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Kryptozoologie-Umschau 45 Drucken E-Mail
Freitag, den 16. April 2010 um 16:50 Uhr
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Umschau-LogoOwen Burnham aus Senegal verbrachte seinen Urlaub zusammen mit seiner Familie im benachbarten Gambia. Am frühen Morgen des 12. Juni 1983 spazierte er zusammen mit seiner Schwester, seinem Bruder und seinem Vater am Strand entlang. Auf der Höhe des Bungalow-Beach-Hotels bemerkten die vier eine ungewöhnliche Aktivität für diese Tageszeit, was ihre Neugier erregte. Zwei einheimische Männer machten sich am gestrandeten Kadaver eines Tieres zu schaffen. Beim näher Kommen beobachteten die Burnhams, wie die zwei Gambier versuchten, den Kopf der Meereskreatur mit roher Gewalt abzutrennen. Der Kadaver roch bereits faulig, war jedoch kaum verfallen oder beschädigt, deshalb schloss er aus seiner Erfahrung mit ähnlichen Fällen von toten Delfinen, dass die Kreatur höchstens fünf Tage tot war. Unter Zuhilfenahme eines einfachen Bindfadens ermittelten die vier eine Gesamtlänge zwischen 4, 57 Metern und 4, 87 Metern, wovon auf den delfinähnlichen Kopf und den Körper zusammen zirka 3,04 Meter entfielen. Der Hals war recht kurz und der Körper von Gasen bereits aufgedunsen, zu Lebzeiten des Tieres jedoch sicherlich perfekt an das Meer angepasst und stromlinienförmiger. Die Schwanzlänge betrug zwischen 1,37 Meter und 1,52 Meter, die Breite des Tieres etwa 1,52 Meter. Im Gegensatz zu den Cetaceen besaß das Wesen keine Fluke, sondern einen runden und spitz zulaufenden Schwanz. Die Atmung erfolgte, ebenfalls im Gegensatz zu den Blaslöchern der Cetaceen, offenbar über zwei Nasenlöcher an der Spitze der 46 Zentimeter langen, delfinartigen Schnauze. Auffällig waren auch die insgesamt achtzig Zähne der äußerst ungewöhnlichen Kreatur, die lang, dünn und konisch geformt waren. Wie bei den Zahnwalen und Delfinen waren alle gleichmäßig angeordnet und uniform im Aussehen. Die vier paddelartigen Flipper waren fest und von runder Form, allerdings wies eine der hinteren bereits fehlende Stücke auf, während ihr Gegenstück auf der anderen Körperseite fast komplett fehlte. Die Haut des Tieres war glatt und wies keinerlei Schuppen auf, wie dies bei Reptilien sonst häufig der Fall ist. Wie bei anderen Meerestieren war die obere Körperseite von dunklerer Farbe als die Unterseite. In diesem Fall war der Rücken braun, der Bauch weiß gefärbt. Soweit der Bericht zum "Gambo" genannten kryptiden Kadaver aus unserem - älteren und dringend zu überarbeitendem - Artikel. Warum das ganze? Nun Dale Drinnion präsentiert in einem neuen Link dieser Kryptozoologie-Umschau u. a. die Kontroversen, die es um Gambo gibt.



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