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"Karibu Kenia" - Willkommen in Kenia. Kein anderes Land in Afrika wird so sehr mit unberührter und wilder Natur in Verbindung gebracht wie diese an der ostafrikanischen Küste gelegene Republik. Kenia ist ein Schmelztiegel der Kulturen und hat deswegen auch wie ganz Afrika mit Überbevölkerung und sozialen Konflikten Probleme, aber wohl kaum ein anderer afrikanischer Staat ist im eigenen Interesse so um seine Umwelt engagiert. Insgesamt umfasst das Land neunundfünfzig Naturschutzgebiete, darunter auch so bekannte und flächenmäßig riesige wie die berühmte Masai Mara oder das geheimnisumwitterte Tsavo, das Reich der mähnenlosen, menschenfressenden Löwen.Kaum einhundert Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt beginnt denn auch schon eines der ersten Schutzgebiete, der Nyandarua Nationalpark, dessen eindruckvollste Attraktion die gleichnamigen Berge sind. Jener Gebirgszug, der bis vor einigen Jahrzehnten zu Ehren Lord Aberdares, des bei der Entdeckung amtierenden Präsidenten der königlich geografischen Gesellschaft in London, noch Aberdare-Gebirge hieß, schließt direkt im Osten an den „Kinyaa“, den „leuchtende Berg", mit fünftausenzweihundert Metern Höhe nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas, an die Aberdares an. Der als Mount Kenya bekannte Vulkanberg, dessen von den weißen Entdeckern verballhornter einheimischer Name seit langem das ganze Landes bezeichnet, ist auch heute noch trotz moderner Fortbewegungsmittel relativ unzugänglich. Diese Bergregionen, der Mount Kenya und das Nyandarua-Gebirge, hüten ein kryptozoologisches Geheimnis, dessen Geschichte für die westlichen Kolonialmächte im Jahr 1903 seinen Anfang nahm.
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