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Kryptozoologie-Umschau 15 Drucken E-Mail
Freitag, den 25. Dezember 2009 um 18:46 Uhr
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Umschau-LogoEs ist keine gute Idee sich in Amerika oder Kanada in einem Bigfoot-Kostüm im Wald herumzutreiben, wie auch das Beispiel aus unserer letzten Kryptozoologie-Umschau zeigt. Es gibt genug Leute die aus den unterschiedlichsten Gründen bereit wären einen Bigfoot zu erschießen. "Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich Bigfoot erschießen?" ist eine viel- und kontrovers diskutierte Frage innerhalb der Bigfoot-Community. Grover Krantz, der um die Schwierigkeiten wusste die der Nachweis seiner Existenz mit sich brachte, war ein Vertreter derjenigen die ihn umbringen würden. Er hat einmal ausdrücklich gesagt, er würde alles tun um einen Beweis für die Existenz von Bigfoot zu liefern - und wenn er ihn erschießen müsste. Einen zu fangen, wäre tatsächlich ein schwieriges Unterfangen. Zwar gibt es genug nicht-letale Methoden wie zum Beispiel Netzfallen oder Betäubungspfeile, aber das birgt nun einmal gewisse Risiken. Um wie vieles leichter wäre es ihn zu erschießen und somit einen toten Körper, einen Holotypus präsentieren zu können. Denn nur das und kein Foto, Video, nicht identifizierbare Haarproben oder tausende von Gipsabdrücken, würde letztlich ohne Zweifel den endgültigen Nachweis erbringen. In dem Versuch, sich bei den über 225 Millionen Amerikanern mit Waffen beliebt zu machen, liebäugelt auch der New Yorker Senator Charles Schumer mit der Jagd auf Bigfoot...

Ansonsten widmet die Times dem kürzlich verstorbenen Nessie-Jäger Robert Rines einen Artikel, Loren Coleman erhebt Gabriele Gentile zum Kryptozoologen des Jahres 2009, Dale Drinnion berichtet in zwei Teilen über Wilde Leute und den Minnesota-Eismenschen, Oll Lewis stellt seine fünf Fragen diesmal an Neil Arnold, Max Blake und Adam Davies, Austin Whitall wirft einen Blick auf Patagoniens Umwelt und die Chancen für dortige Kryptide und wer mit dem Olympia-Maskottchen Quatchie spielen will kann dies auch bereits tun.



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Die „Pseudoplesiosaurier-Theorie“ bietet damit eine rationale Erklärung für derartige Tierleichen, sie ist jedoch keineswegs allgemeingültig. Letztlich bietet der Kadaver von Querqueville aber auch zwei Lehren, die in der Kryptozoologie von Vorteil sind: es ist  immer besser einen Experten vor Ort mit Zugriff auf das zu untersuchende Objekt zu haben als nur wild zu spekulieren. Und es ist nicht immer alles so, wie es zu sein scheint.

Querqueville- od. Cherbourg-Kadaver