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Kryptozoologie-Umschau 27 Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 19:23 Uhr
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Umschau-LogoDie Kladistik (von altgriechisch klados „Ast“, „Verästelung“) – ungenau auch oft mit phylogenetischer Systematik gleichgesetzt – ist eine Methode der biologischen Systematik. Die phylogenetische Systematik bezweckt, ein System der Organismen zu erstellen, das ausschließlich auf phylogenetischer Verwandtschaft basiert. Gruppen innerhalb eines solchen Systems müssen monophyletisch sein. Eine monophyletische Gruppe enthält alle Nachfahren einer Stammart sowie die Stammart selbst, jedoch keine Arten, die nicht Nachfahre dieser Stammart sind. Die Merkmalsausstattung der Stammart entspricht dem während der Analyse zu rekonstruierenden Grundmuster. Grundlage für die Erstellung monophyletischer Gruppen sind gemeinsame abgeleitete Merkmale, so genannte Synapomorphien. Das Grundmuster repräsentiert die Gesamtheit der nicht abgeleiteten Merkmale (Plesiomorphien) der Gruppen. Im Gegensatz zum idealistischen Bauplan, welcher die Gesamtheit aller Merkmale einer Gruppe in sich vereint, entspricht also der Grundplan einer Art, die real existiert haben könnte.

Das Ergebnis einer kladistischen Analyse ist eine Verwandtschaftshypothese, die als „Kladogramm“ (Hennig: „Argumentationsschema der phylogenetischen Systematik“) dargestellt wird. Anders als ein Stammbaum hat das Kladogramm nur terminale Taxa. Es impliziert damit also nicht die Entwicklung einer rezenten Form aus einer anderen. Knoten eines Kladogramms stellen die Stammart der beiden aus ihnen hervorgehenden Schwestergruppen dar, von denen sie sich durch die Autapomorphien der jeweiligen Schwestergruppen unterscheiden. [...]

Soweit erstmal die Einführung in die Kladistik von Wikipedia (Seite „Kladistik“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Januar 2010, 17:52 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kladistik&oldid=68870640 (Abgerufen: 20. Januar 2010, 17:51 UTC)). Cameron McCormick hat sich nun - angeregt durch das Paper von Paxton (2009) - an einer kryptozoologischen Kladistik am Beispiel von Heuvelmans Seeschlangen-Klasse "Many Finned" versucht.

Wir bleiben mit Dale Drinnion im Wasser, der zwei Folgebeiträge zu Walen in den Großen Seen schrieb, und unsere aquatisch begeisterte tabitca präsentiert diesmal die Kreatur des Lake Voronta und die Kodiak-Dinosaurierstory. Auch Austin Whitall sucht das Wasser ab nach der Kreatur von Lake Esquel und die letzte in der Reihe ist Lindsey Selby die auf den Monongahela-Bericht eingeht. Oll Lewis blieb auf dem Land und befragte diesmal (neben der Zusammenstellung seines Archivs Nr. 20) Dale Drinnion sowie John Blashford-Snell. Haarig wird's bei Darren Naish mit dem Yowie, bei Javier Ortega im Interview mit Todd Standing zum Sylvanic-Bigfoot, mit PZ Meyers bei "John E. Walker" Bei Richard Muirhead dreht sich alles um mysteriöse Katzen genauso wie beim Lilydale&Yarra Valley Leader. Den Abschluss macht Kelowna.com mit einem Blick auf noch unentdeckte Tiere.

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Kryptid“ (engl. „Cryptid“) ist ein neu gebildetes Wort1, das sich vom Begriff „Kryptozoologie“ ableitet. Der Terminus wird verwendet um die verborgenen Tiere, die für die Kryptozoologie von Interesse sind, zu bezeichnen und geht auf John E. Wall aus Manitoba (USA) zurück

Was sind Kryptide?