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Tag: Loch Ness Monster Ordering

Über 2052 Sichtungsreporte wurden von Januar 2003 bis März 2004 innerhalb von ganz Großbritannien erfasst, das sind statistisch gesehen vier pro Tag. Die Top Ten der Sichtungen waren in absteigender Reihenfolge Schottland (231 Sichtungen), Kent (141 Sichtungen), Yorkshire (127 Sichtungen), Wales (102 Sichtungen), Devon (100 Sichtungen), Cornwall (96 Sichtungen), Lancashire (86 Sichtungen), Irland (82 Sichtungen), Lincolnshire (80 Sichtungen) und Somerset (69 Sichtungen). Eine statistische Auswertung ergab einen prozentualen Anteil im Südwesten von 21 Prozent, im Südosten von 16 Prozent, in „East Anglia“ von 12 Prozent, in Schottland 11 % und in den „West Midlands“ von 9 Prozent. Die physischen Daten beinhalteten fünf Angriffe auf Pferde, über vierzig Hinweise auf Schafstötungen und mehrere Entdeckungen von Pfotenabdrücken. Über ein Dutzend Videofilmaufnahmen wurden der BBCS übersandt, wovon jedoch nur einige wirklich auf große Katzen zurückgehen könnten. Von April 2004 bis Juli 2005 wurden 2123 Sichtungen von großen Katzen bekannt, der Großteil wiederum im Nordwesten mit Devon, Cornwall und Somerset. Schottland wurde von Devon an der Spitze der Top Ten abgelöst und steht nunmehr an dritter Stelle mit einem 50 %igen Fall der Sichtungen. An vierter Stelle steht Wales mit 123 Berichten. Mehr als 2100 Sichtungen von angeblichen Pumas, Panthern, Luchsen und anderen Katzen verzeichnete die British Big Cat Society 2009, davon 125 aus Schottland

Zwar steht die britische Defra der Angelegenheit skeptisch gegenüber, dennoch findet die Suche nach großen Katzen in britischer Wildnis insgesamt großes Interesse wie beispielsweise auch bei der IUCN Cat Specialist Group (zum Thema siehe unseren Forenthread "British Big Cats Society veröffentlicht Fallzahlen"). Wie die jüngsten Auswertungen von Natural England zeigen, gibt es vielleicht nicht viele tatsächlich nachgewiesene Fälle von ABC's - aber es gibt sie!

Definitiv tatsächlich gegeben hat es auch den mysteriösen "Fisch", den Loren Coleman noch immer nicht identifizieren konnte, ob es den Monsterjäger Theodore Roosevelt gab ist hingegen fraglich.Gleichfalls fraglich (aber wohl gewünscht) ist, ob Nessie es in die neueste Highland-Version von Monopoly schaffen wird. tabitca fragt sich ob die Lake Willoughby-Kreatur ein gigantischer Aal ist und was die wahre Identität der Great Slave Lake-Kreatur sein könnte. Austin Whittall fragt sich ob Nahuelito auch im Gutierrez-See herumschwimmt und Michael Schneider hat sich gefragt wieviele Arten per kryptozoologischer Methodik neu entdeckt werden. Coleman stellt daneben noch den "Leeds Loki" vor, Steven Streufert verschiedenes rund um Bigfoot, Ivan Dikov die bulgarische Version von Nessie und tabitca nochmals einen alten Artikel über Mokele-Mbembe und Roy Mackals Suche nach diesem sowie eine alte Ropen-Story.

Britain's 'big cat X files' revealed What Is This Mystery Fish? ~ Again ~ Theodore Roosevelt – Monster Hunter? Nessie is streets ahead in new Monopoly; Loch Ness monster could star as Monopoly comes to the Highlands Lake Willoughby creature- a giant eel? Great Slave Lake creature -possible identity? Nahuelito at Lake Gutierrez? Wieviele Arten werden per kryptozoologischer Methodik neu entdeckt? The Leeds Loki: 2010’s Maine Bigfoot; Maine Media Discusses Leeds Loki BIGFOOT MISCELLANY 4: Meeting Jay Rowland, Bluff Creek Contractor; 2010 Bigfoot Days, Odds and Ends; A Bold Statement out of Oregon The Bulgarian 'Loch Ness Monster': the Water Bull of the Rabisha Lake From the archives: Roy Mackel and monster hunting Ropen story

Aus der Geschichte der Kryptozoologie bzw. der Geschichte einiger Kryptide wie zum Beispiel dem Querqueville-Kadaver oder dem von Henry Island kann man erkennen, dass es auch für Biologen nicht immer leicht ist aus der Ferne etwas (richtig) zu beurteilen. Und so wurde in den Beispielen einzig anhand von Fotos über einen Plesiosaurier oder eine Steller Seekuh diskutiert.. Entsprechend vorsichtig muss und sollte man also Fernanalysen vornehmen. Aber manchmal sind die vorliegenden Fakten einfach auch sehr gut und Experten können doch eine gute Identifizierung auch aus tausenden Kilometern Entfernung abliefern. Wir erinnern uns an folgenden Satz aus der letzten Kryptozoologie-Umschau 37: "Einige der Höhlenfische wurden an das "Bama County und Guangxi Provincial Aquatics Institut" zur Analyse gesandt, jedoch ohne Ergebnis." Der Ichthyologe Tobias Möser von AquaNet, einem Portal für Aquarianer, hat nun das getan was laut Pressebericht dem Institut nicht gelang. Es handelt sich nach seiner Ansicht um eine Sinocyclocheilus-Art, vermutlich S. microphthalmus. Eine höhlenbewohnende Art, deren Gattung ausgerechnet auch noch in der Provinz Guangxi mit mehreren Arten sowohl Höhlen- als auch Oberflächengewässer bewohnt. Somit leider im weiteren Sinne auch kein neuer "Bonuspunkt" für die "Erfolgsliste" der Kryptozoologie...

Dale Drinnion versucht sich an einer Vergleichsanalyse zwischen Seemonster und Seeleopard, tabitca am Heavenly Lake Seeungeheuer und der The Western Star an einem angespülten Tierkadaver. Richard Muirhead berichtet über ein Seemonster und einen Dinosaurier(?) aus Idaho, Neil Arnold über Littlefoot in Sussex und tabitca nochmals über das Loch Ness in den Jahren von Thatcher sowie die Searle-Fotos von Nessie. Und Loren Coleman macht seinem Ruf als internet-umtriebigster Kryptozoologe alle Ehre: er berichtet über das zweifelhafte Leben eines angeblichen Elfenbeinspecht-Fotografen, über den Verkauf einer riesigen Bigfoot-Statue, hat ein Video mit einem Interview von Adrian Shine zu Nessie gefunden, bespricht ein Buch über Bigfoot von Christian Noël und blick dann auf bald fünfzig Jahre als Kryptozoologe zurück. Mit der Frage, ob es Zeit ist Kryptozoologie zu professionalisieren schließen wir schließlich die Umschau.

Leopard Seal Comparision Heavenly Lake Monster seal or something else? Another 'sea creature': Mysterious headless marine animal washes ashore; "Sea monster" tissue sample sent for scientific analysis A very odd sea monster A living dinosaur from Idaho 1909 Littlefoot in Sussex Loch Ness and the Thatcher years The Searle Photos of the Loch Ness Creature “IBW Photographer” Faces Unrelated Charges – UPDATED Bigfoot Museum Selling 9.5' Sasquatch Sculptures Shine on Nessie Sasquatch at Habituation Sites? Closing In On Fifty Years Is it time to professionalise Cryptozoology?

Jüngst berichtet uns der britische Kryptozoologe Dr. Karl P. N. Shuker über zwei indonesische Kryptide. Der erste Kryptid soll die Kleinen Sunda-Inseln Alor und Solor bewohnen. Laut der Orang Pendek-Forscherin Debby Martyr ist die mysteriöse Katze von der Größe einer gewöhnlichen Hauskatze unterscheidet sich aber deutlich von allen Katzen durch erkennbare knopfartiger Strukturen auf ihren Augenbrauen die kurzen, stämmigen Hörnern gleichen. Auf der Insel Rintja hingegen soll das "Veo" leben. Es wird durch die einheimischen Jäger und Augenzeugen als etwa drei Meter lang beschrieben mit großen, überlappenden Schuppen auf fast dem gesamten Körper aber mit Haaren auf dem Kopf, Kehle, Bauch, inneren Gliedmaßen und der Schwanzspitze. Der Kopf ist lönglich, die Füße bewehrt mit sehr großen Klauen die auch zur Verteidigung dienen. Das "Veo" soll die Tage in den Bergen verbringen, aber in der Nacht an die Küste kommen und sich dort von Termiten, Ameisen sowie von angeschwemmten Tieren ernähren. Shuker wirft angesichts der Beschreibung des "Veo" die Frage auf, ob es sich nicht um eine riesiges Schuppentier handeln könnte. Die rezenten Arten werden nicht so groß, aber prähistorische wie zum Beispiel Manis palaeojavanicus existierten auf Borneo.

Nach kladistischen Analysen von Seeungeheuersichtungen präsentiert Cameron McCormick mit etwas kryptozoologischer Kunst "leichtere Kost". Auch eine Art Kunst sind die Gipsfußabdrücke von Skulls Unlimited von denen uns Loren Coleman berichtet. Richard Muirhead erzählt weiter über irische Tiere in der Mythologie, tabitca wärmt zwei alte Nessie-Sichtungen von 2002 auf und berichtet gleich noch über einen kaspischen "Meermann" während zwei alte Yeti-Geschichten den Abschluss bilden. Geschichten über die Geschichte von Bigfoot erzählt Al Hodgson im Interview mit Steven Streufert. Und Craig Woolheater lässt Tim The Yowie-Man erzählen, warum Quatchie das falsche Maskottchen für olympische Höchstleistungen ist.

Two lesser known indonesian cryptids Marine Cryptid Art Skulls Unlimited’s Bigfoot Casts Mythology of Irish animals Part Two Happy birthday blog and a strange incident at Loch Ness 2002 The Caspian Sea Merman Yeti Tales from Climbers Interview with AL HODGSON, Bigfoot Elder, PART ONE Who’s Faster in a (Big)Foot Race?

Die heutige Einleitung basiert auf einem Artikel von tabitca über die Sucuriju gigante. Sie führt dort die bekannten angeblichen Sichtungen und Geschichten rund um riesige Superanakondas auf und fragt zum Schluss ob eine Schlange wirklich so groß werden kann. Nach ihrer Meinung wäre es möglich, denn es gibt Schlangen die über 7,6 Meter lang wurden und wer könne sagen ob es nicht noch größere Exemplare dort draußen gäbe? Sie hat natürlich damit recht, dass niemand sagen kann ob es neben dem aktuellen Rekord eine noch längere Schlange gibt. Noch bis in die 1980ziger Jahre galt selbst unter Experten eine Schlange von angeblich 11, 44 Metern als Rekordlänge einer Anakonda. Nachdem dieser Längenrekord jedoch angezweifelt und letztlich begründeterweise fallengelassen werden musste, liegt der aktuelle Rekord nach Ansicht der Riesenschlangenexperten Dr. Lutz Dirksen, Dr. Mark Auliya und Henry Bellosa eher zwischen 8,65 und 9,1 Metern. Das ist immer noch gewaltig genug, aber im Bezug auf die vorhergehenden Absätze redet tabitca hier über Schlangen mit glühenden Scheinwerferaugen und einer Länge über mindestens 30 Meter! Und hier muss man sagen, dass diesen Berichten über Riesenanakondas und noch mehr den Märchen über „Superschlangen“ die zoologische Realität gegenübersteht und es unter Würdigung der Umstände und Fakten keine solchen Schlangen gegeben hat, gibt oder geben wird. Mehr zum Thema Sucuriju gigante und der Frage nach der Existenz solcher Superschlangen in unserem Artikel "Riesenanakonda - Sucuriju gigante und Co."

Daneben berichtet tabitca noch über die Geschichte des Shunka Warak'in (siehe hierzu auch unseren Artikel "Ringdocus-Shunka Warak’in - Historie eines Tierpräparats") und fragt sich auch ob der Bau eines neuen Hafens am Loch Ness nicht Nessie aufschrecken könnte und zu neuen Sichtungen führt. Rex Dalton schildert derweil die Situation der Suche nach dem Elfenbeinspecht, Dale Drinnion hingegen schreibt Fußnoten zu Fußspuren und Oll Lewis plagte Tania Poole mit Fragen. Nicht mehr mit irdischen Plagen sorgen muss sich laut Loren Coleman der Yeti-Spurenfinder Alfred Gregory. Craig Woolheater lässt Kathy Strain zu Wort kommen über eine Sendung mit Coleman zum Thema Sasquatch, der Bigfoot Hunter stellt uns den Bigfoot-Forscher und "Squatchdetective" Steve Kulls vor während der Blogsquatcher ein Liedchen über den nordamerikanischen Lieblingskryptiden trällert. Den Abschluss macht Richard Muirhead und die Mythologie der Iren über einheimische Tiere.

Tales of Sucuriju Gigante , the giant anaconda The Shunka Warak’in story New Development at Loch Ness Still looking for that woodpecker 3-Toes Footnotes 5 Questions on... Cryptozoology - Tania Poole Yeti Tracker Dies Kathy Strain Reviews Native American Calling Researcher Steve Kulls I sing the sasquatch electric Mythologie of irish animals Part one

Tassen, Sticker, Kulis, Verkehrsschilder, Personenwaagen, flauschig-weiche Haussschuhe, Slipper, Action-Figuren, Kuscheltiere, Skulpturen, T-Shirts usw. usf. All das gibt es im Merchandise-Programm rund um Bigfoot. Und rechtzeitig zur Winter-Olympiade in Vancouver, Kanada, mit dem dort verwendeten Maskottchen Squatchi kommt nun eine kindgerechte Umsetzung von Bigfoot für Vorschüler. Die Firma Fisher-Price wird "Bigfoot - The Monster" am 14. Februar auf der Spielzeugmesse in New York vorstellen. Aus der Presse heißt es hierzu: "Inspired by the legendary 'BIGFOOT,' Fisher-Price scores again with a toy that effectively combines the fun and engagement of R/C robotic play with technology that's easy and engaging for preschoolers to use. BIGFOOT is feature-rich, offers long-lasting play value and reflects a preschooler's sense of humor, all of which deliver on the value consumers are looking for this year." Die Figur besitzt nach Angaben des Herstellers über 80 ausführbare Aktionen und Sprachsätze, hinzu kommt eine als "Big Foot" geformte Fernbedienung zur Steuerung (vorwärts und rückwärts laufen, freundliche und ärgerliche Emotionsausdrücke, Schlafmodus, Ball werfen und Rolle rück- bzw. vorwärts ausführen). Zur Einführung ihres Produkts und darüber hinaus setzt die Firma ein eigenes Maskottchen ein, dass auch Auftritte in diversen Zoos (San Diego Zoo, Zoo Atlanta, Brookfield Zoo, Tampa's Lowery Park Zoo, Toledo Zoo, San Francisco Zoo) absolvieren soll. Für den Nachwuchs an Bigfoot-Forschern ist also gesorgt...

Weil wir beim Thema sind, schließen wir denn auch gleich entsprechendes an. Loren Coleman und Javier Ortega weisen auf ein Interview von BFRO mit John Green über das “Squeaky”-Bigfoot -Thermalvideo hin, über das auch Kithra plaudert und Coleman sich fragt ob es keine unabhängige Analyse geben wird. Derweil plagt sich das Grayson County Sheriff’s Department mit einer Bigfoot-Sichtung herum. Austin Whitall stellt uns die Heimat einiger patagonischer Kryptide vor - die Wälder. Richard Muirhead präsentiert weitere Quellen für kryptozoologische Studien, genauso wie Oll Lewis und Andrew Hopcraft. Coleman berichtet noch schnell über eine angebliche Indianerlegende einer Riesenschlange und tabitca über ein Flussmonster aus Florida. Den Höhepunkt jedoch liefert zum Schluss Cameron McCormick mit weiteren Betrachtungen zur kladistischen Analyse der Seeschlange bzw. von Caddy.

Bigfoottoyfair; Toy Fair 2010: Fisher-Price Captures Bigfoot; BIGFOOT Captured! “Squeaky Bigfoot”: BFRO Interviews Mike Green; Squeaky NC Footage Follow-Up Bigfoot Video – Real or Hoax? No Independent Analysis of NC Video? Police probe "Big Foot" sighting The Patagonian forests, the home for its cryptids Source material for cryptozoological studies Part two; Part three CFZ Archiving Project: BHM Part Twenty four Loch Ness Monster Giant Snakes of Utah? A Florida river monster? How Not To Go About Classifying Marine Vertebrates... And Cadborosaurus

1973 nahmen Gary und Liz Doyle eine Videosequenz von nur etwa zehn Sekunden Länge auf, die seitdem für einige Diskussionen sorgte. Die Szene wurde in Süd-Australien aus dem Auto heraus aufgenommen und zeigt ein gelblich-braunes, hundeähnliches Tier, das von rechts kommend über die Straße nach links rennt. Die Qualität des Films ist äußerst schlecht, größtenteils sind nur die Umrisse des Tiers erkennbar. Und so gibt es seit Jahren Diskussionen darüber, ob es sich hier nicht etwa um einen Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) handeln könnte oder doch eben nur um einen Hund. Seit mehreren Jahren widmet sich auch der Australier Chris Rehberg diesem Film und präsentierte seine Analysen. Nachdem ihm laut eigenen Aussagen eine qualitativ sehr gute Aufnahme der (weiterhin schlechten) Sequenz zugespielt wurde, widmet er sich in seiner jüngsten Analyse dem Vergleich zwischen dem „Doyle-Tier“ und einem bekannten Beutewolf-Exemplar. Er kommt zum Ergebnis, dass die Größe, die Haltung des hinteren Fußes und die Form der Hinterbeine einen Hund ausschließen. Gleichwohl ist Rehberg nun auch der Meinung, die Streifen des Tieres ist natürlich und kein Ergebnis der schlechten Videoqualität. Insgesamt bestärke dies die Annahme, es handle sich um einen Beutelwolf.

Während die Doyles dem Tier nur einmal begegneten, berichtet tabitca über ein englisches Pärchen, das Nessie gleich zweimal sichtete. Sie fragt sich auch, ob das Canvey-Inselmonster nicht Rückschlüsse auf das Monster von Montauk zulässt und berichtet über einen Bericht der Humboldt Times, die über einen Bigfoot-Filmer berichtet. Richard Muirhead stellt eine weitere gefangene Seeschlangenfang vor und führt zugleich den Kryptid namens Iymandau ein. Während Richard Freemann ein verlorenes Skelett von "Champ", die Westmorland Gazette "Bownessie" in Windermere und Dan Schreiber ganz allgemein den 'Squatch sucht, hat Oll Lewis Alan Friswell und mehrere Zeitungsartikel gefunden. Zum Schluss schreibt David Kummer noch über den "Ameranthropoides loysi", Christie Peucker über eine vermeintliche Großkatze auf Video und Mark Hammer über Kryptozoologie und Kryptozoologen.

Highest Resolution Comparison Of The Doyle Animal With A Known Thylacine Example Seeing double at Loch Ness? The Canvey Island Monster and what it implicates for the Montauk monster Big Foot filmmaker sets sights on Humboldt Another captures Sea Serpent and introducing the Iymandau The lost skeleton of Lake Champlain Will 'Bownessie' be found in Windermere? In Search of ’Squatch 5 Questions on... Cryptozoology - Alan Friswell CFZ Archiving Project: BHM Part Twenty two Das Rätsel des "Ameranthropoides loysi" Otways video captures what could be big cat Drachen und Ungeheuer: Arten, die es nie gab

Kaum ein anderes Tier der Welt, vielleicht mit Ausnahme der Dronte, steht dermaßen als Synonym und Mahnung für die blinde Ignoranz der Menschen gegenüber ihrer Umwelt als der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus). 1930 wurde das letzte frei lebende Tier im nordwestlichen Tasmanien von Wilfried Batty, einem jungen Farmersohn, vorsorglich als vermeintlich baldiger Hühnerdieb abgeschossen. Sechs Jahre darauf, zwei Monate vor dem Erlass des gesetzlich verankerten Schutzes der Art, starb „Benjamin“ das letzte bekannte Exemplar im Zoo von Hobart. Viel zu spät erkannte man den unersetzlichen Verlust des größten Raubbeutlers der Neuzeit, erließ noch Jahrzehnte später Gesetze zum Schutz der Art. 1982 wurde der Beutelwolf von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) offiziell als ausgestorben erklärt. Die Menschen in Tasmanien, Australien und der ganzen Welt hoffen in Kenntnis der begangenen Sünden seitdem beziehungsweise schon seit dem Tod von „Benjamin“ sehnsuchtsvoll doch noch darauf, dass die Art noch existiert. Mit ein Grund für diese ungebrochene Hoffnung und die Popularität des Beutelwolfs sind nicht verstummende Berichte über seine Sichtungen bis zum heutigen Tag!

Seit 1937 wurden über viertausend Sichtungen in Tasmanien und (kurioserweise) in Australien gemeldet. Dr. Robert Paddle, Tierpsychologe an der Australian Catholic University Melbourne, Mitglied der Australian Rare Fauna Research Association und Autor von „The Last Tasmanian Tiger“, erläutert das die meisten einfach zu widerlegen sind. Sichtungen von Beutelwölfen, die die Hauptstraßen von Sydney oder Melbourne überqueren sind nicht ernst zu nehmen und weitere tausend von Sichtungen gehen zurück auf Leute, die Spaß daran haben Fotografien zu fälschen Es ist aber wichtig nicht alle Sichtungen zurück zu weisen, so Paddle. Er habe selbst mit fünf oder sechs Augenzeugen gesprochen, die von ihren Sichtungen absolut überzeugt sind und die Flora und Fauna von Tasmanien phänomenal kennen, sei es durch das Leben in dieser Umwelt oder wissenschaftlicher Erfahrung als Zoologe. Die Entdeckung von vermeintlich ausgestorbenen Tieren sei auch nach fünfzig Jahren nicht ausgeschlossen. Und so versucht auch Craig William, Naturführer und Buschmann, den Tiger am Schwanz zu packen...

Loren Coleman beschäftigte sich in den letzten Tagen (mal wieder) mit Bigfoot: im Kino (siehe auch unsere Kryptozoologie-Umschau Nr. 24), im Interview von Jeff Meldrum und auf pixeligen Bildern, auch der Tod von Nessie hat ihn beschäftigt, die DailyRecord berichtet über Erkenntnisse die man bei der Suche nach Nessie auch gewonnen hat, Austin Whitall schreibt über die "Seekuh" von Huechulafquen und Oll Lewis befragt diesmal Michael Woodley.

On the tail of a tiger in Tasmania Sasquatch Filmed in IMAX? Meldrum on Sasquatch 2010 “Seems To Be A Hoax, But It’s A Neat Video” New PA Bigfoot Video Clip? Editorial On “Death At Loch Ness” Scientists find new threat lurking at bottom of Loch Ness.. thousands of golf balls Huechulafquen's "lake cow" 5 Questions on... Cryptozoology - Michael Woodley

 

"Memphre" wird das Seemonster aus dem kanadischen See Memphremagog genannt, Die ersten Sichtungen des Wesen gehen bis zurück ins Jahr 1816, als der Pionier Ralph Merry eine große Schlange im See gesehen haben wollte. Mehrere Sichtungen folgten über die Jahre, sogar ein kurzer Film konnte gedreht werden. Memphre wird als schlangenähnlich beschrieben, mit einer Länge zwischen 7 und 15 Metern und einem oder auch mehreren Buckeln. Die Haut ist von schwarzer Farbe und der Kopf wird als kuh- oder pferdeähnlich beschrieben. Aber auch weg vom Kryptiden an sich hat "Memphre" einiges zu bieten:.Barbara Malloy und der Historiker Jacques Boisvert (der mit der Erfindung des Begriffs "Dracontologie" verbunden ist), der für sich selber die Erfindung des Wortes "Memphre" in Anspruch nahm, sammelten über mehrere Jahre hinweg Sichtungsberichte bis in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Berichte stark zurückgingen. Beide leiteten zwei Organisationen, die sich beide "International Dracontology Society" nannten. Während Boisvert relativ leise auftrat, verbot Malloy es 2003 Journalisten, Historikern und anderen Autoren ohne ihre Erlaubnis über Memphre zu schreiben. Erfolg hatte sie damit nicht. Zwar besitzt Barbara Malloy sämtliche Rechte an den Sichtungen und Forschungen ihrer Organisation, aber keinesfalls ein Urheberrecht auf das Wort "Memphre" oder sonstigen Veröffentlichungen über das Seemonster. Im Gegensatz zu rechtlich geschützen Handelsnamen (engl. Trademark) wie z. B. Coca-Cola oder Playmobil, handelt es sich hier um eine freie und allgemeine Bezeichnung für das bzw. jegliches Seemonster im Lake Memphremagog. Boisvert bedauerte das Verhalten von Malloy, ihm selber wäre der Gedanke Memphre auf derartige Weise geschäftlich zu vermarkten nicht gekommen. Nach seiner Ansicht gehört das historische Wesen Memphre, dessen Sichtungen bis ins Jahr 1847 zurückgehen, niemanden außer sich selbst. In diesem Sinne ist ein Blick wie Tabitca ihn auf die Historie von Memphre wirft also rechtlich unbedenklich...

Diesselbe Bloggerin stellt daneben noch den in der Schweiz und Frankreich bekannten Dahu vor, Dale Drinnion beschäftigt sich mit "Discosaurus", Mica A. Hanks sieht sich die Debatte um Nessies Tod an, Oll Lewis die Fragen von Scott Corrales und Sam Shearon, Mark Baard hält Loren Coleman für jemanden den man 2010 beobachten sollte, Loren Coleman erläutert den Plural von Sasquatch, Gerry Dorsey lässt Noiman Chalmers seine Bigfoot-Sichtung erzählen und die SUN hat einen ziemlich kleinen Bigfoot im Baum entdeckt...

Lake Memphremagog and the sea serpent "Memphre" The Dahu....does the story have value? On "Discosaurus" and the possibility of Plesiosaurian Survival The Great Debate over Nessie’s Death 5 Questions on... Cryptozoology - SCOTT CORALLES 5 Questions on... Cryptozoology - Sam Shearon (aka Mr Sam) CryptoColeman Picked To Watch In ‘10 Sasquatch, not Sasquatches Bigfoot lives, and very healthily too Bigfoot: Is this the proof?

Ist es nicht erstaunlich? Irgendjemand ruft "Nessie" und schon stürzen sich die Medien auf die Geschichte. Die Segnungen der modernen Pressedienste, die für alle Zeitungen die gleichen oder zumindest ähnlichen Inhalte liefert. Aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, auch wir hatten gestern Tabitcas Artikel zum Loch Ness Ungeheuer als Einleitung für unsere Kryptozoologie-Umschau 21 genutzt. Und wir tun es heute nochmals, denn den ganzen gestrigen Tag erschienen haufenweise Meldungen zur "verschollenen" und bekanntesten schottischen Persönlichkeit. Gary Campbell, Präsident des Official Loch Ness Monster Fan Club war deshalb ausreichend mit Interviews beschäftigt: "Es gibt einen Verlegenheitssfaktor dabei Nessie zu sehen. Das erste was die Leute dich fragen ist 'Hast du getrunken?'. Zehn Jahre zuvor hatten wir viele gute Sichtungen, aber in den letzten zwei oder drei Jahren sind sie weggefallen." Campbell hofft, dass neue Augenzeugen auftauchen um Robert Rhines Ansicht, Nessie könnte tot sein und am Boden des Sees liegen, zu widerlegen. "Wenn Leute anfangen dies zu glauben könnte es die Touristenzahl beinträchtigen. Entweder glaubst du an Nessie oder nicht, dass Loch Ness Monster ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen die wir haben. Möglicherweise kann die Antwort unter Wasser anstatt an der Oberfläche des Lochs gefunden werden. Unbekannte Sonarkontakte passieren die ganze Zeit. Vielleicht hält Nessie nur ihren Kopf unten."

Aber auch andere Themen sind interessant. Das von Austin Whitall zum Beispiel der ein paar schöne Otterbilder präsentiert, die einige Seemonster-Sichtungen erklären könnten. Richard Muirhead plaudert desweiteren über texanische Wildmenschen und Riesenechsen, Dale Drinnion über den Ozark Howler, Tabitca über Bigfoot-Geschichten aus Alaska und Oll Lewis mit dem Schweizer Andreas Trottmann. Einen schönen (und das bitte im wörtlichen Sinn verstehen) Blick auf die 'sexiest' Cryptomundo-Bilder bietet Loren Coleman und Richard Grigonis bietet einen interessanten Blick auf das Leben des "Großvaters der Kryptozoologie", den Schotten Ivan T. Sanderson.

Concern at lack of Nessie sightings in 2009; The end of Nessie: Researchers fear Loch Ness monster may be dead; Loch Ness monster death rumours denied; "Het monster van Loch Ness is niet dood"; Nessie Still Alive and Well in Loch Ness; Loch Ness Monster Dead? Say It Ain’t So Nessie!; Is the Loch Ness Monster dead?; Swimming otters - mistaken for monsters A TEXAS WILDMAN AND GIANT LIZARDS Ozark Howlers or Black Howlers The Alaskan Bigfoot Stories. 5 Questions on… Cryptozoology - ANDREAS TROTTMANN The Top Ten Sexiest Cryptomundo Images Of The ’00s A Tribute to Ivan T. Sanderson

Nessie macht sich bekanntermaßen seit einigen Jahren äußerst rar. Vor rund zehn Jahren lag die Zahl der vermeintlichen Beobachtungen fast immer im zweistelligen Bereich. Seit etwa sechs Jahren fanden keine nennenswerte Expeditionen auf der Suche nach Nessie mehr statt, die "Monsterjäger" schwinden beziehungsweise sterben - wie zum Beispiel kürzlich Robert Rhines - Jahr um Jahr. Wildeste Spekulationen machten die Runde. Eine Vertreibung Nessie's durch niedrig fliegende RAF-Flieger, die zunehmende Umweltverschmutzung usw. Tabitca fragt sich nicht ganz ernst gemeint (hoffentlich) ob hierfür der Hohepriester der Britischen Weißen Hexen, Kevin Carlyon, verantwortlich sein könnte... Einige wagen es jedoch sogar, das undenkbare auszusprechen: Nessie ist tot. In Zeiten der Krise betrübt dies gerade auch die Tourismusbranche, denn der Nessie-Mythos brachte immerhin jedes Jahr rund £6 Millionen in die Highlands. Wie schön war da doch die Anfangszeit des Hypes 1933/34. Im Schnitt wurde spätestens jeden zweiten Tag eine Beobachtung gemeldet, von Einheimischen wie von Touristen. Und heute? Heute ist Nessie zwar immer noch für eine Schlagzeile gut (viele davon finden sich auch in unserem Diskussionsforum zum Loch Ness Monster), aber die meisten haben die tatsächliche Existenz von Nessie als neue Tierart endgültig abgeschrieben (eine gut recherchierte Begründung warum man dies tun sollte, liefert Ulrich Magin in der Genese des Loch Ness Monsters 1933 - 1934) und sich anderen Kryptiden zugewandt...

Doch Tabitca zeigt uns daneben auch, dass andere Seen wie Lough Sraheen auch ein "Monster" beherbergen und dass diese auch gut schmecken. Oll Lewis hat sein Archiv-Projekt fort- und diesmal Naomi West sowie Loren Coleman auf dem heißen Stuhl gesetzt, letzterer präsentiert selbst ein mögliches Kostüm für den Minnesota-Bigfoot-Hoax (siehe Kryptozoologie-Umschau 4 und folgende), Steven Streufert präsentiert eine Unterhaltung zwischen Bigfoot und einem Skeptiker, Catherine Guarniere hat eine lokale Legende über den Wildmenschen von Winsted ausgegraben, bei Grenzwissenschaft Aktuell hat man d ie Minnesota-Baumkreatur entdeckt (siehe Kryptozoologie-Umschau 20) und schließlich berichtet Brent Swancer über "Out-of-place"-Kängurus in Japan.

Lack of sightings of the Loch Ness creature in the last decade. Lough Sraheens dinosaur? A man eating serpent in Lake Clinch in 1926? CFZ Archiving Project: BHM Part Eigtheen 5 Questions on… Cryptozoology - NAOMI WEST 5 Questions on… Cryptozoology - LOREN COLEMAN Bogus Bigfoot Match? A Discussion with a sceptic on Bigfoot The Winsted Wild Man Unbekanntes Wesen im Baum? Japan's Mystery Kangaroos

Am 13.01.1852 soll das Walfängerschiff "Monongahela" im Südpazifik, rund 700 Meilen nordöstlich der Iles Marquises, Jagd auf ein Seemonster gemacht haben. Kapitän Charles Seabury will es harpuniert und letztlich sogar getöetet haben nachdem es die Männer in den Booten einen 16-stündigen Kampf lieferte. Das reptilienhafte Tier war den Angaben nach 31 Meter lang, wovon drei Meter auf den krokodilsähnlichen Kopf entfielen. Seabury ließ ihm den Kopf abhacken, einige Knochen, ein Auge und das Herz zur Aufbewahrung präparieren. Danach soll der Kapitän einem anderen Schiff, der Brigg Gipsy oder der Rebecca Sims, eine Nachricht über seinen Fang übergeben haben. Nur so konnte die Nachwelt von der Kreatur erfahren, denn die "Monongahela" ist danach gesunken (einen Text zu diesem Bericht gibt es zum Beispiel bei Papers Past ). Die ganze Geschichte ist nicht nur wegen der eher unglaubwürdigen, übertriebenen Angaben umstritten. So gab es zwar zum Beispiel ein Walfängerschiff dieses Namens unter einem Kapitän Jason Seabury, doch dieses ging erst nach der Veröffentlichung des Berichts 1853 in der Arktis verschollen. Nichtsdestotrotz hat Dale Drinnion nun anhand der verschiedenen Versionen dieses Berichts einen Mosasaurier rekonstruiert... allein - auch dies bringt den Interessierten nicht weiter, denn dieses marine Reptil gilt als ausgestorben...

Daneben beschäftigt sich Lindsay Selby mit dem Lake Pepin Monster und dem Burrunjor, Loren Coleman präsentiert die Top Ten ...Nessie Stories, ...kryptozoologischen Bücher und die ...schlechtesten Bigfoot-Geschichten 2009 und schließt mit der Maine-Baumkreatur gleich die erste schlechte für 2010 an, Darren Naish widmet sich dem aktuellen Stand der Kooloo-Komba, David Kummer hat sich das Bigfoot-Video von Tod Standing angesehen, Oll Lewis hat sich die Antworten von Ronan Coghlan auf seine fünf Fragen angesehen und wer will kann sich eine ABC-Artikel in der Presse von Hawkesbury ansehen.

Reconstruction of the Monongahela SS from the Published Dimensions Lake Pepin Monster Another living dinosaur? Top Ten Nessie Story for 2009 Top Ten Cryptozoology Books of 2009 Top Ten Worst Bigfoot Stories of 2009 Maine Tree Creature: First Blobsquatch of 2010 The Yaounde Zoo mystery ape and the status of the Kooloo-Kamba Todd Standing's fake bigfoot video 5 Questions on… Cryptozoology - Ronan Coghlan Creatures of the Hawkesbury on show

Der Anden- oder Hagenbecks Wolf (Dasycyon hagenbecki) ist ein aus den Anden berichteter unidentifizierter wolfähnlicher Canide. 1927 erhielt Lorenz Hagenbeck ein Fell von einem Händler in Buenos Aires, der ihm erzählte es käme aus den Anden. Dr. Ingo Krumbiegel untersuchte das Fell 1940 in Deutschland und erklärte es gehöre zu einer neuen und noch unbeschriebenen Art aus dem Hochgebirge der Anden.

Nachdem er 1947 erfuhr, dass als Hagenbeck das Fell gekauft hatte es drei weitere und gleiche wie dieses gab, verglich Krumbiegel es mit einem 31 Zentimeter langen Schädel den er rund zehn Jahre zuvor entdeckt und der zu einem omnivoren Caniden gehörte. Die Größe schloß aus, dass er zu einem Mähnenwolf gehörte, denn Mähnenwolfschädel sind kleiner (rund 24 cm). Er publizierte eine Beschreibung des Tieres und gab im seinen wissenschaftlichen Namen.

1960 entdeckten Wissenschaftler, dass das Fell zu einem domestizierten Hund (vermutlich einem Schäferhund) gehörte und nicht zu einem wilden Hund aus den Anden. Ein 2000 erfolgter Versuch einer DNS-Analyse der Fell reste am Münchner Zoologischen Museum blieb unbefriedigend denn es war kontaminiert mit menschlicher, hündischer, wölfischer und schweinischer DNS. Das Fell wurde ebenso chemisch behandelt (Eberhart, 2002). Der Schädel wurde vermutlich 1945 während des zweiten Weltkrieges verloren und konnte nicht als Hoax geprüft werden.

Soweit die verkürzte Historie des Andenwolfs, übersetzt aus der englischen Wikipedia (Andean Wolf. (2009, December 7). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 16:11, December 19, 2009, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Andean_Wolf&oldid=330322683). Andre Whittall stellt in einem seiner neuesten Artikel die mythische Kreatur namens Punalka (auch Punalca; von alka = Körper, und pun = Nacht; also in etwa: "Körper der Nacht") beziehungsweise den "Punalka-Hund" in Verbindung mit Hagenbecks Wolf. Allerdings gibt es hierfür noch weniger greifbare Anhaltspunkte als für die tatsächliche Existenz der Art Dasycyon hagenbecki. Mehr zum Andenwolf auch in unserem Forum im Thread: Andenwolf-Kryptid oder Culpeo?

Steven Streufert teilt mit seinen Lesern Teil 2 seines Interviews und Diskussion mit dem dem umstrittenen Bigfoot-Forscher M.K. Davis, Loren Coleman wärmt zur weiteren Diskussion nochmals die Frage auf ob Bigfoot Zöpfe flechtet, Dale Drinnion beschäftigt sich mit kryptiden Leguanen und Tabitca zeigt, dass auch eine glücklose Suche nach Kryptiden noch einen Erfolg erbringen kann.

Punalka wild dog. An Andean wolf? PART TWO: M. K. DAVIS Interview and Discussion with BIGFOOT BOOKS Bigfoot Braids? Crypto Iggies Cryptozoologists are useful!

Loren Coleman klagt in einem seiner heutigen Beiträge über das Leid, dass man als weithin bekannter Kryptozoologe hat. Mit dem Hinweis auf einen Medienbericht, wonach Mönche in einem russischen Kloster an den Ufern des Flusses Don "Satan" (der geneigte Leser mit Allgemeinbildung wird ihn kennen, der Typ mit der roten Haut, den Hufen und Hörnern und dem Schwanz mit pfeilförmigem Ende) gefangen haben und ihn nun festhalten bis weitere Hilfe eintrifft, bat man unseren amerikanischen Kollegen sich doch bitte dieser Geschichte anzunehmen. Man habe diesen Bericht gelesen und sofort gedacht, dies wäre doch ein Job für Kryptozoologen. Die Mönche bräuchten dringend Hilfe, Coleman oder einer seiner Kollegen möge doch bitte schnell helfen. Ob dies nun eine Scherz-Email war oder nicht, ist es ein guter Anlass um nochmals einen Absatz unserer Einführung in die Kryptozoologie aufzugreifen:

Phänomene, Mysterien u. ä. sind populäre Themen, was für die Kryptozoologie bedauerlicherweise ein Image-Problem hervorgerufen hat. Vielfach wird in den Medien, im Internet oder im allgemeinen Gedankengut die Kryptozoologie mit diesen Themen in Verbindung gesetzt und der Eindruck hervorgebracht, es handle sich um unirdische oder paranormale Zoologie. Kryptozoologie ist jedoch keineswegs eine „arkane oder okkulte Zoologie“ wie bereits Heuvelmans feststellte. Folkloristische Entitäten wie Geister, Vampire, Werwölfe usw. sind keinesfalls kryptozoologisch, sondern basieren (wissenschaftlich gesehen) auf menschlichen Psychosen und Krankheiten. Theorien über paranormale Eigenschaften oder Erklärungen die (vor allem in den Jahren zwischen 1970 und 1980) für einige Kryptide aufgestellt wurden, basieren in der Regel nur auf unzulänglichen Kenntnissen und Datenanalysen beziehungsweise -sammlungen. Die Kryptozoologie ist im Rahmen der anerkannten Natur- und Geisteswissenschaften einzig und allein auf der Suche nach möglicherweise existierenden Tieren!

Der Yeti ist in der Tschechischen Republik der absolute Favorit. Natürlich nicht der Schreckliche Schneemensch, den wir als Krytid kennen, sondern das gleichnamige Automobil der Firma Škoda. Zitat aus der Pressemeldung: Der Škoda Yeti ist zum „Auto des Jahres 2010“ in der Tschechischen Republik gewählt worden. Eine unabhängige Jury aus 37 Mitgliedern des Clubs der Motor-Journalisten in der Tschechischen Republik (KMN) vergab die begehrte Auszeichnung gestern Abend in Prag. Mit 223 Punkten setze sich der Škoda Yeti mit klarem Abstand gegen 34 Konkurrenten durch und verwies Opel Astra (164 Punkte) und Mercedes Benz E-Klasse (143 Punkte) auf die Plätze. [...] Die Motor-Journalisten zeichnen mit dem Preis jährlich das bedeutendste Fahrzeug auf dem tschechischen Markt aus. Zu den einzelnen Bewertungskriterien gehören unter anderem Design, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und das Preis-/Wert-Verhältnis.

War das Schleichwerbung? Ähhh... also... tja... Ach egal, kommen wir zur Umschau: Loren Coleman präsentiert einen alten Riesenschlangenbericht aus Michigan, Richard Muirhead präsentiert im Nachgang zu Busco eine weitere Riesenschildkröte und Lindsay Selby hat ein altes Video über Robert Rines und seinen "Nessie-Kadaver" gefunden.

Michigan Giant Snake of 1949 Another Giant Turtle in the USA Is Nessie dead?

"Es gibt keine dummen Fragen" heißt es im Sprachgebrauch. Das könnten die Leute von der Tourismusbranche anders sehen. Eine beliebte (und wohl ernstgemeinte) Frage an schottische Tourismusbüros ist die nach den Fütterungszeiten von Nessie...  Aber auch andere haben Fragen. David Whitman fragt sich wo der schwarze Panther von Mid Canterbury steckt, Mohamed Adan fragt sich wo die Gorillas in Somaliland auf einmal herkommen, Hecklerspray fragt sich was es mit der Grootslang auf sich hat und vermutlich noch mehr fragen sich wer eine riesige Holzfigur von Nessie kauft.

On the Identity of East Asian And North American Giant Manlike Apes Bid to capture black panther Discovery Of Gorilla Species in Somaliland Awesome or Off-Putting: The Grootslang Loch Ness Monster Nessie - Artprize Award Winner

Eine italienische Gruppe aus Rimini, angeführt von Cristiano Patelli und mit einem Wissenschaftler dabei, kam bereits letzte Woche im schottischen Inverness an. Dort wollen sie mit ihrer Suche nach dem legendären Seeungeheuer des Loch Ness starten, die als Teil einer Dokumentarserie geplant ist. „Das erste Kapitel unsserer Serie handelt über das Loch Ness Monster. Es ist etwas, woran viele Leute interessiert sind und wir denken wir haben die Techniken entwickelt um das Mysterium zu lösen. Wir glauben sie bleibt nicht nur unter Wasser und denkt, dass sie an Land atmen kann, deshalb werden wir Fußspuren nachgehen und auch unter Wasser suchen.“ Kein unbedingt ausgeklügelter Plan und noch kurioser erscheint, wie die Gruppe das Geld für diesen Film aufbringt. „Röcke“ - oder besser rockartige Kleidung - ist man in Schottland wohl gewöhnt, aber ein Tütü auf offener Straße? Alle neun Mitglieder sangen und tanzten in Bodysuits in der Innenstadt, darunter ein (männliches) Mitglied im Outfit einer Ballerina. „Die Leute sind so freundlich und zuvorkommend und die Szenerie ist so wundervoll. Aber natürlich ist unser Hauptaugenmerk das Monster zu lokalisieren. Wir freuen uns sehr auf unseren Bootstrip, wo wir hoffentlich einen Teil von ihr sehen.“ Andere Mysterien, der die Gruppe nachgehen möchte sind der Yeti und Vampire. Die diesjährige Dokumentation soll im nächsten Jahr in Rimini uraufgeführt werden. Dort eingenommene Spenden für den Eintritt sollen an die Kinderhilfe gehen.Nessie war, so merken die Highland-News an, für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Dem möchten wir uns anschließen... Auch wenn die meisten Nessie endgültig abgeschrieben haben und sich anderen Kryptiden zugewandt haben (siehe dazu auch unseren Artikel von Ulrich Magin Genese des Loch Ness Monsters 1933 - 1934) – für eine Schlagzeile und zum Geldverdienen ist sie immer noch gut… Highland-News

Mehr eine weitere kuriose Randnotiz in der Geschichte der Seemonsterlegende von Loch Ness dürfte der Deal der Buchmacher von William Hill mit dem Natural History Museum London (LNHM) sein. Wie das Museum enthüllte, zahlt dieser seit 1987 eine jährliche Spende wofür das Museum eine „positive Identifikation zur Verfügung stellen“ soll (also die Existenz bestätigen) falls Nessie oder der Yeti entdeckt und gefangen werden sollten. Zusätzlich zur Spende erhält das LNHM das Recht die neu entdeckten Kreaturen auszustellen. Bislang kostete die Übereinkunft die Buchmacher 22.000 Pfund. Der momentane Stand steht auf 500 zu 1 für den Nachweis der Existenz von Nessie innerhalb eines Jahres und 200 zu 1 für den Yeti.Ganz im Gegensatz hierzu steht ein archivierter Brief von 1959, der die Mitarbeiter des Museums davor warnt an der Monsterjagd teilzunehmen. Es würde die „Reputation der Institution schädigen.“ Dieser sicherlich äußerst konservative Einstellung begegnet eine Sprecherin des LNHM: „Die Studie der Diversität des Lebens auf der Erde ist das Herz des National History Museum. Es wird geschätzt, dass 90 Prozent des Lebens auf der Erde unentdeckt ist und jedes Jahr helfen die Wissenschaftler des Natural History Museum zu entdecken, zu beschreiben und vitale Informationen zu generieren über neue Arten und wie sie in Beziehung zu ähnlichen stehen. Unter allen Umständen unterliegt das Natural History Museum als wissenschaftliche Institution dem objektiven Umgang wissenschaftlicher Beweise um dies zu tun.“

Telegraph.co.uk

Jason Cooke aus Nottingham hat offenbar viel Zeit und nutzt deshalb gerne das Programm Google Earth mit dem jeder die von Satelliten gescannte Welt von oben betrachten kann. So fand er bei den Koordinaten Latitude 57°12'52.13"N, Longitude 4°34'14.16"W ein seltsames Objekt im schottischen See Ness. "Ich konnte es nicht glauben. Es ist gerade wie die Beschreibungen von Nessie." Das ist es nicht wirklich, denn es ähnelt oberflächlich betrachtet mehr einem Octopus als einem Plesiosaurier oder als was Nessie sonst gesehen wird. Adrian Shine vom Loch Ness Project findet diesen Fund "wirklich interessant" und dass er "weiterer Studien" bedarf. Endlich also wieder nach sehr langer Zeit ein Lebenszeichen des Monsters, auch wenn die ungewöhnliche Blässe (oder gar eine albinistische Nessie?) schlimmes erahnen lassen können. Einige dachten nämlich schon es könnte bereits ein Opfer des Klimawandels geworden sein. Der amerikanische Monsterjäger Bob Rines denkt, dass sich die Umweltbedingungen im Loch Ness geändert haben und nun nicht länger das mysteriöse Reptil unterstützen. Gary Campbell vom Nessie-Fanclub sieht es ähnlich: "Ich bin überzeugt. Es gab keine der normalen Sichtungen, die verifizieren das Nessie und ihre Familie noch leben und es ihnen gut geht." Es ist dem Kundigen indes unverständlich, weshalb diese Panik besteht Nessie könnte nicht mehr leben. Bereits zuvor zeigte sich das Monster bereits über mehrere Jahrhunderte nicht. Nämlich von einer Sichtung des Hl. Columban an bis 1933. Da gab es keine Klimaerwärmung. Seltsam, seltsam...Allen, die meinen der Autor meine es ernst mit den vorhergehenden Zeilen und nicht ironisch sei unser Artikel von Ulrich Magin empfohlen: Genese des Loch Ness Monsters 1933 - 1934.

Telegraph: Is the Loch Ness monster on Google Earth?

Die Daily Mail berichtete am 02.06.2009 über den Fund eines Plesiosauriers an der Küste von Lyme Regis, einem bekannteren Fossilienfundort im Süden Englands. Nach dem Motto: Großbritannien + Plesiosaurier = Nessie lautete der Titel: Found: The Loch Ness monster - that lived in the English Channel and died more than 200million years ago. Im Text wird ansonsten gnädigerweise nur zweimal auf diese Kombination eingegangen - mit dem Surgeons-Foto und im weiteren Sinn im Bezug auf die "Ähnlichkeit" zwischen dem Plesiosaurier und dem Ungeheuer im Loch Ness. Laut einer größeren deutsche Tageszeitung spekulierte die Daily Mail aber auch darüber, dass es sich hier um den Fund eines Nessie-Vorfahren handelt.Ein sicherlich guter Aufmacher um diesen Fund interessanter zu machen, aber mit Nessie hat das - abgesehen von der o. g. wenig realistischen Plesiosaurier-Theorie - nichts zu tun.

Daily Mail
Es ist Sommer... und es ist schon länger her, dass wir etwas vom allseits beliebten und weltberühmten Seemonster hörten. .. David Garside und sein Vater Graham befanden sich bereits im April auf Urlaub in Schottland, als sie etwas filmten, was sie für die legendäre Kreatur des Loch Ness halten. Während einer Fahrt mit einem Touristenboot auf dem weltberühmten See sah David etwas merkwürdiges in einiger Entfernung und zoomte mit seiner Videokamera näher. „Ich konnte nicht wirklich sehen was es war, aber ich dachte es sieht aus wie eine Art Krokodilrücken oder so etwas. Ich filmte die Bootstour, so dass ich meine Vergrößerungslinsen nutzte um einen näheren Blick zu erhalten und glücklicherweise konnte ich es auf Video aufnehmen.“ Sein Vater fügt hinzu: „Als wir aus dem Boot ausstiegen, erzählte mir David er habe das Loch Ness-Monster gesehen und ich sagte ihm er solle ruhig sein oder er würde eingesperrt. Es war keine paar Wochen später als ich ein Halbes hatte und er es mir zeigte und ich sehen konnte, dass es real war. Ich war zuvor ein Skeptiker, aber nun glaube ich es. Ich erzählte einigen Leuten davon, darunter dem Reiseunternehmen mit dem wir auf Urlaub waren, aber einige Angestellte die ich sprach dachten wahrscheinlich ich wäre verrückt so dass es nicht weiter kam.“ Das Video wurde schließlich durch Sony Pictures Entertainment ans Tageslicht gebracht, die gerade mit ihrer neuen DVD „The Waterhorse - Legend of the Deep“ (bei uns als "[[Mein_Freund,_der_Wasserdrache|Mein Freund, der Wasserdrache]]" auf DVD erhältlich) beschäftigt waren. Examiner Das Video
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Die „Pseudoplesiosaurier-Theorie“ bietet damit eine rationale Erklärung für derartige Tierleichen, sie ist jedoch keineswegs allgemeingültig. Letztlich bietet der Kadaver von Querqueville aber auch zwei Lehren, die in der Kryptozoologie von Vorteil sind: es ist  immer besser einen Experten vor Ort mit Zugriff auf das zu untersuchende Objekt zu haben als nur wild zu spekulieren. Und es ist nicht immer alles so, wie es zu sein scheint.

Querqueville- od. Cherbourg-Kadaver