| Mittwoch, den 21. April 2010 um 17:56 Uhr |
Die aktive Suche ist zu Ende. Zumindest für das Cornell Lab of Ornithology (CLO). Man sei zu dem Schluss gekommen, dass es zu diesem Zeitpunkt unwahrscheinlich ist, in den Regionen, denen man in den letzten fünf Jahren intensive Aufmerksamkeit schenkte noch Populationen des Elfenbeinspechts zu entdecken, so Ron Rohrbaugh vom Ivory-billed Woodpecker Research Project des CLO gegenüber Discovery News. Trotz der Kontroversen steht Rohrbaugh zu den eigenen Forschungsergebnissen, anhand derer man die lange und kostenintensive Suche führte. Nach wie vor denkt er, dass es möglich ist, dass der Specht dort draußen ist. „Wir haben nicht jeden Platz abgesucht. Es wäre unmöglich ein Team zusammenzustellen um das gesamte historische Verbreitungsgebiet des Elfenbeinspechts abzudecken. Wir haben das beste getan was wir konnten.“ Nach Meinung von Rohrbaugh werden nach wie vor weitere Sichtungen folgen. Auch wenn das CLO sich nun nicht mehr in die Sümpfe begibt und stattdessen die gesammelten Daten intensiver durchgeht – aufgegeben haben sie den „heiligen Gral“ der Vogelkunde keinesfalls.
Die ganze Geschichte etwas ausführlicher:
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