10 | 09 | 2010
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Tag: AugenzeugenberichteOrdering

Diese Nachricht ist jetzt schon ein paar Tage alt, aber noch in dieser Umschau drin und da dacht ich... brings doch einfach hier ein und nutz es als Einleitung...

Wie der Victoria Times Colonist berichtet, wird sich nächsten Monat erneut ein Team von „Monsterjägern“ an den Cameron-See auf der Vancouver-Insel begeben um das örtliche Seeungeheuer zu suchen.

Der British Columbia Scientific Cryptozoology Club (BCSCC) besuchte den See erstmal im letzten September auf Einladung des Oceanside-Tourismus um die Anwesenheit des Cameron Seeungeheuers zu prüfen. Man fand nicht viel um das Mysterium zu lüften, aber zwei große Kontakte auf einem Fischsuchgerät veranlasten das Team zum See zurück zu kehren. Dies konnte im letzten Jahr nicht mehr stattfinden, da schlechtes Wetter und Ausrüstungsprobleme dies verhinderten.

John Kirk, der Mitbegründer des BCSCC, will wissen was die beiden Sonarkontakte zu bedeuten haben. Optimismus im See eine Ogopogo-artige Kreatur zu finden hat er aber nicht, zum Leben, Reproduktion, Ernährung usw. reicht der kleine See nicht aus. Ein Wels den jemand hier ausgesetzt hat, könnte die Kontakte weit besser erklären.

Die Expedition wird zwischen 13. und 15. September 2010 stattfinden. Berichte über eine Kreatur im See reichen laut BCSCC bis 2004 zurück.

Monster hunters to continue search for Ogopogo-like creature in Vancouver Island lake; Monster hunters continue search for creature in Vancouver Island lake Sightings of lake monster increase Even More Thoughts on Alaska Cadborosaurus Footage Nessie Revealed? Nessie nominated for tourism award Ootsa Lake creature sighting Introducing Neckie, Seneca Lake, NY’s answer to the Loch Ness Monster A scary fish story SHRIEKING CENTIPEDES AND ANT-IMPERSONATING TIGERS. I DO, APPARENTLY OWE AN APOLOGY (and am very happy to give it); An update on the Longleat forest cat study Reports of a big cat on the prowl in a Hampshire suburb Bali News: And the Tigers Come at Night QUELQUES ELEMENTS NOUVEAUX AU SUJET DU MOKELE - MBEMBE. Who Is Lee Frank? Unidentified animal attacks local woman Woman claims chupacabra attacked her Catoblepas Orang Pendek DNA Evidence; Orang-Pendek: DNA-Analyse offenbart möglichen Beweis für Sumatra-Yeti Legendary Humanoids: Ebu Gogo, The Flores Island Hobbit The gift of the sasquatch - part one; The gift of the sasquatch - part two Geschichten aus dem Bigfoot-Land - Teil zwei; Geschichten aus dem Bigfoot-Land - Teil eins What if a sasquatch became a voyeur?

Noch früher als das Aussterben des Java-Tigers kam das der Verwandten auf der Nachbarinsel Bali. Diese kleinste Unterart des Tigers (Panthera tigris balica) stand sowieso bereits aufgrund des noch begrenzteren Platzes unter Druck. Auch hier war die Hauptursache des Aussterbens wiederum hauptsächlich der Mensch mit seinem massiven Platzbedürfnis für Landwirtschaft und Wohnraum.Wie andernorts kam zudem das Verlangen einiger Leute hinzu, den „gefährlichen“ Tiger in einem sehr unfairen „Kampf“ mittels Feuerwaffen aus sicheren Entfernung zu töten. Sehr schnell wurde die kleine Population daher in unzugänglichere Bergregionen abgedrängt. In der Mitte der dreißiger Jahre war die Zahl der in Museen und als Jagdtrophäe ausgestellten Bali-Tiger bereits größer als die der noch lebenden. Aufgrund des dann ausbrechenden zweiten Weltkriegs sind keine genauen Daten über den Bali-Tiger im fraglichen Zeitraum vorhanden. Es scheint daher so, dass die Art bis zum Ende des Kriegs dank massiver Bejagung durch die Einheimischen und die niederländischen Kolonialisten verschwand. Auch die Gründung des West Bali Nationalparks 1941 konnte hieran nichts mehr ändern. Das nachweislich letzte Tier wurde am 27. September 1937 bei Sumbar Kirma im westlichen Bali erlegt. Dennoch gab es bis zum Ende der vierziger bis hinein in die frühen fünfziger Jahre unbestätigte Berichte, dass einige Tiger noch im westlichen Bali existieren. Diese Gerüchte wurden mit der Zeit immer weniger, bis sie schließlich ganz aufhörten. Erst 1965 startete der schwedische Zoologe Kai Curry-Lindahl eine Suchexpedition, die ernüchtenderweise ergebnislos verlief. 1972 wurde die Debatte über die fortwährende Existenz des Bali-Tigers erneut aufgenommen. Zwei Touristen hatten über ihre Konversation mit balinesischen Angehörigen des Forstministeriums erzählt, die ihnen von mindestens einem erst kürzlich gesichteten Tiger berichteten. 1975 wurden zoologische Untersuchungen von Zentral- und West-Bali durchgeführt, wiederum ohne Ergebnis. 1980 verkündete der WWF, dass Klauenspuren an einem Baum gefunden wurden, in etwa in der Höhe in der ein Tiger sie machen würde. Bestätigt werden konnte diese Mutmaßung jedoch nicht. Seitdem sind 27 Jahre ohne weitere Meldungen vergangen, daher bleibt der Status des Bali-Tigers weiterhin: ausgestorben.Jetzt kommen erneut Berichte über einen Tiger aus Bali. Ein ganzes Dorf ist demnach in Sorge vor Angriffen eines Tigers, der bereits mehrere Hunde und eine Ziege verletzt und/oder getötet haben soll. Ein Einwohner der Gemeinschaft von Dauh Siong bei Lumbung Kauh nahe Tabanan (West-Bali) behauptet, ein Tiger habe seinen Hund angegriffen. I Made Pariawan Mardika (37 Jahre) erzählte Beritabali.com diese Geschichte. Demnach sah er den Tigerangriff am 04.08.2010 und beschrieb das Tier als etwa einen Meter hoch und rund 70 Kilogramm wiegend. Mardika war in etwa 200 Metern Entfernung von seinem Haus um 9 Uhr morgens gerade am Gras schneiden für seine Nutztiere, als sein Hund der ihn ständig begleitete plötzlich verschwand. Um 11 Uhr kam er zurück aufs Feld und schrie nach seinem treuen Begleiter, als er ihn schließlich jaulen hörte. Der Laut führte ihn auf eine freie Lichtung, wo er einen "rot-orangenen Tiger mit gelben Akzenten und schwarzen Streifen" sah der in die Hinterläufe seines Hundes biß. Geschockt konnte Mardika nicht schreien (was vermutlich besser für ihn war) und so sah er den Tiger mitsamt seiner Beute im Dschungelgebiet von Tukad Balian Patok Nagasari verschwinden.Noch am selben Tag kam sein Hund jedoch schwer verwundet zurück nach Hause mit Bißwunden und teilweise kahlem Fell. Das Tier verweigere nun, das Haus zu verlassen. Ein weiterer, möglicherweise zusammenhängender Fall, betrifft die Ziege von Made Sumadi (gleichfalls 37 Jahre) des benachbarten Banjar Nagasari. Das Tier wurde tot entdeckt mit Bißspuren im Nacken und den Hinterbeinen.Einige spekulieren, dass die Tigersichtungen auf unbestätigte Freilassungen einstmals gefangener Katzen einige Jahre zuvor durch Bali's Conservation Society (KSDA) zurückgehen könnten. Die Behörden nehmen die Berichte aufgrund der möglichen Gefährdung natürlich ernst, weshalb der Polizeichef Nyoman Suarnata eine Untersuchung anordnete. Erst am 08.08.2010 sandte die KSDA ein Expeditionsteam aus um nach mysteriösen Tigern um Lumbung Kauh in West Selemadeg zu suchen. Suarnta bestätigte, dass die Suche auch in den Gemeinden Dauh Siong und Nagasari stattfanden.Bislang fehlt jedoch jeder weiterer Hinweis.

And the Tigers Come at Night

Da Richard Freeman in der heutigen Kryptozoologie-Umschau so nett über riesige Krokodile plaudert, ist das eigentlich eine gute Gelegenheit an Mahamba zu erinnern. In seinen gesammelten Reiseberichten über den Kongo, berichtet der belgische Entdecker John Reinhardt Werner von einem gewaltigen Krokodil. Werner hatte mit seinem Boot auf einer größeren Sandbank angelegt um für sein Essen einige Enten zu schießen. Er erkletterte einen Sandhügel, und keine fünfzig Meter von seiner erhöhten Position entfernt erblickte er die Enten. Doch genau auf halbem Weg zwischen ihm und seiner Beute lag das gewaltigste Krokodil, dass er je gesehen hatte. Nach den Vergleichen zwischen der Dampfmaschine seines Bootes und dem Krokodil kam er auf eine ungefähre Größe von sage und schreibe fünfzehn Metern, während er die Körperhöhe des Reptils auf etwa 1, 20 Meter schätzte. Kaum zwei oder drei Tage später lief der Abenteurer auf einer Sandbank auf. Nachdem sich nur noch ein knapper Meter Wasser unter dem Kiel des Bootes befand, wackelte es ungewöhnlich heftig und wäre nicht der niedrige Wasserpegel gewesen, hätte er beinahe angenommen ein Flusspferd gerammt zu haben. Urplötzlich rannte ein nach seinen Angaben etwa zwölf Meter langes Krokodil, offenbar unangenehm von seinem Boot getroffen, schnell ins tiefere Wasser. All diese Berichte veranlassten den bekannten Kryptozoologen und Kongo-Reisenden Roy Mackal auf seinen Expeditionen auf der Suche nach Mokele-Mbembe, die Einheimischen auch über Riesenkrokodile zu befragen. Sie bestätigten in der Tat die Existenz eines solch großen Krokodils, dass sie in ihrer Sprache (Lingala) "Mahamba" nannten und klar von "nkoli", dem hier lebenden Nilkrokodil (Crocodylus niloticus) unterschieden. Aber vielleicht trennten die Einheimischen diese Tiere nur wegen der auffälligen Größenunterschiede? Nicht ganz der neueste Artikel zugegeben und einiges würde der Autor heute auch anders schreiben, aber trotzdem interessant: Mahamba - Riesenkrokodil in Afrika.

2000 neue Säugetiere bis 2060? Nessie, Yeti, Bigfoot – Was steckt hinter diesen mythischen Kreaturen? Mysterious animal chupacabra killed in Ukrainian Chernigov region What In The World is This Animal In Bloomfield Township Montauk Monster: What Was It? Giant Serpent Killed? Giant Crocodiles SUR L'IDENTITE ZOOLOGIQUE DU MOKELE - MBEMBE Possibility of the existence of the Congolese giant spider Big cat caught on camera? Kentucky Footprint Find Will Call Hill Validating Big Foot Intrepid researcher looks high and low for allusive hominoid Patty-Whacked, Part 2: Unusual Suspects Silverstar Subject? North Carolina man calls coyotes, sees Bigfoot Recalling an encounter of the hairy kind TatraMan Some "HAPPY THOUGHTS" on BIGFOOT; Our OREGON TRIP; BF Books' READING List; CLARIFICATIONS on PAULIDES Bownessie: Expedition sucht Ungeheuer im Windermere Lake "Nessie" taucht in Devon auf A Monster of the Sea

Zur zweitägigen Gründungskonferenz der International Society of Cryptozoology wurde als erstes die oft gestellte Frage diskutiert, was Kryptozoologie ist (und mit was sich die Gesellschaft zukünftig befassen sollte). Nachdem eine längere Debatte über die Definition und die bislang verwendeten literarischen Begrifflichkeiten entstand, einigte man sich schließlich in Erweiterung der bestehenden Begriffsbestimmung darauf, dass Kryptozoologie „auch die mögliche Existenz von bekannten Tieren in Gebieten in denen sie nicht erwartet oder bekannt (weder jetzt noch in der Vergangenheit) sowie auch das unbekannte Weiterbestehen ausgestorben gedachter Tiere in die Gegenwart oder die jüngste Vergangenheit" enthalten solle. Einigkeit bestand darin, dass ein Tier nicht „unbekannt" oder „ausgestorben" sein muss, um für die Kryptozoologie von Interesse zu sein. Es muss vielmehr „unerwartet" sein. Damit enthalten sind also auch bekannte Arten drastisch außerhalb ihres angenommenen Verbreitungsgebietes oder anders ausgedrückt noch vorhandene und gut bekannte Arten, die als nicht in einem bestimmten Gebiet lebend registriert sind. Ohne Frage ist das ganze an sich ist ein interessantes und für die Recherche zu Kryptiden auch zu beachtendes Gebiet. Aber letztlich sind die meisten Meldungen z. B. über Großkatzen WEIT außerhalb ihres Verbreitungsgebietes ehrlicherweise oftmals doch nichts weiter als entlaufene Tiere, Verwechslungen, Einbildungen u. ä. Und  selbst wenn nicht - eine wirkliche Population bildet ein einzelnes Tier auch nicht (und eine neue unbekannte Art steckte bislang in den seltensten Fällen dahinter). Von solchen Hot Spots wie Großbritannien also einmal abgesehen - sind Raubkatzen z. B. in Deutschland also ein schönes Sommerlochthema...

Vorpommern: Behörden warnen vor freilaufender Großkatze; Raubtier schlendert angeblich durch Mecklenburg-Vorpommern; Raubkatze im Uecker-Randow-Kreis erneut gesichtet; Mysteriöse Raubkatze in Mecklenburg?; Angler beobachten angebliche Großkatze im Uecker-Randow-Kreis; Freilaufendes Raubtier angeblich erneut gesichtet; Keine neue Spur von Raubtier in Mecklenburg-Vorpommern; Raubkatze in Vorpommern - Wilder Löwe jetzt in Ahlbeck gesichtet; SPEKULATIONEN ÜBER GOLDSCHAKAL IM NORDEN ‘Big cat’ startles jogger New Devon Coast Sea Serpent Photograph; Mystery 'sea monster' seen; Mysterious creature was spotted off the British coast; BBC - Has a sperm whale returned to Devon waters?; Is this the new Loch Ness Monster?; The new Nessie? Mystery 'sea creature' spotted off British coast; Neue Seeschlangen-Sichtung in Großbritannien; Neues Seeungeheuer: Briten bejubeln Nessie Nummer zwei

Am 25. Juli jährte sich der sogenannte Lawndale-Vorfall zum 33 mal. Grund genug und da es in einem unserer heutigen Links auch aufgegriffen wird, einen kleinen Ausflug in die kryptozoologische Geschichte zu unternehmen:

Am 25. Juli 1977 spielte der Junge Marlon Lowe zusammen mit Freunden hinter seinem Haus in Lawndale, Illinois, als zwei riesige Vögel am Himmel erschienen. Ihre, offensichtlich aggressive, Aufmerksamkeit wurde zuerst Travis Goodwin zuteil, der sich jedoch mit einem Sprung in ein Schwimmbecken retten konnte. Die Vögel waren jetzt hinter dem zehnjährigen Marlon her, der weniger Glück hatte. Er rannte weg, spürte jedoch alsbald die Fänge eines der Greifvögel die Träger seines T-Shirts erfassen und ihn gute zwei Meter in die Lüfte heben. Marlon tat das, was jeder in einem solchen Fall tun würde - lauthals schreien. Schnell kamen seine Mutter und drei weitere Erwachsene alarmiert angerannt und sahen schon von weitem die wirklich bizarre Szene. Der Vogel trug den verzweifelt um sich schlagenden schweren Jungen ganze 91 bis 120 Meter vom hinteren Garten in den Vorgarten. Einer der Schläge traf den Entführer dann endlich und veranlasste ihn den völlig unverletzten Marlon loszulassen. Die Vögel versuchten jedoch keinen weiteren Angriff und flogen davon. Eine Suche in der Umgebung kurz darauf brachte natürlich kein Ergebnis. Wie sahen die Vögel nun aber aus? Beide geierähnliche Vögel waren bis auf ein weißes ruff um den langen Hals völlig schwarz. Der Schnabel war groß und gebogen, ein eindeutiges Zeichen für einen Greifvogel. Die Flügelspannweite betrug nach den Schätzungen der Beteiligten etwa zwischen 2,34 und 3 Metern. (aus: Riesenadler/Riesenvögel?)

Thunderbird History: Thunderbirds Attack Boy IVORY-BILLS LiVE ???!: -- The Good, the Bad, and the Fuzzy... The Monster Manual Is this proof of a Northern Territory tiger? Wife Swap’s Bigfoot Family: July 30th Hundreds gather to tell stories of Bigfoot Gordon Creek Rock Throwing Goin' Back to Cali, Part 1 Bigfoot, Garlic, and Marshmallows Q&A: Roosevelt related Bigfoot story in his book Can You Assist? Need Giant Track Scan! Mande Burung: Expedition sucht den indischen Yeti; Mande Burung Expedition Tajik Yetis; Tajikistan: In Search of the Yeti Revised Abominable Family Trees Bears, Bearmen and Bearmonkeys Giant Eels Loch Ness Monster Sightings Surveyed

Wir haben Sommer! Über dreißig Grad im Schatten seit Tagen lässt die einen jubeln und die anderen verzweifeln. Der Autor persönlich gehört zur zweiten Gruppe, nicht zuletzt da der zusätzlich Wärme erzeugende Computer dieser Tage doch eher ausbleibt. Viel zu verpassen gab es allerdings eigentlich auch kaum, denn neben dem beinahe schon obligatorischen Krokodil in irgendeinem Fluss bzw. Badesee finden sich auch - zunächst zumindest - kurios anmutende Themen wie beispielsweise ob Walpenisse für Seeungeheuersichtungen verantwortlich sein könnten und ob Patty (der weibliche Bigfoot aus dem Patterson/-Gimlin-Film) nicht möglicherweise an Steatopygie leidet. Das "Highlight dieses Sommers aber könnte ein waschechter Bigfoot im Garten eines 70-jährigen "Mr. Mike" aus den USA werden. Könnte sie werden, aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Die "Silly Season" hat gerade erst angefangen...

Bigfoot believers Sasquatch creature known by many names in Indian legends Bigfoot Found in North America – Documented Events Reveal Sasquatch Lives; Breaking Bigfoot Story: Holes Developing; Update: Backyard Bigfoot Witness; Backyard Bigfoot Witness on the Air Tonight; Bigfoot-Familie im Garten - Sommerloch-Ente oder Sensation?; Bigfoot Found In North America? Not So Fast Do Bigfoot Show Steatopygia? Spotlight Location: Louisiana, Missouri Muddying Clearwater White Thylacine Top Ten Cryptid Ungulates Mylodon burrows in Patagonia? Cat(ch) me if you can - ABC Shepparton MOKELE - MBEMBE EXPEDITIONS: L'EXPEDITION DE JUIN - JUILLET 2010 Chupacabras: Real or Fake? July 6th’s Sea Serpent: A Penis? The lake monster of Loch Oich No Nessie? Meet the Bear Lake Monster Viking Serpents Japanese Giant Fish, Part 6- Phantom Giant Rays Marine incident cause for fear

Da Glen Vaudrey im Blog des CFZ den "Coje ya menia" kurz vorstellt, wollten wir dies aufgreifen und mit einem Auszug auf unseren eigenen Artikel "Langzahn ist nicht tot: Säbelzahnkatzen in Afrika?" hinweisen:

Ilse von Nolde, die sich mehr als zehn Jahre in Afrika aufhielt, befragte unzählige Eingeborene im Stromgebiet des Kuango (Angola), wobei sie immer wieder charakteristische Merkmale in den Beschreibungen fand. 1939 veröffentlichte sie ihre über ein Jahrzehnt gesammelten Erkenntnisse in einem Aufsatz mit dem Titel „Der „Coje ya menia“. Dieser Name ist die wörtliche Übersetzung eines Kumbundu-Wortes26 ins Portugiesische und bedeutet soviel wie „Löwe des Wassers“. Dr. Ingo Krumbiegel, studierter Zoologe und einer der ersten deutschen Autoren die ernsthaft kryptozoologische Thematiken aufgriffen, berichtet dazu in seinem Werk „Von neuen und unbekannten Tierarten“:

[...] Gleichmäßig und sachlich, ohne Neigung zur Sensation, berichten die Eingeborenen von jenem Tiere, es sei ein unerbittlicher Feind der Nilpferde und etwas kleiner als diese. Wie das Nilpferd lebe es im Wasser, könne aber ebenso gut an Land gehen. Wenn der Quanzafluß zur Regenzeit geschwollen ist, wandern die Tiere in die Nebenflüsse und Lagunen. Sie führten eine nächtliche Lebensweise, und von den Flussgegenden schalle nachts ihr Gebrüll. Die Nilpferde gehen ihnen aus dem Weg und verlassen das Revier. Merkwürdig ist die ganz präzise Angabe, dass das Tier die Nilpferde wohl tötet, indem es fürchterliche Wunden schlägt, das Opfer aber nicht frisst. [...]

Einmal begegnete Frau v. Nolde sogar einem Eingeborenen, der Sandalen aus Nilpferdhaut anhatte. Auf ihre erstaunte Frage, ob er das Tier selber erlegt hatte, bekam sie die Antwort der „Coje ya menia“ hätte es getötet. Jenes Tier wurde von seiner körperlichen Erscheinung her als etwas kleiner als ein Flusspferd und mit langen Stoßzähnen oder den Eckzähnen eines Raubtiers ausgestattet beschrieben. Der detaillierteste Bericht über diesen „Wasserlöwen“ stammt von einem portugiesischen Lastwagenfahrer, der gehört hatte, dass ein „Coje ya menia“ in der vergangenen Nacht ein Flusspferd am Fluss entlang gejagt habe. Entschlossen machte sich der Mann mit einigen Eingeborenen auf die Suche, was letztlich nicht schwer war, da man nur dem zertretenen Gras und dem aufgeworfenen Erdreich folgen musste. Die Abdrücke die der Verfolger hinterließ, beschrieb der Portugiese als kleiner im Vergleich zum Flusspferd und an Elefanten-Fährten erinnernd (also vermutlich eher rundlich). Nach mehreren Stunden fand man das tote Flusspferd schließlich inmitten eines furchtbaren Schlachtfeldes. Der Körper des Tieres war völlig zerfetzt und mit langen Schnitten bedeckt „als sei er mit der Catana (dem Buschmesser) zerhauen“. Die detaillierte Beschreibung des Fundortes bzw. des Fluchtweges hätte diesen (und manch anderen) Punkt klären können., genauso wie auch nähere Angaben zu den Spuren des „Coje ya menia“ überaus hilfreich gewesen wären. So hätte der Abstand der Fußspuren für die Verifizierung der Fortbewegungsweise des Verfolgers äußerst aufschlussreich sein können. Statt präziserer Angaben erwähnte der Portugiese jedoch, dass die Spuren „Zehen unter dem Ballen“ aufwiesen, was die Sache statt leichter nur noch komplizierter machte. Auch die zurückgelegte Wegstrecke während der Verfolgung wären eine wertvolle Hilfe zur näheren Identifikation des Angreifers gewesen, doch auch hier gibt der Bericht keinerlei detailliertere Angaben. So blieben leider nur allerhand Mutmaßungen wie zum Beispiel ob der Angreifer das Flusspferd zu Tode gehetzt oder erst im letzten Moment angesprungen hatte oder gar auf dem armen Tier wie auf einem Pferd ritt, bis es tot zusammenbrach. Vielleicht war der Portugiese aber ja letztlich in seiner Beschreibung des Kadavers (Der Körper des Tieres war völlig zerfetzt und mit langen Schnitten bedeckt „als sei er mit der Catana (dem Buschmesser) zerhauen“.) ja wesentlich näher an der Wahrheit als er dachte?

Introducing the Coje Ya Menia Introducing the Tsy-Aomby-Aomby Cryptozoology’s Fathers cryptids, gnomes, sasquatch sightings cryptozoology, thunderbirds, big birds, bigfoot encounter, alien big cats On the hunt for the big cat that refuses to die How to Check Out a Hoax With Ease Hunting the Kawekaweau Extractions from Heuvelmans, In The Wake of the Sea-Serpents, "Mistaken Observations" Category. The 1930's Caddy sightings. news about Hawkesbury River creature ; More on Hawkesbury River More Loch Hourn creature sightings Heuvelmans' vs Dinsdale's Longnecks Is publicity hiding Nessie? ‘Snooty’ Inverness grapples with Nessie; City must ditch snooty attitude toward Nessie Kurzfilm der Woche: Der Beweis, dass es Nessie nicht gibt Cowichan Lake Serpent The Augusta Sea Serpent Meeresungeheuer lehrt Australien das Fürchten Bear Lake Monster Revisited Lake Hodges creature The PAULINE SS, 1875, And Its Most Improbable Proportions The VALHALLA Sea-Serpent Sighting “Champlain Bubbles” Old Sea Serpent Reports Ancient legends once walked among early humans? That's a big foot, but is it Bigfoot? 911 calls released in alleged Bigfoot sighting Snodgrassmen? CONVERSATIONS WITH BIGFOOT: A Hoax? Plus BIGFOOT MEGA-MISCELLANY, Including a Discussion with ONIL DAS GUPTA, News, Links and... Bigfoot POOP Knobby Update Sasquatch As Noble Savage Why do we need to look for Bigfoot? Sasquatch Phonetic Alphabet Why Believing In Bigfoot Is Good

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

Jean-Jacques Rousseau

In diesem Sinne jammert der Autor diesmal nicht über mangelnde Zeit, sondern präsentiert schlicht ohne weiteren Kommentar die Links:

Royal Navy 'does not keep sea monster sighting archive'; England: Royal Navy verneint Existenz von Seeungeheuer-Archiv; No Sea Serpent File Does Not Mean No Sea Serpents; No Sea Serpents Here, Says UK's Royal Navy An intriguing theory about the Loch Ness Monster ( long post) The Loch Ness creature since 2002 Why no one has yet found proof of the Loch Ness creature Did Tim Dinsdale film Nessie? Scots actress Karen Gillan wants Doctor Who to take on Loch Ness monster Oggie of Onondaga Lake Irish Nessie appearance 1999? The other Lake Trout monster Record sea monster sightings, says city expert Possible Identifications for some of Bruce Champagne's Independent Sea-Serpent Classification Categories Animal Planet's 'River Monsters' visits Illiamna Lake Bigfoot might not be real, but the fascination is Million Dollar Colorado Bigfoot Hunt A Hoax? Bob Gimlin: A Maybe Speaker at Eugene Bigfoot Conference; Hundreds gather here for Bigfoot conference Meldrum & Gimlin: June 5th Bigfoot: Alive and Living in Greater Minnesota? Central Illinois man on watch for Bigfoot Bigfoot "habituators": Wenn das Unglaubliche zum Alltag wird East Texan recalls encounters with Bigfoot My Bigfoot Encounter – Highway 180 – Arizona Put Bigfoot On The Endangered Species List To Protect Hunters?; Please Put Bigfoot on the Endangered Species List BIGFOOTING ARCHIVAL COLLECTION 1; Free May 2010 Issue of THE BIGFOOT TIMES, New BIGFOOT ART, and BF News What Constitutes a BIGFOOT-SASQUATCH ENCOUNTER? Standards for Perception and Assumption (Part One); BF'S BLOG'S BIOGRAPHY, BLACK PANTHER SIGHTING!

Tarnen und täuschen wie beim Militär scheint nicht seine Sache zu sein. Denn erneut wurde Cammie, das Seemonster des kanadischen Sees Cameron, gefilmt (Video siehe Link zu BCLocalNews). Dieses Mal wurde es von Kim MacDonald und ihrem achtjährigen Sohn Tristan gesichtet die am 05.01.2010 um zwei Uhr nachmittags mit dem Auto nach Port Alberni fuhren. Zuerst sah die Mutter, die ihren Sohn gerade von der Schule abholte, die Kreatur nur aus den Augenwinkeln. So dachte sie zuerst auch, es handle sich um einen schwimmenden Wasservogel. Doch als sie näher kam, änderte sich ihre Meinung bald. „Da war ein enormer Platscher, wie wenn jemand ins Wasser springt.“ Dort wo dies geschah war nun ein großes Objekt, das nicht wie ein schwimmender Baumstamm aussah sondern lebendig. MacDonald lenkte ihren Wagen an den Fahrbahnrand und beobachtete das Objekt nun genauer. „Es war groß. Der Kopf, wenn es ein solcher war, war groß, größer als der eines Bibers. Ich nahm meine Kamera und sprang auf das Dach meines Trucks.“ Es gelang ihr, die Kreatur für etwa eineinhalb Sekunden zu filmen ehe sie in den Fotomodus umschaltete und ein Bild schoss kurz bevor das Objekt außer Sicht sank. „Nachdem ich das Bild gemacht hatte war es weg. Ich fahre hier immer entlang und habe noch nie etwas wie das zuvor gesehen. Es war rund und groß. Mein Herz schlug für eine lange Zeit schneller.“ Zwar hat Kim MacDonald keine Ahnung was sie da gesehen hat, aber sie weiß was es nicht war. „Ich denke es war definitiv kein Fisch oder Biber.“

BCLocalNews

Loren Coleman klagt in einem seiner heutigen Beiträge über das Leid, dass man als weithin bekannter Kryptozoologe hat. Mit dem Hinweis auf einen Medienbericht, wonach Mönche in einem russischen Kloster an den Ufern des Flusses Don "Satan" (der geneigte Leser mit Allgemeinbildung wird ihn kennen, der Typ mit der roten Haut, den Hufen und Hörnern und dem Schwanz mit pfeilförmigem Ende) gefangen haben und ihn nun festhalten bis weitere Hilfe eintrifft, bat man unseren amerikanischen Kollegen sich doch bitte dieser Geschichte anzunehmen. Man habe diesen Bericht gelesen und sofort gedacht, dies wäre doch ein Job für Kryptozoologen. Die Mönche bräuchten dringend Hilfe, Coleman oder einer seiner Kollegen möge doch bitte schnell helfen. Ob dies nun eine Scherz-Email war oder nicht, ist es ein guter Anlass um nochmals einen Absatz unserer Einführung in die Kryptozoologie aufzugreifen:

Phänomene, Mysterien u. ä. sind populäre Themen, was für die Kryptozoologie bedauerlicherweise ein Image-Problem hervorgerufen hat. Vielfach wird in den Medien, im Internet oder im allgemeinen Gedankengut die Kryptozoologie mit diesen Themen in Verbindung gesetzt und der Eindruck hervorgebracht, es handle sich um unirdische oder paranormale Zoologie. Kryptozoologie ist jedoch keineswegs eine „arkane oder okkulte Zoologie“ wie bereits Heuvelmans feststellte. Folkloristische Entitäten wie Geister, Vampire, Werwölfe usw. sind keinesfalls kryptozoologisch, sondern basieren (wissenschaftlich gesehen) auf menschlichen Psychosen und Krankheiten. Theorien über paranormale Eigenschaften oder Erklärungen die (vor allem in den Jahren zwischen 1970 und 1980) für einige Kryptide aufgestellt wurden, basieren in der Regel nur auf unzulänglichen Kenntnissen und Datenanalysen beziehungsweise -sammlungen. Die Kryptozoologie ist im Rahmen der anerkannten Natur- und Geisteswissenschaften einzig und allein auf der Suche nach möglicherweise existierenden Tieren!

Ockhams Rasiermesser ist das Sparsamkeitsprinzip in der Wissenschaft. Es besagt, dass von mehreren Theorien, die den gleichen Sachverhalt erklären, die einfachste zu bevorzugen ist. [...] Diese Regel wurde im 19. Jahrhundert zwar nach Wilhelm von Ockham (1285–1347) benannt, obwohl Ockham selbst nie ausdrücklich ein solches Prinzip aufgestellt und benannt hat, sondern es eher implizit in seinen Schriften gebraucht. [...] Die bekannteste Formulierung besagt, dass „Entitäten nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden dürfen“ (lat. Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das:

Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen. Eine Theorie ist im Aufbau der inneren Zusammenhänge möglichst einfach zu gestalten.

Das ockhamsche Sparsamkeitsprinzip fordert, dass man in Hypothesen nicht mehr Annahmen einführt, als tatsächlich benötigt werden, um einen bestimmten Sachverhalt zu beschreiben und empirisch nachprüfbare Voraussagen zu treffen. Ein Hintergedanke ist dabei auch, dass Hypothesen mit wenigen Annahmen einfacher zu falsifizieren sind als komplexere Hypothesen. Der Zusatz „Rasiermesser“ ist als Metapher zu verstehen: Die einfachste Erklärung ist vorzuziehen, alle anderen Theorien werden wie mit einem Rasiermesser wegrasiert. Nicht ganz klar ist bei Ockhams Rasiermesser, was einfach und kompliziert bedeutet. Es geht hier nach überwiegender Auffassung weniger um die einfache Nachvollziehbarkeit des Erklärungsmodells, als um die Art und Qualität der erforderlichen unüberprüfbaren Annahmen (Axiom). Im Zweifel wird die kürzeste Darstellung als die einfachste betrachtet. [...]

Der Dangerous Wild Animals Act (DWAA) von 1976 ist ein Gesetz von Großbritannien, dass ursprünglich erlassen wurde um mit der steigenden Mode der Leute der späten 1960er und frühen 1970er Jahre sich exotische Haustiere, oftmals sehr gefährlichen Arten und Hybriden zwischen Wild- und domestizierten Arten wie Wolfshund oder Bengalkatze, zu halten. Es wurde immer mehr als unakzeptabel – im Bezug auf die öffentliche Sicherheit – gesehen für den durchschnittlichen Bürger sich ein potentiell gefährliches Tier ohne irgendeine Form von Kontrolle zu halten.Die Absicht war sicherzustellen, dass wenn private Individuen gefährliche Tiere halten diese dies unter Umständen tun, die kein Risiko für die Öffentlichkeit und keine Gefährdung des Wohls der Tiere darstellen.Dies führte jedoch auch dazu, das einige bisherige Halter von gefährlichen Tieren diese aus diversen Gründen in die Wildnis entließen. UndNick Redfern informiert uns nun, wie sich die Regierung des Landes - auch in Folge des DWAA - im Laufe der Jahre mit dem Phänomen der sogenannten Alien Big Cats beschäftigte.Loren Coleman wärmt ein altes Video eines angeblichen Bigfoots auf, Merja Ileka berichtet über eine nicht identifizierbare Kreatur aus Namibia die dort Nutztiere tötet, Tabitca spürt dem kalifornischen Seemonster des Elizabeth Lake nach, Austin Whittall berichtet über Sichtungen von patagonischen „Ptero-“ und „Plesiosauriern“ und der neueste Trailer des Films "Clash of the Titans" führte zu einer kurzen Übersicht der Historie riesiger Kraken.

Lair of the Beasts: Monsters and the Government The Kryder Blobsquatch ImageNature conservation unable to identify mysterious creatures The Elizabeth Lake story - myth or monster? Flying Creatures - Strange birds. Part 2. The Plesiosaur at Laguna Negra (Plesiosaur Lake), Epuyen. Part 1. New Clash of the Titans trailer features the legendary Kraken

Delcourt’s Riesengecko (Hoplodactylus delcourti) ist mit 60 Zentimetern Gesamtkörperlänge einer der größten Geckos überhaupt. Die Art wurde erst 1986 beschrieben, nachdem man ein totes Exemplar im Museum von Marseille entdeckte (Hoplodactylus delcourti n. sp.(Reptilia: Geckonidae), the Largest Known Gecko", Bauer, A.M. & Russell, A.P.; New Zealand Journal of Zoology (1986), Vol. 13: 141-148.). Die Herkunft und das dazugehörige Datum konnten jedoch nicht weiter eruiert werden. Man vermutetete, dass das Tier aufgrund seiner Morphologie zur Unterfamilie Diplodactylinae gehörte und lokalisierte sein Verbreitungsgebiet so irgendwo im südwestlichen Pazifischen Ozean. Weitere Ermittlungen zoologischer und kryptozoologischer Art erbrachten letztlich, dass H. delcourti aus Neuseeland stammen musste. Dies wird unter anderem auch durch eine mögliche Verbindung zwischen Legenden der Maori über eine große "Echse" namens "Kawekaweau" unterstützt. Der Chief der Urewera-Maori tötete demnach noch 1870 eines dieser Tiere im Waimana-Tal im Norden der Insel. Ein gewisser Joe McClutchie behauptete zweimal einen riesigen Gecko gesichtet zu haben -  einmal in den späten 60ziger und einmal in den frühen 80ziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. 1970 wollen Neil Farndale und andere des Nachts mit dem Auto eine rund 60 Zentimeter lange Echse angefahren und getötet haben.Neben dem eröffnenden Artikel einer ganzen Reihe zum Kawekaweau von Richard Muirhead setzt sich die Artikelreihe von Loren Coleman zu körperlichen Hinterlassenschaften von Hominoiden genauso fort wie die Archivreihe von Oll Lewis. Dale Drinnion beschäftigt sich mit der Sichtung von Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent". Belustigend ob des Themas ist Colemans Blick auf Jackalope und Wolpertinger, auch wenn reale  Hintergründe diskutiert werden. Nicht lustig findet der Amerikaner jedoch die Aufbauschung des Minnesota-Bigfoot durch die Medien.

`KAWEKAWEAU` ANOTHER GIANT LIZARD IN NEW ZEALAND.PART ONE The Ichnological Evidence For ABSMs CFZ ARCHIVING PROJECT: BHM Part Seventeen Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent" Are Jackalopes Real? ABC News Boosts Bogus Bigfoot

 

Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das Sinterklaasfeest gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Patron von Neu Amsterdam, dem späteren New York war. Aus Sinterklaas wurde Saint Claus und schließlich Santa Claus.Soweit zumindest behauptet es der Wikipedia-Eintrag. Doch geht es nach dem finnischen Film Rare Exports Inc., ist Santa Claus in Wahrheit eine eigene bislang unbekannte und nicht ganz ungefährliche Art - ein Kryptid. Eine Warnung jedoch vorweg: Kinder sollten sich die verlinkten Szenen nicht ansehen! Loren Coleman wirft derweil nochmals einen Blick auf die Frage, warum man noch keinen toten Bigfoot in den Wäldern gefunden hat, David Pescovitz interviewt Coleman im Zuge der Neueröffnung des International Cryptozoology Museum (ICM), Mike Conley berichtet über die Bigfoot Research Organisation (BFRO) und einen alten Augenzeugenbericht und der Herald Wire Report glaubt wie die befragten Biologen nicht das ein von Jägern geschossenes Foto einen Bigfoot zeigt.

Santa Claus is the Ultimate Cryptozoological Nightmare Where should we look for Bigfoot bones? Bigfoot's Museum: Loren Coleman on his new cabinet of cryptozoology curiosities Mike Conley's Tales of the Weird: Web site collects Bigfoot encounter stories Northern Minnesota deer hunters say they caught Bigfoot on camera

Das Jahresende naht. Spätestens wenn der amerikanische Kryptozoologe Loren Coleman seine Top Ten-Listen zusammen- und vorstellt, merkt der Verfasser dieser Zeilen es. Den Reigen eröffnet in diesem Jahr die Liste der leider verstorbenen Personen die mit Kryptozoologie im weitesten Sinne zu tun hatten. Dazu zählen die beiden „Nessie-Veteranen“ Robert Rines und James E. Colvin, ihre Kollegen aus der Bigfoot-Forschung Michael Dennett, Ed Patrick und Sallie Ann Clark genauso wie die Augenzeugen von Kryptidensichtungen wie Joseph Neminich, Marcella Bennett oder Chris Davis. Der Notruf der beiden Obdachlosen, die einen jagenden Bigfoot in Texas beobachtet haben wollen fand seinen Weg ins Internet, genauso wie ein Bericht über Bigfoot im nördlichen Fayette (Georgia, USA) wo man die Kreatur bislang gar nicht verbreitet wusste, ein Artikel über steigende Sichtungen des haarigen Kryptiden in Michigan (USA) und ein alter Zeitungsartikel über das Seeungeheuer von Lake Utopia (Kanada). Gleichfalls im nassen Element angesiedelt ist die Übersicht von Brian Swancer über die riesenhaften Fische im japanischen Gebirgssee Otori-ike. Und nach so vielen Informationen zum Grübeln und Nachdenken zum Schluss noch die Geschichte über die polnische Polizei, die einen Stoffpanther jagte…

Top Ten Cryptozoology Deaths 2009 Texas Bigfoot 911 call: The San Antonio sasquatch Uh oh, Bigfoot roaming in north Fayette? Michigan Bigfoot Sightings On the Rise Lake Utopia Monster Takitaro Polish Police in Panther Prank

Erneut präsentieren Mike und Greg Warner neues aus ihren Forschungen rund um die Super-Riesenschlangen (siehe auch unsere Nachricht vom 07.07.09 "Riesenanakondafoto ein Hoax?" sowie die anhaltende Diskussion im Forumsthread "Peruanische Superanakonda"). Einer ihrer Bekannten fand einen insoweit interessanten Zeitungsbericht, woraufhin ihn die beiden in das Amazonas-Dschungeldorf AH Juan Pablo de la Luz im Distrikt San Juan Buastista entsandten um Fotos zu machen sowie Augenzeugen zu befragen. Nur wenige Kilometer entfernt fand im Juni 2009 ein unglaubliches Ereignis statt, dass ebenfalls in der örtlichen Presse für Schlagzeilen sorgte und mittlerweile den Spitznamen "Moronococha-Ereignis" innehat. Eine gigantische schwarze Boa schob demnach eine Insel schwimmender Vegetation über einen See um ein Pfahlhaus zu zerstören. Im Laufe des 09.11.2009, dem Tag des neuerlichen Vorfalls, fanden sich Reporter der Zeitung El Popular ein, die den Warners freundlicherweise ihre Fotos zur Verfügung stellten. Zusammen mit Fotos ihres Bekannten vom 16.11.2009, glauben die beiden darin einen "Kanal", verursacht durch eine gigantische Schlange, zu sehen. Denn Vater und Sohn Warner glauben, dass die unterschiedlich bezeichneten Kryptide "Sachamama", "Yacumama" und "Minhocao" ein und dieselbe Tierart sind - eine gigantische schwarze Schlange, die für ihr grabendes Verhalten bekannt ist und große Kanäle und Schneisen in ihrem Habitat hinterlässt.

Die bereits erwähnte Zeitung berichtet nach einer Übersetzung: "Einwohner sind beängstigt in AH Juan Pablo de la Luz im Distrikt von San Juan Buastista, denn sie sind sicher, dass eine gigantische Boa im Gebiet ist. Als schwere Regenfälle waren, sagten die Nachbarn dass sie Laute ähnlich zu denen eines Traktors hörten, aber keiner wagte sich aus dem Haus um nachzusehen was es war. Am Morgen war da schließlich ein 20 Meter langer und 5 Meter breiter Weg, genug um die Leute von der Anwesenheit einer Boa zu überzeugen und sie um ihr Leben fürchten zu lassen."Näheres, die Fotos inklusive Beschreibungen was die Warners darin sehen sowie Augenzeugeninterviews und weitere Informationen zum Moronococha-Ereignis auf der Webseite Bigsnakes.net.Die zoologische Realität bezüglich gigantischer Super-Riesenschlangen wird im Artikel Riesenanakonda - Sucuriju gigante und Co. beleuchtet.

Interessant zu wissen ist es am Rande, dass derartige Geschichten durchaus ein Thema sind am Amazonas. Es gab im Laufe der Jahre einige derartige "Schauermärchen", darunter spektakuläre wie die Erschießung einer gigantischen Superschlange durch das Militär. Insofern hat die ganze Angelegenheit skeptisch und ein wenig ironisch betrachtet am Amazonas auch etwas vom Nessie-, Bigfoot- und Chupacabra-Hype andernorts oder nicht?

Bigsnakes.net

Seit Jahren sammeln Simon Townsend und John Turner, assistiert von Joanna Seidel, Berichte über Sichtungen von großen Großkatzen im Gebiet um Penola und südlich bis Port MacDonnell nach Victoria hinein. Sichtungen im südöstlichen und westlichen Victoria sind laut Townsend seit über 100 Jahren verzeichnet. Generell wird dabei von großen, unidentifizierten katzenähnlichen Kreaturen von der Größe eines [[Puma|Berglöwen (Felis concolor)]] oder [[Leopard|Leoparden]] (Panthera pardus) berichtet. „Allgemein von den Einheimischen als Panther bezeichnet, werden diese Tiere regelmäßig aus den Gebieten West-Victoria und dem südöstlichen South-Australia berichtet. Die meisten Sichtungen ereignen sich in der Dämmerung, bei Nebel oder nach Einbruch der Dunkelheit wenn andere Wildtiere besonders aktiv herumstöbern und herumwandern. Manchmal werden sie beim Fressen von auf der Straße getöteten Kängurus oder frischen Schafskadavern auf den Koppeln gesehen. Die Beobachter [der ABC-Situation] haben Besucher der Region eingeschlossen, die im Busch wanderten oder diesen motorisiert durchquerten und Farmer oder Buscharbeiter die ihrer täglichen Arbeit nachgehen.

Die Berichte würden zwar zwei unterschiedliche Farbtypen umfassen, aber sind ausnahmslos als „wie eine Großkatze" beschrieben. „Die zwei berichteten Farben sind gelbbraun und schwarz - könnte es sein, dass es zwei Typen [wissenschaftlich] unbeschriebener Großkatzen im Busch gibt?" spekuliert Townsend.

Borderwatch

{mosimage}Am 13.04.07 wurde die Polizei Minden über die Sichtung eines 49-jährigen Mannes aus Espelkamp unterrichtet. Dieser hatte einen Tag zuvor, am 12.04.07 gegen 18 Uhr im Naturschutzgebiet Großes Torfmoor in achtzig Metern Entfernung eine ungewöhnlich große Katze gesehen und diese auch fotografiert. Der Fotograf mutmaßte, dass es sich um einen schwarzen Panther handeln könnte. Im Gegensatz hierzu, sah ein hinzugezogener Mitarbeiter des Allwetterzoos Münster mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit lediglich eine große Hauskatze (Felis catus). Obwohl gemäß Polizei keine Raubkatze aus privater oder zoologischer Haltung ausgebrochen ist, informierte man vorsorglich die Anwohner über die Sichtung des Tieres und warnte vor dem Besuch des Naturschutzgebietes.

Kurz darauf wurde das Tier erneut gesichtet, diesmal durch einen Jäger. Beamte der Polizei bestätigten die Analyse des Zoomitarbeiters, wonach es sich um eine verwilderte, große Hauskatze handelt.

Presseportal 14.04.07 09.31 Uhr Presseportal 14.04.07 04.34 Uhr

{mosimage}Erik Meijaard und seine Kollegen Andrew C. Kitchener, and Chris Smeenk präsentieren in Mammal Review, 36, 318-324 ihre Forschungsergebnisse zu dem unbekannten Tier, dass bereits im Mai 2005 im Kayam Menterong Nationalpark auf Borneo fotografiert wurde. Nach der Analyse der zwei Kamerafallenfotos und dem morphologischen Vergleich zu 17 ähnlich aussehenden Arten der Region, kommen sie zu dem Ergebnis das es sich nicht um eine neue Raubtierart handelt. Vielmehr entstammt das Tier nach ihrer Ansicht der Gattung der Schwarzen Gleithörnchen, vermutlich um das selten gesichtete Thomas-Gleithörnchen (Aeromys thomasi). Dennoch mahnen auch Meijaard und seine Kollegen zur Vorsicht und befürworten eine weitere, ausführlichere Untersuchung da eine Fotoanalyse nur unzureichend sein kann.Die Kreatur wurde von einer Forschungsgruppe des WWF unter Leitung des Biologen Stephan Wulffraat im Kayan Mentarang National Park auf Borneo fotografiert. Es ist größer als eine Hauskatze, dunkelrot und verfügt über einen langen, muskulösen Schwanz. Befragungen unter den Einheimischen ergaben keine weiteren Erkenntnisse, offenbar ist es auch ihnen unbekannt. Spekulationen drehten sich zum einen um eine bislang unbekannte Art, "eine Art Schleichkatze - die Familie zu der auch Zibetkatzen und Mungos gehören - welche eine sehr wenig bekannte Gruppe darstellt." (Nick Isaac v. Institute of Zoology, London).  Nach Ansicht des (Krypto-)Zoologen Loren Coleman könnte es sich jedoch statt um eine unbekannte Art auch um einen Schlichtroller (Diplogale hosei) aus der Familie der Schleichkatzen handeln.

Mammal Review Newsbeitrag v. 06.12.05  Newsbeitrag v. 09.05.05 

 

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