{mosimage}Wallace
Cartwright war im späten Juni 2003 gerade dabei Hummer in einer kleinen Buch an
Bord seines Bootes zu ziehen, als er einen Kopf aus dem Wasser ragen sah. Er
drehte sich zu seinem Partner um, der ebenfalls seinen Augen nicht trauen
wollte. „Ich sagte: ‚Siehst du was ich sehe?' und er sagte ‚Ich weiß nicht
Skipper, ich denke ich werde verrückt'". Das Tier, welches Cartwright als
große, schwarze oder dunkelbraune Schlange beschreibt war etwa 12 Meter lang
und 0,60 Meter breit. „Da mir ein besseres Wort nicht einfällt, denke ich es
war eine Seeschlange". Die Fischer folgten dem Tier für etwa eine
dreiviertel Stunde. „ Jedes Mal wenn es das Boot näher kommen hörte, drehte
es sich um, sah zu uns und tauchte dann wieder ab. Es war ein intelligentes
Tier, es wusste das es verfolgt wurde." Obwohl beide nicht annahmen, dass
ihnen irgendjemand die Geschichte glauben würde, erzählte sein Freund am
nächsten Tag von ihrer Begegnung. Zu beider Überraschung wurde ihnen
mitgeteilt, dass Seeungeheuer-Sichtungen nicht ungewöhnlich sind. „Normalerweise
sind die Leute verängstigt etwas zu sagen aus Angst vor Spott, aber wir
erhalten regelmäßig Berichte über unübliche Dinge von der Sorte wie Ufo's im
Wasser", so der Zoologische Kurator Andrew Hebda vom Nova Scotia Museum of
Natural History. 31 Sichtungen von Seeungeheuern in oder vor Nova Scotia gab es
in den letzten 140 Jahren, von Pictou Harbour bis Saint Margarets Bay. Eines
der auffälligsten Merkmale von Seeschlangenberichten, sei dabei die konstante
Erzählung, dass die Schlangen ihre Köpfe aus dem Wasser heben. „Unter
Fischen, gibt es nur sehr wenig Fische die in der Lage sind dies zu tun. Das
ist hauptsächlich durch die Anordnung der Nackenwirbel kombiniert mit dem Fehlen
von stützenden Mechanismen mit dem man diese heben könnte bedingt".
Cartwright denkt, dass die Kreatur ursprünglich aus einer geologischen
Vertiefung in dreißig Metern Tiefe vor Camp Head kommt. „Es gab Sprengungen
zu der Zeit und vielleicht hat das das Tier gestört." Die Geschichte der
beiden Fischer wurde mittlerweile im Internet verbreitet und erfreut sich
insbesondere in der Kryptozoologie gewidmeten Webseiten hoher Beliebtheit. „Wir
wissen nicht alles... die Leute entdecken noch immer neue Arten", so Hebda. „Der
Punkt ist, dass es nicht genug Informationen gibt um eine spezifische
Identifikation zu geben und darin liegt das Mysterium." Cartwright selbst
denkt seitdem jedes Mal an das Tier wenn er auf See ist. „Ich suche immer
das Wasser ab, aber ich denke, das war ein einmal-im-Leben-Ding. Es ist zu
blöd, dass ich keine Kamera mit mir führte." http://www.hfxnews.ca |