Ein signifikant großer Teil der Kryptozoologie beschäftigt sich mit ethnologischen Quellen über menschen- und affenähnliche, möglicherweise existierende Tiere. Die große Vielzahl derartiger Kryptide führte 1973 zu einem eigenständigen Teilgebiet der Kryptozoologie. Der russische Wissenschaftler Dr. Dmitri Bayanov vom Moskauer Darwin-Museum, einer der weltweit führenden Experten für asiatische Hominoide, führte für diese Kryptide den Begriff „Hominologie“ ein. Er leitete ihn vom Namen der taxonomischen Überfamilie „Hominoidae“ ab, in der alle menschenartigen Tiere (Menschenaffen und Menschen) zusammengefasst sind. Gleichzeitig erweiterte Dr. Bayanov in einer späteren Privatkorrespondenz mit dem amerikanischen Primatologen Dr. John Napier die Hominologie, indem er sie als Zweig der Primatologie und somit als Brücke zwischen Zoologie und Anthropologie beschrieb und demzufolge alle kryptozoologisch bekannten Tiere der Ordnung „Primates“ mit einbezog.
Die Hominologie unterlag im Laufe der Zeit oftmals dem Versuch einer weitergehenden Untergliederung verschiedener Autoren, angefangen von Dr. Ivan T. Sanderson, Mark A. Hall bis hin zu Professor Loren Coleman und Patrick Huyghe. Die jüngste Untergliederung benennt dabei neun unterschiedlichen Kategorien hominoider Kryptide.
Die Artikel wurden in taxonomische Gruppen eingeordnet, wobei die Zugehörigkeit nach klar erkennbaren Merkmalen oder der populärsten, d. h. nicht unbedingt tatsächlich zutreffenden, Theorie getroffen wurde.