| Mittwoch, den 18. Oktober 2006 um 20:24 Uhr |
{mosimage}Der
Großkatzenforscher Michael Williams, der sich in der Vorbereitung eines neuen
Buches über die Präsenz von großen Katzen in Australien befindet, wird in Kürze
auch das Ararat-Gebiet in der Grampians-Region aufsuchen um Daten über den
mysteriösen „Grampians-Puma" zu sammeln. Hinweise hat Williams bis zurück in
die 1880ziger Jahre, in der eine Zeitung über eine organisierte Löwenjagd
berichtete. Zudem fand er Berichte über unzählige Sichtungen aus ganz
Australien aus den letzten 120 Jahren. „Der früheste wissenschaftliche Report
einer leopardengroßen Katze wurde 1883 aus dem Northern-Territory berichtet und
1884 kam es im südaustralischen Parlament auf den Tisch. Dies findet sich
erfasst im CSIRO-Journal, das die historische Verteilung der großen Katzen in
Australien auflistet." Nach der Überzeugung von Williams existiert eine sich
fortpflanzende Population dieser Tiere auf dem fünften Kontinent. „Unsere
Hauptansicht ist, dass entkommene große Katzen seit langer Zeit in Australien
sind." Zudem weist er auf die Ergebnisse einer Studie der Deakin University
hin, die auf die Existenz eines Tieres in diesem Gebiet hinweist, das einem
Puma gleicht. Die Studie befindet, dass „die zwei Pfotenabdrücke, durch
David Hamilton und Wally Smith kurz nach ihrer Sichtung eines
großkatzenähnlichen Tieres bei Rocklands Reservoir markiert, und die exakte
Lokalisierung wo das Tier gesichtet wurde, durch eine große Katze von
merklichem Gewicht verursacht wurden. Die große Katze, die diese Pfotenabdrücke
hinterließ, war vermutlich von ähnlicher Größe wie ein adulter, weiblicher Puma."
Unterstützt wird eine sich vermehrende Population zudem durch die Ansicht von
Professor John Henry, der bereits 2001 die Hinweise ausreichend fand um von
einer solchen im westlichen Victoria auszugehen. „Diese Population von
großen Katzen stammt vermutlich vom März 1942 und hat als ursprüngliches
Verbreitungsgebiet die Grampian-Berge." Aratat |