| Mittwoch, den 18. Juli 2007 um 20:40 Uhr |
{mosimage}Nach Angaben der chinesischen Behörden wurden am 05. Juli
2007 um 08.20 Uhr abends große Wellen von einigen Touristen, die zufälligerweise Videokameras mit sich führten, an der Oberfläche gesichtet. Auf dem
achtminütigen Video kann eine Gruppe um die 15 unbekannter Kreaturen
beobachtet werden. Sie kamen zusammen und entfernten sich wieder,
ähnelten in ihrem Verhalten einer Flotte und erzeugten hierduch eine prächtige
Szenerie. Die Teile der Kreaturen, die man oberhalb der
Wasseroberfläche sah, waren den Angaben nach größer als die größten
Ausflugsboote des Sees. Der Kanas-See ist in seiner Nord-Süd-Ausrichtung 25 Kilometer lang, seine
Breite beträgt um die 2,5 Kilometer und an der tiefsten Stelle geht es
hinab bis zu 188 Metern. Der See befindet sich im Kanas-Naturreservat im Aletaiberg-Gebiet
im Norden Xinjiangs. Als Chinas größter alpiner See ist er berühmt für
seine wundervolle Landschaft und sein Ökosystem. 1985 geriet
der See in die Schlagzeilen als die Entdeckung riesiger Fische bis zu
15 Metern Länge angezeigt wurde. Seitdem gab es die für Seeungeheuer
typischen Sichtungen, Untersuchungen, Schlagzeilen usw. Die Seemonster
werden für große Taimen gehalten, wobei 1987 ein
Forscherteam drei bis vier Meter lange Fische fand. Dies gilt den Behörden als
offizielle Erklärung der Kanas-Seemonster. Die letzte Sichtung erfolgte im Juni 2006 und erzeugte kontroverse
Diskussionen. Experten gehen im neuerlichen Fall davon aus, dass es sich am ehesten um
unbekannte aquatische Tiere handelt. Die neue Sichtung ist die bislang
längste und die erste mit zugänglichen und auswertbaren Filmaufnahmen. |