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Jon-Erik Beckjord gestorben Drucken E-Mail
Freitag, den 25. Juli 2008 um 20:07 Uhr
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Kryptozoologie-NewslogoJon-Erik Beckjord, der „Bad Boy of Bigfootery“ wie Loren Coleman es auf Cryptomundo ausdrückte, ist bereits am 22. Juni im Alter von 69 Jahren an Prostata-Krebs gestorben. Beckjord lebte in den letzten Jahren in San Francisco (USA) und machte sich einen Namen als Forscher in para- und pseudowissenschaftlichen Bereichen. Auch die Kryptozoologie gehörte zu seinen Interessensgebieten, speziell das Bigfoot-Thema. Theorien für Bigfoot wie eine extradimensionale geisterähnliche Entität die in den Bergen, Wäldern und Feldern der Farmen lebt, gehen auf ihn zurück. Durch derartige Aussagen über „interdimensionale Aliens“, die gelegentlich physischeh Form annehmen und dann einfach wieder in „Wurmlöchern“ oder anderen Dimensionen bzw. Paralleluniversen „verschwinden“ ähnlich der Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“, machte er sich bei seriösen Kryptozoologen keine Freunde. Er selbst sah seine Theorien als „nicht mehr bizzar als die von Einstein, Dr. Michio Kaku oder Dr. Fred Alan Wolf.

Dieser Gegenwind trieb ihn scheinbar jedoch nur noch mehr an. Beckjord gründete u. a. die International Cryptozoological Society (ICS), gründete ein „Bigfoot, UFO and Loch Ness Monster Museum“, sammelte Gipsfußabdrücke, Blut- und Haarproben, usw. usf. „Ich verschwende nicht meine Zeit damit die Skeptiker zu überzeugen,“ erzählte er einige Tage vor der Eröffnung des Museums, „denn die Skeptiker werden nicht mal einen einzigen Dollar zahlen um hier hereinzukommen.“ Das Fehlen jedweden Beweises bedeutete auch ohne das Geld der Skeptiker recht bald das Ende für das Museum, was ihn dazu zwang „normalen“ Beschäftigungen wie der Reparatur von Elektrogeräten nachzugehen.

Seine Freizeit jedoch widmete er nach wie vor seinen Theorien, die er in zahlreichen Internet-Diskussionsforen verbreitete und die oftmals in sog. „Flame wars“ endeten. Kein Wunder, dass er von vielen Administratoren gebannt wurde, was ihn im Gegenzug veranlasste seine Leser aufzufordern solche Foren zu attackieren auf denen gefühlte unfaire Aussagen über ihn gepostet werden.

Nach den Worten in seinem eigenen Forum fühlte sich Beckjord zuletzt als Opfer des „Bigfoot-Fluchs“: „Meine Feinde werden jubilieren. Es kommt zu uns allen. Zu einigen früher, zu anderen später. Wie Rene Dahinden, habe ich fortgeschrittenen Prostata-Krebs der bis zu den Knochen vorangekommen ist. Ich wurde gewarnt in der Lummi Indianer-Reservation, dass wenn man Bigfoot/Sasquatch zu oft sieht, es ein Zeichen ist, dass sie dich zu sich holen, sie zu treffen... Roger Patterson machte das beste Bigfoot-Video aller Zeiten, 58 Sekunden, und innerhalb von vier Jahren starb er an Lymphdrüsen-Krebs. Bob Titmus erkrankte auch an Krebs und er hatte eine Anzahl von sehr guten Sichtungen. Er überlebte eine lange Zeit, aber es traf ihn am Ende doch... Bob Gimlin hatte vier Bypass-Operationen am Herz. Seine Zeit ist auch limitiert... Der Ritt, wie dem auch sei, war ein verdammter Höllenritt und ich habe einige fabelhafte Menschen getroffen und einige unglaubliche Dinge gelernt. Ich bin 68, Dahinden war 70, Titmus war in seinen 80zigern. Ich stopfte ein Leben von 200 Jahren in eines.



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Da Kryptozoologie eine zoologische Methodik ist, liegt es als erstes natürlich nahe, Biologie, Tiermedizin, Forstwissenschaft, Geographie u. ä., zu studieren um später als Zoologe zu arbeiten.

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