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Kryptozoologie-Umschau 51 Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Juni 2010 um 17:55 Uhr
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Umschau-LogoEin Aspekt der Kryptozoologie ist natürlich auch, dass man gefundene bzw. wissenschaftlich beschriebene und somit ehemalige Kryptide auch gezielt schützen kann. Der Großteil solcher Tiere dürfte natürlich sowieso von vornherein gefährdet, weil selten, sein. Daher gehört es zum Bestreben einiger Personen bereits vorweg Kryptide in entsprechende Schutzmaßnahmen aufzunehmen. Prominentestes Beispiel ist das Loch Ness Monster, von dem kürzlich enthüllt wurde, das man es zeitweise unter Polizeischutz stellte. Auch Nessies Kollegin Storsjöodjuret (kurz Storsie) aus dem See Storsjön in Jämtland (Schweden) stand längere Zeit unter dem Schutz der Bezirksbehörden. Während in beiden Beispielen der Kryptid tatsächlich „unter Schutz“ stand, fordert man dies im Fall von Bigfoot nun erneut (2007 bspw. gab es bereits ähnliche Ansinnen). Den Editoren von Field&Stream ging ein entsprechender Brief des Lesers Odie Ellis zu, der forderte den Kryptid in die Liste der durch den Endangered Species Act (ESA) geschützten Tierarten aufzunehmen und dies mit Hilfe des Jagdmagazins bzw. dessen Leserschaft. Den ausführlichen Brief kann man auf der Webseite von Field&Stream lesen.

Die Intention ist verständlich und führt weitere bzw. bekannte Argumente ins Feld wie sie seit Jahren in der mitunter hitzigen Debatte zwischen Vertretern der Pro- und Kontra-Seite eines Bigfoot-Abschusses (z. B. um einen Holotypus zu erhalten) bestehen. Für dieses Ansinnen müsste man aber wohl den ESA selbst modifizieren, denn um unter diesen zu fallen müsste Bigfoot ein tatsächlich existierendes Tier sein (was man auch 1977 wohl schon von offizieller Seite festgestellt hat). Diese Frage will Ellis nicht erörtern und führt stattdessen neben der kulturell-ideologischen Sicht von Bigfoot u. a. die Auflistung vermutlich bereits ausgestorbener Arten in der Liste als Argument auf. Unter Missachtung dessen, dass diese Bigfoot eines voraus haben – sie sind/waren eben tatsächlich existierende Tiere.

Ob da eine von Ken Hulsey in den Raum gestellte Initiative von Jägern und Kryptozoologen viel weiterhilft?

 



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Am 3. Januar 1950 wurde an einem Strand nahe der ägyptischen Stadt Sues am Roten Meer ein etwa zwölf Meter langer Kadaver gefunden. Das tote Tier war von schmutzig-grauer Farbe und hatte eine dicke, harte Haut. Der Kadaver war in etwa 1, 4 Meter hoch und wies oben am Kopf ein Blasloch auf. Er besaß eine lange, hundeähnlich spitze Schnauze von rund 2, 7 Metern Länge, die zwischen zwei auffälligen 2, 6 Meter langen „Stoßzähnen“ lag. Dort wo die Stoßzähne aus dem Körper kamen, befanden sich übel zugerichtete „Lumpen“ schleimigen Fleisches, die laut Presse die Überreste von Flossen sein könnten.

Ataka-Kadaver