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10 | 03 | 2010
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Tag: Augenzeugenberichte Ordering

Tarnen und täuschen wie beim Militär scheint nicht seine Sache zu sein. Denn erneut wurde Cammie, das Seemonster des kanadischen Sees Cameron, gefilmt (Video siehe Link zu BCLocalNews). Dieses Mal wurde es von Kim MacDonald und ihrem achtjährigen Sohn Tristan gesichtet die am 05.01.2010 um zwei Uhr nachmittags mit dem Auto nach Port Alberni fuhren. Zuerst sah die Mutter, die ihren Sohn gerade von der Schule abholte, die Kreatur nur aus den Augenwinkeln. So dachte sie zuerst auch, es handle sich um einen schwimmenden Wasservogel. Doch als sie näher kam, änderte sich ihre Meinung bald. „Da war ein enormer Platscher, wie wenn jemand ins Wasser springt.“ Dort wo dies geschah war nun ein großes Objekt, das nicht wie ein schwimmender Baumstamm aussah sondern lebendig. MacDonald lenkte ihren Wagen an den Fahrbahnrand und beobachtete das Objekt nun genauer. „Es war groß. Der Kopf, wenn es ein solcher war, war groß, größer als der eines Bibers. Ich nahm meine Kamera und sprang auf das Dach meines Trucks.“ Es gelang ihr, die Kreatur für etwa eineinhalb Sekunden zu filmen ehe sie in den Fotomodus umschaltete und ein Bild schoss kurz bevor das Objekt außer Sicht sank. „Nachdem ich das Bild gemacht hatte war es weg. Ich fahre hier immer entlang und habe noch nie etwas wie das zuvor gesehen. Es war rund und groß. Mein Herz schlug für eine lange Zeit schneller.“ Zwar hat Kim MacDonald keine Ahnung was sie da gesehen hat, aber sie weiß was es nicht war. „Ich denke es war definitiv kein Fisch oder Biber.“

BCLocalNews

Loren Coleman klagt in einem seiner heutigen Beiträge über das Leid, dass man als weithin bekannter Kryptozoologe hat. Mit dem Hinweis auf einen Medienbericht, wonach Mönche in einem russischen Kloster an den Ufern des Flusses Don "Satan" (der geneigte Leser mit Allgemeinbildung wird ihn kennen, der Typ mit der roten Haut, den Hufen und Hörnern und dem Schwanz mit pfeilförmigem Ende) gefangen haben und ihn nun festhalten bis weitere Hilfe eintrifft, bat man unseren amerikanischen Kollegen sich doch bitte dieser Geschichte anzunehmen. Man habe diesen Bericht gelesen und sofort gedacht, dies wäre doch ein Job für Kryptozoologen. Die Mönche bräuchten dringend Hilfe, Coleman oder einer seiner Kollegen möge doch bitte schnell helfen. Ob dies nun eine Scherz-Email war oder nicht, ist es ein guter Anlass um nochmals einen Absatz unserer Einführung in die Kryptozoologie aufzugreifen:

Phänomene, Mysterien u. ä. sind populäre Themen, was für die Kryptozoologie bedauerlicherweise ein Image-Problem hervorgerufen hat. Vielfach wird in den Medien, im Internet oder im allgemeinen Gedankengut die Kryptozoologie mit diesen Themen in Verbindung gesetzt und der Eindruck hervorgebracht, es handle sich um unirdische oder paranormale Zoologie. Kryptozoologie ist jedoch keineswegs eine „arkane oder okkulte Zoologie“ wie bereits Heuvelmans feststellte. Folkloristische Entitäten wie Geister, Vampire, Werwölfe usw. sind keinesfalls kryptozoologisch, sondern basieren (wissenschaftlich gesehen) auf menschlichen Psychosen und Krankheiten. Theorien über paranormale Eigenschaften oder Erklärungen die (vor allem in den Jahren zwischen 1970 und 1980) für einige Kryptide aufgestellt wurden, basieren in der Regel nur auf unzulänglichen Kenntnissen und Datenanalysen beziehungsweise -sammlungen. Die Kryptozoologie ist im Rahmen der anerkannten Natur- und Geisteswissenschaften einzig und allein auf der Suche nach möglicherweise existierenden Tieren!

Ockhams Rasiermesser ist das Sparsamkeitsprinzip in der Wissenschaft. Es besagt, dass von mehreren Theorien, die den gleichen Sachverhalt erklären, die einfachste zu bevorzugen ist. [...] Diese Regel wurde im 19. Jahrhundert zwar nach Wilhelm von Ockham (1285–1347) benannt, obwohl Ockham selbst nie ausdrücklich ein solches Prinzip aufgestellt und benannt hat, sondern es eher implizit in seinen Schriften gebraucht. [...] Die bekannteste Formulierung besagt, dass „Entitäten nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden dürfen“ (lat. Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das:

Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen. Eine Theorie ist im Aufbau der inneren Zusammenhänge möglichst einfach zu gestalten.

Das ockhamsche Sparsamkeitsprinzip fordert, dass man in Hypothesen nicht mehr Annahmen einführt, als tatsächlich benötigt werden, um einen bestimmten Sachverhalt zu beschreiben und empirisch nachprüfbare Voraussagen zu treffen. Ein Hintergedanke ist dabei auch, dass Hypothesen mit wenigen Annahmen einfacher zu falsifizieren sind als komplexere Hypothesen. Der Zusatz „Rasiermesser“ ist als Metapher zu verstehen: Die einfachste Erklärung ist vorzuziehen, alle anderen Theorien werden wie mit einem Rasiermesser wegrasiert. Nicht ganz klar ist bei Ockhams Rasiermesser, was einfach und kompliziert bedeutet. Es geht hier nach überwiegender Auffassung weniger um die einfache Nachvollziehbarkeit des Erklärungsmodells, als um die Art und Qualität der erforderlichen unüberprüfbaren Annahmen (Axiom). Im Zweifel wird die kürzeste Darstellung als die einfachste betrachtet. [...]

Der Dangerous Wild Animals Act (DWAA) von 1976 ist ein Gesetz von Großbritannien, dass ursprünglich erlassen wurde um mit der steigenden Mode der Leute der späten 1960er und frühen 1970er Jahre sich exotische Haustiere, oftmals sehr gefährlichen Arten und Hybriden zwischen Wild- und domestizierten Arten wie Wolfshund oder Bengalkatze, zu halten. Es wurde immer mehr als unakzeptabel – im Bezug auf die öffentliche Sicherheit – gesehen für den durchschnittlichen Bürger sich ein potentiell gefährliches Tier ohne irgendeine Form von Kontrolle zu halten.Die Absicht war sicherzustellen, dass wenn private Individuen gefährliche Tiere halten diese dies unter Umständen tun, die kein Risiko für die Öffentlichkeit und keine Gefährdung des Wohls der Tiere darstellen.Dies führte jedoch auch dazu, das einige bisherige Halter von gefährlichen Tieren diese aus diversen Gründen in die Wildnis entließen. UndNick Redfern informiert uns nun, wie sich die Regierung des Landes - auch in Folge des DWAA - im Laufe der Jahre mit dem Phänomen der sogenannten Alien Big Cats beschäftigte.Loren Coleman wärmt ein altes Video eines angeblichen Bigfoots auf, Merja Ileka berichtet über eine nicht identifizierbare Kreatur aus Namibia die dort Nutztiere tötet, Tabitca spürt dem kalifornischen Seemonster des Elizabeth Lake nach, Austin Whittall berichtet über Sichtungen von patagonischen „Ptero-“ und „Plesiosauriern“ und der neueste Trailer des Films "Clash of the Titans" führte zu einer kurzen Übersicht der Historie riesiger Kraken.

Lair of the Beasts: Monsters and the Government The Kryder Blobsquatch Image Nature conservation unable to identify mysterious creatures The Elizabeth Lake story - myth or monster? Flying Creatures - Strange birds. Part 2. The Plesiosaur at Laguna Negra (Plesiosaur Lake), Epuyen. Part 1. New Clash of the Titans trailer features the legendary Kraken

Delcourt’s Riesengecko (Hoplodactylus delcourti) ist mit 60 Zentimetern Gesamtkörperlänge einer der größten Geckos überhaupt. Die Art wurde erst 1986 beschrieben, nachdem man ein totes Exemplar im Museum von Marseille entdeckte (Hoplodactylus delcourti n. sp.(Reptilia: Geckonidae), the Largest Known Gecko", Bauer, A.M. & Russell, A.P.; New Zealand Journal of Zoology (1986), Vol. 13: 141-148.). Die Herkunft und das dazugehörige Datum konnten jedoch nicht weiter eruiert werden. Man vermutetete, dass das Tier aufgrund seiner Morphologie zur Unterfamilie Diplodactylinae gehörte und lokalisierte sein Verbreitungsgebiet so irgendwo im südwestlichen Pazifischen Ozean. Weitere Ermittlungen zoologischer und kryptozoologischer Art erbrachten letztlich, dass H. delcourti aus Neuseeland stammen musste. Dies wird unter anderem auch durch eine mögliche Verbindung zwischen Legenden der Maori über eine große "Echse" namens "Kawekaweau" unterstützt. Der Chief der Urewera-Maori tötete demnach noch 1870 eines dieser Tiere im Waimana-Tal im Norden der Insel. Ein gewisser Joe McClutchie behauptete zweimal einen riesigen Gecko gesichtet zu haben -  einmal in den späten 60ziger und einmal in den frühen 80ziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. 1970 wollen Neil Farndale und andere des Nachts mit dem Auto eine rund 60 Zentimeter lange Echse angefahren und getötet haben.Neben dem eröffnenden Artikel einer ganzen Reihe zum Kawekaweau von Richard Muirhead setzt sich die Artikelreihe von Loren Coleman zu körperlichen Hinterlassenschaften von Hominoiden genauso fort wie die Archivreihe von Oll Lewis. Dale Drinnion beschäftigt sich mit der Sichtung von Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent". Belustigend ob des Themas ist Colemans Blick auf Jackalope und Wolpertinger, auch wenn reale  Hintergründe diskutiert werden. Nicht lustig findet der Amerikaner jedoch die Aufbauschung des Minnesota-Bigfoot durch die Medien.

`KAWEKAWEAU` ANOTHER GIANT LIZARD IN NEW ZEALAND.PART ONE The Ichnological Evidence For ABSMs CFZ ARCHIVING PROJECT: BHM Part Seventeen Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent" Are Jackalopes Real? ABC News Boosts Bogus Bigfoot

 

Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das Sinterklaasfeest gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Patron von Neu Amsterdam, dem späteren New York war. Aus Sinterklaas wurde Saint Claus und schließlich Santa Claus.Soweit zumindest behauptet es der Wikipedia-Eintrag. Doch geht es nach dem finnischen Film Rare Exports Inc., ist Santa Claus in Wahrheit eine eigene bislang unbekannte und nicht ganz ungefährliche Art - ein Kryptid. Eine Warnung jedoch vorweg: Kinder sollten sich die verlinkten Szenen nicht ansehen! Loren Coleman wirft derweil nochmals einen Blick auf die Frage, warum man noch keinen toten Bigfoot in den Wäldern gefunden hat, David Pescovitz interviewt Coleman im Zuge der Neueröffnung des International Cryptozoology Museum (ICM), Mike Conley berichtet über die Bigfoot Research Organisation (BFRO) und einen alten Augenzeugenbericht und der Herald Wire Report glaubt wie die befragten Biologen nicht das ein von Jägern geschossenes Foto einen Bigfoot zeigt.

Santa Claus is the Ultimate Cryptozoological Nightmare Where should we look for Bigfoot bones? Bigfoot's Museum: Loren Coleman on his new cabinet of cryptozoology curiosities Mike Conley's Tales of the Weird: Web site collects Bigfoot encounter stories Northern Minnesota deer hunters say they caught Bigfoot on camera

Das Jahresende naht. Spätestens wenn der amerikanische Kryptozoologe Loren Coleman seine Top Ten-Listen zusammen- und vorstellt, merkt der Verfasser dieser Zeilen es. Den Reigen eröffnet in diesem Jahr die Liste der leider verstorbenen Personen die mit Kryptozoologie im weitesten Sinne zu tun hatten. Dazu zählen die beiden „Nessie-Veteranen“ Robert Rines und James E. Colvin, ihre Kollegen aus der Bigfoot-Forschung Michael Dennett, Ed Patrick und Sallie Ann Clark genauso wie die Augenzeugen von Kryptidensichtungen wie Joseph Neminich, Marcella Bennett oder Chris Davis. Der Notruf der beiden Obdachlosen, die einen jagenden Bigfoot in Texas beobachtet haben wollen fand seinen Weg ins Internet, genauso wie ein Bericht über Bigfoot im nördlichen Fayette (Georgia, USA) wo man die Kreatur bislang gar nicht verbreitet wusste, ein Artikel über steigende Sichtungen des haarigen Kryptiden in Michigan (USA) und ein alter Zeitungsartikel über das Seeungeheuer von Lake Utopia (Kanada). Gleichfalls im nassen Element angesiedelt ist die Übersicht von Brian Swancer über die riesenhaften Fische im japanischen Gebirgssee Otori-ike. Und nach so vielen Informationen zum Grübeln und Nachdenken zum Schluss noch die Geschichte über die polnische Polizei, die einen Stoffpanther jagte…

Top Ten Cryptozoology Deaths 2009 Texas Bigfoot 911 call: The San Antonio sasquatch Uh oh, Bigfoot roaming in north Fayette? Michigan Bigfoot Sightings On the Rise Lake Utopia Monster Takitaro Polish Police in Panther Prank

Erneut präsentieren Mike und Greg Warner neues aus ihren Forschungen rund um die Super-Riesenschlangen (siehe auch unsere Nachricht vom 07.07.09 "Riesenanakondafoto ein Hoax?" sowie die anhaltende Diskussion im Forumsthread "Peruanische Superanakonda"). Einer ihrer Bekannten fand einen insoweit interessanten Zeitungsbericht, woraufhin ihn die beiden in das Amazonas-Dschungeldorf AH Juan Pablo de la Luz im Distrikt San Juan Buastista entsandten um Fotos zu machen sowie Augenzeugen zu befragen. Nur wenige Kilometer entfernt fand im Juni 2009 ein unglaubliches Ereignis statt, dass ebenfalls in der örtlichen Presse für Schlagzeilen sorgte und mittlerweile den Spitznamen "Moronococha-Ereignis" innehat. Eine gigantische schwarze Boa schob demnach eine Insel schwimmender Vegetation über einen See um ein Pfahlhaus zu zerstören. Im Laufe des 09.11.2009, dem Tag des neuerlichen Vorfalls, fanden sich Reporter der Zeitung El Popular ein, die den Warners freundlicherweise ihre Fotos zur Verfügung stellten. Zusammen mit Fotos ihres Bekannten vom 16.11.2009, glauben die beiden darin einen "Kanal", verursacht durch eine gigantische Schlange, zu sehen. Denn Vater und Sohn Warner glauben, dass die unterschiedlich bezeichneten Kryptide "Sachamama", "Yacumama" und "Minhocao" ein und dieselbe Tierart sind - eine gigantische schwarze Schlange, die für ihr grabendes Verhalten bekannt ist und große Kanäle und Schneisen in ihrem Habitat hinterlässt.

Die bereits erwähnte Zeitung berichtet nach einer Übersetzung: "Einwohner sind beängstigt in AH Juan Pablo de la Luz im Distrikt von San Juan Buastista, denn sie sind sicher, dass eine gigantische Boa im Gebiet ist. Als schwere Regenfälle waren, sagten die Nachbarn dass sie Laute ähnlich zu denen eines Traktors hörten, aber keiner wagte sich aus dem Haus um nachzusehen was es war. Am Morgen war da schließlich ein 20 Meter langer und 5 Meter breiter Weg, genug um die Leute von der Anwesenheit einer Boa zu überzeugen und sie um ihr Leben fürchten zu lassen."Näheres, die Fotos inklusive Beschreibungen was die Warners darin sehen sowie Augenzeugeninterviews und weitere Informationen zum Moronococha-Ereignis auf der Webseite Bigsnakes.net.Die zoologische Realität bezüglich gigantischer Super-Riesenschlangen wird im Artikel Riesenanakonda - Sucuriju gigante und Co. beleuchtet.

Interessant zu wissen ist es am Rande, dass derartige Geschichten durchaus ein Thema sind am Amazonas. Es gab im Laufe der Jahre einige derartige "Schauermärchen", darunter spektakuläre wie die Erschießung einer gigantischen Superschlange durch das Militär. Insofern hat die ganze Angelegenheit skeptisch und ein wenig ironisch betrachtet am Amazonas auch etwas vom Nessie-, Bigfoot- und Chupacabra-Hype andernorts oder nicht?

Bigsnakes.net

Seit Jahren sammeln Simon Townsend und John Turner, assistiert von Joanna Seidel, Berichte über Sichtungen von großen Großkatzen im Gebiet um Penola und südlich bis Port MacDonnell nach Victoria hinein. Sichtungen im südöstlichen und westlichen Victoria sind laut Townsend seit über 100 Jahren verzeichnet. Generell wird dabei von großen, unidentifizierten katzenähnlichen Kreaturen von der Größe eines [[Puma|Berglöwen (Felis concolor)]] oder [[Leopard|Leoparden]] (Panthera pardus) berichtet. „Allgemein von den Einheimischen als Panther bezeichnet, werden diese Tiere regelmäßig aus den Gebieten West-Victoria und dem südöstlichen South-Australia berichtet. Die meisten Sichtungen ereignen sich in der Dämmerung, bei Nebel oder nach Einbruch der Dunkelheit wenn andere Wildtiere besonders aktiv herumstöbern und herumwandern. Manchmal werden sie beim Fressen von auf der Straße getöteten Kängurus oder frischen Schafskadavern auf den Koppeln gesehen. Die Beobachter [der ABC-Situation] haben Besucher der Region eingeschlossen, die im Busch wanderten oder diesen motorisiert durchquerten und Farmer oder Buscharbeiter die ihrer täglichen Arbeit nachgehen.

Die Berichte würden zwar zwei unterschiedliche Farbtypen umfassen, aber sind ausnahmslos als „wie eine Großkatze" beschrieben. „Die zwei berichteten Farben sind gelbbraun und schwarz - könnte es sein, dass es zwei Typen [wissenschaftlich] unbeschriebener Großkatzen im Busch gibt?" spekuliert Townsend.

Borderwatch

{mosimage}Am 13.04.07 wurde die Polizei Minden über die Sichtung eines 49-jährigen Mannes aus Espelkamp unterrichtet. Dieser hatte einen Tag zuvor, am 12.04.07 gegen 18 Uhr im Naturschutzgebiet Großes Torfmoor in achtzig Metern Entfernung eine ungewöhnlich große Katze gesehen und diese auch fotografiert. Der Fotograf mutmaßte, dass es sich um einen schwarzen Panther handeln könnte. Im Gegensatz hierzu, sah ein hinzugezogener Mitarbeiter des Allwetterzoos Münster mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit lediglich eine große Hauskatze (Felis catus). Obwohl gemäß Polizei keine Raubkatze aus privater oder zoologischer Haltung ausgebrochen ist, informierte man vorsorglich die Anwohner über die Sichtung des Tieres und warnte vor dem Besuch des Naturschutzgebietes.

Kurz darauf wurde das Tier erneut gesichtet, diesmal durch einen Jäger. Beamte der Polizei bestätigten die Analyse des Zoomitarbeiters, wonach es sich um eine verwilderte, große Hauskatze handelt.

Presseportal 14.04.07 09.31 Uhr Presseportal 14.04.07 04.34 Uhr

{mosimage}Erik Meijaard und seine Kollegen Andrew C. Kitchener, and Chris Smeenk präsentieren in Mammal Review, 36, 318-324 ihre Forschungsergebnisse zu dem unbekannten Tier, dass bereits im Mai 2005 im Kayam Menterong Nationalpark auf Borneo fotografiert wurde. Nach der Analyse der zwei Kamerafallenfotos und dem morphologischen Vergleich zu 17 ähnlich aussehenden Arten der Region, kommen sie zu dem Ergebnis das es sich nicht um eine neue Raubtierart handelt. Vielmehr entstammt das Tier nach ihrer Ansicht der Gattung der Schwarzen Gleithörnchen, vermutlich um das selten gesichtete Thomas-Gleithörnchen (Aeromys thomasi). Dennoch mahnen auch Meijaard und seine Kollegen zur Vorsicht und befürworten eine weitere, ausführlichere Untersuchung da eine Fotoanalyse nur unzureichend sein kann. Die Kreatur wurde von einer Forschungsgruppe des WWF unter Leitung des Biologen Stephan Wulffraat im Kayan Mentarang National Park auf Borneo fotografiert. Es ist größer als eine Hauskatze, dunkelrot und verfügt über einen langen, muskulösen Schwanz. Befragungen unter den Einheimischen ergaben keine weiteren Erkenntnisse, offenbar ist es auch ihnen unbekannt. Spekulationen drehten sich zum einen um eine bislang unbekannte Art, "eine Art Schleichkatze - die Familie zu der auch Zibetkatzen und Mungos gehören - welche eine sehr wenig bekannte Gruppe darstellt." (Nick Isaac v. Institute of Zoology, London).  Nach Ansicht des (Krypto-)Zoologen Loren Coleman könnte es sich jedoch statt um eine unbekannte Art auch um einen Schlichtroller (Diplogale hosei) aus der Familie der Schleichkatzen handeln.

Mammal Review Newsbeitrag v. 06.12.05  Newsbeitrag v. 09.05.05 

 

{mosimage}Nur wenige Wochen nach dem Auffinden eines gerißenen Schafskadavers bei Cruden Bay, wurde die fabulöse schwarze Katze im Nordosten wieder gesichtet. James Maskame aus Mintlaw berichtete am Donnerstag, dass er ein schwarzes pantherähnliches Tier aus den Wäldern nahe seines Hauses kommen sah, bevor es über das Farmland außer Sicht rannte. Er behauptet, dass es nicht wie ein Hund, eine Hauskatze oder wie irgendein anderes Tier, das er zuvor gesehen hat, aussah. Er schätzt es auf höchstens zwei Meter in der Länge. Gegenüber der Regionalpresse gab Maskame bekannt: „Ich sah etwas großes und schwarzes sich durch das Feld nahe der Rückseite meines Hauses bewegen und dachte zuerst, dass es ein Rottweiler sein könnte. Ich ging in den Garten und stieg auf den Zaun um zu versuchen eine bessere Sicht auf es zu erhalten, aber es bewegte sich außer Sicht und kam nicht zurück. Ich sah es nur für ein paar Sekunden, während der ich versuchte zu erkennen was genau es war." Herr Maskame hat die Geschichten über pantherähnliche Tiere im Nordosten gehört und sieht seinen Glauben das dort draußen etwas ist durch seine Sichtung gestärkt. „Ich war überrascht, etwas wie das während des Tages zu sehen, da ich dachte es wäre zu ängstlich am helllichten Tag herumzustreifen. Das Gebiet ist sehr still im Moment, da in der Nähe eine Hauptstraße gesperrt ist, so dass dies möglicherweise ein Grund ist das es das Gebiet durchstreift."

Eine Sprecherin des SSPCA sagte nach dem Cruden Bay-Vorfall, dass es möglich wäre, dass aufgrund des Dangerous Wild Animals Act wilde Katzen die Gegend seit den letzten 35 Jahren durchstreifen. James Maskame jedenfalls ist überzeugt: „Ich habe keine Zweifel daran, dass ich eine große Katze gesehen habe und es gab mir wirklich einen Schock und einen Adrenalinstoß."

Buchanie 

{mosimage}Der Radioproduzent Aled Jones sieht seine Forschungen im Bereich der Sichtungen von großen Katzen in Nord-Wales durch die kürzlich veröffentlichten Studien der British Big Cats Society [Kryptozoologie-Online berichtete] bestätigt. Wales mit den Gebieten Denbigshire, Gwyneed und Powys liegt an vierter Stelle der Hot-Spots an Sichtungen im Gebiet von Großbritannien. Jones hat mehr als 100 Sichtungen im nördlichen und mittleren Wales allein innerhalb von nur achtzehn Monaten registriert. Dabei sichtete er auch das Video eines „großen schwarzen Tieres", das sich durch dichtes Gestrüpp fortbewegte und fotografierte große katzenähnliche Pfotenabdrücke nahe des Sichtungsortes. „Da ist eine bemerkenswerte Ähnlichkeit in den meisten der berichteten Sichtungen, Größe, Körperhaltung, die einzige variable ist die Farbe. Ich hörte von Sichtungen bei allen Arten von Plätzen, sogar einer Küstenstadt, aber die Mehrheit der Sichtungen findet in bergigen, bewaldeten, abgelegenen Gebieten statt."

Marcus Matthews, der seit 1986 seine Studien betreibt, ist überzeugt. „Ich habe über 1000 Briefe die Sichtungen bestätigen. Aber für jede berichtete Sichtung gibt es sicherlich zwei oder drei andere, die nicht verzeichnet werden. Wir reden möglicherweise über 50 große Katzen, in der Größe von schwarzen Leoparden zu Luchsen und kleineren Dschungel- und Leopardenkatzen reichend."

Malcom Moy, der ehemalige Eigentümer des Argyll Wildlife Park, in Inveraray: „Es begann alles, als der Dangerous Wild Animals Act 1976 eingeführt wurde. Vorher konntest du diese Dinger kaufen in Austausch- und Handelszentren und viele Leute hatten sie als exotische Haustiere. Aber nach dem Act erzählten die lokale Regierung den Besitzern entweder eine Lizenz zu erwerben und eine sichere Umzäunung bereitzustellen oder ihre Tiere würden beschlagnahmt. Viele konnten sich die teuren Käfige nicht leisten und nicht zusehen wie ihre Katzen getötet wurden, also entließen sie sie in abgelegenen Plätzen in Wales und Schottland." Andere entkamen aus kleinen, unsicheren Zoos und durch sorglose (legale) Eigentümer.

Terry Moore vom Cat Survivial Trust glaubt, dass 50 große Katzen zu hoch gegriffen ist. Aber er ist überzeugt, dass es mindestens bis zu 24 Tiere von unterschiedlicher Art sind, die im mittleren Großbritannien leben. Auch der Zoologe Quentin Rose behauptet 27 glaubwürdige Berichte von Leoparden, 32 von Pumas und 18 von kleineren Vertretern der Katzenfamilie in Schottland, Wales, dem Westen von England und [East Anglia] zu identifizieren. Nach seiner Ansicht ist dies zudem nur die Spitze des Eisbergs und warnt vor Untätigkeit, denn die Population könnte explodieren und eine Gefahr für einheimische Tiere, Haus- und Nutztiere und Menschen werden.

DenBigShire Freepress 

{mosimage}Der letzte lebende Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus) auf dem australischen Festland wurde 1960 im Vorort Vaucluse von Sydney gesichtet. Seitdem hat die Verdrängung durch eingeschleppte Arten, vor allem Hunde und Katzen, sowie dem Menschen zur Annahme geführt, die Art sei auf dem Festland ausgestorben. Sein heutiges Verbreitungsgebiet ist daher auf Tasmanien und die Bass Inseln beschränkt.

Nicole Palmer, Einwohnerin von Hawkesbury und Angestellte eines Zeitungsverlags, fuhr Ende Oktober entlang der Roberts Creek Road als sie ein Paar ungewöhnlich aussehender Tiere sah. „Da waren zwei von ihnen. Einer war kleiner. Ich hielt an und der größere hüpfte in Richtung des Autos, so dass ich begann rückwärts den Hügel hinabzurollen und meine Hupe zu betätigen. Sie waren beide dunkelbraun mit weißen Flecken an den Backen [Übersetzungsproblem; engl.:  jow]) und dem Halsbereich, 8 bis 10 Zentimeter des Schwanzendes waren weiß und es sah nicht aus wie ein Tiger Quoll, es war viel kleiner und weniger schwer."

NPWS-Aufseherin Vickii Lett und Professor Rob Close von der University of Western Sydney glauben aufgrund der Beschreibung, dass Frau Palmer zwei Östliche Beutelmarder begegnet ist. Die Nationalparks werden aufgrund der Sichtung reagieren, so Vickii Lett. „Wir sprachen mit Dr. Rob Close an der UWS und sehen nun was wir tun können. In der Zwischenzeit bitten wir die Einwohner ein Auge offen zu halten und, wenn sie etwas ungewöhnliches sehen, ein Foto davon mit ihrer Kamera oder Handy zu machen. Wir bitten die Leute ebenfalls vorsichtig zu sein wenn sie ihre Hunde und Katzen in der Gegend herumlaufen lassen."

Dr. Close, der erst kürzlich die Einwohner für Anzeichen von seltenen Wildtieren sensibilisierte, spricht von einem aufregenden Erlebnis. „Wenn es tatsächlich eine echte Sichtung ist, ist es sehr aufregend. Es gibt einige wenige unbestätigte Sichtungen in den letzten Jahren, so dass die Hoffnung aufgeweckt wird sie sind noch immer da draußen. Wenn sie in Vaucluse seit den sechziger Jahren leben können, besteht die Chance, dass sie auch in den mehr isolierten Gebieten überlebt haben. Niemand weiß, was die Tüpfelbeutelmarder ausgerottet hat. Eine Epedemie wären eine Möglichkeit und wenn diese nun vorbei wäre, könnte ihre Anzahl sich derzeit wieder im Aufbau befinden."

Ararat 

{mosimage}Gleich zwei Arten von großen Katzen, nämlich einen schwarzen Leopard und einen Puma, wollen Einkaufende nahe dem Bluewater Einkaufszentrum in Kent gesichtet haben. 35 Sichtungen gab es allein in den drei letzten Monaten, wobei bei einer Gelegenheit ein schwarzer Leopard am hellen Tag von einer Familie nahe eines Fast-Food-Restaurants gesehen wurde.

Alle Sichtungen wurden der Kent Big Cat Research unter Leitung von Neil Arnold gemeldet. Arnold gründete die Gruppe bereits vor 15 Jahren um Augenzeugenberichte von exotischen Katzen zu studieren. Sein Ziel ist es die Öffentlichkeit über die Anwesenheit großer Katzen wie den Puma, schwarze Leoparden und Luchse im Land aufzuklären. „Hunderte von Augenzeugen haben Katzen im Umkreis von wenigen Meilen von Bluewater gesehen. Meine Ziel ist es die Tiere als erkannt und geschützt zu sehen und ich möchte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen was da draußen ist.“

Local London 

{mosimage}Nur Monate nachdem ein sogenanntes "Werkaninchen" ein Northumberländisches Dorf plagte, scheint es nun eine Bestie von Berwickshire zu geben. Es hatte zuvor schon Sichtungen von großen Katzen in Schottland gegeben, aber dieses Tier scheint ein sehr großes Nagetier wie ein riesiges Meerschweinchen zu sein. Die Sichtung wurde von Autofahrer Mark Pentecost aus Reston gemacht. Er sah, wie ein ungewöhnliches Tier in der Mitte der A1 saß, als er von Berwick nach Hause fuhr. Er war südlich von Eyemouth, als er ein etwa zwei Fuß hohes Tier auf der Mitte der Straße entdeckte. Es saß auf seinem Hinterteil. Es bewegte sich sonderbarerweise überhaupt nicht als Herr Pentecost an ihm vorbei fuhr, und es war so ruhig, dass er zuerst dachte, dass es sich um das Spielzeug eines Kindes handeln könnte. Perplex beobachtete er es in seinem Rückspiegel und sah dann, wie es in Richtung der Küste ging. "Es hatte eine dunkle, braune Färbung und erinnerte mich an ein Meerschweinchen oder einen Biber in seiner Form, aber es war viel, viel größer und hatte einen sonderbar rollenden Gang" sagte Herr Pentecost. Da es erst 6.30p.m.(18.30 a.d.Ü.) an einem Sommerabend war und das Auto nur wenige Meter Abstand zum Tier hatte, war die Sicht auf das Tier gut und es konnte klar gesehen werden.

{mosimage}Bewaffnete Polizisten wurden nach Ryther nahe Selby gerufen, nachdem eine Autofahrerin sah, wie ein Tier, das sie für einen Tiger hielt, vor ihr über die Straße rannte. Die angsterfüllte Frau, die auf ihrem Weg zur Arbeit war, fuhr zu einer nahegelegenen Tankstelle, um die Polizei zu rufen. Eine Bewaffnete Streife wurde sofort zum Schauplatz entsand. Beamte durchsuchten den Bereich um die Straße B1223 zwischen Ryther und Ulleskelf, fanden aber keine Anzeichen für die Großkatze. Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren fünf ähnliche Berichte im Bereich North Yorkshire über eine unbekannte Großkatze gemacht worden.

Sgt. Ian Wilkinson sagte: "Wir erhielten einen Bericht von einer Frau, die behauptete, daß sie einen Tiger gesehen hatte. Wir glauben, daß es ein Luchs sein könnte. Wir schickten eine bewaffnete Streife, aber wir entdeckten nichts."

{mosimage}An einem milden Januarmorgen gegen 3.30 Uhr hatte Mick Stubbs auf einer Landstraße bei Mullumbimby, New South Wales (Australien), eine Begegnung mit einem rätselhaften Tier. Dem Augenschein nach lag es irgendwo zwischen Raubkatze und Beuteltier; Spekulationen, es könnte ein Beutelwolf gewesen sein, ließen nicht lange auf sich warten. "Im ersten Sekundenbruchteil dachte ich an einen Fuchs, doch dann erkannte ich plötzlich, dass es keiner war, denn es hatte einen sehr langen und dünnen Schwanz. Sein Rumpf war ebenfalls lang. Das Tier sah sehr katzenartig aus, war aber eindeutig größer als eine Katze, bestimmt 70 Zentimeter hoch. Es hatte ein goldfarbenes Fell, rundliche Ohren und helle goldene Augen im Scheinwerferlicht. Das war definitiv kein Canide, weder eine Dingokreuzung noch ein verwildeter Hund." Das Wesen ging ein Stück die Straße entlang, kroch dann unter einem Zaun hindurch und verschwand im hohen Gras."Ich schätze, dass ich es drei oder vier Sekunden sehen konnte", so der Zeuge. "Ich hatte so etwas noch nie zuvor gesehen, und es hat mich wirklich mitgenommen." Stubbs befragte andere Menschen und schlug in verschiedenen Büchern nach, bís er die Liste der möglichen Kandidaten auf drei Tiere beschränken konnte: "Zwei davon sind Beutelräuber, das andere ist eine Hauskatze, allerdings von den Ausmaßen einer Großkatze."Seit seiner Sichtung hat Mick Stubbs von mehr als zehn weiteren Menschen gehört, die in dieser Region ähnliche Tiere gesichtet haben sollen. Er selbst hält es für nicht unwahrscheinlich, dass er einem Beutelwolf begegnet ist, auch wenn ihm bei seiner Beobachtung nur wenig Ähnlichkeit mit einem Caniden aufgefallen ist. "So seltsam es auch klingen mag - in unserer Mitte lebt eine sogenannte 'ausgestorbene Spezies'."ABC.net

 

{mosimage}Zwei Männer aus Dunbar hatten am vergangenen Sonntag gegen 20.30 Uhr eine Begegnung mit einer schwarzen Großkatze, als sie im schottischen East Lothian einen abendlichen Spaziergang machten. Die Zeugen durchquerten gerade ein großes Feld nahe der Torness Power Station, als sie das Tier in maximal zehn Metern Entfernung erblickten und erkannten, dass seine Standhöhe gut 60 Zentimeter betrug. Einer der Männer meinte, dies sei der Schrecken seines Lebens gewesen. "Ich war absolut versteinert und wusste nicht, was ich tun sollte - ich dachte, ich würde zu seinem Abendessen werden." Er beschrieb, wie er und sein Freund einen Bogen im Feld beschrieben, um der Katze zu entgehen. "Wir konnten das orangene Glühen in ihren Augen sehen und sie knurren hören. Ich glaubte wirklich, mein Leben sei in Gefahr."Dieser Zwischenfall ist das aktuellste Glied einer ganzen Sichtungskette von BBCs in der Region.Scotsman.com

{mosimage}Am Abend des 7. Januar 2006 fuhr die 27jährige Lindsay Burnand-Smith mit ihrem 18 Monate alten Sohn Finley eine Landstraße in Wakefield (West Yorkshire, England) entlang, als sie ein Tier erblickte, das ihrer Überzeugung nach eine pantherähnliche Großkatze war. "Ganz plötzlich rannte eine große schwarze Katze vor mir über die Straße. Keine Hauskatze, kein Hund, kein Pferd oder sonst etwas – eine große schwarze Katze. Ich würde sagen, dass es ein schwarzer Panther oder Puma war. Ich bin absolut überzeugt davon, was ich gesehen habe." Das Tier soll etwa 1,20 Meter lang gewesen sein und überquerte die Straße mit springenden Bewegungen. Lindsay war zutiefst überrascht und beobachtete noch, wie die mutmaßliche Raubkatze noch einmal innehielt, um einen Blick auf das Auto zu werfen, und dann in der Dunkelheit der umliegenden Sumpflandschaft verschwand. Die Zeugin vermutet, dass das Tier von den Gerüchen eines nahe gelegenen Schlachthofs angelockt worden war. "So etwas ist mir noch nie passiert. Vor diesem Tag war ich einfach nicht an solchen Dingen interessiert." Paul Westwood aus South Kirkby hat in den vergangenen sechs Jahren für seine Webseite zahlreiche Sichtungen von angeblichen Großkatzen in der Region von Wakefield untersucht. Er glaubt, dass viele Beobachtungen auf Täuschungen zurückgehen, räumt jedoch ein, dass es mit einiger Wahrscheinlichkeit frei lebende Großkatzen in England gibt. Seiner Meinung nach könnte ein einziges Tier für sämtliche Sichtungen in West Yorkshire verantwortlich sein - "Großkatzen haben oft ein Revier von bis zu 60 Meilen Durchmesser."Wakefield Today
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Angesichts dessen, dass etwa 71 Prozent der Erdoberfläche aus Wasser bestehen erscheint es logisch, die große Anzahl an Berichten über unterschiedlichste im Wasser lebende Kryptide zu einem eigenständigen Teilbereich der Kryptozoologie zusammenzufassen.

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