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Willkommen auf Kryptozoologie-Online

Existieren im Dschungel des Kongo wahrhaftig überlebende Dinosaurier? Lebt in Südamerika heute noch eine Boden bewohnende Faultierart? Ist der australische Beutelwolf tatsächlich ausgestorben? Und was ist wirklich dort draußen unter den unergründlichen Wellen des weltbekannten schottischen Hochlandsees? Gibt es tatsächlich noch unbekannte Tierarten auf unserer Erde, die uns nur aus Berichten bekannt sind?

Die Anzahl aller beschriebenen Tierarten dieses Planeten beträgt zusammengenommen schätzungsweise 1,75 Millionen Arten. Das ist nur ein kleiner Bruchteil der unbekannten 15 Millionen die offiziell noch vermutet werden. Und die meisten Menschen kennen noch weniger als 0,01 Prozent davon. Wie sehr hatte sich der französische Baron und Naturwissenschaftler Georges Cuvier doch geirrt, als er im Jahr 1812 verkündete dass nur wenig Hoffnung bestünde neue Tierarten zu entdecken...

Die Kryptozoologie ist auf der Suche nach derart verborgenen Tieren. Kommen Sie mit auf eine Expedition in unsere unbekannte Welt!

Newsflash
Kryptozoologie-Umschau 80
Nachrichten - Kryptozoologie-News
Sonntag, 13. Mai 2012

Logo Kryptozoologie-UmschauDie letzten Monate waren abwechslungsreich, turbulent, arbeitsreich, frustrierend, hektisch, belustigend, mühsam und vor allem anstrengend. Mittlerweile ist der Umzug überstanden und die Dinge nähern sich allmählich dem, was man allgemein als Alltag bezeichnet. Dies lässt - trotz zahlreicher Artikelprojekten und Recherchearbeit - wieder etwas Freiraum um zum Beispiel die Kryptozoologie-Umschau zusammenzustellen. Im folgenden kategorisiert, aber weitgehend ungeordnet, die...


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Peer-review-Journal of Cryptozoology
Nachrichten - Kryptozoologie-News
Mittwoch, 29. Februar 2012
Journal of CryptozoologyNachdem für die International Society of Cryptozoology mit dem eigenen "Ende" auch das Ende für das dort herausgegebene kryptozoologische Fachmagazin "Cryptozoology" kam, gab es international kein vergleichbares Werk. Mit der jährlichen Publikation des "Kraken" des Naturkundemuseum Lausanne (Schweiz), die Dr. Bernard Heuvelmans umfangreiches Archiv erbten, gab es seit 2008 zumindest wieder ein solches in die richtige Richtung. Leider konnte aber schon 2010, bedingt durch...
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Tag: KryptozoologieOrdering
Im Jahr 2005 wurden, nicht nur im Bereich der Insekten, einige neue Tierarten aufgespürt. Obwohl vermutlich nur die wenigsten davon von ihren Entdeckern im Bewusstsein um die Kryptozoologie gemacht wurden, zeigt die Geschichte dieser Entdeckungen deutlich, dass man sich Gedanken machen muss um die Intention der Kryptozoologie. Denn bei all diesen Entdeckungen waren die unbekannten Tiere eben doch ethnologisch, d. h. einer gewissen Gruppe oder Person, bekannt oder es bestanden zwar Indizien, die aber als ungenügend bewertet wurden. Zwei wichtige Kategorisierungsmerkmale, die die Kryptozoologie für sich voraussetzt.

 

Die folgende „Top Ten“-Liste führt nochmals alle über das Jahr 2005 für die Kryptozoologie relevanten Nachrichten auf. Diese Punkte wurden ausgewählt, weil sie entweder große Aufmerksamkeit der Medien beziehungsweise der Öffentlichkeit auf sich zogen oder für die Kryptozoologie aus wissenschaftlicher oder historischer Sicht bedeutend waren.

„Kryptid“ (engl. „Cryptid“) ist ein neu gebildetes Wort1, das sich vom Begriff „Kryptozoologie“ ableitet. Der Terminus wird verwendet um die verborgenen Tiere, die für die Kryptozoologie von Interesse sind, zu bezeichnen und geht auf John E. Wall aus Manitoba (USA) zurück, der ihn in einem Leserbrief an die International Society of Cryptozoology (veröffentlicht in der Sommerausgabe 1983 des ISC-Newsletter, Vol. 2, Nr. 2, S. 10) in diesem Sinn gebrauchte.

Nach der Definition von Dr. Bernard Heuvelmans ist Kryptozoologie „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert“. Hieraus resultiert, dass sich die Kryptozoologie lediglich mit solchen Kryptiden beschäftigt, für deren tatsächliche Existenz eine Tierform zumindest möglich erscheint.

Unter diesem zoologischen Aspekt wurden auch, neben den klassischen Aufteilungen wie zum Beispiel der Einordnung nach Land- und Wasserlebewesen, verschiedene Klassifizierungssysteme aufgestellt. Nach J. Richard Greenwell, dem ehemaligen geschäftsführenden Sekretär der International Society of Cryptozoology (ISC), kann man Kryptide unterscheiden in

Dr. Bernard Heuvelmans wurde am 10. Oktober 1916 in der nordfranzösischen Stadt Le Havre geboren. Der belgisch–französische Zoologe, der sein Leben der Suche nach verborgenen1 Tieren widmete und damit die Kryptozoologie im modernen Sinne begründete, publizierte verschiedenste Bücher und Artikel in diesem Bereich, aber auch zur Jazzmusik und solche mit philosophisch-wissenschaftlichem Inhalt2. Sein Lebensziel war es, diese verborgenen Tiere zu suchen und die Anerkennung beziehungsweise gezielte Anwendung seiner Suchmethodik zu erreichen. Bernard Heuvelmans wurde als Sohn eines belgischen Richters im Exil und einer holländischen Mutter geboren3. Durch die Geburt auf französischem Boden bekam er die französische Staatsangehörigkeit zugesprochen, durch die belgische Nationalität seines Vaters erhielt er aber ebenfalls die belgische und wurde auch im Bewusstsein ein „Sohn Belgiens“ zu sein erzogen. In seiner Kindheit während der zwanziger Jahre besuchte er in den Schulferien oft seine Großeltern in Antwerpen, wo er dann fast täglich im Zoo anzutreffen war. Dort fertigte er auch seine ersten Tierzeichnungen an und bekundete damit sein Interesse an der Natur und der Zoologie im speziellen. Seinen christlichen Religionslehrer schockierte er damals mit seinem großen und „unheiligen“ Wissen über Evolution und Jazz. Als Jugendlicher gründete Heuvelmans dann auch eine eigene Jazz-Band namens „Bib Heuvelmans et les hot Swings“, was ihm den Spitznamen „Bib“ einbrachte unter dem er auch als Erwachsener noch jedem bekannt war.

 

Die meisten Menschen wissen mit welcher Thematik sich die wissenschaftlichen Disziplinen der Paläontologie oder der Zoologie beschäftigt, doch was ist mit der Kryptozoologie? Was ist Kryptozoologie? Am einfachsten kann man sich sicherlich etwas darunter vorstellen, wenn man das Wort selbst in seinen Bestandteilen betrachtet und diese hierfür in die eigene Sprache übersetzt. Kryptozoologie setzt sich aus den griechischen Wörtern "kruptos" für versteckt/verborgen, "zoon" für Tier und "logos" für Studie zusammen. In einem Satz sinngemäß übertragen also die "Studie der verborgenen Tiere". Der Begründer und Namensgeber dieser Studie, der belgische Zoologe Bernard Heuvelmans, definierte seine Suche als: „die wissenschaftliche Studie von Tierformen, deren Existenz nur auf Zeugenaussagen oder Indizien oder auf Material, das jemand als ungenügend bewertet hat, basiert.“ Eine ähnliche Definition traf auch der bekannte amerikanische Kryptozoologe Professor Loren Coleman von der Universität Süd-Maine: "Kryptozoologie ist die Studie von versteckten Tieren (ob groß oder klein), welche von der (meist) westlichen Wissenschaft nicht anerkannt werden, deren Existenz aber trotzdem von menschlichen Wesen bezeugt werden kann." Die 1982 unter Präsidentschaft von Heuvelmans gegründete International Society of Cryptozoology (ISC), die sich für eine wissenschaftliche Anerkennung der Kryptozoologie einsetzt, formulierte nach zahlreichen Diskussionen eine noch weitergehende Begriffsbestimmung. Demnach enthält die Kryptozoologie auch die mögliche Existenz bekannter Tiere in Gebieten wo ihr Vorkommen nicht vermutet wird (weder jetzt noch in der Vergangenheit), ebenso wie das unbekannte Fortdauern vermeintlich ausgestorbener Tiere in die heutige Zeit oder die jüngste Vergangenheit.
Ein relevanter und öffentlich vielbeachteter Teil der Kryptozoologie beschäftigt sich mit Berichten von menschen- und affenähnlichen Wesen aus aller Welt. Am bekanntesten sind sicherlich solche Kryptide wie der aus der Himalaya-Region bekannte Yeti (wiewohl dieser Begriff lediglich ein Sammelbegriff für mehrere unterschiedliche Wesen ist), der nordamerikanische Bigfoot, der australische Yowie oder auch der Orang Pendek aus Sumatra. Die große Vielzahl derartiger Wesenheiten aus allen Regionen dieser Welt verlangte, seitdem die "Kryptozoologie" in den fünfziger Jahren erstmals in einer Widmung für Bernard Heuvelmans auftauchte, geradezu nach einer eigenen Fachrichtung.Doch erst im Jahr 1973, erhielt diese spezielle Fachrichtung auch ihren eigenen Namen. Der russische Wissenschaftler Dmitri Bayanov vom Moskauer Darwin-Museum, der weltweit führende Experte für russische Hominoide, führte für alle derartigen kryptozoologischen Wesen den Begriff "Hominologie" ein. Er leitete ihn vom Namen der taxonomischen Überfamilie "Hominoidae" ab, in der alle menschenartigen Tiere (Menschenaffen und Menschen) zusammengefasst sind. Gleichzeitig erweiterte Bayanov in einer privaten Korrespondenz mit dem Primatologen John Napier die Hominologie, indem er sie richtigerweise als Zweig der Primatologie und somit als Brücke zwischen Zoologie und Anthropologie bezeichnete und dementsprechend alle kryptozoologisch bekannten Tiere der Ordnung "Primates" mit einbezog. Im Laufe der Jahre haben viele Kryptozoologen eine Untergliederung der Hominologie vorgeschlagen oder gleich in ihren Publikationen verwendet.
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Der Begriff „Kryptid“ ist zum einen also kategorisierend indem er angewandt wird, sobald klar definierte Bedingungen zutreffen und zum anderen phänomenologisch, indem er die Erscheinung der (auch von nur vorgestellten, gedachten) Wesen ohne Individualität und/oder ihr Wesen erfassend bezeichnet.

Was sind Kryptide?


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