Existieren im Dschungel des Kongo wahrhaftig überlebende Dinosaurier? Lebt in Südamerika heute noch eine Boden bewohnende Faultierart? Ist der australische Beutelwolf tatsächlich ausgestorben? Und was ist wirklich dort draußen unter den unergründlichen Wellen des weltbekannten schottischen Hochlandsees? Gibt es tatsächlich noch unbekannte Tierarten auf unserer Erde, die uns nur aus Berichten bekannt sind?
Die Anzahl aller beschriebenen Tierarten dieses Planeten beträgt zusammengenommen schätzungsweise 1,75 Millionen Arten. Das ist nur ein kleiner Bruchteil der unbekannten 15 Millionen die offiziell noch vermutet werden. Und die meisten Menschen kennen noch weniger als 0,01 Prozent davon. Wie sehr hatte sich der französische Baron und Naturwissenschaftler Georges Cuvier doch geirrt, als er im Jahr 1812 verkündete dass nur wenig Hoffnung bestünde neue Tierarten zu entdecken...
Die Kryptozoologie ist auf der Suche nach derart verborgenen Tieren. Kommen Sie mit auf eine Expedition in unsere unbekannte Welt!
Newsflash
Ausschreibung: Auf den Spuren des Matora Nachrichten - Kryptozoologie-News Montag, 02. Januar 2012 Michael Schneider offeriert die Teilnahme an einer Expedition in das Herz des Amazonas auf der Suche nach der Wahrheit über die Sucuriju gigante, der gigantischen Anakonda:
In der letzten Augustwoche 2012 werde ich im Auftrag des Fährtenleser-Magazins und dem Deutschen Kryptozoologie-Museum zu Nachforschungen über Berichte und Geschichten über die legendäre Matora, auch als Sucuriju Gigante (Riesenanakonda, siehe Spuren des Unbekannten, S. 43-45) bekannt, eine Forschungsreise in das Herz des... Weiterlesen...
So zumindest die neuesten Schlagzeilen. "The Voice of Russia" und andere Medien berichten über den Fang eines angeblichen Wildmenschen beziehungsweise eines "Bigfoot" in den Wäldern von Ingushetia im nördlichen Kaukasus. Die Kreatur wurde demnach überrascht, als sie dabei war ein totes Schaf wegzuschleppen. Mittlerweile befände sie sich in einem lokalen Zoo und würde in wenigen Tagen von Spezialisten nach Moskau gebracht.
Zwei Videos sind hierzu ebenfalls publiziert worden:
Der Traunsee im österreichischen Salzkammergut sollte der Traum eines jeden Kryptozoologen sein – er beherbergt mindestens drei, möglicherweise vier, Arten von Seeungeheuern, und eine davon soll sogar von Tausenden von Zeugen berichtet worden sein.
Seeweiblin und Drache
Die ersten Auskünfte über das „Ungeheuer des Traunsees“, eine Seejungfrau, verdanken wir dem Schriftsteller Otto von Graben zum Stein (* ca. 1690, Innsbruck; † ca. 1756, Potsdam). Von Graben zum Stein veröffentlichte bis 1731 in zwei Bänden das Werk „Monathliche Unterredungen von dem Reiche der Geister zwischen Andrenio und Pneumatophilo“, ein Buch über Geistererscheinungen. (Das Buch brachte ihm ein Publikationsverbot am königlich-preußischen Hof ein, mit der Begründung, er verbreite „Aberglauben und Schwärmerey“.)
Otto von Graben zum Stein schreibt, was er am Traunsee über das Seeweiblein erfahren hat: „Man hat versichern wollen, daß viele tausend Menschen das Traunerseeweiblein bald in der Mitte dieses Sees, bald bei dem Wasserfall sowohl um die Mittagsstunde als auch bei hellem Mondschein gesehen haben. Ich habe selbst mit einigen Personen geredet, auf welche selbige mit fliegenden Haaren aus dem Wasser losgekommen, daß sie vor Angst haben davon laufen müssen. Auch höret man erzählen, daß es sich zum öftern auf einem Waserdrachen reitend gezeiget habe, welcher dem Ansehen nach einem geschundenen Pferde sehr ähnlich gewesen. Jedoch glaube ich, es werde niemand demselben so nahe gekommen sein, daß er dessen Gestalt so eigentlich in Augenschein genommen. Vor Zeiten ließ sich dieses Gesicht zwar zum öftern sehen, allein von vielen Jahren her ist weiter nichts als das Seeweib zum Vorschein gekommen, daher zu vermuten, daß jenes ein natürliches Amphibium gewesen, dessen sich dieser Wassergeist in gewissen Umständen bedienet hat.“ (nach Leander Petzoldt: Sagen aus Oberösterreich. 1993, S 192)
Die Seejungfrau reitet also auf dem Drachen, den Drachen hält von Graben zum Stein für ein ganz normales Tier, die Seejungfrau aber für einen Geist. Wollen wir den Zahlen des Autors glauben, dann müssen Drachen und/oder Seeweib von ebenso vielen Leuten gesehen worden sein wie das Ungeheuer von Loch Ness!
Wie Michael Schneider von unserem befreundeten Webportal Kryptozoologie.net mitteilt, wurde auf der letzten Sitzung der Interessengemeinschaft Kryptozoologie am 16.02.2011 in Frankfurt am Main der Beschluss gefasst ein deutsches Kryptozoologie-Museum zu gründen um "diese Thematik auch der breiten Öffentlichkeit visuell und informativ präsentieren zu können." Das Museum selbst wird auch durch die Interessengemeinschaft Kryptozoologie mit derzeit 86 Mitgliedern getragen, natürlich werden aber auch gerne Spender bzw. Investoren angenommen.
Die große Eröffnung soll gegen Ende 2011/Anfang 2012 stattfinden, bis dahin wird dann hoffentlich auch eine geeigneten Immobilie gefunden sein. Im Museum soll es neben den Ausstellungsräumen mit dem bereits ausreichend vorhandenen Ausstellungsmaterial und noch zu erwerbenden besonderen Stücken auch einen zentralen Treffpunkt und Veranstaltungsraum geben, in dem "in regelmäßigen Abständen Seminare und Schulungen zur kryptozoologischen Thematik und angrenzenden Themengebieten abgehalten werden sollen". Obligatorisch ist natürlich auch der "Verkauf von Merchandise-Produkten und entsprechenden kryptozoologischen Utensilien".
Durch unsere Recherchen über den als „Trunko“ bekannten Kryptiden (eine Zusammenfassung in unserem Artikel Trunko-Recherche: Übersicht des aktuellen Standes), sind einige Personen auf dieses kryptozoologische Rätsel aufmerksam geworden und haben sowohl mich als auch meinen Trunko-Mitforscher Dr. Karl P. N. Shuker kontaktiert.
Darunter auch Bianca Baldi, eine „zwischen Frankfurt und Cape Town lebende und reisende“ südafrikanische Künstlerin aus Margate, also dem Ort in dessen Nähe Trunko einst strandete. Sie versprach bei ihrem diesjährigen Heimataufenthalt direkte Nachforschungen vor Ort zu unternehmen. Denn auch ihr eigenes Projekt möchte „die historisch dokumentierten Berichte und das Stadtarchiv nutzen, um das Monster in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde wieder vorzustellen". Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Vansa's 2010 Reasons to Live in a Small Town Projekt von der National Lottery Distribution Trust Fund realisiert.
Es ist ihr nunmehr gelungen nicht nur qualitativ bessere Fotos wie sie im Wide World Magazine abgebildet sind zu finden, sondern auch ein weiteres, bislang unbekanntes Foto des Globsters! Aufgestöbert hat sie das eine weißliche Masse zeigende Bild in den Archiven des Margate Museums in einem Dokument mit dem Titel „Margate Area Annals 1917 to 1969 compiled by the president and members of the Margate Women's Institute“.Weitere Funde wird Bianca auf ihrer Projektseite natalpatria.com (http://natalpatria.com/post/3743069548) veröffentlichen, aber natürlich werden auch wir weiter über die Trunko-Recherchen berichten.
Das s/w-farbene Logo des ISC besteht aus einem von der Seite gezeichneten Okapi in der Mitte eines Doppelkreises in dem in der oberen Bogenhälfte der Schriftzug „INTERNATIONAL SOCIETY OF CRYPTOZOOLOGY". Verschiedentlich wurde in der unteren Bogenhälfte das Gründungsdatum mit „EST. 1982" angegeben.