19 | 11 | 2017
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Nachrichten

Igor Burtsev exklusiv über die Yeti-Konferenz

Hominologie-NewslogoIgor Burtsev, Direktor des International Center of Hominology, berichtet exklusiv für das Magazin "Der Kryptozoologie-Report" über die sogenannte "Yeti-Konferenz" in Moskau und Tashtagol/Sibirien.

Die deutsche Übersetzung folgt laut dem Herausgeber, Herrn Hans-Jörg Vogel, in Kürze.

Kryptozoologie-Umschau 78

Umschau-LogoMonatelange Recherchen und Schreibarbeiten für einen zweistündigen Vortrag... hinterlassen Spuren. In diesem Fall war es die Vernachlässigung der Kryptozoologie-Umschau, doch was lange währt - kommt nun. Die Umschau diesmal jedoch in einer etwas unsortierten Einteilung, aber entdecken macht ja auch Spaß...

Der Framboise-Dinosaurierkadaver

Pseudo-Plesiosaurier-ProzessEinige Globster erinnern von ihrer äußeren Form mit oftmals einem kleinem Kopf, einem langen dünnen Hals, einem großer Körper mit Flossen und einem spitz zulaufenden Schwanz auf den ersten Blick an einen Vertreter der ausgestorbenen marinen Reptiliengruppe der Plesiosaurier. Tatsächlich jedoch handelte es sich bei allen Fällen in denen genügend Material oder Daten zur Identifikation vorhanden waren, ausnahmslos um Kadaver von Riesenhaien (Cetorhinus maximus), was letztlich 1989 zur Prägung des Begriffs „Pseudo-Plesiosaurier“ durch Daniel Cohen in seinem Buch „Encyclopedia of Monsters“ führte.

Zum besseren Verständnis dieses "Pseudo-Plesiosaurier-Prozesses" ist es natürlich wichtig möglichst jeden Fall zu erfassen, weshalb ein bislang wenig dokumentierter und scheinbar vergessener Fund präsentiert werden soll:

Albino-Raubkatze im Enzkreis unterwegs

Kryptozoologie-LogoWieder einmal geht auch im Enzkreis (Baden-Württemberg) eine ABC, eine „Alien Big Cat“, um. Nachdem bereits 2004 eine Löwin zwischen Dillweißenstein und Unterreichenbach gesichtet wurde, die nie gefunden wurde - eine ähnlich aussehende Hauskatze in unmittelbarer Nachbarschaft wurde als wahrscheinlicher Auslöser der Sichtung identifiziert -, wurde am 23.08.2011 erneut eine Großkatze gemeldet. Auch diesmal kein klassischer „schwarzer Panther“, sondern eine angebliche Raubkatze mit weißem Fell…

Löwenjagd im Enzvorland
Pforzheim

Am Dienstagmorgen wurde der Polizeidirektion Pforzheim eine freilaufende Großkatze im Enzvorland gemeldet. Von einem Balkon aus soll die angebliche Raubkatze mit weißem Fell beim Lecken ihrer Pfoten beobachtet worden sein. Abklärungen der eingesetzten Streifenwagen ergaben, dass bei einem Zirkus in Mühlacker keine Raubkatzen mitgeführt und dort ebenso wenig wie beim Wildpark größere Katzen vermisst wurden.

Nachdem für die Suche ein Polizeihubschrauber angefordert wurde, konnte durch die Polizeibeamten ein Hundehalter ausfindig gemacht werden, auf dessen Hund die zuvor erhaltene Beschreibung zutraf.

Offensichtlich handelte es sich bei dem gesichteten Tier um eine weiße Argentinische Dogge (Dogo Argentino), die eine stattliche Schulterhöhe erreicht.

Nach einer „Gegenüberstellung“ eines solchen Tieres, das zuvor in unmittelbarer Nähe an der besagten Örtlichkeit auch ausgeführt wurde, konnten die Suchmaßnahmen eingestellt werden.

Pressemeldung der Polizeidirektion Pforzheim vom 23.8.2011

Grauenhafte Seekreatur von Bridge of Don, Aberdeen

Dracontologie-NewslogoWährend eines Spaziergangs mit ihren Hunden fanden Margaret and Nick Flippence bei Bridge of Don, Aberdeen, einen kuriosen Kadaver. "Es ist wie nichts zuvor was wir gesehen haben, es sieht fast prähistorisch aus," so Nick Flippence gegenüber der "Sun". Das angeblich rund zehn Meter lange "Seemonster" ist bereits ziemlich verwest, Teile der Wirbelsäule können bereits am Schwanzende gesehen werden und auch der Schädel ist einigermaßen erkennbar. Einige Spekulationen im Internet reichen von Riesenaal über Genmutation bis hin zu ausgestorbenen Meeresreptilien.

Fotos der Tierleiche wurden jedoch bereits Experten vorgelegt. Rob Deville vom Londoner Zoo tippt auf Killer- oder Grindwal. Die Kuratoren für Säugetiere am Londoner Naturkundemuseum halten das "Monster" eher für einen Grindwal (Globicephala melas). Wie unser Forenmitglied Cronos an anderer Stelle anmerkte, ist der Kadaver wohl kaum zehn Meter lang was sich anhand der im Hintergrund stehenden Frau erkennen lässt. Die Wirbel gehören zu einem Säugetier, die Frage ist also tatsächlich ob es sich um einen Killer- oder Grindwal handelt. Der hierfür maßgebliche Schädel liegt falsch herum, d. h. man sieht von unten auf den Schädel wobei der Unterkiefer fehlt. Im Vergleich von Schädelbildern und aufgrund der relativ dünnen Zahnlöcher erscheint Grindwal der heißere und richtige Kandidat zu sein.

Tatsächlich wurde genau dieser Wal bereits im Mai von Dr. Andrew Brownlow vom Scottish Agricultural College untersucht, der ihn als jungen, etwa fünf Jahre alten Grindwal identifizierte. Bei diesem ersten Fund lag der Kadaver noch in einer anderen Position und der Kiefer war noch vorhanden. Seitdem verweste die Leiche natürlich weiter und wurde vermutlich durch die Wellen auf den Rücken gedreht.





17 Meter lange unbekannte Fischart in China gestrandet

Dracontologie-NewslogoSommerzeit ... Im April strandete eine „17 Meter lange unbekannte Fischart“ in der Nähe von Guangdong, China, was erstmals im Mai 2011 zum Beispiel bei unseren amerikanischen Kollegen von Cryptomundo veröffentlicht wurde. Fast zwei Monate sind seitdem vergangen, aber nun veröffentlichen einige Nachrichtenwebseiten auf der ganzen Welt die Geschichte (erneut) und so ist der Kadaver Gegenstand verschiedener Diskussionen, um was es sich handeln könnte.

Für diejenigen, die mit Walen und Wal-Kadaver vertraut sind, ist es offensichtlich nichts anderes als ein verwesender Wal (und damit im Übrigen ein Säugetier und kein Fisch, wie in vielen Artikeln geschrieben wird). Das in den englisch Quellen zu findende Bild der Tierleiche ist von minderer Qualität, aber es existieren zwei vom Autor gefundene qualitativ bessere Fotografien auf chinesischen Webseiten (Links siehe Quellenangaben). Auf allen Bildern liegen auf der linken Seite der Schwanz und die Überreste der Schwanzflosse, auf der rechten Seite  der Kopf bzw. Rostrum. Dies deutet darauf hin, dass der Knochen, der in der Nähe des Rostrum aus dem Sand ragt, nichts weiter ist als der gebogene Unterkieferknochen eines Furchenwals ist. Von der Spitze des Rostrum bis zur geschätzte Mitte des Körpers kann man denn auch die für Furchenwale typischen ventralen Furchen erkennen.

Alle Merkmale und auch alle Meinungen von Wissenschaftlern wie zum Beispiel von Scott Baker vom Oregon State University Marine Mammal Institute stimmen zur Frage der Identität also letztlich überein: es ist ein Furchenwal. Die einzig verbleibende Frage ist, welche Art von Furchenwal. Wenn wir die Länge von 17 Metern (55 ft) akzeptieren kann es nur einer der größeren Wale wie Fin-, Sei-oder Blauwal sein. Aber nach Angabe der meisten chinesischen Quellen beträgt die Länge des Kadavers nur 13 Meter (42 ft) - was auch den Meinungen von Scott Baker, seinen Kollegen und meiner eigenen entspricht – und so könnte es auch ein Brydewal sein (mit einer maximalen Länge von 15,5 Meter für diese Art). Die Ermittlung der genauen Art ist jedoch schwierig allein anhand dieser Bilder, da sie kein deutliches Merkmal zur Identifikation zeigen, wie dies zum Beispiel beim Kadaver von Ataka (Ägypten) aus dem Jahr 1950 der Fall war (drei Leisten auf der Oberseite des Rostrum identifizierten diesen eindeutig als Brydewal, für eine detaillierte Identifizierung dieses Falles siehe unseren gleichnamigen Artikel: Ataka-Kadaver).

Der Wal wurde mittlerweile aus hygienischen Gründen begraben, aber da Wal-Strandungen in China selten sind, wollen die chinesischen Offiziellen den Kadaver nochmals ausgraben um dann die Art zu bestimmen.


Cryptomundo-Newsfeed
  • For many, the Abair Incident (examined in Small Town Monster's Beast of Whitehall) was simply a string a Bigfoot sightings spread over one week in 1976. However, investigators of the paranormal know that something far more bizarre was taking place....

  • Sophie, a young volunteer, meets her kindred spirit in Roxie, a girl with a life threatening medical condition and a unique wish to meet Bigfoot.

  • For decades -possibly, centuries- the Fouke Monster has stalked the creeks, roads and waterways of Miller County, Arkansas. Now, learn some of the lesser-known tales of run-ins with the furious beast that inspired one of the most influential horror films...

  • Tonight on Midnight in the Desert at 9PM PT Wed Nov 8 – Robert Gimlin – Original Bigfoot Footage

  • The world of pop culture is filled with mysterious creatures. From boogeymen to wendigos, all manner of strange and unusual beings exist in TV and film, their origins often unknown.

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