| Donnerstag, den 03. Mai 2007 um 21:18 Uhr |
{mosimage}Nächste Woche wird am Loch Ness durch die Firma Buccaneer
aus Aberdeen ein „Monster Gathering" veranstaltet als Werbung für deren
Kamera-U-Boote. Die metallenen sogenannten „Video-Rays" sind so groß wie eine
Schuhschachtel und über ein Kabel mit der Kontrolleinheit auf einem Boot
verbunden. Bislang ist so eine Tiefe von bis zu 300 Metern erreichbar, also
nahe dem Grund des Monstersees. „Ich bin
recht zuversichtlich, dass wir mit einem Fragezeichen zurückbleiben - wie diese
Dinge immer ausgehen," merkt der Firmenmanager Ian MacDonald auf die Frage
nach Nessie humorvoll an. Er erklärt weiter, dass wenn das Monster hungrig wäre
und das U-Boot aufessen würde, bestehe eine Chance etwas zu sehen. „Solange das Kabel nicht unterbrochen wird,
sind wir in der Lage Bilder zu empfangen. Wir haben einen Kollegen drüben in den Vereinigten Staaten, der eines
halb im Schlund eines Alligators hatte und der eine ausgezeichnete Sicht auf
die Zähne des Alligators hatte bevor das Maul sich schloß." Etwa zwanzig Personen der Firma und deren Kunden werden sich
mit besagten Kollegen treffen und nahe des Loch Ness Exhibition Centre and
Drumnadrochit Hotel die Vorführung starten. Ziel des Unternehmens ist neben der
Eigenwerbung auch das Absuchen eines etwa 50 Meter großen Areals auf dem Boden
des Loch Ness, auch unter dem Namen „Monster-Fußspur" bekannt, um dort
möglicherweise Teile eines 1980 gehobenen Bombers aus dem zweiten Weltkrieg zu
finden. Derzeit stehen die Aktien für Nessie jedenfalls denkbar
schlecht, denn nur noch äußerst hartgesottene Zeitgenossen glauben an die
Existenz des Monsters. Robbie Bremner, der Direktor des Loch Ness Exhibiton
Centre jedenfalls, glaubt an die Existenz der Touristen. „Die Leute kommen nicht wegen dem Loch Ness Monster. Sie kommen wegen
der Szenerie, sie kommen wegen der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der
Menschen und sie kommen wegen der Romantik des Loch Ness. Sie sind immer
glücklich, wenn sie hier ankommen und sie sind immer glücklich wenn sie gehen." Inverness Courier |