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Lebendiger Architeuthis vor Japan fotografiert Drucken E-Mail
Freitag, den 30. September 2005 um 17:16 Uhr
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{mosimage}Erstmals ist es japanischen Wissenschaftlern gelungen, im Nordpazifik einen lebendigen Riesenkalmar der Gattung Architeuthis in seinem natürlichen Lebensraum zu fotografieren. Die Begegnung fand bereits am 30. September 2004 statt; erst jetzt wurden die Bilder veröffentlicht.
Das Tier wurde von einer kameraüberwachten Futterfalle in 900 Metern Tiefe angelockt, die über ein Seil mit Bojen an der Oberfläche verbunden war. Der Kalmar verfing sich mit einem seiner Tentakel am Haken der Falle und versuchte über vier Stunden lang, sich wieder zu befreien. Während dieser Zeit gelangen über 550 digitale Einzelaufnahmen.

Als sich der Architeuthis schlussendlich entfernte, musste er seinen Fangarm einbüßen, der an der Falle hängenblieb. Ersten Messungen nach war der Tentakel mindestens fünfeinhalb Meter lang, was auf eine Gesamtlänge von etwa acht Metern schließen lässt. Mehrere Stunden nach der Bergung des Armes waren seine Saugnäpfe noch immer aktiv, wie die Forscher feststellten, als sie ihnen ihre Finger anboten.

Es handelt sich hierbei um die ersten Aufnahmen eines ausgewachsenen, lebendigen Architeuthis, die jemals entstanden sind. Bislang existierte nur Bildmaterial von treibenden oder angeschwemmten Kadavern. Im Schnitt wird der Riesenkalmar sechs bis zwölf Meter lang.
Die Fotos gelangen vor den japanischen Ogasawara-Inseln, rund 1000 Kilometer südlich von Tokio. Das Gebiet ist durch einen extrem steil abfallenden Meeresboden gekennzeichnet und wird von tiefen Schluchten durchzogen. Die Wahl des Standortes für die Köderfalle fiel durch die Beobachtung von Pottwalen, zu deren bevorzugten Beute Riesenkalmare zählen.
Das Jagdverhalten von Architeuthis war bislang umstritten; einige Wissenschaftler waren davon ausgegangen, dass die Tiere ihre Tentakel einfach als leblose Köder benutzen würden. Nun zeigt sich ein völlig anderes Bild: Das eines aktiven Jägers, der seine Beute von der Seite angreift und sie fest umklammert.

National Geographic
Wissenschaft.de
Fotos

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Nachdem mehr als eineinhalb Jahre über die Schaffung einer kryptozoologischen Gesellschaft nachgedacht, diskutiert und erste Kontakte zu potentiellen Mitgliedern geknüpft wurden, gründete sich auf die Initiative von Dr. Roy P. Mackal und J. Richard Greenwell auf einer zweitägigen Konferenz am 8./9. Januar 1982 in den Räumen des National Museum of Natural History, Smithsonian Institution, Washington D.C., die International Society of Cryptozoology (ISC).

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