"Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier! Mein Herz ist im Hochland, im wald’gen Revier! Dort jag ich das Rotwild, da folg ich dem Reh, mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh“. Worte, die der schottische Nationaldichter Robert Burns einst schrieb und die so treffend jenes Gefühl beschreiben, das nicht nur die Bewohner der schottischen Highlands empfinden wenn sie an ihre Heimat denken. Endlose Heidelandschaften, zerklüftete Felsen und tiefe unergründliche Seen, all das macht die wildromantischen und geheimnisvollen Highlands aus. Genauso unergründlich und genauso von mystischen Geheimnissen umgeben ist die sagenumwobene schwarze Katze aus den Legenden des schottischen Hochlandes. Alte Sagen berichten von einer hundegroßen, schwarzen Katze mit einem weißem Fleck auf der Brust, der mythischen Cait Sìth (gälisch, in etwa "märchenhafte Katze"). Nach dem Glauben einiger Hochländer sind die Cait Sìth verwandelte Hexen, was sie auch greifbarer macht als so manch andere Feenwesen. Kryptozoologen vermuten in diesen verzauberten, schwarzen Katzen uralte Berichte oder Erinnerungen an die moderne Kellas-Katze, die erst im Jahr 1984 ihren ersten öffentlich nachprüfbaren Auftritt hatte. Am 19. September 1984 berichtete die im schottischen Moray beheimatete "Forres Gazette" in ihrer Titelstory von einer großen und bislang unbekannten Katze, die drei Monate zuvor im Hochland auf der Revack Lodge nahe Grantown in einer Fuchsfalle gefangen wurde. Unter der reißerischen Überschrift "Mystery "Big Cat" Could Shake World!" wurde ein Foto des stattlichen Katers gezeigt, das in der Tat äußerst sensationell war. |
