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Da einer der Links in der heutigen Kryptozoologie-Umschau einen Kryptiden zumindest in die Nähe von UFOs und elektromagnetischen Störungen bringt eine kleine Wiederholung: Nach der grundlegenden Definition von Dr. Bernard Heuvelmans ist Kryptozoologie „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert.“ Kryptozoologie ist ein Teilbereich/Methodik der Zoologie der/die sich auch interdisziplinär verhält, d. h. auch andere Natur- und Geisteswissenschaften einbeziehen muss wie z. B. Soziologie, Ethnologie, Psychiologie usw. Hieraus resultiert letztendlich, dass sich die Kryptozoologie lediglich mit solchen Kryptiden beschäftigt, für deren tatsächliche Existenz eine Tierform zumindest denkbar und möglich erscheint. Extraterrestrische Wesen (sog. Aliens) wie die bekannten Greys oder andere derartige Wesen aus dem Universum gehören nicht dazu. Nun aber schnell zur heutigen Umschau: WISCONSIN RIVER MONSTER AND CAT-RABBIT HYBRID Finding Patty: Is Technology The Key? Dorset big cat 'seen 30 times recently' Bigfoot and UFOs and the Electromagnetic Spectrum MOKELE - MBEMBE EXPEDITIONS 1960's sea serpent sightings Skegness England. Another Lake Creature in Michigan Big Cat Sightings UK The Loch Ness Creature -does it migrate to other Lochs? Great auks in the Savage World The Ugly Mermen A Skeggy Sea Monster Awesome or Off-Putting: Kasai Rex, The Last Living Dinosaur to Definitely Exist Maine Cryptids 18TH CENTURY SEA MONSTER,OUT OF PLACE SEAL AND ABBERANT PIGEONS Bizarre Animal Captured Near Oklahoma's Dry Gulch CANADIAN BIGFOOT PHOTOGRAPH Canadian Researcher Snaps Sasquatch in Vancouver Mystery of cat sightings deepens LAKE MONSTERS AND METEOROLOGY PART ONE How Kids Films Destroyed Sasquatch Research Does Bigfoot Have A Bone In Its Penis? The Moha Moha Those "big cat" pictures in full Interview with AL HODGSON, Pillar of Willow Creek and Bigfooting History, PART THREE Everything you ever wanted to know about the infrasound hypothesis (but were afraid to ask) Bigfoot Times: February 2010 Norway sea serpent sighting 2009 news on Bownessie , the Windermere Lake monster Bigfoot and Yeti- remnants of a giant species? Mysterious sea and lake creatures of the Isle of LewisIn Chinas Guangxi-Provinz in Bama County nahe dem Dorf Daluo gibt es eine Höhle, die man Fu Yuan Dong (Höhle des Glücks) nennt. Dem Wasser des rund 1.000 Meter tief gelegenen See in der Höhle wird nachgesagt, ein langes Leben zu schenken. Dort fingen Dorfbewohner nun alienartig aussehende Fische, die Experten bislang nicht identifizieren konnten. Die Tiere haben ein Maul geformt ähnlich einem Entenschnabel mit roten Lippen und Augen nahe dem Maul gelegen. Der Dorfoberste Li Zuneg berichtet, dass diese Fische schon zuvor von den älteren Dorfbewohnern erwähnt wurden. Da niemand der jüngeren Einwohner sie jedoch gesehen hatte, wurden diese Erzählungen als "Märchen" abgetan. Einige der Höhlenfische wurden an das "Bama County und Guangxi Provincial Aquatics Institut" zur Analyse gesandt, jedoch ohne Ergebnis. Man muss weiterhin natürlich nicht alles glauben, aber hinter vielen Märchen steckt auch meist ein Körnchen Wahrheit... Tabitca widmete sich aber auch noch Aalen als Monstern in Seen, einer Seeschlangenattacke auf Taucher und einer alten Sichtung. Grenwissenschaft-Aktuell und auch Loren Coleman berichten über Pläne der australischen Regierung nur wenig erkundete Regionen des Kontinents nach unbekannten Tier- und Pflanzenarten zu durchkämmen. Coleman macht zudem weiter mit der Quatchi-Medien- und Merchandisewelle und lässt Tim the Yowie-Man sich bei Kanada entschuldigen. Angesichts eines T-Shirts und vielleicht auch eines Interviews mit Joey Laycock fragt sich Coleman, ob die Intelligent Designer nicht die Kryptozoologie aus ihren Plänen heraushalten könnten. Karl Shuker beschäftigt sich mit Madagaskars geheimnisvollen Riesen-Lemuren und Mini-Menschen während der Blogsquatcher nur noch von Bigfoot träumt. Richard Muirhead bloggt über große böse Vögel und kleine Enten, Christoph Kummer zieht Paralellen zwischen Gorillas und Bigfoot und Palmer Wood sieht keine Lösung für eine alte Alien-Big-Cat-Geschichte. Zu guter letzt ein Update von Michel Ballot, der zur Zeit wieder auf der Suche nach Mokele-Mbembe und Co. im Dschungel steckt. "fairy tale" fish found; 'Alien' fish found in cave lake Eels as monsters in lochs and loughs. sea serpent attacks divers. sea serpent sighting reported in the zoologist 1872 "Bush Blitz" - Regierung durchkämmt Australien nach unbekannten Tierarten; Bush Blitz To Discover New Species 10,000 Line Up Daily For Quatchis & Friends Tim the Yowie Man Apologizes to Canada Teach the Controversy? The Religious Struggle over Cryptozoology MADAGASCAR'S ELUSIVE MEGA-LEMURS AND MINI-MEN When bigfoot gets in your head -- telepathy, dreams, & channelers, oh my! MUIRHEAD`S MYSTERIES: BIG BAD BIRDS AND A SMALLER DUCK "The Year of the Gorilla" and its Bigfoot connections (eng.) The big cat mystery remains unsolved NOTRE EXPEDITION DE JANVIER 2010Den "Yeti" wie ihn jeder kennt, gibt es nicht. Vielmehr verbergen sich hinter diesem Begriff zwei bis drei verschiedenen Hominoide. "Meh-teh": Der Körper ist gedrungen, affenähnlich im Aussehen mit einem deutlich menschenähnlichen Ausdruck. Das Fell ist kurz, rötlich-braun bis schwarz und manchmal sogar mit einem weißen Fleck auf der Brust. Das Haupthaar reicht bis zu den Schultern. Die Zähne sind groß, jedoch keine wirklichen Fangzähne. Die Kopfform ist konisch wie bei Gorillas. Die Arme reichen bis zu den Knien, die Schultern sind stark und breit. "Dzu-teh": Der Dzu-teh ist sehr groß (1,80 Meter bis 2,70 Meter) und massig gebaut. Sein Fell ist zottelig und rötlich, schwarz oder dunkelgrau. Es läuft im Regelfall auf allen Vieren, kann sich jedoch auch auf zwei Beinen fortbewegen. Das Tier hinterlässt menschenähnliche Fußabdrücke mit Klauen an den Zehen, so dass angenommen wird es handelt sich um einen Bär. Es lebt in Zentralasien und ernährt sich den Berichten nach auch von Yaks und Rindern. Seine bevorzugter Lebensraum ist nach Angaben der Sherpas zwischen 4000 und 4500 Metern. Reinhold Messner hat sich intensiv mit diesem Tier auseinandergesetzt (wenn er auch wie die meisten alle Yeti-Berichte hier einordnet). "Teh-Ima": Der zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter große, mit dichten rötlich-grauem Fell und gebeugten Schultern recht zierliche Teh-Ima (oder auch Teh-Lma) ist der dritte im Bunde. Er lebt unterhalb der Schneegrenze in den Wäldern von Ostnepal, Bhutan, Südost-Tibet und Indien. Die Schneemensch-Expedition von 1958 unter Führung von Tom Slick brachte "Hinweise" auf diesen "Yeti". Diese drei Kryptide sind durch verschiedenen Autoren, darunter u. a. Bernard Heuvelmans, ausgesucht worden, weil die Beschreibungen in wesentlichen Punkten kontinuierlich waren. Durch die Tatsache, dass die Regionen Zentralasiens sehr groß und kulturell auch sehr reichhaltig sind, ist es aber nahezu unmöglich exakt auszumachen wie viele „Yetis“ es tatsächlich geben mag und somit mag man auch auf fünf kommen. Insbesondere die unterschiedliche Namensgebung bereitet hier große Probleme. Dass es noch weitere Aufteilungen gibt, ist deswegen nicht weiter verwunderlich. tabitca nun widmet sich in einem ausführlicheren Beitrag dem Teh-Ima. Richard Freeman stellt hierzu auch gleich noch fest: es gibt keine weißen Yetis! In wärmere Gefilde hat es Loren Coleman verschlagen, der sich den vietnamesischen "Felsaffen" widmet; David Kummer ist fasziniert von der besten Bigfoot-Doku die es gibt (der sich auch Coleman kurz widmet), während Palmer Wood dessen Spuren in Polk Country sucht. In seinem Wild about Pennsylvania-Blog widmet sich Markus Schneck diesmal geheimnisvollen Berglöwen und anderen "verborgenen" Tieren derweil Mike Archbold sich den ultimativen Beweis von Cliff Crook für Bigfoot ansieht; tabitca wäre nicht tabitca, wenn sie nicht über aquatische Kryptide bloggen würde. Und so hat sie diesmal den schottischen See Lomond und das Madidi-Monster ausgewählt. Dale Drinnion sieht Elche und Dinosaurier im Wasser und Austin Whitall Bären in Patagonien. Zudem erzählt er alles was er über das Culebron weiß. Regan Lee vergleicht den Chupacabra-Mythos früher und heute, während Ben Radford gleich direkt in Nicaragua nach ihm sucht. Außerdem befragte Oll Lewis die Lancashire Anomalous Phenomena Investigation Society nach der Kryptozoologie und Loren Coleman berichtet über die Beziehung der Zoologie zur Kryptozoologie. Bad Blog burns my Canoli The mini -me of Yetis, the Teh-Ima Vietnam's Rock Apes Beste Bigfoot-Doku, die es gibt!; American Paranormal Could Big Foot be in Polk County?Morgen, am 25. Januar 2010 zelebrieren die Schotten "Burns Night" oder auch "Burns Supper", ein Fest zu Ehren des Dichters Robert Burns der an diesem Tag im Jahr 1759 geboren wurde. Neben dem formellen Essen (Haggis als wichtigster Bestandteil, der feierlich vom Koch unter Begleitung eines im Kilt bekleideten Dudelsackspielers zum Rednertisch getragen, wo der Hausherr oder der Wirt während dem Aufschneiden der Hülle Burn's "The Address to the Haggis" rezitiert). Nach dem Essen wird eine Reihe von Reden gehalten, immer nach einer streng ritualisierten Ordnung. The Immortal Memory ist eine Gedenkrede an Burns, typischerweise mit literarischer Würdigung ausgewählter Gedichte und einer Bezugnahme auf die heutige Politik und Sittlichkeiten. Beim Toast to the Lassies darf ein ausgewählter Mann die Frauen böse auf den Arm nehmen, bevor er ihnen einen Trinkspruch widmet. Darauf darf eine der Frauen in ähnlich neckischem Ton antworten. Zwischendurch werden Gedichte und Lieder von Burns vorgetragen und -gesungen. Und natürlich wird bei all dem auch fleissig dem Whisky zugesprochen. Es wäre vielleicht eine Analyse wert, wieviele Sichtungen von Nessie es in der Nacht zu "Burns Night" gab. Denn irgendetwas muss man doch tun, man kann doch Nessie nicht einfach vergessen! Tatsächlich hat sich seit der letzten Kryptozoologie-Umschau niemand direkt mit Nessie beschäftigt. tabitca, sonst für jedes Seeungeheuer zu haben, schreibt lieber über die Kreatur von Lough Fadda und die Suche des Explorer Clubs nach unbekannten Tieren. Mike Dash berichtet über "bodenlose" Seen und wie Mythen entstehen können, berichtet dabei aber nur am Rande über das Loch Ness selbst. Kein Wort über Nessie. Natürlich, haufenweise Berichte über haarige Kryptide. Oll Lewis präsentiert den zwanzigsten Teil seiner Archivsammlung und befragt den "Yowie"-Autor Tony Healy. Markus Schneck sucht Bigfoot in Pennsylvania und findet Bigfoot faszinierend, was Loren Coleman gleich missfällt; das State History Museum in Tacoma eröffnete eine Ausstellung - zu Sasquatch natürlich... Michael Esordi schrieb einen Leserbrief zu James Snyders Artikel “I Just Found Bigfoot” und Steven Streufert plaudert NATÜRLICH auch über Bigfoot. Und sonst? Joanna Davis hat nur die Dorset-Großkatze im Kopf, Loren Coleman marine Monster und die Australier nur die Frage wie lange ihre Megafauna überlebte. Keiner denkt an die gute alte Nessie! Keiner! Echt toll! Echt! Das hat sie nicht verdient. Was this another sighting of the Lough Fadda creature? The explorers hunting for unknown animals 'The lake that has no bottom...' BHM Part Twenty 5 Questions on... Cryptozoology - Tony Healy Bigfoot in Pennsylvania: Belief, hope, skepticism Bigfoot might not be real, but the fascination is Bigfoot gets no Respect from Headline Writers Museum exhibit explores history of sasquatch Dangerous Skating Sasquatch Media Blitz! BIGFOOT NEWS AND RUMOR MILL II Dorset big cat - more close encounters; Vet backs Dorset big cat reports Marine Mystery Monster New evidence links humans to megafauna demiseMehrere Sichtungen des „Bownessie“ genannten Seeungeheuers aus dem englischen See Windermere haben nun den Fotografen Linden Adams veranlasst eine Expedition zu starten. Zusammen mit dem bekannten „Übersinnlichen“ Dean „Midas“ Maynard und dem Hotelier Thomas Noblett will man die seit 2006 anhaltenden Sichtungen untersuchen. Linden Adams sah und fotografierte 2007 selbst etwas im See, dass seiner Ansicht nach 15 Meter lang war im Vergleich zu den Booten ringsum. Er befand sich mit seiner Frau gerade an einem abgelegenen Punkt eines Bergs in 304 Metern Höhe, als sie die Kreatur oder vielmehr den dunklen Fleck im Wasser sahen. „Es kam gerade aus dem blauen Wasser. Der See war unglaublich friedlich und dann tauchte dieses große Ding auf, tauchte und schlug um sich“, so Adams. Das Tier schätzt er im Vergleich mit Booten auf dem See auf etwa 15 Meter Länge. „Ich schnappte mir das Fernglas von meiner Frau und hielt den Atem an als ich einen besseren Blick hatte. Ich konnte dieses große dunkle Ding sehen wie es sich im Wasser bewegte. Es hatte den Kopf eines Labrador, nur sehr, sehr viel größer.“ Auch Noblett verfügt über Erfahrung mit dem Seeungeheuer. Im Juli dieses Jahres trainierte er für eine Schwimmveranstaltung, als ihn eine ein Meter hohe Welle mit unbekannter Wucht und unbekannten Ursprungs traf. Diese und weitere Ereignisse wie zum Beispiel der Angriff auf eine sechs Tonnen schwere Yacht sind Beweis genug für Adams & Co. „Ich bin wirklich darauf eingestellt und bereit für die Herausforderung und mit dem Team das ich zusammengestellt habe, bin ich überzeugt dass wir einige Beweise finden werden, dass etwas großes im See existiert.“ Etwas wird diese Expedition zuletzt vielleicht auf jeden Fall bringen: während der Reise will man auch Spenden für die lokale Luftrettung sammeln. Lakeland Radio The Westmorland GazetteSeit einigen Jahren bereits gibt es Berichte die den rund dreißig Kilometer westlich von Parksville gelegenen Cameron Lake im kanadischen British Columbia (Kanada) zum Monstersee machen. "Unsere Organisation hat Berichte die vom Cameron Lake seit 2004 erhalten", so John Kirk vom British Columbia Scientific Cryptozoology Club (BCSCC). Kirk ist Autor des Buches "In the Domain of Lake Monsters" und Mitbegründer des seit 1989 bestehenden BCSCC. "Augenzeugen haben beschrieben, was aussieht wie eine dunkle Kreatur im See." Obwohl bereits seit zwei Jahren vorgesehen, wird sich Kirk erst jetzt, am 19. September 2009, zusammen mit einem Team aufmachen um die Hintergründe dieser Sichtungen aufzuklären. "British Columbia ist die Nummer ein der Welt für Seemonstersichtungen. Es gibt 39 Seen in British Columbia wo irgendwelche Kreaturen gesehen wurden." Diese erste Expedition will vor allem aufklären, ob die Leute nicht natürliche Phänomene irrtümlich für einen Kryptiden gehalten haben. Nachdem untergetauchte Steine oder schwimmende Baumstämme ausgeschlossen sind, will man zurückkehren für eine detailliertere Analyse. 2004 sahen eine Frau und ihr Vater eine sehr große, lange schwarze Kreatur im See. Das Tier schwamm entlang des Highway 4 von dem aus die beiden es aus ihrem Auto sahen bis der Highway vom See weg führt. Eine weitere Frau fotografierte einen silbernen Umriss, was auf einen Fisch hindeuten könnte. Gerade dies wäre für Kirk sehr interessant, denn kein bekannter Fisch im See könnte so groß werden. Die Expedition wird von Oceanside Tourism, das Parksville und Qualicum Beach repräsentiert, gesponsort. "Wir haben einigen Feedback von Leuten die überzeugt sind, dass wenn wir etwas finden dies die Leute vom Schwimmen abhalten wird, aber es hat die Leute in Okanagan auch nicht gestoppt. Es gibt keine Berichte, dass irgendjemand in einem dieser Seen attackiert wurde. Tatsächlich ist es eine große Touristenattraktion." Shuswapnews Canada.comGeorg William Steller ist wohl einer der bekanntesten Naturforscher des 18. Jahrhunderts. Geboren 1709 in Windsheim bei Nürnberg, erforschte er im Auftrag Peters des Grossen um 1741 Alaska und die zwischen Russland und Nordamerika liegenden nördlichen Inseln. Dabei entdeckte und beschrieb er verschiedene, der Fachwelt bislang unbekannte Tier - und Pflanzenarten. Die wohl bekannteste dürfte die inzwischen ausgerottete Stellersche Seekuh sein. Insbesondere die englischen, aber auch einige deutsche Trivialbezeichnungen diverser weiterer Tierarten weisen auf Steller als Erstentdecker hin, etwa Stellerscher Seelöwe, Riesenseeadler (Steller’s Sea Eagle), Scheckente (Steller’s Eider Duck) oder Diademhäher (Steller’s Jay). Doch in Stellers Reiseberichten finden sich einige Tiere, die sich nicht so ohne weiteres identifizieren lassen. Oder doch? Der Seeaffe Am Abend des 10. August 1741, ungefähr 180 Seemeilen von den Tchirikov-Inseln entfernt (die wiederum vor der Alaska-Halbinsel liegen) sah die Besatzung der St. Peter ein Tier, das Steller später folgendermaßen beschrieb: “Am 10. August sahen wir ein sehr ungewöhnliches und unbekanntes Meerestier, über das ich kurz berichten will, da ich es volle zwei Stunden lang beobachten konnte. Es war etwa zwei russische Ellen [ca. 1,8m] lang, der Kopf war wie der eines Hundes, mit spitzen, aufgerichteten Ohren. Von den oberen und unteren Lippen hingen an beiden Seiten Schnurhaare herab, so dass es fast wie ein Chinese aussah. Die Augen waren groß, der Leib länglich-rund und dick, zum Kopf hin verdickend, und sich allmählich zum Schwanz hin verjüngend. Der gesamte Körper war mit dichten Haaren bedeckt, die auf dem Rücken grau, im Bauchbereich aber rötlichweiß gefärbt waren. Im Wasser erschien das Tier aber in seiner Gesamtheit rötlich und kuhfarben. Der Schwanz war in zwei Teile aufgeteilt, von denen einer länger als der andere war [laut manchen Autoren sogar doppelt so lang].“ Heute vor 200 Jahren, am 12.Februar 1809, wurde in Shrewsbury,der englische Naturforscher Charles Robert Darwin geboren. Er gilt durch seine wegweisenden Beiträge zur Evolutionsbiologie noch heute weltweit als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt. Schlüsselerlebnis für die Ausformung seiner Theorien war eine Reise von 1831 bis 1836 mit dem Forschungsschiff H.M.S. Beagle zu verschiedenen Kontinenten um dort sowohl Vermessungen anzustellen als auch geologische und biologische Fragestellungen zu klären. Auf dieser Reise machte der damals 22jährige die ersten Entdeckungen und Erfahrungen, die 1858 zur Publikation seines bekanntesten Buches „On the Origin of Species“ („Die Entstehung der Arten“) führten. Darwin zeigte in diesem Werk und in seinen Folgepublikationen, das es eine rein naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens gab, was letztendlich die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie bildet. Natürlich spielt die Evolutionsbiologie insgesamt auch für die Kryptozoologie als Methodik der Zoologie eine wichtige Rolle. Davon aber abgesehen beschäftigte Darwin sich auch - im weitesten Sinne - bereits mit Kryptiden: In seinem 1862 veröffentlichten Buch „On the various contrivances by which British and foreign orchids are fertilised by insects“, in dem er sich mit der evolutionären Biologie von Orchideen beschäftigt, sagt er die Existenz eines bis dahin unbekannten Insekts vorher. Der Forscher untersuchte damals die Blüte der Orchidee Angraecum sesquipedale aus Madagaskar, die einen dünnen, bis zu 28 Zentimeter langen Kelch besitzt. Nur ein Insekt mit einem vergleichbar langen Rüssel wäre in der Lage den Nektar dieser Orchidee zu saugen und sie so zu bestäuben: „It is, however, surprising that any insect should be able to reach the nectar: our English sphinxes have probosces as long as their bodies; but in Madagascar there must be moths with probosces capable of extension to a length of between ten and eleven inches!“ Der Wissenschaft bekannt war ein solches Insekt jedoch nicht. Chris Rehberg, der Betreiber der australischen Internet-Webseite Where Light meets Dark, hat heute eine Expedition auf der Suche nach möglicherweise überlebenden Beutelwölfen angekündigt. Mit dem Gedanken an eine Expedition nach Tasmanien trägt sich der Australier bereits seit 2007 doch mehrere Investoren sind nach ersten Zusagen abgesprungen. Letztlich konnte eine Filmproduktionsfirma aus Übersee für das Projekt begeistert werden, die eine Dokumentation darüber drehen wird. Seit mehrere Wochen sind in Zusammenarbeit mit dem Tasmanischen Park und Wildlife Service bereits Kameras vor Ort installiert. Ziel der Expedition ist es natürlich den Nachweis eines lebenden Beutelwolfs zu erlangen, doch daneben werden die Aufnahmen der Fauna dem Park und Wildlife Service zur Verfügung gestellt. Man erhofft sich dadurch Erkenntnisse über den Bestand der von einer Krankheit bedrohten Beutelteufel und den illegal nach Tasmanien eingeführten Fuchs. Where Light Meets DarkDas Magazin Wildlife Extra veröffentlichte unlängst eine kritische Zusammenfassung der bisherigen Suche nach dem Elfenbeinspecht, insbesondere auch was den enorm hohen Kostenfaktor angeht. Für die Saison 2008/2009 sollen demnach die Suchbemühungen enorm reduziert werden – auch in der Gewissheit damit alle potentiell wahrscheinlichsten Plätze für das mögliche Überleben des Elfenbeinspechts abgedeckt zu haben.Der gesamte Artikel kann auf der Webseite von Wildlife Extra nachgelesen werden (auf Englisch). Wildlife Extra
Ein weiterer Kryptid, dem der Zoologe Marc van Roosmalen auf der Spur ist, wurde nunmehr beschrieben. Durch die Dorfbewohner von Tucanaré am Rio Aripuana wurde Van Roosmalen ein kompletter Schädel und ein Unterkieferknochen eines unbekannten Tieres überlassen, das diese geschossen und gegessen hatten. Das von den Einheimischen „anta-pretinho“ bezeichnete Tier, ist laut den Forschungen des Niederländers eine im Rio Aripuana-Bassin heimische Zwertapirart, die kleiner und dunkler als das Flachland- (Tapirus terrestris) u. mittelamerikanischer Tapir (T. bairdii) ist. Sie unterscheidet sich im Vergleich zu T. terrestris, mit dem es sympatrisch lebt, durch die fehlenden weißen Ohrenspitzen, den proportional kürzere Kiefer und Nasenbein und einige nicht vorhandene Zähne.Bereits in Spix und Martius Reisebericht „Reise in Brasilien in den Jahren 1817 – 1820“ (München, 1828) erwähnt Carl Friedrich Philip von Martius das Vorkommen einer Zwergform des Flachlandtapiers im brasilianischen Staat Minas Gerais, dort bekannt als „anta-xuré“: „Dieses Tier von kleinerer Statur, die Ohren von einer gleichförmigen Farbe, nicht weiß an den Spitzen, ist wahrscheinlich nur eine Variation des gewöhnlichen Tapir, aber nach Dr. von Spix sollte es getrennt von dem viel größeren gewöhnlichen Tapir werden und als eigene Art berücksichtigt werden.“ Sollte, so M. van Roosmalen, Spix ein Tier von Mina Gerais mitgebracht haben das noch in der Zoologischen Staatssammlung München existiert wäre es der Holotypus. In diesem Fall würde der Zoologe es zu Ehren von Johann Baptist von Spix „T. spixianus“ nennen, ansonsten „T. pygmaeus“.
Webseite M. van Roosmalen
Manch einer mag diesem Tier irgendwann schon begegnet sein, doch meist ohne ihm dabei viel Beachtung geschenkt zu haben. Das verwundert nicht, hat es doch wenig zu bieten, was das Auge des Betrachters lange zu fesseln vermag: eine schwarz-braune Rubensfigur, kurzbeinig, von Größe und Gewicht mit einer großen Zuchtsau1 zu vergleichen, lebt es ein ruhiges, einzelgängerisches Leben im Verborgenen, das meist aus Fressen, Schlafen und einem gelegentlichen Bad zu bestehen scheint. Und doch ist seine außergewöhnliche Geschichte noch dazu ein Erfolg „Made in Germany", der die Hoffnung nährt, dass weiterhin bislang unbekannte Tierarten ihrer Entdeckung harren.
Alles begann 1844, als Dr. Samuel Morton, seines Zeichens Vize-Präsident der Academy of Natural Sciences von Philadelphia, den Schädel einer bislang unbekannten Tierart aus Afrika mitbrachte. Auf Grundlage dieses Schädels wurde nach wissenschaftlicher Untersuchung eine neue Art beschrieben; man war sich jedoch ob der genauen taxonomischen Einordnung uneins. Der Schweizer Zoologe Professor Dr. Büttikofer konnte 1880/81 Skelett und Haut eines weiteren Exemplars in Liberia erwerben. Zuvor hatte der Brite John Price über Governor Pope Hennessy um 1873 sogar ein lebendes Jungtier in Sierra Leone erwerben und in den Zoo von Dublin überführen können; dort verstarb das Tier jedoch in kürzester Zeit. Im Laufe der folgenden Jahre geriet die Art in Vergessenheit und galt als ausgestorben, ja, man zweifelte sogar an, dass es sich tatsächlich um eine eigenständige Tierart handelte und vermutete Kümmerformen einer bereits altbekannten Spezies. Im Herbst 1910 sollte sich dies aber ändern: Der berühmte Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck2 lädt den deutschen Afrikareisenden Hans Schomburgk zu sich in seinen Tierpark in Hamburg-Stellingen ein und stellt ihn auf die Probe: „Wollen Sie für mich nach der Westküste Afrikas gehen, um dort ein Tier zu fangen, das bislang von keinem europäischen Jäger gesehen, geschweige denn lebend nach Europa gebracht wurde? (...) Sie müssen nach Liberia gehen; aber um was es sich handelt, kann ich Ihnen erst sagen, wenn Sie Ihre Zustimmung gegeben haben (...)." {mosimage}Erik Meijaard und seine Kollegen Andrew C. Kitchener, and Chris Smeenk präsentieren in Mammal Review, 36, 318-324 ihre Forschungsergebnisse zu dem unbekannten Tier, dass bereits im Mai 2005 im Kayam Menterong Nationalpark auf Borneo fotografiert wurde. Nach der Analyse der zwei Kamerafallenfotos und dem morphologischen Vergleich zu 17 ähnlich aussehenden Arten der Region, kommen sie zu dem Ergebnis das es sich nicht um eine neue Raubtierart handelt. Vielmehr entstammt das Tier nach ihrer Ansicht der Gattung der Schwarzen Gleithörnchen, vermutlich um das selten gesichtete Thomas-Gleithörnchen (Aeromys thomasi). Dennoch mahnen auch Meijaard und seine Kollegen zur Vorsicht und befürworten eine weitere, ausführlichere Untersuchung da eine Fotoanalyse nur unzureichend sein kann. Die Kreatur wurde von einer Forschungsgruppe des WWF unter Leitung des Biologen Stephan Wulffraat im Kayan Mentarang National Park auf Borneo fotografiert. Es ist größer als eine Hauskatze, dunkelrot und verfügt über einen langen, muskulösen Schwanz. Befragungen unter den Einheimischen ergaben keine weiteren Erkenntnisse, offenbar ist es auch ihnen unbekannt. Spekulationen drehten sich zum einen um eine bislang unbekannte Art, "eine Art Schleichkatze - die Familie zu der auch Zibetkatzen und Mungos gehören - welche eine sehr wenig bekannte Gruppe darstellt." (Nick Isaac v. Institute of Zoology, London). Nach Ansicht des (Krypto-)Zoologen Loren Coleman könnte es sich jedoch statt um eine unbekannte Art auch um einen Schlichtroller (Diplogale hosei) aus der Familie der Schleichkatzen handeln. Mammal Review Newsbeitrag v. 06.12.05 Newsbeitrag v. 09.05.05
{mosimage}Ein Team von Wissenschaftlern des Centre for Fortean Zoology [CFZ] kehrte kürzlich von einer Feldforschung zum Lake District mit einigen sehr merkwürdigen Geschichten zurück. Das Centre, welches Berichten über mysteriöse Kreaturen rund um die Welt nachgeht, reiste zu den Seen um Behauptungen über Sichtungen von „Monstern" in Windermere nachzugehen. Entgegen vielen tiefen Seen in Schottland, Irland und tatsächlich in der ganzen nördlichen Hemisphäre haben die Seen des Lake District keine Historie von Monstersichtungen oder zumindest dachte man das bis jetzt. Das CFZ wurde zuerst aufmerksam auf das Phänomen, nachdem der Universitätslektor Steve Burnip nahe Wattborow im Juli eine Kreatur sah und fotografierte, die er in der Gesamtlänge auf sechs Meter schätzte. „Drei Teile des Körpers waren über dem Wasser sichtbar. Es war eine aalähnliche Kreatur, wenigstens 6 Meter lang. Es bewegte sich sehr schnell als wäre es von einer Rakete geschossen." Nach dem Aufruf für andere Augenzeugen in der lokalen Presse war das CFZ verblüfft über die Erwiderung. Eine Anzahl von anderen Personen sah etwas seltsamen in den Gewässern von Windermere im Juli, aber andere erinnerten sich Kreaturen im See bis zurück nach 1959 gesehen zu haben. {mosimage}Sechs Entdecker des Centre for Fortean Zoology (CFZ) - der welt größten Organisation die mysteriöse Tiere studiert - sind von einer zweiwöchigen Expedition zum westafrikanischen Land Gambia zurückgekehrt. Das CFZ freut sich zu verkündigen, dass die Expedition ein voller Erfolg war. Einer der interessantesten Funde war die Erkenntnis, dass da noch immer - auch am Beginn des 21sten Jahrhunderts - ein starker Glaube und Furcht vor einem Monster namens Ninki Nanka in Gambia herrscht, aber das praktisch alles was über das Tier im Westen geschrieben wurde völlig falsch war. Die Jagd nach dem Ninki Nanka startete Jahre zuvor, nachdem Dr. Thomas Dalrymple, ein ehemaliger medizinischer Offizier des H.M. Colonial Civil Service, 1935 von Gerüchten einer drachenähnlichen Kreatur im Gambia-Fluss erzählte. Seitdem erschien diese Kreatur in Duzenden von Büchern über geheimnisvolle Tiere - immer als große Echse oder dinosaurierartige Kreatur porträtiert! Die J. T. Downes Memorial Expedition, die vor einigen wenigen Tagen nach Großbritannien heimkehrte, kann schlüssig berichten, dass alle Beweise auf eine große unbekannte Spezies der Riesenschlangen hindeuten, möglicherweise mit einem hornähnlichen Auswuchs auf dem Kopf. {mosimage}Das Centre for Fortean Zoology (CFZ) gibt per Pressemitteilung bekannt: Lauert ein 9,14 Meter langer Killerdrache in den Sümpfen?Ein Seemonsterkadaver vergraben an einem afrikanischen Strand mit einer Karte die den Ort markiert?Sind dies Drehbuchvorlagen für die nächste Serie von Doctor Who? Nein, es sind Berichte, die die weltweit einzigen Vollzeit-Monsterjäger nach Westafrika zu ihrer neuesten Expedition führen. Im frühen Juli wird ein sechs Personen starkes Team vom Centre for Fotean Zoology aus North Devon nach Gambia reisen um diese sonderbaren Erzählungen zu untersuchen. Im Jahr 1983 findet der Amateurnaturforscher Owen Burnham den frischen Kadaver eines mysteriösen Biests an einem abgelegenen Strand in Gambia. Dieser war etwa 4,57 Meter lang und sah aus wie eine Kreuzung zwischen Krokodil und Delphin. Realisierend, dass er etwas der Wissenschaft unbekanntes war machte Owen, der Sohn eines Missionars, eine detaillierte Zeichnung der Kreatur. Er und seine Familie vergruben ihn dann im heißen Sand über dem Meeresspiegel in der Hoffnung, dass der trockene Sand den Körper konserviert. Er fertigte zudem eine detaillierte Karte an.
{mosimage}Gestern veröffentlichte der World Wide Fund for Nature (WWF) bereits 2003 aufgenommene Fotos einer automatischen Infrarot-Kamerafalle, die ein unbekanntes Tier zeigen. Die Kreatur wurde von einer Forschungsgruppe des WWF unter Leitung des Biologen Stephan Wulffraat im Kayan Mentarang National Park auf Borneo fotografiert. Es ist größer als eine Hauskatze, dunkelrot und verfügt über einen langen, muskulösen Schwanz. Befragungen unter den Einheimischen ergaben keine weiteren Erkenntnisse, offenbar ist es auch ihnen unbekannt. "Du findest nicht so oft neue Säugetiere und wenn doch ist es außergewöhnlich!" so der Direktor des Artenprogramms des WWF-UK Callum Rankine gegenüber BBC.
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