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Philippinischer Uma-ay ein verborgener Affe? Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. Februar 2008 um 20:00 Uhr
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Affenmensch-NewslogoWie der Philippine Star berichtet, wurde in der nördlichen Bergregion Sal-dab auf der Insel Mindanao eine Gruppe rotgesichtiger Affen, die menschliches Gelächter imitieren können gesichtet. Die Kreatur lebt den Angaben nach im Geäst der hohen Bäume und ernährt sich von Früchten. Diese Tiere sind den Einheimischen als Uma-ay bekannt und es geht der Aberglaube um, jeder der sie sichtet ist verflucht. Er wird seinen Weg im Dschungel verlieren oder vom Pech verfolgt, einen Unfall erleiden oder sogar sterben. Ein einheimischer Trapper erzählte in einem Interview im letzten Jahr, dass der Uma-ay menschlich aussähe denn er habe keine Haare im Gesicht und könne die menschliche Stimme imitieren (dem Glauben nach um den Kalumbata, den Affen erbeutenden Adler, zu vertreiben). „Das Lachen eines Uma-ay ist ein unheilvolles Zeichen, es bedeutet Pech oder sogar Tod.“ Der Jäger lehnte es ab zu zeigen wo man die Tiere finden könne, aber erzählte es wäre heiliger Boden an dem Stammesälteste Opfer darbringen und alljährlich Rituale zu Ehren ihrer Götter darbringen.

Wie Chad Arment hierzu anmerkt, ist Mindanao die Heimat des Javaneraffen (Macaca fascicularis), aber von diesem ist kein rötliches Gesicht bspw. ähnlich dem Japanmakaken (Macaca fuscata) bekannt. So bleibt es angesichts der spärlichen Informationen Spekulation ob es sich beim Uma-ay lediglich um eine religiös-animistische Entität, eine Variante des Javaneraffen oder womöglich eine neue Art handelt.

abc-cbn
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