Startseite Hominologie Allgemeines
05 | 02 | 2012
Hauptmenü
Kryptozoologie-Report
Login



Registrieren
Gerade online
Wir haben 33 Gäste online
Translation
Social Bookmarks
Tags
Zufallsbild Galerie
Neue Weblinks
Search
Search Keyword:Total 5 results found.
Tag: Ehemalige KryptideOrdering

Dr. Karl P. N. Shuker, einer der bekanntesten Kryptozoologen, steht Oll Lewis diesmal Rede und Antwort zu fünf Fragen zur Kryptozoologie und seiner Person. Shuker wurde 1959 in West Bromwich in den West Midlands (England) geboren und lebt heute in Wednesbury. Sein Interesse an Kryptozoologie begann im Alter von dreizehn Jahren, als er in einem Buchladen in der Nähe seines Elternhauses auf eine Ausgabe von Bernard Heuvelmans „On the Track of Unknown Animals" aufmerksam wurde und das Buch schließlich zum Geburtstag als Geschenk erhielt. Zu dieser Zeit begann er damit systematisch Zeitungsberichte, Artikel und Bücher mit kryptozoologischer Thematik zu sammeln. Angesichts dieser Interessenlage erschien es nahe liegend, ein Studium der Zoologie zu ergreifen, das er mit einem BSc/H in Zoologie abschloss dem in Folge an der Universität Birmingham ein Ph.D. in Zoologie und vergleichender Physiologie folgte. Zu seinen Veröffenlichtungen zählen Bücher wie "Mystery Cats of the World: -From Blue Tigers to Exmoor Beasts" London: Robert Hale 1989, "Extraordinary Animals Worldwide" London: Robert Hale 1991 oder "The Lost Ark: New and Rediscovered Animals of the 20th Century" London: HarperCollins 1993. Mehr zur Person beziehungsweise zum Leben von Karl P. N. Shuker in unserem gleichnamigen biografischen Artikel.

Eine nette Anektode ist, dass Shuker eventuell auch einen Kryptiden sichtete. 2006, während des Besuches des Vogelschutzgebietes Tiritiri Matangi vor Auckland, Neuseeland, sah er zwei große Erdwachteln die er einfach für etwas größere australische Schwarzbrustwachteln (Coturnix pectoralis) hielt. Er vermutete, dass diese nach Neuseeland eingeführt wurden als die einheimische Neuseeländische Schwarzbrustwachtel (C. novaezelandiae) für ausgestorben erklärt wurde. Erst einige Monate später erfuhr Shuker, dass Wissenschaftler vermuteten diese ungewöhnlich großen Vögel könnten eventuell zur ausgestorben gedachten Art gehören und deshalb Nachforschungen auf Tiritiri anstellen wollten (dies hat sich letztlich nicht bestätigen können).

Auch dem in der Kryptozoologie eher unbekannteren Ian Williams wurden fünf Fragen gestellt, Tabitca stellt sich selbst die Frage ob der Lake Temiskaming Mugwump ein Fisch oder irgendetwas anderes ist, Loren Coleman stellt die Top Ten der Coelacanth-Beiträge vor, Richard Muirhead plaudert über große schwarze Vögel in Uganda, Chris Rehberg gibt neues zu seiner Expedition auf der Suche nach dem Beutelwolf bekannt, ohioindy veröffentlichte ein Video mit Don Keating's Bigfoot-Jagdtipps und Davy Curtis zeigt dass sich auch die Zeugen Jehovas mit Kryptozoologie beschäftigen.

5 Questions on... Cryptozoology - Karl Shuker 5 Questions on... Cryptozoology - Ian Williams Lake Temiskaming Mugwump- fish or something else? Top Ten Coelacanth Bulletins Of 2009 Large Black Birds in Uganda Tasmanian Tiger Expedition 2009 Updates Don Keating's Bigfoot hunting tips with Kathie Lee and Hoda Kotb on The Today Show All along the Watchtower

Delcourt’s Riesengecko (Hoplodactylus delcourti) ist mit 60 Zentimetern Gesamtkörperlänge einer der größten Geckos überhaupt. Die Art wurde erst 1986 beschrieben, nachdem man ein totes Exemplar im Museum von Marseille entdeckte (Hoplodactylus delcourti n. sp.(Reptilia: Geckonidae), the Largest Known Gecko", Bauer, A.M. & Russell, A.P.; New Zealand Journal of Zoology (1986), Vol. 13: 141-148.). Die Herkunft und das dazugehörige Datum konnten jedoch nicht weiter eruiert werden. Man vermutetete, dass das Tier aufgrund seiner Morphologie zur Unterfamilie Diplodactylinae gehörte und lokalisierte sein Verbreitungsgebiet so irgendwo im südwestlichen Pazifischen Ozean. Weitere Ermittlungen zoologischer und kryptozoologischer Art erbrachten letztlich, dass H. delcourti aus Neuseeland stammen musste. Dies wird unter anderem auch durch eine mögliche Verbindung zwischen Legenden der Maori über eine große "Echse" namens "Kawekaweau" unterstützt. Der Chief der Urewera-Maori tötete demnach noch 1870 eines dieser Tiere im Waimana-Tal im Norden der Insel. Ein gewisser Joe McClutchie behauptete zweimal einen riesigen Gecko gesichtet zu haben -  einmal in den späten 60ziger und einmal in den frühen 80ziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. 1970 wollen Neil Farndale und andere des Nachts mit dem Auto eine rund 60 Zentimeter lange Echse angefahren und getötet haben.Neben dem eröffnenden Artikel einer ganzen Reihe zum Kawekaweau von Richard Muirhead setzt sich die Artikelreihe von Loren Coleman zu körperlichen Hinterlassenschaften von Hominoiden genauso fort wie die Archivreihe von Oll Lewis. Dale Drinnion beschäftigt sich mit der Sichtung von Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent". Belustigend ob des Themas ist Colemans Blick auf Jackalope und Wolpertinger, auch wenn reale  Hintergründe diskutiert werden. Nicht lustig findet der Amerikaner jedoch die Aufbauschung des Minnesota-Bigfoot durch die Medien.

`KAWEKAWEAU` ANOTHER GIANT LIZARD IN NEW ZEALAND.PART ONE The Ichnological Evidence For ABSMs CFZ ARCHIVING PROJECT: BHM Part Seventeen Churchward's "Quetzalcoatl Flying Serpent" Are Jackalopes Real? ABC News Boosts Bogus Bigfoot

 

Heute vor 200 Jahren, am 12.Februar 1809, wurde in Shrewsbury,der englische Naturforscher Charles Robert Darwin geboren. Er gilt durch seine wegweisenden Beiträge zur Evolutionsbiologie noch heute weltweit als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt. Schlüsselerlebnis für die Ausformung seiner Theorien war eine Reise von 1831 bis 1836 mit dem Forschungsschiff H.M.S. Beagle zu verschiedenen Kontinenten um dort sowohl Vermessungen anzustellen als auch geologische und biologische Fragestellungen zu klären. Auf dieser Reise machte der damals 22jährige die ersten Entdeckungen und Erfahrungen, die 1858 zur Publikation seines bekanntesten Buches „On the Origin of Species“ („Die Entstehung der Arten“) führten. Darwin zeigte in diesem Werk und in seinen Folgepublikationen, das es eine rein naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens gab, was letztendlich die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie bildet.

Natürlich spielt die Evolutionsbiologie insgesamt auch für die Kryptozoologie als Methodik der Zoologie eine wichtige Rolle. Davon aber abgesehen beschäftigte Darwin sich auch - im weitesten Sinne - bereits mit Kryptiden:

In seinem 1862 veröffentlichten Buch „On the various contrivances by which British and foreign orchids are fertilised by insects“, in dem er sich mit der evolutionären Biologie von Orchideen beschäftigt, sagt er die Existenz eines bis dahin unbekannten Insekts vorher. Der Forscher untersuchte damals die Blüte der Orchidee Angraecum sesquipedale aus Madagaskar, die einen dünnen, bis zu 28 Zentimeter langen Kelch besitzt. Nur ein Insekt mit einem vergleichbar langen Rüssel wäre in der Lage den Nektar dieser Orchidee zu saugen und sie so zu bestäuben: „It is, however, surprising that any insect should be able to reach the nectar: our English sphinxes have probosces as long as their bodies; but in Madagascar there must be moths with probosces capable of extension to a length of between ten and eleven inches!“ Der Wissenschaft bekannt war ein solches Insekt jedoch nicht.

Ein weiterer Kryptid, dem der Zoologe Marc van Roosmalen auf der Spur ist, wurde nunmehr beschrieben. Durch die Dorfbewohner von Tucanaré am Rio Aripuana wurde Van Roosmalen ein kompletter Schädel und ein Unterkieferknochen eines unbekannten Tieres überlassen, das diese geschossen und gegessen hatten. Das von den Einheimischen „anta-pretinho“ bezeichnete Tier, ist laut den Forschungen des Niederländers eine im Rio Aripuana-Bassin heimische Zwertapirart, die kleiner und dunkler als das Flachland- (Tapirus terrestris) u. mittelamerikanischer Tapir (T. bairdii) ist. Sie unterscheidet sich im Vergleich zu T. terrestris, mit dem es sympatrisch lebt, durch die fehlenden weißen Ohrenspitzen, den proportional kürzere Kiefer und Nasenbein und einige nicht vorhandene Zähne.Bereits in Spix und Martius Reisebericht „Reise in Brasilien in den Jahren 1817 – 1820“ (München, 1828) erwähnt Carl Friedrich Philip von Martius das Vorkommen einer Zwergform des Flachlandtapiers im brasilianischen Staat Minas Gerais, dort bekannt als „anta-xuré“: „Dieses Tier von kleinerer Statur, die Ohren von einer gleichförmigen Farbe, nicht weiß an den Spitzen, ist wahrscheinlich nur eine Variation des gewöhnlichen Tapir, aber nach Dr. von Spix sollte es getrennt von dem viel größeren gewöhnlichen Tapir werden und als eigene Art berücksichtigt werden.“ Sollte, so M. van Roosmalen, Spix ein Tier von Mina Gerais mitgebracht haben das noch in der Zoologischen Staatssammlung München existiert wäre es der Holotypus. In diesem Fall würde der Zoologe es zu Ehren von Johann Baptist von Spix „T. spixianus“ nennen, ansonsten „T. pygmaeus“.Webseite M. van Roosmalen
Manch einer mag diesem Tier irgendwann schon begegnet sein, doch meist ohne ihm dabei viel Beachtung geschenkt zu haben. Das verwundert nicht, hat es doch wenig zu bieten, was das Auge des Betrachters lange zu fesseln vermag: eine schwarz-braune Rubensfigur, kurzbeinig, von Größe und Gewicht mit einer großen Zuchtsau1 zu vergleichen, lebt es ein ruhiges, einzelgängerisches Leben im Verborgenen, das meist aus Fressen, Schlafen und einem gelegentlichen Bad zu bestehen scheint. Und doch ist seine außergewöhnliche Geschichte noch dazu ein Erfolg „Made in Germany", der die Hoffnung nährt, dass weiterhin bislang unbekannte Tierarten ihrer Entdeckung harren.

Alles begann 1844, als Dr. Samuel Morton, seines Zeichens Vize-Präsident der Academy of Natural Sciences von Philadelphia, den Schädel einer bislang unbekannten Tierart aus Afrika mitbrachte. Auf Grundlage dieses Schädels wurde nach wissenschaftlicher Untersuchung eine neue Art beschrieben; man war sich jedoch ob der genauen taxonomischen Einordnung uneins. Der Schweizer Zoologe Professor Dr. Büttikofer konnte 1880/81 Skelett und Haut eines weiteren Exemplars in Liberia erwerben. Zuvor hatte der Brite John Price über Governor Pope Hennessy um 1873 sogar ein lebendes Jungtier in Sierra Leone erwerben und in den Zoo von Dublin überführen können; dort verstarb das Tier jedoch in kürzester Zeit. Im Laufe der folgenden Jahre geriet die Art in Vergessenheit und galt als ausgestorben, ja, man zweifelte sogar an, dass es sich tatsächlich um eine eigenständige Tierart handelte und vermutete Kümmerformen einer bereits altbekannten Spezies.

Im Herbst 1910 sollte sich dies aber ändern:

Der berühmte Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck2 lädt den deutschen Afrikareisenden Hans Schomburgk zu sich in seinen Tierpark in Hamburg-Stellingen ein und stellt ihn auf die Probe: „Wollen Sie für mich nach der Westküste Afrikas gehen, um dort ein Tier zu fangen, das bislang von keinem europäischen Jäger gesehen, geschweige denn lebend nach Europa gebracht wurde? (...) Sie müssen nach Liberia gehen; aber um was es sich handelt, kann ich Ihnen erst sagen, wenn Sie Ihre Zustimmung gegeben haben (...)."

Neue Literatur
Banner
Grundlagen
Letzte Forenbeiträge
Populärste Artikel
Wenig gelesene Artikel
Verwandte Artikel
Umfrage
Mein Favorit Allg. Kryptozoologie
 
Textsplitter

Die DNS-Analysen, das Knorpelskelett und die faserige Hautstruktur lassen kaum noch Zweifel offen. Die Besatzung der Zuiyo Maru hatte keinen Saurier am Haken, sondern einen Riesenhai.

Zuyio-Maru-Kadaver