{mosimage}Letzten Donnerstag sahen Kip Davis und Jay Robison einen
Vogel, den sie für einen Elfenbeinspecht hielten. Einer von tausend
Sichtungsberichten im östlichen Arkansas. Davis, Stadtplaner von McCrory, und
Robison, vom Arkansas Economic Development, fuhren nahe Cotton Plant als ein
weiblicher Elfenbeinspecht hinter einem Lastwagen auf der Gegenfahrbahn
auftauchte. „Ich sah etwas aus dem Baum
kommen, als ob der Lastwagen es ausgespuckt hat," so Davis in einem
Telefon-Interview. „Es kam wieder und
hatte seine Flügel voll ausgefahren und gleitete zurück in die Wälder und ich
sage ‚Ist das das was ich denke was es ist?'" Davis, der auch Workshops zur
Identifikation von Elfenbeinspechten organisierte, und Robison glauben, dass es
ein Weibchen war, da der Vogel einen schwarzen Kopf und Körper hatte mit weißen
Flügelspitzen, aber kein rot. Der männliche Elfenbeinspecht ist am Oberkopf
rot. Obwohl im letzten Winter kein weiterer Beweis für die
Existenz des Elfenbeinspechts gewonnen werden konnte geht die Suche weiter, so
die Sprecherin Connie Bruce vom Cornell University Lab of Ornithology. „Die Suche geht weiter. Das ist sehr wichtig
für uns. Wir alle wollen diesen Vogel lokalisieren." Vor zwei Jahren
bereits berichteten Forscher von Cornell über Sichtungen des ausgestorben
geglaubten Vogels in den Sümpfen des östlichen Arkansas und veröffentlichten
nach Suchexpeditionen im Gebiet des Cache River Wildlife Management Area ein
Video, dass jedoch vielfach aufgrund der schlechten Qualität angezweifelt
wurde. Im September dieses Jahres veröffentlichten Ornithologen der Auburn
University Alabama und der Windsor University in Ontario einen Report über das
eventuelle Vorkommen des Spechts entlang des Choctawhatchee-Flusses in Florida.
Dies geschah nachdem sie dort 14 Sichtungen dokumentierten und ausführliche
Lautaufzeichnungen des Vogels ausgewertet hatten. Die Situation in Arkansas
jedoch ist nach wie vor unsicher und ein Anreiz für jeden der glaubt den Vogel
gesichtet zu haben. „Wir haben tausende
von Sichtungen... und wir sind glücklich, dass die Öffentlichkeit interessiert
und aktiv involviert ist und dass sie uns anrufen und uns über diese Sichtungen
informieren," so Bruce. Davis und
Robison meldeten ihre Sichtung dem Cache River National Wildlife Refuge und
fertigten hierfür Zeichnungen des beobachteten Vogels. Zudem fotografierten sie
den Baum, an dem der Vogel zuvor saß. Robison zufolge fand man Löcher am Baum
gleichartig denen, die ein Elfenbeinspecht machen würde. Die Löcher wären
demzufolge länglich und die Rinde darum herum abgesprungen. Ob ein Expertenteam
zum Sichtungsort und zur genauen Analyse kommen wird, ist noch nicht klar so
Bruce. Davis sagt, dass er und Robison geschockt und aufgeregt über ihre
zufällige Sichtung eines möglicherweise echten Elfenbeinspechts sind. „Es war Glück. Wie hoch sind die Chancen dass
einem dies passiert?" Foxnews |