik ist, liegt es als erstes natürlich nahe, Biologie, Tiermedizin, Forstwissenschaft, Geographie u. ä., zu studieren um später als Zoologe zu arbeiten. Aufgrund des interdisziplinären Charakters dieser Methodik stehen aber auch andere Studien- bzw. Wissenschaftsrichtungen wie die Paläontologie, Ökologie, Linguistik, Ethnologie, Journalismus usw. offen, die bei der Anwendung der kryptozoologischen Methodik nützlich sind.</p> <p><strong>Eine Ausbildung mit Bezug zur Kryptozoologie</strong></p> <p><img class="caption" title="Welchen Beruf ergreifen?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/muede_studentin_am_schreibtisch.jpg" alt="Welchen Beruf ergreifen?" width="349" height="233" align="left" />Auch wer nicht studieren möchte, kann sich später mit seinen beruflichen Kenntnissen oder Möglichkeiten möglicherweise sinnvoll mit Kryptozoologie beschäftigen. Zwar wird letztlich zur wissenschaftlichen Auswertung, beziehungsweise Beschreibung, die Fachkenntnis eines Biologen notwendig sein, doch die Methodik selbst ist nicht auf diese beschränkt – ganz ähnlich wie zoologische Arbeit auch nicht immer Zoologen erfordert. Alle Berufe, die einen in fremde Länder führen, mit Schrifttum, Sprache o. ä. zu tun haben, können durchaus geeignet sein, um verborgenen Tieren auf die Spur zu kommen. So könnte zum Beispiel ein Arzthelfer, der sich humanitär in Afrika beschäftigt, nebenher Recherchen und Interviews betreiben, der Bibliotheks-Assistent alte Bücher auswerten usw.</p> <p><strong>Kryptozoologie sollte nur Nebensache sein</strong></p> <p>Unabhängig davon, ob man nun eine Berufs- oder akademische Ausbildung anstrebt, die Wahl des späteren Berufes sollte unbedingt nach der eigenen persönlichen Neigung und dem eigenen Interesse erfolgen, denn wer nicht auch für diese "Ersatzwahl" Interesse mitbringt, der wird es in späteren Jahren nur bereuen! <br /> Wer all das beherzigt und sich in das recht starre Gefüge der herkömmlichen Wissenschaften einfügt, der hat das Potential zum professionellen Kryptozoologen...<br /> <br /> „<em>You could become tomorrow’s Ruth Harkness, the discoverer of the Giant panda (Ailuropoda melanoleuca) or Hans Schomburgk, the discoverer of the Pygmy hippopotamus (Hexoprotodon liberiensis).</em>“<br /> ( Loren Coleman)</p> <hr /> <p><strong>Quellennachweis:</strong></p> <ul> <li> Arment, Chad: “<em>Cryptozoology – Science or Speculation?</em>” Landisville: Coachwhip Publications 2004</li> <li> Coleman, Loren: "<em>Cryptozoology FAQ</em>"<br /> URL: <a href="http://www.lorencoleman.com/cryptozoology_faq.html" target="_blank">http://www.lorencoleman.com/cryptozoology_faq.html</a> [Stand: 31.12.2002]</li> <li> Greenwell, J. Richard: "<em>So you want to be a Cryptozoologist...</em>"<br /> In: ISC-Newsletter Vol. 12, No. 1 1993</li> <li> Henninger, Wolfgang: “<em>Biologinnen und Biologen</em>”<br /> In: BfA-Broschüre: Arbeitsmarkt-Information für qualifizierte Fach- u. Führungskrafte</li> <li> Täubner, Mischa: “<em>Biologie</em>”<br /> In: Die Zeit, Studienführer 2007/2008</li> </ul> <p><strong>Bildnachweis:</strong></p> <p>Study: MC Quinn (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">Creative Commons 2.0-Lizenz</a>)<br /> URL: <a href="http://flickr.com/photos/mcquinn/2302027163/">http://flickr.com/photos/mcquinn/2302027163/</a><br /> Meghan Portrait 2: bourgeoisbee (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank">Creative Commons 2.0-Lizenz</a>)<br /> URL: <a href="http://flickr.com/photos/ernstl/83949557/">http://flickr.com/photos/bourgeoisbee/2459380197/</a></p> Ringdocus-Shunka Warak’in - Historie eines Tierpräparats 2008-08-14T09:45:08Z 2008-08-14T09:45:08Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Saugetiere-Mammalia/ringdcous-shunka-warakin.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de <img src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/museum_eingang.jpg" alt="Große Halle im London Natural History Museum" title="Große Halle im London Natural History Museum" class="caption" width="381" align="right" height="286" />Einige Räumlichkeiten von Naturkundemuseen, Universitäten und ähnlichen Institutionen sind wahre Schatzgruben für Biologen voll mit bekannten, ungewöhnlichen und tatsächlich auch unbekannten Arten die erst noch untersucht, klassifiziert und beschrieben werden müssen. Und auch für die Kryptozoologie findet sich hier mitunter einiges an wertvollem Material. Als Beispiel mag die umfangreiche Sammlung des Londoner Natural History Museum dienen, in dem unter anderem die Felle eines kenianischen Marozi und eines südafrikanischen Wollgeparden aufbewahrt werden. Im Schweizer Naturkundemuseum Lausanne lagern tausende von Unterlagen über bekannte und unbekannte Kryptide, die Dr. Bernard Heuvelmans dem Museum hinterließ. Und selbiger fand das entscheidende Vergleichsmaterial der ziegenartigen Serau (<em>Capricornis sumatrensis thar</em>) für die Bestimmung der Haare des von Edmund Hillary mitgebrachten Yeti-Skalps im Belgian Royal Institute of Natural Sciences in Brüssel. Ein Museum könnte nun, nach 121 Jahren, erneut die Lösung für ein kryptozoologisches Rätsel bieten… <p><strong>Tod und Geburt des Ringdocus</strong></p> <p>Der Ort an dem die Geschehnisse ihren Lauf nahmen ist das Madison River Valley im amerikanischen Bundesstaat Montana. Die mormonische Familie Hutchins zog 1880 in das Tal und gründete hier eine Ranch (heute als Sun Ranch bekannt), vierzig Meilen nördlich der Kleinstadt Ennis. Der Zoologe Ph. D. Ross Hutchins beschrieb in seiner 1977 erschienenen Autobiografie „<em>Trails to Nature's Mysteries: The Life of a Working Naturalist</em>“ ein ungewöhnliches Tier, dass sein Großvater Israel Ammon Hutchins im Jahr 1886 hier erschossen hatte:</p> <p>„<em>An einem Wintermorgen wurde mein Großvater durch das Bellen der Hunde aufgeweckt. Er entdeckte, dass eine wolfsähnliche Bestie von dunkler Farbe die Gänse meiner Großmutter jagte. Er feuerte sein Gewehr auf das Tier ab, verfehlte jedoch. Es flüchtete den Fluss hinab, aber mehrere Morgen später wurde es wieder bei Tagesanbruch gesichtet. Es wurde noch mehrere Male auf der Ranch und auch bei anderen Ranches zehn oder fünfzehn Meilen talabwärts gesehen. Was auch immer es war, es war ein großer Reisender…</em></p> <img src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/museum_eingang.jpg" alt="Große Halle im London Natural History Museum" title="Große Halle im London Natural History Museum" class="caption" width="381" align="right" height="286" />Einige Räumlichkeiten von Naturkundemuseen, Universitäten und ähnlichen Institutionen sind wahre Schatzgruben für Biologen voll mit bekannten, ungewöhnlichen und tatsächlich auch unbekannten Arten die erst noch untersucht, klassifiziert und beschrieben werden müssen. Und auch für die Kryptozoologie findet sich hier mitunter einiges an wertvollem Material. Als Beispiel mag die umfangreiche Sammlung des Londoner Natural History Museum dienen, in dem unter anderem die Felle eines kenianischen Marozi und eines südafrikanischen Wollgeparden aufbewahrt werden. Im Schweizer Naturkundemuseum Lausanne lagern tausende von Unterlagen über bekannte und unbekannte Kryptide, die Dr. Bernard Heuvelmans dem Museum hinterließ. Und selbiger fand das entscheidende Vergleichsmaterial der ziegenartigen Serau (<em>Capricornis sumatrensis thar</em>) für die Bestimmung der Haare des von Edmund Hillary mitgebrachten Yeti-Skalps im Belgian Royal Institute of Natural Sciences in Brüssel. Ein Museum könnte nun, nach 121 Jahren, erneut die Lösung für ein kryptozoologisches Rätsel bieten… <p><strong>Tod und Geburt des Ringdocus</strong></p> <p>Der Ort an dem die Geschehnisse ihren Lauf nahmen ist das Madison River Valley im amerikanischen Bundesstaat Montana. Die mormonische Familie Hutchins zog 1880 in das Tal und gründete hier eine Ranch (heute als Sun Ranch bekannt), vierzig Meilen nördlich der Kleinstadt Ennis. Der Zoologe Ph. D. Ross Hutchins beschrieb in seiner 1977 erschienenen Autobiografie „<em>Trails to Nature's Mysteries: The Life of a Working Naturalist</em>“ ein ungewöhnliches Tier, dass sein Großvater Israel Ammon Hutchins im Jahr 1886 hier erschossen hatte:</p> <p>„<em>An einem Wintermorgen wurde mein Großvater durch das Bellen der Hunde aufgeweckt. Er entdeckte, dass eine wolfsähnliche Bestie von dunkler Farbe die Gänse meiner Großmutter jagte. Er feuerte sein Gewehr auf das Tier ab, verfehlte jedoch. Es flüchtete den Fluss hinab, aber mehrere Morgen später wurde es wieder bei Tagesanbruch gesichtet. Es wurde noch mehrere Male auf der Ranch und auch bei anderen Ranches zehn oder fünfzehn Meilen talabwärts gesehen. Was auch immer es war, es war ein großer Reisender…</em></p> Tzuchinoko - ein japanischer Kryptid 2008-03-04T00:00:00Z 2008-03-04T00:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Reptilien-Reptilia/tzuchinoko.html Kouprey Admin@kryptozoologie-online.de Was haben Nessie &amp; Donnervögel, Sasquatch &amp; Mokele-Mbembe, Riesenanakondas &amp; Nandi-Bär miteinander gemein? Nun, nebst der Tatsache, dass es sich dabei um Kryptiden handelt, sind sich die Genannten noch in einem Punkt sehr ähnlich: sie sind groß, wirklich groß, um nicht zu sagen unwahrscheinlich groß. Mindestens Menschengröße, meist aber eher deutlich darüber, zeichnet die Beschreibung vieler bekannter kryptider Lebewesen aus - eben „Monster“, deren weitläufige Popularität sich vielleicht auch auf dieses körperliche Attribut zurückzuführen ist. Doch gibt es auch andere Kryptiden, die - wenn auch von kleinerer Gestalt - durchaus unserer Aufmerksamkeit wert sind. So auch die Kreatur, die in diesen Artikel vorgestellt werden soll. Ausgerechnet in Japan soll sie vorkommen, einem Land, das im Ausland eh meist eher für kleinere Formen - seien es Bonsais, Elektronik oder gar seine menschlichen Bewohner - bekannt ist. <p> </p> Was haben Nessie &amp; Donnervögel, Sasquatch &amp; Mokele-Mbembe, Riesenanakondas &amp; Nandi-Bär miteinander gemein? Nun, nebst der Tatsache, dass es sich dabei um Kryptiden handelt, sind sich die Genannten noch in einem Punkt sehr ähnlich: sie sind groß, wirklich groß, um nicht zu sagen unwahrscheinlich groß. Mindestens Menschengröße, meist aber eher deutlich darüber, zeichnet die Beschreibung vieler bekannter kryptider Lebewesen aus - eben „Monster“, deren weitläufige Popularität sich vielleicht auch auf dieses körperliche Attribut zurückzuführen ist. Doch gibt es auch andere Kryptiden, die - wenn auch von kleinerer Gestalt - durchaus unserer Aufmerksamkeit wert sind. So auch die Kreatur, die in diesen Artikel vorgestellt werden soll. Ausgerechnet in Japan soll sie vorkommen, einem Land, das im Ausland eh meist eher für kleinere Formen - seien es Bonsais, Elektronik oder gar seine menschlichen Bewohner - bekannt ist. <p> </p> Mwe-mwe – Auf der Suche nach dem Tier, das es nicht gibt 2007-08-03T01:00:00Z 2007-08-03T01:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Saugetiere-Mammalia/mwe-mwe.html Kouprey Admin@kryptozoologie-online.de Manch einer mag diesem Tier irgendwann schon begegnet sein, doch meist ohne ihm dabei viel Beachtung geschenkt zu haben. Das verwundert nicht, hat es doch wenig zu bieten, was das Auge des Betrachters lange zu fesseln vermag: eine schwarz-braune Rubensfigur, kurzbeinig, von Größe und Gewicht mit einer großen Zuchtsau<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1"><sup>1</sup></a> zu vergleichen, lebt es ein ruhiges, einzelgängerisches Leben im Verborgenen, das meist aus Fressen, Schlafen und einem gelegentlichen Bad zu bestehen scheint. Und doch ist seine außergewöhnliche Geschichte noch dazu ein Erfolg „Made in Germany", der die Hoffnung nährt, dass weiterhin bislang unbekannte Tierarten ihrer Entdeckung harren. <p>Alles begann 1844, als Dr. Samuel Morton, seines Zeichens Vize-Präsident der Academy of Natural Sciences von Philadelphia, den Schädel einer bislang unbekannten Tierart aus Afrika mitbrachte. Auf Grundlage dieses Schädels wurde nach wissenschaftlicher Untersuchung eine neue Art beschrieben; man war sich jedoch ob der genauen taxonomischen Einordnung uneins. Der Schweizer Zoologe Professor Dr. Büttikofer konnte 1880/81 Skelett und Haut eines weiteren Exemplars in Liberia erwerben. Zuvor hatte der Brite John Price über Governor Pope Hennessy um 1873 sogar ein lebendes Jungtier in Sierra Leone erwerben und in den Zoo von Dublin überführen können; dort verstarb das Tier jedoch in kürzester Zeit. Im Laufe der folgenden Jahre geriet die Art in Vergessenheit und galt als ausgestorben, ja, man zweifelte sogar an, dass es sich tatsächlich um eine eigenständige Tierart handelte und vermutete Kümmerformen einer bereits altbekannten Spezies.</p> <p>Im Herbst 1910 sollte sich dies aber ändern:</p> <p>Der berühmte Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#2"><sup>2</sup></a> lädt den deutschen Afrikareisenden Hans Schomburgk zu sich in seinen Tierpark in Hamburg-Stellingen ein und stellt ihn auf die Probe: „<em>Wollen Sie für mich nach der Westküste Afrikas gehen, um dort ein Tier zu fangen, das bislang von keinem europäischen Jäger gesehen, geschweige denn lebend nach Europa gebracht wurde? (...) Sie müssen nach Liberia gehen; aber um was es sich handelt, kann ich Ihnen erst sagen, wenn Sie Ihre Zustimmung gegeben haben (...).</em>"</p> Manch einer mag diesem Tier irgendwann schon begegnet sein, doch meist ohne ihm dabei viel Beachtung geschenkt zu haben. Das verwundert nicht, hat es doch wenig zu bieten, was das Auge des Betrachters lange zu fesseln vermag: eine schwarz-braune Rubensfigur, kurzbeinig, von Größe und Gewicht mit einer großen Zuchtsau<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1"><sup>1</sup></a> zu vergleichen, lebt es ein ruhiges, einzelgängerisches Leben im Verborgenen, das meist aus Fressen, Schlafen und einem gelegentlichen Bad zu bestehen scheint. Und doch ist seine außergewöhnliche Geschichte noch dazu ein Erfolg „Made in Germany", der die Hoffnung nährt, dass weiterhin bislang unbekannte Tierarten ihrer Entdeckung harren. <p>Alles begann 1844, als Dr. Samuel Morton, seines Zeichens Vize-Präsident der Academy of Natural Sciences von Philadelphia, den Schädel einer bislang unbekannten Tierart aus Afrika mitbrachte. Auf Grundlage dieses Schädels wurde nach wissenschaftlicher Untersuchung eine neue Art beschrieben; man war sich jedoch ob der genauen taxonomischen Einordnung uneins. Der Schweizer Zoologe Professor Dr. Büttikofer konnte 1880/81 Skelett und Haut eines weiteren Exemplars in Liberia erwerben. Zuvor hatte der Brite John Price über Governor Pope Hennessy um 1873 sogar ein lebendes Jungtier in Sierra Leone erwerben und in den Zoo von Dublin überführen können; dort verstarb das Tier jedoch in kürzester Zeit. Im Laufe der folgenden Jahre geriet die Art in Vergessenheit und galt als ausgestorben, ja, man zweifelte sogar an, dass es sich tatsächlich um eine eigenständige Tierart handelte und vermutete Kümmerformen einer bereits altbekannten Spezies.</p> <p>Im Herbst 1910 sollte sich dies aber ändern:</p> <p>Der berühmte Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#2"><sup>2</sup></a> lädt den deutschen Afrikareisenden Hans Schomburgk zu sich in seinen Tierpark in Hamburg-Stellingen ein und stellt ihn auf die Probe: „<em>Wollen Sie für mich nach der Westküste Afrikas gehen, um dort ein Tier zu fangen, das bislang von keinem europäischen Jäger gesehen, geschweige denn lebend nach Europa gebracht wurde? (...) Sie müssen nach Liberia gehen; aber um was es sich handelt, kann ich Ihnen erst sagen, wenn Sie Ihre Zustimmung gegeben haben (...).</em>"</p> Karl P. N. Shuker 2006-12-12T01:00:00Z 2006-12-12T01:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/karl-shuker.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de <p><img class="caption" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/karlshuker.jpg" alt="Dr. Karl P. N. Shuker" title="Dr. Karl P. N. Shuker" align="left" border="0" height="290" width="215" />Der Zoologe Dr. Karl Patrick Nicholas Shuker, über dessen Privatleben in der Öffentlichkeit recht wenig bekannt ist, wurde 1959 in West Bromwich in den West Midlands (England) als einzigstes Kind seiner Eltern geboren und lebt heute in Wednesbury.</p> <p>Sein Interesse an Kryptozoologie begann im Alter von dreizehn Jahren, als er in einem Buchladen in der Nähe seines Elternhauses auf eine Ausgabe von Bernard Heuvelmans „<em>On the Track of Unknown Animals</em>" aufmerksam wurde und das Buch schließlich zum Geburtstag als Geschenk erhielt. Zu dieser Zeit begann er damit systematisch Zeitungsberichte, Artikel und Bücher mit kryptozoologischer Thematik zu sammeln. Angesichts dieser Interessenlage erschien es nahe liegend, ein Studium der Zoologie zu ergreifen, das Shuker schließlich 1979 an der Universität Leeds begann. Überschattet wurde der Anfang jedoch noch im gleichen Jahr von einer ungewöhnlichen massiven Gewichtsabnahme. Nach eingehenden Untersuchungen wurde im Hospital schließlich die Erkrankung an insulinabhängiger Diabetes diagnostiziert, was für sein zukünftiges Leben körperliche Einschränkungen - auch im Hinblick auf zukünftige Feldforschungen - bedeutete. Er vollendete das Studium schließlich mit einem erfolgreichen Abschluss als BSc/H<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1"><sup>1</sup></a> in Zoologie und studierte in Folge an der Universität Birmingham, wo er als Ph.D.<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#2"><sup>2</sup></a> in Zoologie und vergleichender Physiologie abschloss.</p> <p>Alle bis dahin aufgetretenen Faktoren, seine akademische Ausbildung in Zoologie, sein Interesse an Kryptozoologie sowie die krankheitsbedingten physischen Einschränkungen, veranlassten ihn schließlich eine Karriere als freier Autor zu beginnen. Zu seinen Veröffentlichungen gehören hunderte von Artikeln unter anderem in Magazinen wie „<em>Man and Beast</em>" (Reader's Digest: New York: Pleasantville 1993), „<em>Secrets of the Natural World</em>" (Reader's Digest: New York: Pleasantville 1993) oder dem „<em>Almanac of the uncanny</em>" (Reader's Digest: Surrey Hills, Australia, 1995). Er arbeitete als wissenschaftlicher Berater für „<em>The Guiness Book of Records</em> (Guinness: London, 1997), „<em>Monsters</em>" (Lorenz Books: London 2001), „<em>Mysteries of the Deep</em>" (Llewellyn: St Paul 1998), "<em>Guiness Amazing Future</em>" (Guiness: London 1999) sowie "<em>The Earth</em>" (Channel 4 Books: London 200). Als beratender, kryptozoologischer Redakteur arbeitete er für das <em>Strange</em>- und das <em>FATE Magazine </em>und betreut zwei entsprechende Kolumnen in <em>Fortean Times („Alien Zoo" </em>und<em> „The Lost Ark")</em>.</p> <p><img class="caption" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/karlshuker.jpg" alt="Dr. Karl P. N. Shuker" title="Dr. Karl P. N. Shuker" align="left" border="0" height="290" width="215" />Der Zoologe Dr. Karl Patrick Nicholas Shuker, über dessen Privatleben in der Öffentlichkeit recht wenig bekannt ist, wurde 1959 in West Bromwich in den West Midlands (England) als einzigstes Kind seiner Eltern geboren und lebt heute in Wednesbury.</p> <p>Sein Interesse an Kryptozoologie begann im Alter von dreizehn Jahren, als er in einem Buchladen in der Nähe seines Elternhauses auf eine Ausgabe von Bernard Heuvelmans „<em>On the Track of Unknown Animals</em>" aufmerksam wurde und das Buch schließlich zum Geburtstag als Geschenk erhielt. Zu dieser Zeit begann er damit systematisch Zeitungsberichte, Artikel und Bücher mit kryptozoologischer Thematik zu sammeln. Angesichts dieser Interessenlage erschien es nahe liegend, ein Studium der Zoologie zu ergreifen, das Shuker schließlich 1979 an der Universität Leeds begann. Überschattet wurde der Anfang jedoch noch im gleichen Jahr von einer ungewöhnlichen massiven Gewichtsabnahme. Nach eingehenden Untersuchungen wurde im Hospital schließlich die Erkrankung an insulinabhängiger Diabetes diagnostiziert, was für sein zukünftiges Leben körperliche Einschränkungen - auch im Hinblick auf zukünftige Feldforschungen - bedeutete. Er vollendete das Studium schließlich mit einem erfolgreichen Abschluss als BSc/H<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1"><sup>1</sup></a> in Zoologie und studierte in Folge an der Universität Birmingham, wo er als Ph.D.<a href="http://www.kryptozoologie-online.de/#2"><sup>2</sup></a> in Zoologie und vergleichender Physiologie abschloss.</p> <p>Alle bis dahin aufgetretenen Faktoren, seine akademische Ausbildung in Zoologie, sein Interesse an Kryptozoologie sowie die krankheitsbedingten physischen Einschränkungen, veranlassten ihn schließlich eine Karriere als freier Autor zu beginnen. Zu seinen Veröffentlichungen gehören hunderte von Artikeln unter anderem in Magazinen wie „<em>Man and Beast</em>" (Reader's Digest: New York: Pleasantville 1993), „<em>Secrets of the Natural World</em>" (Reader's Digest: New York: Pleasantville 1993) oder dem „<em>Almanac of the uncanny</em>" (Reader's Digest: Surrey Hills, Australia, 1995). Er arbeitete als wissenschaftlicher Berater für „<em>The Guiness Book of Records</em> (Guinness: London, 1997), „<em>Monsters</em>" (Lorenz Books: London 2001), „<em>Mysteries of the Deep</em>" (Llewellyn: St Paul 1998), "<em>Guiness Amazing Future</em>" (Guiness: London 1999) sowie "<em>The Earth</em>" (Channel 4 Books: London 200). Als beratender, kryptozoologischer Redakteur arbeitete er für das <em>Strange</em>- und das <em>FATE Magazine </em>und betreut zwei entsprechende Kolumnen in <em>Fortean Times („Alien Zoo" </em>und<em> „The Lost Ark")</em>.</p> International Society of Cryptozoology (ISC) 2006-09-19T01:00:00Z 2006-09-19T01:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/international-society-of-cryptozoology.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de <h1><strong>Gründung</strong></h1> <p><img class="caption" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/okapi.jpg" alt="Okapi - Symboltier der ISC" title="Okapi - Symboltier der ISC" width="300" align="right" border="0" height="241" />Nachdem mehr als eineinhalb Jahre über die Schaffung einer kryptozoologischen Gesellschaft nachgedacht, diskutiert und erste Kontakte zu potentiellen Mitgliedern geknüpft wurden, gründete sich auf die Initiative von Dr. Roy P. Mackal und J. Richard Greenwell auf einer zweitägigen Konferenz am 8./9. Januar 1982 in den Räumen des National Museum of Natural History, Smithsonian Institution, Washington D.C., die International Society of Cryptozoology (ISC).</p> <p>Die Auswahl der Gründungs- beziehungsweise der Gesellschaftsratsmitglieder (engl.: Board of Directors) erfolgte anhand von Überlegungen möglichst viele internationale und möglichst solche Wissenschaftler zu finden, die die zahlreichen biologischen Disziplinen, mit denen die Kryptozoologie beschäftigt ist, repräsentieren. Nach diesen Gesichtspunkten wurden von den beiden Initiatoren bereits vorab zahlreiche Forscher kontaktiert und zu ihrer Bereitschaft in einer kryptozoologischen Organisation als führendes Organ mitzuwirken befragt. In den Vorstand aufgenommen wurden schließlich (in alphabetischer Reihenfolge):</p> <h1><strong>Gründung</strong></h1> <p><img class="caption" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/okapi.jpg" alt="Okapi - Symboltier der ISC" title="Okapi - Symboltier der ISC" width="300" align="right" border="0" height="241" />Nachdem mehr als eineinhalb Jahre über die Schaffung einer kryptozoologischen Gesellschaft nachgedacht, diskutiert und erste Kontakte zu potentiellen Mitgliedern geknüpft wurden, gründete sich auf die Initiative von Dr. Roy P. Mackal und J. Richard Greenwell auf einer zweitägigen Konferenz am 8./9. Januar 1982 in den Räumen des National Museum of Natural History, Smithsonian Institution, Washington D.C., die International Society of Cryptozoology (ISC).</p> <p>Die Auswahl der Gründungs- beziehungsweise der Gesellschaftsratsmitglieder (engl.: Board of Directors) erfolgte anhand von Überlegungen möglichst viele internationale und möglichst solche Wissenschaftler zu finden, die die zahlreichen biologischen Disziplinen, mit denen die Kryptozoologie beschäftigt ist, repräsentieren. Nach diesen Gesichtspunkten wurden von den beiden Initiatoren bereits vorab zahlreiche Forscher kontaktiert und zu ihrer Bereitschaft in einer kryptozoologischen Organisation als führendes Organ mitzuwirken befragt. In den Vorstand aufgenommen wurden schließlich (in alphabetischer Reihenfolge):</p> Top 10 der Kryptozoologie 2005 2005-12-30T00:00:00Z 2005-12-30T00:00:00Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/top-ten-2005.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de Im Jahr 2005 wurden, nicht nur im Bereich der Insekten, einige neue Tierarten aufgespürt. Obwohl vermutlich nur die wenigsten davon von ihren Entdeckern im Bewusstsein um die Kryptozoologie gemacht wurden, zeigt die Geschichte dieser Entdeckungen deutlich, dass man sich Gedanken machen muss um die Intention der Kryptozoologie. Denn bei all diesen Entdeckungen waren die unbekannten Tiere eben doch ethnologisch, d. h. einer gewissen Gruppe oder Person, bekannt oder es bestanden zwar Indizien, die aber als ungenügend bewertet wurden. Zwei wichtige Kategorisierungsmerkmale, die die Kryptozoologie für sich voraussetzt. <p> </p> <p>Die folgende „Top Ten“-Liste führt nochmals alle über das Jahr 2005 für die Kryptozoologie relevanten Nachrichten auf. Diese Punkte wurden ausgewählt, weil sie entweder große Aufmerksamkeit der Medien beziehungsweise der Öffentlichkeit auf sich zogen oder für die Kryptozoologie aus wissenschaftlicher oder historischer Sicht bedeutend waren.</p> Im Jahr 2005 wurden, nicht nur im Bereich der Insekten, einige neue Tierarten aufgespürt. Obwohl vermutlich nur die wenigsten davon von ihren Entdeckern im Bewusstsein um die Kryptozoologie gemacht wurden, zeigt die Geschichte dieser Entdeckungen deutlich, dass man sich Gedanken machen muss um die Intention der Kryptozoologie. Denn bei all diesen Entdeckungen waren die unbekannten Tiere eben doch ethnologisch, d. h. einer gewissen Gruppe oder Person, bekannt oder es bestanden zwar Indizien, die aber als ungenügend bewertet wurden. Zwei wichtige Kategorisierungsmerkmale, die die Kryptozoologie für sich voraussetzt. <p> </p> <p>Die folgende „Top Ten“-Liste führt nochmals alle über das Jahr 2005 für die Kryptozoologie relevanten Nachrichten auf. Diese Punkte wurden ausgewählt, weil sie entweder große Aufmerksamkeit der Medien beziehungsweise der Öffentlichkeit auf sich zogen oder für die Kryptozoologie aus wissenschaftlicher oder historischer Sicht bedeutend waren.</p> Kryptide - was sind verborgene Tiere? 2005-11-11T14:40:28Z 2005-11-11T14:40:28Z http://www.kryptozoologie-online.de/Kryptozoologie/Allgemeines/kryptide.html Marozi Marozi@kryptozoologie-online.de <img class="caption" title="Ein Kryptid?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/affenkryptid.jpg" alt="Ein Kryptid?" align="right" />„<em>Kryptid</em>“ (engl. „<em>Cryptid</em>“) ist ein neu gebildetes Wort<sup><a class="undefined" href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1">1</a></sup>, das sich vom Begriff „Kryptozoologie“ ableitet. Der Terminus wird verwendet um die verborgenen Tiere, die für die Kryptozoologie von Interesse sind, zu bezeichnen und geht auf John E. Wall aus Manitoba (USA) zurück, der ihn in einem Leserbrief an die International Society of Cryptozoology (veröffentlicht in der Sommerausgabe 1983 des ISC-Newsletter, Vol. 2, Nr. 2, S. 10) in diesem Sinn gebrauchte. <p>Nach der Definition von Dr. Bernard Heuvelmans ist Kryptozoologie „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert“. Hieraus resultiert, dass sich die Kryptozoologie lediglich mit solchen Kryptiden beschäftigt, für deren tatsächliche Existenz eine Tierform zumindest möglich erscheint.</p> <p>Unter diesem zoologischen Aspekt wurden auch, neben den klassischen Aufteilungen wie zum Beispiel der Einordnung nach Land- und Wasserlebewesen, verschiedene Klassifizierungssysteme aufgestellt. Nach J. Richard Greenwell, dem ehemaligen geschäftsführenden Sekretär der International Society of Cryptozoology (ISC), kann man Kryptide unterscheiden in</p> <img class="caption" title="Ein Kryptid?" src="http://www.kryptozoologie-online.de/images/stories/kryptozoologie/affenkryptid.jpg" alt="Ein Kryptid?" align="right" />„<em>Kryptid</em>“ (engl. „<em>Cryptid</em>“) ist ein neu gebildetes Wort<sup><a class="undefined" href="http://www.kryptozoologie-online.de/#1">1</a></sup>, das sich vom Begriff „Kryptozoologie“ ableitet. Der Terminus wird verwendet um die verborgenen Tiere, die für die Kryptozoologie von Interesse sind, zu bezeichnen und geht auf John E. Wall aus Manitoba (USA) zurück, der ihn in einem Leserbrief an die International Society of Cryptozoology (veröffentlicht in der Sommerausgabe 1983 des ISC-Newsletter, Vol. 2, Nr. 2, S. 10) in diesem Sinn gebrauchte. <p>Nach der Definition von Dr. Bernard Heuvelmans ist Kryptozoologie „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert“. Hieraus resultiert, dass sich die Kryptozoologie lediglich mit solchen Kryptiden beschäftigt, für deren tatsächliche Existenz eine Tierform zumindest möglich erscheint.</p> <p>Unter diesem zoologischen Aspekt wurden auch, neben den klassischen Aufteilungen wie zum Beispiel der Einordnung nach Land- und Wasserlebewesen, verschiedene Klassifizierungssysteme aufgestellt. Nach J. Richard Greenwell, dem ehemaligen geschäftsführenden Sekretär der International Society of Cryptozoology (ISC), kann man Kryptide unterscheiden in</p>