| Montag, den 11. September 2006 um 20:19 Uhr |
{mosimage}Waren Linklater denkt, dass seine Bilder eines riesigen
Schädels in einem kleinen Stadtmuseum in Mexiko einen Teil des Rätsels um das
mysteriöse Seeungeheuer Ogopogo lösen können. Er tourte nach seiner Rente mit
seiner Frau Lorna um 1970 in einem kleinen Wohnbus durch Nordamerika. Während
einer Reise rund um den Golf von Mexiko, nahmen sie sich vor einen Fluss nahe
Veracruz zu überqueren als sie erfuhren, dass ihre Fähre in der Mitte des
Flusses gesunken war. Daher mussten sie einen Umweg von etwa 240 Kilometern
nördlich von Veracruz nehmen, der sie durch Tecohitla führte. In dem kleinen
Fischerdorf entdeckten sie ein Museum, dass ein sehr interessantes
Ausstellungsstück beinhaltete. „Es hatte den Kopf eines Dinges, von dem sie
nicht wussten was es war,“ so Linklater. Die Leute im Museum erzählten ihm,
dass der zwei Meter hohe Schädel von einem zwölf Meter langen Körper mit einer
Kettensäge abgetrennt wurde. Den Körper ließ man wieder ins Meer gleiten.
Linklater glaubt, dass der Schädel mit Augenhöhlen von einem halben Meter
Durchmesser und einer großen Schnauze möglicherweise von einem Tier stammt,
dass irgendwie mit der Kreatur, die man lokal als Ogopogo kennt, zusammenhängt. Ellen Pedersen, vom Biologischen Department am
Okanagan College, sagt dass die wahrscheinlichere Erklärung ist, dass es sich
um den Schädel eines Wales handelt. Möglicherweise ein Buckelwal. Sie weist auf eine knöcherne Erhöhung auf der Oberseite
des Schädels hin, die typisch für Säugetiere sei. Zudem sei die lange Schnauze
gleich denen von Walen. Das Fehlen von Nasenlöchern entlang der Oberseite des
Schädels spreche zudem gegen ein Reptil. Die Länge wäre zwar innerhalb der
größeren Skala für einen Wal, aber nicht unbekannt. Aber für mehr als eine
Vermutung anhand eines leidlichen Bildes und des Fehlens von Schädelteilen wie
bspw. des unteren Kiefers und des Hirnbeckens reiche es nicht. „Es ist
schwierig zusagen, worauf man blickt. Aber es ist kein Fossil und es gibt
wirklich nicht andere Dinge (neben einem Wal) das so groß wird.“ Penctiontonwesternnews (mit Bild) |