Die zu den Wirbeltieren gehörenden Säugetiere, die sich aus einer Ordnung der Reptilien entwickelten, bilden die Klasse Mammalia (lat. mamma für Mutterbrust, Euter, Zitze und -alis als Suffix, das Zugehörigkeit und Ähnlichkeit bezeichnet) der Wirbeltiere. Alle Säugetiere sind lebendgebärend (mit Ausnahme der Arten der Unterklasse Prototheria) und versorgen ihre Jungen in den ersten Jahren über die vom weiblichen Organismus durch Drüsen abgesonderte Milch. Desweiteren besteht ein gemeinsames Merkmal im Haarkleid, dessen Vorhandensein aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume jedoch mitunter nur embryonal nachweisbar ist, was jedoch auch zu der heute kaum gebräuchlichen Bezeichnung Theria (griech. Theros für Haar) geführt hat. Säuger unterscheidet sich weiterhin von anderen Tieren durch den direkt am Schädel angebrachten Unterkiefer, den Besitz von verschiedenen Zahnarten (Schneide-, Eck- und Backenzähne) und weiterer Drüsen wie Talg- oder Schweißdrüsen. Wie die Vögel sind sie endotherm, halten ihre Temperatur im Gegensatz zum Beispiel zu Reptilien durch den Verbrauch von Nahrung aufrecht. Die in dieser Kategorie aufgelisteten Kryptide lassen nach den ethnologischen Quellen auf oben angeführte Merkmale schließen, weswegen dahingehende Theorien entsprechend populär (nicht jedoch unbedingt richtig) sind.