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Über 2052 Sichtungsreporte wurden von Januar 2003 bis März 2004 innerhalb von ganz Großbritannien erfasst, das sind statistisch gesehen vier pro Tag. Die Top Ten der Sichtungen waren in absteigender Reihenfolge Schottland (231 Sichtungen), Kent (141 Sichtungen), Yorkshire (127 Sichtungen), Wales (102 Sichtungen), Devon (100 Sichtungen), Cornwall (96 Sichtungen), Lancashire (86 Sichtungen), Irland (82 Sichtungen), Lincolnshire (80 Sichtungen) und Somerset (69 Sichtungen). Eine statistische Auswertung ergab einen prozentualen Anteil im Südwesten von 21 Prozent, im Südosten von 16 Prozent, in „East Anglia“ von 12 Prozent, in Schottland 11 % und in den „West Midlands“ von 9 Prozent. Die physischen Daten beinhalteten fünf Angriffe auf Pferde, über vierzig Hinweise auf Schafstötungen und mehrere Entdeckungen von Pfotenabdrücken. Über ein Dutzend Videofilmaufnahmen wurden der BBCS übersandt, wovon jedoch nur einige wirklich auf große Katzen zurückgehen könnten. Von April 2004 bis Juli 2005 wurden 2123 Sichtungen von großen Katzen bekannt, der Großteil wiederum im Nordwesten mit Devon, Cornwall und Somerset. Schottland wurde von Devon an der Spitze der Top Ten abgelöst und steht nunmehr an dritter Stelle mit einem 50 %igen Fall der Sichtungen. An vierter Stelle steht Wales mit 123 Berichten. Mehr als 2100 Sichtungen von angeblichen Pumas, Panthern, Luchsen und anderen Katzen verzeichnete die British Big Cat Society 2009, davon 125 aus Schottland Zwar steht die britische Defra der Angelegenheit skeptisch gegenüber, dennoch findet die Suche nach großen Katzen in britischer Wildnis insgesamt großes Interesse wie beispielsweise auch bei der IUCN Cat Specialist Group (zum Thema siehe unseren Forenthread "British Big Cats Society veröffentlicht Fallzahlen"). Wie die jüngsten Auswertungen von Natural England zeigen, gibt es vielleicht nicht viele tatsächlich nachgewiesene Fälle von ABC's - aber es gibt sie! Definitiv tatsächlich gegeben hat es auch den mysteriösen "Fisch", den Loren Coleman noch immer nicht identifizieren konnte, ob es den Monsterjäger Theodore Roosevelt gab ist hingegen fraglich.Gleichfalls fraglich (aber wohl gewünscht) ist, ob Nessie es in die neueste Highland-Version von Monopoly schaffen wird. tabitca fragt sich ob die Lake Willoughby-Kreatur ein gigantischer Aal ist und was die wahre Identität der Great Slave Lake-Kreatur sein könnte. Austin Whittall fragt sich ob Nahuelito auch im Gutierrez-See herumschwimmt und Michael Schneider hat sich gefragt wieviele Arten per kryptozoologischer Methodik neu entdeckt werden. Coleman stellt daneben noch den "Leeds Loki" vor, Steven Streufert verschiedenes rund um Bigfoot, Ivan Dikov die bulgarische Version von Nessie und tabitca nochmals einen alten Artikel über Mokele-Mbembe und Roy Mackals Suche nach diesem sowie eine alte Ropen-Story. Britain's 'big cat X files' revealed What Is This Mystery Fish? ~ Again ~ Theodore Roosevelt – Monster Hunter? Nessie is streets ahead in new Monopoly; Loch Ness monster could star as Monopoly comes to the Highlands Lake Willoughby creature- a giant eel? Great Slave Lake creature -possible identity? Nahuelito at Lake Gutierrez? Wieviele Arten werden per kryptozoologischer Methodik neu entdeckt? The Leeds Loki: 2010’s Maine Bigfoot; Maine Media Discusses Leeds Loki BIGFOOT MISCELLANY 4: Meeting Jay Rowland, Bluff Creek Contractor; 2010 Bigfoot Days, Odds and Ends; A Bold Statement out of Oregon The Bulgarian 'Loch Ness Monster': the Water Bull of the Rabisha Lake From the archives: Roy Mackel and monster hunting Ropen storyDa einer der Links in der heutigen Kryptozoologie-Umschau einen Kryptiden zumindest in die Nähe von UFOs und elektromagnetischen Störungen bringt eine kleine Wiederholung: Nach der grundlegenden Definition von Dr. Bernard Heuvelmans ist Kryptozoologie „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert.“ Kryptozoologie ist ein Teilbereich/Methodik der Zoologie der/die sich auch interdisziplinär verhält, d. h. auch andere Natur- und Geisteswissenschaften einbeziehen muss wie z. B. Soziologie, Ethnologie, Psychiologie usw. Hieraus resultiert letztendlich, dass sich die Kryptozoologie lediglich mit solchen Kryptiden beschäftigt, für deren tatsächliche Existenz eine Tierform zumindest denkbar und möglich erscheint. Extraterrestrische Wesen (sog. Aliens) wie die bekannten Greys oder andere derartige Wesen aus dem Universum gehören nicht dazu. Nun aber schnell zur heutigen Umschau: WISCONSIN RIVER MONSTER AND CAT-RABBIT HYBRID Finding Patty: Is Technology The Key? Dorset big cat 'seen 30 times recently' Bigfoot and UFOs and the Electromagnetic Spectrum MOKELE - MBEMBE EXPEDITIONS 1960's sea serpent sightings Skegness England. Another Lake Creature in Michigan Big Cat Sightings UK The Loch Ness Creature -does it migrate to other Lochs? Great auks in the Savage World The Ugly Mermen A Skeggy Sea Monster Awesome or Off-Putting: Kasai Rex, The Last Living Dinosaur to Definitely Exist Maine Cryptids 18TH CENTURY SEA MONSTER,OUT OF PLACE SEAL AND ABBERANT PIGEONS Bizarre Animal Captured Near Oklahoma's Dry Gulch CANADIAN BIGFOOT PHOTOGRAPH Canadian Researcher Snaps Sasquatch in Vancouver Mystery of cat sightings deepens LAKE MONSTERS AND METEOROLOGY PART ONE How Kids Films Destroyed Sasquatch Research Does Bigfoot Have A Bone In Its Penis? The Moha Moha Those "big cat" pictures in full Interview with AL HODGSON, Pillar of Willow Creek and Bigfooting History, PART THREE Everything you ever wanted to know about the infrasound hypothesis (but were afraid to ask) Bigfoot Times: February 2010 Norway sea serpent sighting 2009 news on Bownessie , the Windermere Lake monster Bigfoot and Yeti- remnants of a giant species? Mysterious sea and lake creatures of the Isle of LewisAus der Geschichte der Kryptozoologie bzw. der Geschichte einiger Kryptide wie zum Beispiel dem Querqueville-Kadaver oder dem von Henry Island kann man erkennen, dass es auch für Biologen nicht immer leicht ist aus der Ferne etwas (richtig) zu beurteilen. Und so wurde in den Beispielen einzig anhand von Fotos über einen Plesiosaurier oder eine Steller Seekuh diskutiert.. Entsprechend vorsichtig muss und sollte man also Fernanalysen vornehmen. Aber manchmal sind die vorliegenden Fakten einfach auch sehr gut und Experten können doch eine gute Identifizierung auch aus tausenden Kilometern Entfernung abliefern. Wir erinnern uns an folgenden Satz aus der letzten Kryptozoologie-Umschau 37: "Einige der Höhlenfische wurden an das "Bama County und Guangxi Provincial Aquatics Institut" zur Analyse gesandt, jedoch ohne Ergebnis." Der Ichthyologe Tobias Möser von AquaNet, einem Portal für Aquarianer, hat nun das getan was laut Pressebericht dem Institut nicht gelang. Es handelt sich nach seiner Ansicht um eine Sinocyclocheilus-Art, vermutlich S. microphthalmus. Eine höhlenbewohnende Art, deren Gattung ausgerechnet auch noch in der Provinz Guangxi mit mehreren Arten sowohl Höhlen- als auch Oberflächengewässer bewohnt. Somit leider im weiteren Sinne auch kein neuer "Bonuspunkt" für die "Erfolgsliste" der Kryptozoologie... Dale Drinnion versucht sich an einer Vergleichsanalyse zwischen Seemonster und Seeleopard, tabitca am Heavenly Lake Seeungeheuer und der The Western Star an einem angespülten Tierkadaver. Richard Muirhead berichtet über ein Seemonster und einen Dinosaurier(?) aus Idaho, Neil Arnold über Littlefoot in Sussex und tabitca nochmals über das Loch Ness in den Jahren von Thatcher sowie die Searle-Fotos von Nessie. Und Loren Coleman macht seinem Ruf als internet-umtriebigster Kryptozoologe alle Ehre: er berichtet über das zweifelhafte Leben eines angeblichen Elfenbeinspecht-Fotografen, über den Verkauf einer riesigen Bigfoot-Statue, hat ein Video mit einem Interview von Adrian Shine zu Nessie gefunden, bespricht ein Buch über Bigfoot von Christian Noël und blick dann auf bald fünfzig Jahre als Kryptozoologe zurück. Mit der Frage, ob es Zeit ist Kryptozoologie zu professionalisieren schließen wir schließlich die Umschau. Leopard Seal Comparision Heavenly Lake Monster seal or something else? Another 'sea creature': Mysterious headless marine animal washes ashore; "Sea monster" tissue sample sent for scientific analysis A very odd sea monster A living dinosaur from Idaho 1909 Littlefoot in Sussex Loch Ness and the Thatcher years The Searle Photos of the Loch Ness Creature “IBW Photographer” Faces Unrelated Charges – UPDATED Bigfoot Museum Selling 9.5' Sasquatch Sculptures Shine on Nessie Sasquatch at Habituation Sites? Closing In On Fifty Years Is it time to professionalise Cryptozoology?Die heutige Einleitung basiert auf einem Artikel von tabitca über die Sucuriju gigante. Sie führt dort die bekannten angeblichen Sichtungen und Geschichten rund um riesige Superanakondas auf und fragt zum Schluss ob eine Schlange wirklich so groß werden kann. Nach ihrer Meinung wäre es möglich, denn es gibt Schlangen die über 7,6 Meter lang wurden und wer könne sagen ob es nicht noch größere Exemplare dort draußen gäbe? Sie hat natürlich damit recht, dass niemand sagen kann ob es neben dem aktuellen Rekord eine noch längere Schlange gibt. Noch bis in die 1980ziger Jahre galt selbst unter Experten eine Schlange von angeblich 11, 44 Metern als Rekordlänge einer Anakonda. Nachdem dieser Längenrekord jedoch angezweifelt und letztlich begründeterweise fallengelassen werden musste, liegt der aktuelle Rekord nach Ansicht der Riesenschlangenexperten Dr. Lutz Dirksen, Dr. Mark Auliya und Henry Bellosa eher zwischen 8,65 und 9,1 Metern. Das ist immer noch gewaltig genug, aber im Bezug auf die vorhergehenden Absätze redet tabitca hier über Schlangen mit glühenden Scheinwerferaugen und einer Länge über mindestens 30 Meter! Und hier muss man sagen, dass diesen Berichten über Riesenanakondas und noch mehr den Märchen über „Superschlangen“ die zoologische Realität gegenübersteht und es unter Würdigung der Umstände und Fakten keine solchen Schlangen gegeben hat, gibt oder geben wird. Mehr zum Thema Sucuriju gigante und der Frage nach der Existenz solcher Superschlangen in unserem Artikel "Riesenanakonda - Sucuriju gigante und Co." Daneben berichtet tabitca noch über die Geschichte des Shunka Warak'in (siehe hierzu auch unseren Artikel "Ringdocus-Shunka Warak’in - Historie eines Tierpräparats") und fragt sich auch ob der Bau eines neuen Hafens am Loch Ness nicht Nessie aufschrecken könnte und zu neuen Sichtungen führt. Rex Dalton schildert derweil die Situation der Suche nach dem Elfenbeinspecht, Dale Drinnion hingegen schreibt Fußnoten zu Fußspuren und Oll Lewis plagte Tania Poole mit Fragen. Nicht mehr mit irdischen Plagen sorgen muss sich laut Loren Coleman der Yeti-Spurenfinder Alfred Gregory. Craig Woolheater lässt Kathy Strain zu Wort kommen über eine Sendung mit Coleman zum Thema Sasquatch, der Bigfoot Hunter stellt uns den Bigfoot-Forscher und "Squatchdetective" Steve Kulls vor während der Blogsquatcher ein Liedchen über den nordamerikanischen Lieblingskryptiden trällert. Den Abschluss macht Richard Muirhead und die Mythologie der Iren über einheimische Tiere. Tales of Sucuriju Gigante , the giant anaconda The Shunka Warak’in story New Development at Loch Ness Still looking for that woodpecker 3-Toes Footnotes 5 Questions on... Cryptozoology - Tania Poole Yeti Tracker Dies Kathy Strain Reviews Native American Calling Researcher Steve Kulls I sing the sasquatch electric Mythologie of irish animals Part oneDie letzte Kryptozoologie-Umschau (Nr. 32) ist nun schon einige Tage her (vier um genau zu sein). Die Beschäftigung mit Krytozoologie macht wie sicherlich bekannt niemanden reich. Um ehrlich zu sein, kein "Kryptozoologe" verdient damit überhaupt das Geld für seinen Lebensunterhalt. Nicht einmal so namhafte Personen wie Loren Coleman, Karl Shuker, Jeff Meldrum oder gar Bernard Heuvelmans. Natürlich besteht hier gar kein Vergleich, aber dennoch ist natürlich auch der Autor dieser Zeilen gezwungen anderweitig seine Brötchen zu verdienen und hatte so leider kaum Zeit und die notwendige Geduld für die Umschau. Es hat sich einiges angesammelt, also starten wir gleich: Oll Lewis hat Dave Curtis und Richard Muirhead interviewt. Und er fand nebenher noch die Zeit für den 23. Teil seines Archivs. Austin Whitall erläutert wie es ein Schlangen-Mythos aus den Anden nach Patagonien geschafft hat, präsentiert mehr Beweise für Tapire in Patagonien und rechnet ein wenig mit statistischen Daten für Nahuelito herum. Dale Drinnion gibt einen Kommentar ab zu Darren Naishs Blogartikel über das Mansi-Photo von Champ und Richard Freeman zur Yeti-Sichtung von Reinhold Messner. Eine große Katze - oder eine Großkatze? - wurde in Gloucestershire gefilmt, wie die BBC berichtet. Und Loren Coleman berichtet über eine ebensolche in Australien. Richard Muirhead gibt Tipps wo man eventuell Informationen über Kryptide findet und Will Broaddus sprach mit dem englischen Autor Philip Hoare der u. a. sein Interesse an Kryptozoologie outet. Der Rest der Umschau hat wie so oft Bigfoot und Co. zum Thema. tabitca schreibt über den Sisemite, den "Bigfoot" aus Guatemala. Bei Blogsquatcher besieht man sich ein Thermalvideo einer unbekannte Kreatur, genauso wie bei Christoph Kummer. Clare Jensen hingegen stellt angesicht einer Ausstellung zum Thema in Washington die grundsätzliche Frage zu Bigfoot: Legend? Hoax? Reality? Richard Greecy sieht sich das Thema denn auch von der Seite des "Glaubens" an. 5 Questions on... Cryptozoology - Dave Curtis; Richard Muirhead CFZ Archiving Project: BHM Part Twenty three Cryptid Snakes, an Andean myth imported into Patagonia Patagonian Tapir - more evidence Cryptid maths. Statistical probability of seeing Nahuelito. A commentary on Darren Naish's blog on the Mansi Champ photo Bear faced cheek? Big cat filmed by CCTV in Stroud, Gloucestershire Video of Australian Mystery Cat Source material for cryptozoological studies Part one A giant-sized fascination with whales The Sisemite, the bigfoot of Guatemala? Thermal video now available; Thermal footage of a sasquatch? Legend? Hoax? Reality? Believing in Bigfoot1973 nahmen Gary und Liz Doyle eine Videosequenz von nur etwa zehn Sekunden Länge auf, die seitdem für einige Diskussionen sorgte. Die Szene wurde in Süd-Australien aus dem Auto heraus aufgenommen und zeigt ein gelblich-braunes, hundeähnliches Tier, das von rechts kommend über die Straße nach links rennt. Die Qualität des Films ist äußerst schlecht, größtenteils sind nur die Umrisse des Tiers erkennbar. Und so gibt es seit Jahren Diskussionen darüber, ob es sich hier nicht etwa um einen Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) handeln könnte oder doch eben nur um einen Hund. Seit mehreren Jahren widmet sich auch der Australier Chris Rehberg diesem Film und präsentierte seine Analysen. Nachdem ihm laut eigenen Aussagen eine qualitativ sehr gute Aufnahme der (weiterhin schlechten) Sequenz zugespielt wurde, widmet er sich in seiner jüngsten Analyse dem Vergleich zwischen dem „Doyle-Tier“ und einem bekannten Beutewolf-Exemplar. Er kommt zum Ergebnis, dass die Größe, die Haltung des hinteren Fußes und die Form der Hinterbeine einen Hund ausschließen. Gleichwohl ist Rehberg nun auch der Meinung, die Streifen des Tieres ist natürlich und kein Ergebnis der schlechten Videoqualität. Insgesamt bestärke dies die Annahme, es handle sich um einen Beutelwolf. Während die Doyles dem Tier nur einmal begegneten, berichtet tabitca über ein englisches Pärchen, das Nessie gleich zweimal sichtete. Sie fragt sich auch, ob das Canvey-Inselmonster nicht Rückschlüsse auf das Monster von Montauk zulässt und berichtet über einen Bericht der Humboldt Times, die über einen Bigfoot-Filmer berichtet. Richard Muirhead stellt eine weitere gefangene Seeschlangenfang vor und führt zugleich den Kryptid namens Iymandau ein. Während Richard Freemann ein verlorenes Skelett von "Champ", die Westmorland Gazette "Bownessie" in Windermere und Dan Schreiber ganz allgemein den 'Squatch sucht, hat Oll Lewis Alan Friswell und mehrere Zeitungsartikel gefunden. Zum Schluss schreibt David Kummer noch über den "Ameranthropoides loysi", Christie Peucker über eine vermeintliche Großkatze auf Video und Mark Hammer über Kryptozoologie und Kryptozoologen. Highest Resolution Comparison Of The Doyle Animal With A Known Thylacine Example Seeing double at Loch Ness? The Canvey Island Monster and what it implicates for the Montauk monster Big Foot filmmaker sets sights on Humboldt Another captures Sea Serpent and introducing the Iymandau The lost skeleton of Lake Champlain Will 'Bownessie' be found in Windermere? In Search of ’Squatch 5 Questions on... Cryptozoology - Alan Friswell CFZ Archiving Project: BHM Part Twenty two Das Rätsel des "Ameranthropoides loysi" Otways video captures what could be big cat Drachen und Ungeheuer: Arten, die es nie gabEr gehört in gewissem Sinn zu den "Big Five" der Kryptozoologie, sein Name wird meistens in einem Atemzug mit Nessie, Bigfoot, Yeti und der Großen Seeschlange genannt. Über seine wahre Identität beziehungsweise Existenz wurde wie zu den anderen vier Kryptiden wohl am meisten weltweit und seit Jahrzehnten diskutiert. Sein Ruf in seinen Verbreitungsgebieten ist schlecht, er sei aggressiv, greife Boote an und töte Menschen. Die meisten haben es bestimmt schon erraten, die Rede ist von Mokele-Mbembe. Nun erscheint bei Coachwhip Publications in Kürze ein weiteres, nur ihm gewidmetes Buch von Bill Gibbons mit dem wahrscheinlichen Titel "Mokele-mbembe: Mystery Beast of the Congo Basin" (der Arbeitstitel lautete noch "On the Track of Mokele-mbembe - Africa's Living Dinosaur"). Das in drei Abschnitte aufgeteilte Buch wird die historische Situation von "lebenden Dinosauriern" im Kongo schildern, heutige Expeditionen und Sichtungen aufzeigen und schließlich einige unbekanntere Kryptide der äquatorial-afrikanischen Region vorstellen (wie z. B. eine "Riesenspinne"). Zwar gibt es keinerlei Beweise, die ein Überleben von Dinosauriern unterstützen, doch merkt Gibbons an: "Die Entdeckung eines lebenden Dinosauriers wäre absolut monumental und ich hoffe ein großer Sprung vorwärts für die Wissenschaft um mehr zu studieren und zu erfahren über diese faszinierenden Tiere." Zweifellos wäre diese Entdeckung monumental. Doch auch dieses Buch wird nur Worte und keine Beweise enthalten... Oll Lewis richtet seine Worte übrigens diesmal an Charles Paxton. Cameron McCormick hofft, dass jemand Worte findet für seine kladistische Analyse von Heuvelmans "Vielflossen"-Seeschlangenklasse. tabitca zeigt, dass die britischen Politiker viele Worte für ihre Anfragen zu Nessie gebrauchten, was sie mit vielen für einen Eiszeiträuber kontert. Richard Muirhead verliert viele Worte über eine Seeschlange, ein Seemonster und einen Oktopus genauso wie Austin Whitall über die "Fuchs-Schlange". Kaum Worte findet man für die Verbindung zwischen Bigfoot, Aliens und Regans Traum von dbd. Ob das der neu gegründeten Bigfoot-Forschergruppe aus Alabama, von der uns Lionel Green berichtet, wohl Alpträume bereitet? Cliff Crook aus unserer Kryptozoologie-Umschau 30 scheint Loren Coleman welche zu bereiten. Als Verursacher für derartiges geeignet scheint auch die Bestie vom Ohio River von der Craig Woolheater schreibt. Und wer weiß, ob Richard Freeman überhaupt schläft solange die verlorenen Seeungeheuer-Relikte vermisst werden? Mokele-Mbembe: Mystery Beast of the Congo Basin 5 Questions on... Cryptozoology - Charles Paxton The Many-Finned and Cladistics Loch Ness Creature and UK Parliament questions An Ice Age predator in Wastwater Cumbria? A PHOTOGRAPHED SEA SERPENT, A SEA MONSTER OFF THE COOK ISLANDS AND A HOT WATER OCTOPUS Guruvilu or Gurufilu the "Fox-Snake" water creature - Full Dossier Bigfoot, aliens, and Regan's dream Could Bigfoot be on Sand Mountain? First Bigfoot Investigator Was Crook? Shark Theory WISCONSIN’S MISSING LAKE MONSTER RELICSDen "Yeti" wie ihn jeder kennt, gibt es nicht. Vielmehr verbergen sich hinter diesem Begriff zwei bis drei verschiedenen Hominoide. "Meh-teh": Der Körper ist gedrungen, affenähnlich im Aussehen mit einem deutlich menschenähnlichen Ausdruck. Das Fell ist kurz, rötlich-braun bis schwarz und manchmal sogar mit einem weißen Fleck auf der Brust. Das Haupthaar reicht bis zu den Schultern. Die Zähne sind groß, jedoch keine wirklichen Fangzähne. Die Kopfform ist konisch wie bei Gorillas. Die Arme reichen bis zu den Knien, die Schultern sind stark und breit. "Dzu-teh": Der Dzu-teh ist sehr groß (1,80 Meter bis 2,70 Meter) und massig gebaut. Sein Fell ist zottelig und rötlich, schwarz oder dunkelgrau. Es läuft im Regelfall auf allen Vieren, kann sich jedoch auch auf zwei Beinen fortbewegen. Das Tier hinterlässt menschenähnliche Fußabdrücke mit Klauen an den Zehen, so dass angenommen wird es handelt sich um einen Bär. Es lebt in Zentralasien und ernährt sich den Berichten nach auch von Yaks und Rindern. Seine bevorzugter Lebensraum ist nach Angaben der Sherpas zwischen 4000 und 4500 Metern. Reinhold Messner hat sich intensiv mit diesem Tier auseinandergesetzt (wenn er auch wie die meisten alle Yeti-Berichte hier einordnet). "Teh-Ima": Der zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter große, mit dichten rötlich-grauem Fell und gebeugten Schultern recht zierliche Teh-Ima (oder auch Teh-Lma) ist der dritte im Bunde. Er lebt unterhalb der Schneegrenze in den Wäldern von Ostnepal, Bhutan, Südost-Tibet und Indien. Die Schneemensch-Expedition von 1958 unter Führung von Tom Slick brachte "Hinweise" auf diesen "Yeti". Diese drei Kryptide sind durch verschiedenen Autoren, darunter u. a. Bernard Heuvelmans, ausgesucht worden, weil die Beschreibungen in wesentlichen Punkten kontinuierlich waren. Durch die Tatsache, dass die Regionen Zentralasiens sehr groß und kulturell auch sehr reichhaltig sind, ist es aber nahezu unmöglich exakt auszumachen wie viele „Yetis“ es tatsächlich geben mag und somit mag man auch auf fünf kommen. Insbesondere die unterschiedliche Namensgebung bereitet hier große Probleme. Dass es noch weitere Aufteilungen gibt, ist deswegen nicht weiter verwunderlich. tabitca nun widmet sich in einem ausführlicheren Beitrag dem Teh-Ima. Richard Freeman stellt hierzu auch gleich noch fest: es gibt keine weißen Yetis! In wärmere Gefilde hat es Loren Coleman verschlagen, der sich den vietnamesischen "Felsaffen" widmet; David Kummer ist fasziniert von der besten Bigfoot-Doku die es gibt (der sich auch Coleman kurz widmet), während Palmer Wood dessen Spuren in Polk Country sucht. In seinem Wild about Pennsylvania-Blog widmet sich Markus Schneck diesmal geheimnisvollen Berglöwen und anderen "verborgenen" Tieren derweil Mike Archbold sich den ultimativen Beweis von Cliff Crook für Bigfoot ansieht; tabitca wäre nicht tabitca, wenn sie nicht über aquatische Kryptide bloggen würde. Und so hat sie diesmal den schottischen See Lomond und das Madidi-Monster ausgewählt. Dale Drinnion sieht Elche und Dinosaurier im Wasser und Austin Whitall Bären in Patagonien. Zudem erzählt er alles was er über das Culebron weiß. Regan Lee vergleicht den Chupacabra-Mythos früher und heute, während Ben Radford gleich direkt in Nicaragua nach ihm sucht. Außerdem befragte Oll Lewis die Lancashire Anomalous Phenomena Investigation Society nach der Kryptozoologie und Loren Coleman berichtet über die Beziehung der Zoologie zur Kryptozoologie. Bad Blog burns my Canoli The mini -me of Yetis, the Teh-Ima Vietnam's Rock Apes Beste Bigfoot-Doku, die es gibt!; American Paranormal Could Big Foot be in Polk County?"Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier! Mein Herz ist im Hochland, im wald’gen Revier! Dort jag ich das Rotwild, da folg ich dem Reh, mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh“. Worte, die der schottische Nationaldichter Robert Burns einst schrieb und die so treffend jenes Gefühl beschreiben, das nicht nur die Bewohner der schottischen Highlands empfinden wenn sie an ihre Heimat denken. Endlose Heidelandschaften, zerklüftete Felsen und tiefe unergründliche Seen, all das macht die wildromantischen und geheimnisvollen Highlands aus. Ein lohnendes Urlaubsziel also allemal und wer daneben noch Interesse an der Kryptozoologie hat, der kann vom 04. bis 06. Juni 2010 in Glasgow an der vierten jährlichen "Big Cats in Britain"-Konferenz teilnehmen. Veranstalter ist die titelgebende Gruppe englischer Forscher. Als Redner werden unter anderem Loren Coleman, Di Francis, Dr. David Hetherington, Ruby Lang, Mike Williams, Jonathan McGwoan und Shaun Stevens erwartet (wer sich selbst beteiligen möchte, hat derzeit wohl noch die Möglichkeit dazu). Auch dieses Mal wird wie bereits bei der Konferenz 2008 ein Videoteam vor Ort sein und alles aufzeichnen. Weitere Informationen und Details (auch zu den bisherigen drei Konferenzen) auf der Webseite der British Big Cat GroupMorgen, am 25. Januar 2010 zelebrieren die Schotten "Burns Night" oder auch "Burns Supper", ein Fest zu Ehren des Dichters Robert Burns der an diesem Tag im Jahr 1759 geboren wurde. Neben dem formellen Essen (Haggis als wichtigster Bestandteil, der feierlich vom Koch unter Begleitung eines im Kilt bekleideten Dudelsackspielers zum Rednertisch getragen, wo der Hausherr oder der Wirt während dem Aufschneiden der Hülle Burn's "The Address to the Haggis" rezitiert). Nach dem Essen wird eine Reihe von Reden gehalten, immer nach einer streng ritualisierten Ordnung. The Immortal Memory ist eine Gedenkrede an Burns, typischerweise mit literarischer Würdigung ausgewählter Gedichte und einer Bezugnahme auf die heutige Politik und Sittlichkeiten. Beim Toast to the Lassies darf ein ausgewählter Mann die Frauen böse auf den Arm nehmen, bevor er ihnen einen Trinkspruch widmet. Darauf darf eine der Frauen in ähnlich neckischem Ton antworten. Zwischendurch werden Gedichte und Lieder von Burns vorgetragen und -gesungen. Und natürlich wird bei all dem auch fleissig dem Whisky zugesprochen. Es wäre vielleicht eine Analyse wert, wieviele Sichtungen von Nessie es in der Nacht zu "Burns Night" gab. Denn irgendetwas muss man doch tun, man kann doch Nessie nicht einfach vergessen! Tatsächlich hat sich seit der letzten Kryptozoologie-Umschau niemand direkt mit Nessie beschäftigt. tabitca, sonst für jedes Seeungeheuer zu haben, schreibt lieber über die Kreatur von Lough Fadda und die Suche des Explorer Clubs nach unbekannten Tieren. Mike Dash berichtet über "bodenlose" Seen und wie Mythen entstehen können, berichtet dabei aber nur am Rande über das Loch Ness selbst. Kein Wort über Nessie. Natürlich, haufenweise Berichte über haarige Kryptide. Oll Lewis präsentiert den zwanzigsten Teil seiner Archivsammlung und befragt den "Yowie"-Autor Tony Healy. Markus Schneck sucht Bigfoot in Pennsylvania und findet Bigfoot faszinierend, was Loren Coleman gleich missfällt; das State History Museum in Tacoma eröffnete eine Ausstellung - zu Sasquatch natürlich... Michael Esordi schrieb einen Leserbrief zu James Snyders Artikel “I Just Found Bigfoot” und Steven Streufert plaudert NATÜRLICH auch über Bigfoot. Und sonst? Joanna Davis hat nur die Dorset-Großkatze im Kopf, Loren Coleman marine Monster und die Australier nur die Frage wie lange ihre Megafauna überlebte. Keiner denkt an die gute alte Nessie! Keiner! Echt toll! Echt! Das hat sie nicht verdient. Was this another sighting of the Lough Fadda creature? The explorers hunting for unknown animals 'The lake that has no bottom...' BHM Part Twenty 5 Questions on... Cryptozoology - Tony Healy Bigfoot in Pennsylvania: Belief, hope, skepticism Bigfoot might not be real, but the fascination is Bigfoot gets no Respect from Headline Writers Museum exhibit explores history of sasquatch Dangerous Skating Sasquatch Media Blitz! BIGFOOT NEWS AND RUMOR MILL II Dorset big cat - more close encounters; Vet backs Dorset big cat reports Marine Mystery Monster New evidence links humans to megafauna demiseSeit den 1960er Jahren gilt der größte Specht der USA, der Elfenbeinspecht (Campephilus principalis principalis), als ausgestorben. Der einst in den südöstlichen Vereinigten Staaten verbreitete Vogel fiel der Zerstörung seines Lebensraums zwischen 1880 und 1940 zum Opfer. Die letzte sichere Sichtung in Nordamerika erfolgte 1944. Die Unterart des Spechts aus Kuba (C. p. bairdii) wurde 1990 als ausgestorben erklärt. Seitdem gab es zwar mehrere Berichte über Sichtungen und einige Expeditionen in den letzten fünf Jahren in Kuba und Nordamerika auf der Suche nach überlebenden Populationen – allesamt ohne einen konkreten Beweis für die fortwährende Existenz. 2005 hatten Biologen der Organisation „Big Woods Conservation Partnership“ unter Führung der Cornell Laboratory of Ornithology (CLO) und der Nature Conservancy im östlichen Arkansas insgesamt acht Sichtungen des Waldspechts bestätigt. Die Sichtungen erfolgten in den vorangegangenen zwei Jahren durch einzelne Forscher oder Teams in einem Umkreis von drei Kilometern in der „Big Woods“-Region, die zum Schutzgebiet Cache- und White River gehört. Man veröffentlichte sogar ein Video, dass jedoch vielfach aufgrund der schlechten Qualität angezweifelt wurde. Die berichtete Wiederentdeckung des Elfenbeinspechts in Arkansas führte wie dem auch sei zu zahlreichen Suchexpeditionen im dessen ehemaligem Verbreitungsgebiet. Automatische Kameras, Helikopter, Sensoren und tausende Arbeitsstunden von Freiwilligen und Experten haben jedoch keine weiteren Hinweise auf den Elfenbeinspecht gegeben. Obwohl weiterhin viele Offizielle fest von seiner Existenz und den vorgelegten Beweisen überzeugt sind, mehrten sich die Stimmen der Skeptiker die die Suche nach dem Elfenbeinspecht mit der Suche nach Bigfoot vergleichen. Die detailliertere Historie der Suche nach dem "heiligen Gral" der Vogelkundler kann in unserem Forum im Thread "Elfenbeinspecht wiederentdeckt" nachverfolgt werden. Die neueste Nachricht hierzu liefert ein gewisser Daniel Rainsong, der am 29.12.2009 einen lebenden Elfenbeinspecht im Gebiet des südlichen Sabine River gefunden und fotografiert haben will. Da es außer einer Pressemitteilung jedoch noch keinen weiteren Details oder Fotos zur Verifizierung dieser Behauptung gibt, reagieren bislang viele jedoch verhalten oder mit offener Skepsis. Es bleibt jedenfalls abzuwarten, ob an dieser Geschichte etwas dran ist oder es sich um einen Hoax handelt. Definitiv ein Hoax ist der laut Jadyn Cassidy angeblich in Bulgarien gefilmte Bigfoot, der nur eine Aufwärmung des Snow-Walker-Hoaxes ist wie uns Loren Coleman mitteilt. Oll Lewis beschäftigt sich diesmal mit dem tatsächlich lebenden Glen Vaudrey, Richard Muirhead mit irischen Wildkatzen und dem Dobhar Chu und ArtDaily berichtet über ein neues Thylacinus-Gemälde von Walton Ford. Tabitca hat ein paar Sachen über Nessie zu erzählen und taucht dann in eine Beutelwolf-Großkatzen-Geschichte ein. Außerdem gibt es noch ein Interview von Tim Binall mit Adam Davis zu dessen "Extrem Expeditions 2009" und Austin Whitall beleuchtet den "Cuero"-Mythos näher. Daniel Rainsong Finds Living Ivory-Billed Woodpecker!; Daniel Rainsong's Craiglist Ad about Ivory-billed Woodpecker Expedition!; Ivorybill Fiasco Brewing?; Breaking: Living Ivory-Billed Woodpecker Photographed! Bigfoot shows up in Bulgaria Bulgaria’s Bogus Bigfoot: Old Snow Walker Hoax 5 Questions on... Cryptozoology - Glen Vaudrey More on the Irish Wild Cat and also the Dobhar Chu Crystal Bridges Acquires New Work by Walton Ford Are we any further on with solving the mystery of loch Ness? from the archives Feuds and folly at Loch Ness since 2002 , but what about Nessie? Big Cat or Thylacine sighting or something else? Interview: Adam Davis All you ever wanted to know about the "Cuero"; Cuero - imagesDie Kladistik (von altgriechisch klados „Ast“, „Verästelung“) – ungenau auch oft mit phylogenetischer Systematik gleichgesetzt – ist eine Methode der biologischen Systematik. Die phylogenetische Systematik bezweckt, ein System der Organismen zu erstellen, das ausschließlich auf phylogenetischer Verwandtschaft basiert. Gruppen innerhalb eines solchen Systems müssen monophyletisch sein. Eine monophyletische Gruppe enthält alle Nachfahren einer Stammart sowie die Stammart selbst, jedoch keine Arten, die nicht Nachfahre dieser Stammart sind. Die Merkmalsausstattung der Stammart entspricht dem während der Analyse zu rekonstruierenden Grundmuster. Grundlage für die Erstellung monophyletischer Gruppen sind gemeinsame abgeleitete Merkmale, so genannte Synapomorphien. Das Grundmuster repräsentiert die Gesamtheit der nicht abgeleiteten Merkmale (Plesiomorphien) der Gruppen. Im Gegensatz zum idealistischen Bauplan, welcher die Gesamtheit aller Merkmale einer Gruppe in sich vereint, entspricht also der Grundplan einer Art, die real existiert haben könnte. Das Ergebnis einer kladistischen Analyse ist eine Verwandtschaftshypothese, die als „Kladogramm“ (Hennig: „Argumentationsschema der phylogenetischen Systematik“) dargestellt wird. Anders als ein Stammbaum hat das Kladogramm nur terminale Taxa. Es impliziert damit also nicht die Entwicklung einer rezenten Form aus einer anderen. Knoten eines Kladogramms stellen die Stammart der beiden aus ihnen hervorgehenden Schwestergruppen dar, von denen sie sich durch die Autapomorphien der jeweiligen Schwestergruppen unterscheiden. [...] Soweit erstmal die Einführung in die Kladistik von Wikipedia (Seite „Kladistik“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Januar 2010, 17:52 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kladistik&oldid=68870640 (Abgerufen: 20. Januar 2010, 17:51 UTC)). Cameron McCormick hat sich nun - angeregt durch das Paper von Paxton (2009) - an einer kryptozoologischen Kladistik am Beispiel von Heuvelmans Seeschlangen-Klasse "Many Finned" versucht. Das Jahresende bringt in so manchen Bereichen mit sich, dass Akten ausgemistet, Daten in Statistiken ausgewertet und Berichte fertig gestellt werden müssen. Auch die nächste Ausgabe des Magazins „Der Kryptozoologie-Report“ von Hans-Jörg Vogel ist in Vorbereitung und der Termin zur Abgabe von Beiträgen rückt näher. Einige Tage sind nun leider ohne die Umschau vergangen, in denen aber natürlich die kryptozoologische Welt nicht still stand. Deswegen lassen wir einen längeren Einführungstext diesmal weg und kommen gleich zur Sache: Da das Augenmerk der Welt derzeit auf Haiti liegt, berichtet Loren Coleman über die dortigen Kryptide. Auch alte Berichte über Kryptide aus Kalifornien, eine (Binnen-)Seeschlange aus New York und ein Flussungeheuer aus Conneticut zählten zu seinen Themen. Aktueller sind da schon ein Bericht über einen haarlosen „Chupacabra-Hund“ aus Texas und den größten Quatchi der Ostküste. John Triplow suchte den Lynemouth-Panther, Dale Drinnion See-Wale und die Ursprünge der Patagonischen „Plesiosaurier“, die Cambridge-News den Fen-Tiger und Oll Lewis suchte Antwort auf seine Fragen bei Nick Redfern. Zuvor jedoch präsentierte er noch schnell Teil 19 seines Archiv-Projekts, während Karl Shuker einen seiner alten Artikel zu mysteriösen Vögeln vorstellte, Steven Streufert die DVD zur „Bigfoot-im-Kühlschrank“-Affäre begutachtete, Austin Whitall den zweiten und dritten Teil über Tapire in Patagonien bloggte. Tabitca widmete sich dem Lake Lacar- und den Varberg Fortress-Monstern, James A Snyder dem Weg seiner Bigfoot-Fußabdrücke, Sam von Aquabeasties berichtet über eine Cammy-Sichtung und Darren Naish über riesige afrikanische Weichschildkröten (u. a. im Kongo) sowie über den Yowie. Cryptids of Haiti Web-Feeted Oregonians? Scared by a Lake Serpent Conneticut River Monster Runaway Bay’s „Chupacabra“: Dead Dog East Coast’s Largest Quatchi In Search of the Lynemouth PantherSo schnell wie der Blobsquatch aus unserer Kryptozoologie-Umschau 24 plötzlich ein Thema wurde, so schnell ging er wieder unter. Dank einer Blue-Ray-DVD, eines großen LED-Fernsehers und einer Videokamera mit dem man alles abfilmte, kann man den schwarzen Fleck nun in einer größeren Auflösung auf Youtube bewundern. Das Fazit: dank der deutlich erkennbaren Kleidung und sonstigen Gestalt ein Mensch, wahrscheinlich ein Teammitglied der Filmcrew der die Herde für eine bessere Einstellung "dirigiert". Etwa zehn Jahre hat es hingegen benötigt, bis ein erstmals 2001 in Florida beobachtetes Monster als Rundschwanzseekuh identifiziert werden konnte (siehe unsere Nachricht vom 14.01.2010: Florida-Seemonster ein Manati). Zwei aktuelle Beispiele, dass kryptozoologische Themen keineswegs immer ungelöst bleiben. Ist die Situation der Kryptozoologie also wirklich so düster wie Blogger "idoubtit" sie sieht? Loren Coleman sieht es in seiner Einschätzung nicht so und präsentiert daher auch zwei Bigfoot-Forscher im Interview, tabitca bietet in einem Sammelsorium von Themen diesmal die Geschichte eines japanischen Riesenkalmars, eine Affenmannsichtung von 2004 und eine Seemonsterstory von 1851, Dale Drinnion erzählt über australische ABC's und große Hauskatzen, Richard Muirhead beschäftigt sich mit dem Ikanda, Karl Shuker mit dem Kayadi, Austin Whitall mit dem Saapaim sowie Tapiren in Patagonien und Oll Lewis mit Richard Freemann. Wer übrigens zufällig gerade in Seattle (USA) weilt, kann ab 14.01.2010 einen Abstecher ins Richard Hugo House machen und bei ZAPP eine Bigfoot-Ausstellung bewundern. The Decade in Cryptozoology: fun, frivolity and frustration Museum Heckler The Survival of Sasquatch A tale of a giant squid/ octopus from Japan The story of the capture of a sea monster 1851 The El Campo Ape man sighting 2004 Australian "Pumas" and Big Moggies Equatorial West Africa's Ikanda Kayadi - the Bigfoot of Papua New Guinea Mysterious Fuegian creature: Saapaim Patagonian Tapir 5 Questions on... Cryptozoology - Richard Freeman Large, Hairy and Literate: Zinesters and Artists Celebrate BigfootKaum ein anderes Tier der Welt, vielleicht mit Ausnahme der Dronte, steht dermaßen als Synonym und Mahnung für die blinde Ignoranz der Menschen gegenüber ihrer Umwelt als der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus). 1930 wurde das letzte frei lebende Tier im nordwestlichen Tasmanien von Wilfried Batty, einem jungen Farmersohn, vorsorglich als vermeintlich baldiger Hühnerdieb abgeschossen. Sechs Jahre darauf, zwei Monate vor dem Erlass des gesetzlich verankerten Schutzes der Art, starb „Benjamin“ das letzte bekannte Exemplar im Zoo von Hobart. Viel zu spät erkannte man den unersetzlichen Verlust des größten Raubbeutlers der Neuzeit, erließ noch Jahrzehnte später Gesetze zum Schutz der Art. 1982 wurde der Beutelwolf von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) offiziell als ausgestorben erklärt. Die Menschen in Tasmanien, Australien und der ganzen Welt hoffen in Kenntnis der begangenen Sünden seitdem beziehungsweise schon seit dem Tod von „Benjamin“ sehnsuchtsvoll doch noch darauf, dass die Art noch existiert. Mit ein Grund für diese ungebrochene Hoffnung und die Popularität des Beutelwolfs sind nicht verstummende Berichte über seine Sichtungen bis zum heutigen Tag! Seit 1937 wurden über viertausend Sichtungen in Tasmanien und (kurioserweise) in Australien gemeldet. Dr. Robert Paddle, Tierpsychologe an der Australian Catholic University Melbourne, Mitglied der Australian Rare Fauna Research Association und Autor von „The Last Tasmanian Tiger“, erläutert das die meisten einfach zu widerlegen sind. Sichtungen von Beutelwölfen, die die Hauptstraßen von Sydney oder Melbourne überqueren sind nicht ernst zu nehmen und weitere tausend von Sichtungen gehen zurück auf Leute, die Spaß daran haben Fotografien zu fälschen Es ist aber wichtig nicht alle Sichtungen zurück zu weisen, so Paddle. Er habe selbst mit fünf oder sechs Augenzeugen gesprochen, die von ihren Sichtungen absolut überzeugt sind und die Flora und Fauna von Tasmanien phänomenal kennen, sei es durch das Leben in dieser Umwelt oder wissenschaftlicher Erfahrung als Zoologe. Die Entdeckung von vermeintlich ausgestorbenen Tieren sei auch nach fünfzig Jahren nicht ausgeschlossen. Und so versucht auch Craig William, Naturführer und Buschmann, den Tiger am Schwanz zu packen... Loren Coleman beschäftigte sich in den letzten Tagen (mal wieder) mit Bigfoot: im Kino (siehe auch unsere Kryptozoologie-Umschau Nr. 24), im Interview von Jeff Meldrum und auf pixeligen Bildern, auch der Tod von Nessie hat ihn beschäftigt, die DailyRecord berichtet über Erkenntnisse die man bei der Suche nach Nessie auch gewonnen hat, Austin Whitall schreibt über die "Seekuh" von Huechulafquen und Oll Lewis befragt diesmal Michael Woodley. On the tail of a tiger in Tasmania Sasquatch Filmed in IMAX? Meldrum on Sasquatch 2010 “Seems To Be A Hoax, But It’s A Neat Video” New PA Bigfoot Video Clip? Editorial On “Death At Loch Ness” Scientists find new threat lurking at bottom of Loch Ness.. thousands of golf balls Huechulafquen's "lake cow" 5 Questions on... Cryptozoology - Michael Woodley
In Kreisen der Bigfoot-Forscher hat sich seit einigen Jahren bereits Bigfoots pixelig-verschwommener Cousin "Blobsquatch" einen Namen gemacht. Der Begriff selbst geht auf Vito Quaranta zurück, der diesen in den Bigfoot Forums nutzte. Er bezeichnet "ein Objekt in einem Foto [oder Video] eines angenommenen Bigfoot oder Sasquatch dem es an Definition und Detail fehlt, eine Illusion erschaffen durch das Spiel des Lichts in einer oft nicht vertrauten natürlichen Umgebung. Es ist wörtlich ein "blob" (eine unbestimmte gestaltlose Form) die oder die nicht nicht, aber wahrscheinlich kein, Sasquatch ist," so Loren Coleman (The Short History of Blobsquatch). Einer weiteren Definition zufolge ist ein "Blobsquatch" "alles in einem Foto oder Film das möglicherweise mit einem Sasquatch verwechselt werden kann wie ein Baumstumpf, ein großer Fels, ein Schatten." Schatten in den Bäumen, dunkle Flecken auf der Wiese, fallendes Geäst, einfach alles was dunkel ist und die Einbildung nährt, es könnte ein Bigfoot sein, hat das Potential ein "Blobsquatch" zu sein. Auch in die Kategorie "Blobsquatch" passt eine Sequenz aus dem für IMAX-Kinos produzierten Film "Great North" aus dem Jahr 2001. Eine Herde Karibus zieht vorbei während im Hintergrund ein schwarzer "Blobsquatch" zu sehen ist. Dieser schwarze Fleck fiel nun wohl kürzlich einem Bigfoot-Forscher auf, der daraus ein Thema für seinen Bereich sah. Tabitca bloggt derweil über den Yeti im Schnee, Peter Hassall über einen saurierartiges Kryptiden aus Neuseeland, EFE über Kryptozoologie im allgemeinen, Dale Drinnion über CryptoClidus und zu guter Letzt befragt Oll Lewis diesmal Nick Molloy. In Search of Great North camera crew; Possible Sasquatch recorded on iMax production of Great North; Was schleicht sich hier an? A snow cryptid - The Yeti The Great Waikato Saurian Scare Criptozoología: 50 años de sueños roto CryptoClydes 5 Questions on... Cryptozoology - Nick Molloy"Memphre" wird das Seemonster aus dem kanadischen See Memphremagog genannt, Die ersten Sichtungen des Wesen gehen bis zurück ins Jahr 1816, als der Pionier Ralph Merry eine große Schlange im See gesehen haben wollte. Mehrere Sichtungen folgten über die Jahre, sogar ein kurzer Film konnte gedreht werden. Memphre wird als schlangenähnlich beschrieben, mit einer Länge zwischen 7 und 15 Metern und einem oder auch mehreren Buckeln. Die Haut ist von schwarzer Farbe und der Kopf wird als kuh- oder pferdeähnlich beschrieben. Aber auch weg vom Kryptiden an sich hat "Memphre" einiges zu bieten:.Barbara Malloy und der Historiker Jacques Boisvert (der mit der Erfindung des Begriffs "Dracontologie" verbunden ist), der für sich selber die Erfindung des Wortes "Memphre" in Anspruch nahm, sammelten über mehrere Jahre hinweg Sichtungsberichte bis in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Berichte stark zurückgingen. Beide leiteten zwei Organisationen, die sich beide "International Dracontology Society" nannten. Während Boisvert relativ leise auftrat, verbot Malloy es 2003 Journalisten, Historikern und anderen Autoren ohne ihre Erlaubnis über Memphre zu schreiben. Erfolg hatte sie damit nicht. Zwar besitzt Barbara Malloy sämtliche Rechte an den Sichtungen und Forschungen ihrer Organisation, aber keinesfalls ein Urheberrecht auf das Wort "Memphre" oder sonstigen Veröffentlichungen über das Seemonster. Im Gegensatz zu rechtlich geschützen Handelsnamen (engl. Trademark) wie z. B. Coca-Cola oder Playmobil, handelt es sich hier um eine freie und allgemeine Bezeichnung für das bzw. jegliches Seemonster im Lake Memphremagog. Boisvert bedauerte das Verhalten von Malloy, ihm selber wäre der Gedanke Memphre auf derartige Weise geschäftlich zu vermarkten nicht gekommen. Nach seiner Ansicht gehört das historische Wesen Memphre, dessen Sichtungen bis ins Jahr 1847 zurückgehen, niemanden außer sich selbst. In diesem Sinne ist ein Blick wie Tabitca ihn auf die Historie von Memphre wirft also rechtlich unbedenklich... Diesselbe Bloggerin stellt daneben noch den in der Schweiz und Frankreich bekannten Dahu vor, Dale Drinnion beschäftigt sich mit "Discosaurus", Mica A. Hanks sieht sich die Debatte um Nessies Tod an, Oll Lewis die Fragen von Scott Corrales und Sam Shearon, Mark Baard hält Loren Coleman für jemanden den man 2010 beobachten sollte, Loren Coleman erläutert den Plural von Sasquatch, Gerry Dorsey lässt Noiman Chalmers seine Bigfoot-Sichtung erzählen und die SUN hat einen ziemlich kleinen Bigfoot im Baum entdeckt... Lake Memphremagog and the sea serpent "Memphre" The Dahu....does the story have value? On "Discosaurus" and the possibility of Plesiosaurian Survival The Great Debate over Nessie’s Death 5 Questions on... Cryptozoology - SCOTT CORALLES 5 Questions on... Cryptozoology - Sam Shearon (aka Mr Sam) CryptoColeman Picked To Watch In ‘10 Sasquatch, not Sasquatches Bigfoot lives, and very healthily too Bigfoot: Is this the proof?Ist es nicht erstaunlich? Irgendjemand ruft "Nessie" und schon stürzen sich die Medien auf die Geschichte. Die Segnungen der modernen Pressedienste, die für alle Zeitungen die gleichen oder zumindest ähnlichen Inhalte liefert. Aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, auch wir hatten gestern Tabitcas Artikel zum Loch Ness Ungeheuer als Einleitung für unsere Kryptozoologie-Umschau 21 genutzt. Und wir tun es heute nochmals, denn den ganzen gestrigen Tag erschienen haufenweise Meldungen zur "verschollenen" und bekanntesten schottischen Persönlichkeit. Gary Campbell, Präsident des Official Loch Ness Monster Fan Club war deshalb ausreichend mit Interviews beschäftigt: "Es gibt einen Verlegenheitssfaktor dabei Nessie zu sehen. Das erste was die Leute dich fragen ist 'Hast du getrunken?'. Zehn Jahre zuvor hatten wir viele gute Sichtungen, aber in den letzten zwei oder drei Jahren sind sie weggefallen." Campbell hofft, dass neue Augenzeugen auftauchen um Robert Rhines Ansicht, Nessie könnte tot sein und am Boden des Sees liegen, zu widerlegen. "Wenn Leute anfangen dies zu glauben könnte es die Touristenzahl beinträchtigen. Entweder glaubst du an Nessie oder nicht, dass Loch Ness Monster ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen die wir haben. Möglicherweise kann die Antwort unter Wasser anstatt an der Oberfläche des Lochs gefunden werden. Unbekannte Sonarkontakte passieren die ganze Zeit. Vielleicht hält Nessie nur ihren Kopf unten." Aber auch andere Themen sind interessant. Das von Austin Whitall zum Beispiel der ein paar schöne Otterbilder präsentiert, die einige Seemonster-Sichtungen erklären könnten. Richard Muirhead plaudert desweiteren über texanische Wildmenschen und Riesenechsen, Dale Drinnion über den Ozark Howler, Tabitca über Bigfoot-Geschichten aus Alaska und Oll Lewis mit dem Schweizer Andreas Trottmann. Einen schönen (und das bitte im wörtlichen Sinn verstehen) Blick auf die 'sexiest' Cryptomundo-Bilder bietet Loren Coleman und Richard Grigonis bietet einen interessanten Blick auf das Leben des "Großvaters der Kryptozoologie", den Schotten Ivan T. Sanderson. Concern at lack of Nessie sightings in 2009; The end of Nessie: Researchers fear Loch Ness monster may be dead; Loch Ness monster death rumours denied; "Het monster van Loch Ness is niet dood"; Nessie Still Alive and Well in Loch Ness; Loch Ness Monster Dead? Say It Ain’t So Nessie!; Is the Loch Ness Monster dead?; Swimming otters - mistaken for monsters A TEXAS WILDMAN AND GIANT LIZARDS Ozark Howlers or Black Howlers The Alaskan Bigfoot Stories. 5 Questions on… Cryptozoology - ANDREAS TROTTMANN The Top Ten Sexiest Cryptomundo Images Of The ’00s A Tribute to Ivan T. SandersonNessie macht sich bekanntermaßen seit einigen Jahren äußerst rar. Vor rund zehn Jahren lag die Zahl der vermeintlichen Beobachtungen fast immer im zweistelligen Bereich. Seit etwa sechs Jahren fanden keine nennenswerte Expeditionen auf der Suche nach Nessie mehr statt, die "Monsterjäger" schwinden beziehungsweise sterben - wie zum Beispiel kürzlich Robert Rhines - Jahr um Jahr. Wildeste Spekulationen machten die Runde. Eine Vertreibung Nessie's durch niedrig fliegende RAF-Flieger, die zunehmende Umweltverschmutzung usw. Tabitca fragt sich nicht ganz ernst gemeint (hoffentlich) ob hierfür der Hohepriester der Britischen Weißen Hexen, Kevin Carlyon, verantwortlich sein könnte... Einige wagen es jedoch sogar, das undenkbare auszusprechen: Nessie ist tot. In Zeiten der Krise betrübt dies gerade auch die Tourismusbranche, denn der Nessie-Mythos brachte immerhin jedes Jahr rund £6 Millionen in die Highlands. Wie schön war da doch die Anfangszeit des Hypes 1933/34. Im Schnitt wurde spätestens jeden zweiten Tag eine Beobachtung gemeldet, von Einheimischen wie von Touristen. Und heute? Heute ist Nessie zwar immer noch für eine Schlagzeile gut (viele davon finden sich auch in unserem Diskussionsforum zum Loch Ness Monster), aber die meisten haben die tatsächliche Existenz von Nessie als neue Tierart endgültig abgeschrieben (eine gut recherchierte Begründung warum man dies tun sollte, liefert Ulrich Magin in der Genese des Loch Ness Monsters 1933 - 1934) und sich anderen Kryptiden zugewandt... Doch Tabitca zeigt uns daneben auch, dass andere Seen wie Lough Sraheen auch ein "Monster" beherbergen und dass diese auch gut schmecken. Oll Lewis hat sein Archiv-Projekt fort- und diesmal Naomi West sowie Loren Coleman auf dem heißen Stuhl gesetzt, letzterer präsentiert selbst ein mögliches Kostüm für den Minnesota-Bigfoot-Hoax (siehe Kryptozoologie-Umschau 4 und folgende), Steven Streufert präsentiert eine Unterhaltung zwischen Bigfoot und einem Skeptiker, Catherine Guarniere hat eine lokale Legende über den Wildmenschen von Winsted ausgegraben, bei Grenzwissenschaft Aktuell hat man d ie Minnesota-Baumkreatur entdeckt (siehe Kryptozoologie-Umschau 20) und schließlich berichtet Brent Swancer über "Out-of-place"-Kängurus in Japan. Lack of sightings of the Loch Ness creature in the last decade. Lough Sraheens dinosaur? A man eating serpent in Lake Clinch in 1926? CFZ Archiving Project: BHM Part Eigtheen 5 Questions on… Cryptozoology - NAOMI WEST 5 Questions on… Cryptozoology - LOREN COLEMAN Bogus Bigfoot Match? A Discussion with a sceptic on Bigfoot The Winsted Wild Man Unbekanntes Wesen im Baum? Japan's Mystery Kangaroos"Weiße Mäuse sehen" steht heute umgangssprachlich dafür, dass man einer Person nachsagt, etwas zu sehen was tatsächlich nicht existiert. Ursprünglich geht dieses Phänomen laut Spiegel auf alkoholkranke Menschen zurück, denn eine alkoholkranke Person ist auf den regelmäßigen Konsum angewiesen damit keine Entzugssymptome auftreten. Zu diesem Entzugsdelirium können dabei unter anderem auch Halluzinationen gehören und so sieht nach Schätzung von Neurologen etwa jeder dritte Alkoholiker eben Tiere: meistens Insekten, Spinnen oder Schlangen, seltener auch rosa Elefanten oder blaue Hunde. In fünf von hundert Fällen sind es dann eben weiße Mäuse... Aber weg von Entzugserscheinungen und zurück zur breiter gefassten umgangssprachlichen Bedeutung, denn wir wollen natürlich mit unserem Vergleich keinesfalls irgend jemandem eine Alkoholerkrankung nachsagen!! Im übertragenen und weiteren Sinn gibt es nämlich auch in der Kryptozoologie "weiße Mäuse", wenn es in diesem Fall auch "Plesiosaurier" sind die scheinbar überall gesichtet werden. Die Spekulation bei einem Meeres- oder Binnensee-Kryptiden könnte es sich um überlebende (und mitunter sogar evolvierte) Plesiosaurier handeln ist bekannt und beliebt, nicht nur bei Kreationisten, die hierin gerne einen "Beweis" für die biblischen Geschichten bzw. gegen die Evolution(stheorien) sehen, sondern auch bei sehr vielen Kryptozoologen und anderen Leuten. Die Möglichkeit eines solchen Plesiosauriers wurde unter anderem für die Seeungeheuer Caddy, Champ, Gambo, Nahuelito, Nessie, Ogopogo oder auch für die angeschwemmten Meereskadaver von Querqueville, Girvan oder des Zuyio-Maru-Trawlers in Betracht gezogen. Ein regelrechter "Hot Spot" für die Meeresreptilien scheint Südamerika bzw. Patagonien zu sein, wenn man sich zum Beispiel den Blog von Austin Whittall durchliest... Aber neben neuen Daten zu den "Plesiosauriern" von Lake Epuyen und der "Plesiosaurier"-Expedition von 1922 beschäftigt sich dieser auch mit Rehen, Wildschweinen und deren Bezug zu Seeungeheuern. Mike Dash berichtet aus dem Leben des Nessie-Beobachters Frank Searle, Oll Lewis berichtet aus dem leben von Mike Dash, Loren Coleman plaudert über fossile und rezente Zwergseekühe, Einsichten von William Gibbons zu Mokele-Mbembe und N’goubou und Neuigkeiten zum "Bigfoot-Massaker" am Bluff Creek. Dale Drinnion vergleicht fossile Hominiden und Yowies, David Kummer verlinkt ein Interview mit dem "Mann der den Skookum-Abdruck" fand, Dave Francazio will den Minhocao demystifizieren und Peter Ross fasst in einem Überblick die "seltsamsten Katzen" aus Großbritannien zusammen. Plesiosaur at Lake Epuyen. The letter. The Patagonian Plesiosaur – Photographs. Deer, boars and Lake Monsters Frank Searle's lost second book 5 Questions on... Cryptozoology - Dr Mike Dash New Pygmy Sea Cow Discovered News On Mokele-Mbembe Research Bigfoot Massacre Mess Ends Decade Comparisons between fossil hominids and yowies The man who found the Skookum impression Demystifying the minhocao The strangest felines |
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